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Thema: 1993 - Hetzjagd der Harpyie
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erstellt am 18.09.16 21:12
http://www.bastei.de/imgs/451254599_fa875d9b6d.jpg

Geschrieben von Rafael Marques

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Ein gewaltiger, greller Blitz zuckte über den Wolkenhimmel!
Ihm folgte ein Grummeln, das selbst die Wände des alten Pfarrhauses zum Wackeln zu bringen schien. Unwillkürlich zuckte Isabella Vittori zusammen. Starke Windböen ließen die alten Bäume rings herum im Wind schwanken. Ganz im Gegensatz zum Turm der Kirche, der wie ein Fanal des Guten in die Höhe wuchs.
Isabella wusste selbst nicht, warum ihr dieser Vergleich in den Sinn kam. Sie war nicht gläubig, auch wenn ihre Eltern ihr immer das Gegenteil hatten einreden wollen. Dennoch hatte sie sich in den Dienst der Kirche gestellt. Oder vielmehr einer besonderen Organisation, die dem Heiligen Stuhl sehr nahe stand: der Weißen Macht!


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bin ich ja mal gespannt, ob die Harpyie in diesem roman unsere neue dunkle eminenz ist, oder ne andere.


erstellt am 19.09.16 12:15
@Ariane
Ich hab, als ich den Titel gelesen hab, sofort an die aus dem Vorgängerroman "Armee der Werwölfe" gedacht.

erstellt am 19.09.16 15:08
ist dieselbe, heisst Okypete. Toky Pee, wo sich John und Suko so lustig machen, dass die so heisst, ist ein anagramm von Okypete.

ich hoff mal, dass die nicht so ne eintagsfliege wird wie Corinfelia. Okypete kann sich als mensch zeigen, geht so halt unerkannt durch. das macht sie gefährlicher und interessanter.

hab den roman aber noch nicht fertig. großer spoiler: John kriegt nen anruf
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von pater ignatius. an der stelle hab ich ne pause machen müssen. arbeit und so


erstellt am 19.09.16 18:53
ich geb 4 von 5 kreuzen. der schluss hat mir nicht gefallen.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
john lässt die kreatur mit der axt ziehen, obwohl suko mit der peitsche da steht, und dann stirbt isabella. das war schon so doof, wie sie ihm die axt gegeben hat und weggegangen ist. da hätte john schon ganz anders reagieren müssen. richtig wärs gewesen, wenn er die axt abgelehnt hätte. isabella hat sich der axt mehr als würdig erwiesen. aus der figur hätte man echt was machen können.


warum heisst es eigentlich father ignatius? so kann er ja bei john heissen, aber isabella hätte ihn eigentlich pater ignatius nennen müssen.

erstellt am 20.09.16 11:14
Also langsam geht es mir gegen den Strich, dass John bei den neuen Autoren immer wieder gegen die Eminenzen als Verlierer vom Platz geht bzw. nur einen (für die Gegenseite) unbedeutenden Teilsieg erringt, weil der Mönch mit seinen Eminenzen doch bekommt, was er will, so nach dem Motto "Das war alles nur ein Teil meines Masterplans!"
Hier sollten die Co-Autoren langsam vielleicht etwas aufpassen, dass sie nicht in die "Wie können wir John und co. diese Woche wieder alt aussehen lassen?"-Schiene rutschen. Und vielleicht wird es langsam Zeit, dass wir etwas genaueres über die Pläne bzw. die Identität des Mönches erfahren. Und wenn das Kreuz nicht mehr hilft, bzw. nicht mehr so, wie es das mal tat, wieso nicht einige der alten Waffen aus den Yard-Tresoren holen?

Zum Roman selber: mir hat hier der Schluss nicht gepasst. John hätte wissen müssen, dass Okypete Isabella niemals am Leben lässt, selbst wenn er ihr die Axt gibt. Und auch Isabella hat John relativ deutlich Nicht! zu verstehen gegeben. Wieso John dann trotzdem die Axt hergibt, ist mir ein Rätsel. Ok, er muss es versuchen, allein um seine Menschlichkeit zu bewahren, aber manchmal...

Der Roman hat mir ansonsten relativ gut gefallen, auch wenn der Bodycount für meinen Geschmack etwas zu hoch war.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 20.09.16 12:47
Gurkenmob schrieb:
Wieso John dann trotzdem die Axt hergibt, ist mir ein Rätsel. Ok, er muss es versuchen, allein um seine Menschlichkeit zu bewahren, aber manchmal...



