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Thema: Neue LKS - Fragen / Diskussionen
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Antworten zu diesem Thema: 167

 


erstellt am 09.09.16 19:05
Wobei man sich bei Echtnamen aber auch täuschen kann. Jahrelang dachte ich, Ed McBain wäre das Pseudonym für Evan Hunter. Doch auch das war nur ein neuer Name für Salvatore Lombino.
Oder der berühmte Westernautor Robert Ullman, der fast auf einer Stufe mit G.F.Unger stand. Irgendwann wusste man, dass er eigentlich H.J. Stammel hieß (nicht so ein perfekter Name für einen Autor...). Was man erst viel später erfahren hat, war, dass er auch Ghostwriter benutzte (z.B. Dubina), die für ihn Ullman-Romane schrieben.

Also: Wichtig ist doch vor allem die Zuordenbarkeit in der Fangemeinde.
(Wie echt schön deutsch klingende Namen dabei sind, mag mal dahingestellt sein. Weshalb selbst dies wahrscheinlich das Schimpfen und Beleidigen im Internet nicht stoppen würde. Vielleicht erst, wenn man seinen Perso vorlegen müsste. Und selbst das hindert wohl nicht mehr, wie manche Wahl/Wählbarkeitsentwicklungen in Deutschland gezeigt haben.)

erstellt am 09.09.16 19:38
Der Seher schrieb:
Wenn jemand eine Meinung hat, sollte er auch soviel Rückgrat haben, dazu zu stehen. Aber es ist ja soviel einfacher, aus der Anonymität heraus zu hetzen, Unwahrheiten zu verbreiten und zu beleidigen.


Sicher - deshalb machst du diesen Vorwurf auch unter deinem Echtnamen: Seher, Vorname: Der. Sehr überzeugend!

erstellt am 09.09.16 19:50
Mal ganz im Ernst: Ein Verlag, der über Jahrzehnte seine Leser mit "echten Autorennamen" wie, ich nenne nur ein Beispiel von vielen, C. W. Bach vera....., macht sich doch mit solchem Ansinnen absolut lächerlich.

Was (nicht alle) Autoren für sich in Anspruch nehmen, gilt auch für Leser/User: Es kann gute Gründe geben...

erstellt am 09.09.16 19:54
Wolf schrieb:
Was (nicht alle) Autoren für sich in Anspruch nehmen, gilt auch für Leser/User: Es kann gute Gründe geben...


Eben, aber: die Autoren können keine Klarnamen fordern, solange nicht JEDER von ihnen seinen Klarnamen lüftet. Klar, meinen kann jeder rausfinden, der sich durch die alten MX wühlt, aber dennoch geht es ums Prinzip. Entweder ALLE ...

erstellt am 09.09.16 20:02
Lesezeichen

erstellt am 09.09.16 20:10
Lox, es gibt wohl nur ganz wenige, die Deinen Klarnamen nicht kennen...

Meiner ist sowohl MM als auch dem einen oder anderen Bastei-Autor bekannt.

So lange einer Fragen stellt oder Anregungen gibt, ohne persönlich zu beleidigen, sehe ich nicht, was gegen einen Nicknamen spricht. Unter dem sind die User den Autoren ohnehin besser bekannt als unter ihrem Echtnamen. Wenn Du unter "Lox" schreibst, wissen sie sofort, um wen es sich handelt...

Z. B. auf einem (oder mehreren) Firmencomputer kannst Du Dich eh unter anderen "Echt"namen anmelden, also was soll das?

erstellt am 09.09.16 20:15
Wolf schrieb:
Mal ganz im Ernst: Ein Verlag, der über Jahrzehnte seine Leser mit "echten Autorennamen" wie, ich nenne nur ein Beispiel von vielen, C. W. Bach vera....., macht sich doch mit solchem Ansinnen absolut lächerlich.

Was (nicht alle) Autoren für sich in Anspruch nehmen, gilt auch für Leser/User: Es kann gute Gründe geben...


Da muss ich klatschen. Bezaubernde Antwort, danke, Wolf. :-)

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:16 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.09.16 22:02
Ach, wenn die Autoren das als Marcel wollen, anstatt als Loxagon, ihre Sache. Nur habe ich dann natürlich das gleiche Recht, dass ich die Antwort nicht zB von Ian sondern von Florian will.

Dennoch sind User meistens unter ihren Nicknamen einfach bekannter. Ist wie bei einem Schauspieler der zB seit 5000 Folgen bei GZSZ dabei ist. "Jo Gerner" hat schon jeder gehört, selbst wenn man wie ich die Serie nie sieht. Aber Wolfgang Bahro? Ehr selten. Okay, Ballard-Hörern ist er natürlich bekannt (und klar: böse Rolle). Aber es ist halt so... den Rollennamen kennt quasi jeder.

Merkt man ja auch auf Fantreffs der TV-Serien, wo die meisten den Seriennamen nehmen. Ich war einige Male beim "Unter Uns" Fantreffen, habe aber natürlich jeden mit seinem richtigen Namen angesprochen, und da merkte man sofort, dass die Darsteller sich gefreut haben, dass es noch Leute gibt, die den Menschen HINTER der Rolle kennen.

Aber jetzt hier im Internet? Ist halt so, dass (fast) alles über Nicknamen läuft und warum auch nicht? Stört doch keinen.

PS: irgendwo stand, dass glaube ich Uwe Voehl oder Uwe Anton auch schon als Logan Dee geschrieben haben. Wobei Dees Romane, im Gegensatz zu Voehls, lesbar sind. Durch Voehls Henker-Romane habe ich mich regelrecht gequält. (In den VHR Büchern, a 2€)

Aber nu gut, ich denke mal die Debatte um Nicknamen sollten wir wohl besser auslagern, da es hier um die Leserseite geht.

Abgesehen davon: ich will nen JS von Mike!!!

erstellt am 10.09.16 03:23
Loxagon schrieb:
Aber nu gut, ich denke mal die Debatte um Nicknamen sollten wir wohl besser auslagern, da es hier um die Leserseite geht.


Lox, komm doch bitte mal ein Stück näher...noch ein Stück, ich möchte Dir etwas in´s Ohr flüstern: Es geht um die Nicknamen/Realnamen in Bezug auf die LKS, dies ist also genau der richtige Thread für diese Diskussion.

erstellt am 10.09.16 06:11
Ich bereue ja schon, dass ich den Wunsch, den wohl einige Coautoren an die Sinclair-Lektorin herangetragen haben, weitergegeben habe. Jetzt wird das schon mit MX vermischt, obwohl mir selbst das vollkommen schnuppe ist. Anscheinend wollen einige Coautoren nicht anonym kommunizieren, was wohl mit den gelegentlichen Ausfällen einiger Weniger hier im Forum zu tun hat.
Bei Facebook läuft es ja genauso; auch dort werden neuerdings Klarnamen gefordert, was ich durchaus nachvollziehen kann. Mit der echten Identität postet man gleich viel gesitteter., weil man unmittelbar zu seinen Aussagen stehen muss.


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