Diese Mentalität gibt's aber nicht nur bei Sinclair. Das hat mich schon desöfteren auch bei Jerry Cotton gestört. Da werden manchmal extrem dumme Entscheidungen getroffen, der 'Menschlichkeit' wegen, und die Konsequenzen sind fast immer 10x schlimmer, als wenn man einmal hart bliebe.

erstellt am 25.09.16 14:55
Als Rafael einen neuen Geisterjäger-Charakter eingeführt hat, habe ich mich direkt gefreut. Ich weiß, die Serie heißt „Geisterjäger John Sinclair“ und nicht „Spezialabteilung Scotland Yard“, doch ich wollte schon immer Verstärkung für die Guten sehen. Isabella ist eine gut ausgearbeitete Figur, mit Hintergrundgeschichte und allem was dazu gehört. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie überleben wird und später noch den ein oder anderen Auftritt bekommt. Der Autor hatte andere Pläne mit ihr. Schade, das ändert aber nichts am Sympathiefaktor der Agentin.

Ein wieder aufgegriffenes Artefakt bildet diese Woche den Kernpunkt des Abenteuers. Damals hatte ich mich gefragt, was an der Axt so besonders ist. Eine Silberwaffe ist den Aufwand nichts wert. Dass ihre Schneide Feuerbälle reflektieren kann ist ein Zeichen, dass mehr hinter ihr steckt. Hoffentlich wird das Rätsel irgendwann gelöst.

Bei die den Figuren nichts auszusetzen, beim Thema nichts auszusetzen und auch bei der eigentlichen Geschichte nichts auszusetzen. Rafael zeigt gut, wie man einen actionfokussierten Roman schreibt, ohne zu übertreiben. Bei den Szenen im Eurotunnel hätten nur noch Zeitlupen-Explosionen gefehlt, deren Druckwellen die Helden dramatisch nach vorn schleudern. Und einige Bondbösewichtzitate von Okypete.


Ich fand es sehr schade, dass Isabella sterben musste. Direkt kritisieren mag ich ihren Tod nicht, das wurde schon alles logisch und gut geschrieben. Wie der Rest der Geschichte. Rafael hat von mir noch keine Topnote bekommen. Hier ist eine gute Gelegenheit. Sämtliche Aspekte des Roman stellten mich zufrieden.

erstellt am 26.09.16 07:21
@Das Gleichgewicht
Wenn man einen Roman beschreibt/rezensiert, der schon recht alt ist, wie Sinclair es tut - der aber trotzdem Handlung und Kritik trennt - mag es ja okay sein, kräftig zu spoilern.
Wenn man aber einen frischen Roman beschreibt, sollte man doch so klare Spoiler wie den Tod eines Protagonisten verbergen (dafür ist die Funktion da!) oder zumindest - falls dafür bestimmte Zeichen z.B. auf einem kleinen Tablet/Smartphone fehlen - eine große SPOILER-Warnung reinschreiben, wie es andere ja auch machen.

So hast Du wahrscheinlich einigen, die den Fehler gemacht haben, Deine Kritik (die ich ansonsten eigentlich immer interessant finde, sonst würde ich sie ja nicht lesen) schon vorab zu lesen, einiges an Spannung verdorben. Nicht schön!

erstellt am 26.09.16 09:27
Dann ein Hinweis von mir: Meine Rezensionen prinzipiell bitte erst lesen, wenn man das Heft schon selbst gelesen hat. Handhabe ich auch so.

Wenn man ganz unverfänglich wissen möchte, wie ein Heft angekommen ist, gibt es im anderen Forum zu jedem Thread unspoilernde Bewertungsbalken.

erstellt am 26.09.16 10:07
Das müsstest Du dann aber VOR JEDE Rezension schreiben! (Es gibt ja nicht nur die regelmäßigen Forenuser, die es vielleicht irgendwann aus trauriger Erfahrung mit Deinen Rezis wissen.)

Warum meinst Du, wurde hier die Spoiler-Versteckmöglichkeit geschaffen? (Bzw. ist es wirklich so schlimm, falls die technische Möglichkeit nicht gegeben, "Achtung Spoiler" oder eine sonstige Spoiler-Warnung zu schreiben?)

In der Maddrax-Abteilung hat Mike schon öfter Textbeiträge von usern nachträglich mit Spoiler-Warnungen versehen, da das Versauen von Bastei-Lesespaß ja nicht der Sinn des Forums sein kann. Deshalb sollte man mit dem Verraten von aktuellen Inhalten wirklich vorsichtig umgehen!

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