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Thema: Gespenster Krimi Bd. 1 John Sinclair 1
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Antworten zu diesem Thema: 41

 


erstellt am 22.09.16 08:35
Myxin der Magier schrieb:
Sohn der Finsternis schrieb:
Anfortas schrieb:
Sorry, aber 200 Euro ist mir zu happig.

Was würdest Du für GK-Band 1 denn gewillt sein zu berappen ?.


2,50 Euro.

Ratenzahlung haste noch vergessen.

erstellt am 22.09.16 10:21
Bei Heftromanen und Hörspielen handhabe ich das inzwischen auch so und kaufe mir die virtuelle Variante.

Aber es gibt einige Buchserien, die ich wohl tatsächlich nie wieder lesen werde und trotzdem gern im Regal stehen habe.

erstellt am 22.09.16 10:23
@Michl / virtuelle Bibliothek

DVDs gucke ich tatsächlich öfter als einmal (auf der anderen Seite hab ich auch noch zig, die ich nicht einmal gesehen hab. Aber allein die MÖGLICHKEIT dies jeder Zeit tun zu können, ist klasse...)
Bücher liest man aber wirklich in der Regel nur einmal. Aber auch da gibt es Ausnahmen. Und man guckt ja auch manchmal nur mal gern wieder rein. Das gleiche bei Heftromanen... (z.B. alte Hugh Walker)

Ansonsten bin ich da total AMBIVALENT. Ich hatte mal vor zig Jahren eine entsprechende Phase wie Du, Michl (lange bevor es e-books oder DVDs gab, Privatfernsehen war in Deutschland noch nicht auf dem Bildschirm, ich glaube, Videos fingen gerade an, populär zu werden).

Es war also eine Zeit, die viele gar nicht kennen, oder es vergessen haben, in der man NICHT jeden Film (fast) jederzeit gucken oder griffbereit haben konnte. Man musste manchmal jahrelang warten, um etwas wieder sehen zu können. Also das Horten von Filmen stand gar nicht zur Debatte.

Aber Musik (Platten) und BÜCHER. Und damals wollte ich mich wie Du auch nicht so belasten. Zum Umzug sollte eine einfache Tour mit meinem Transit genügen. Bücher wurden in den Stadtbüchereien ausgeliehen.

Doch dann wollte man etwas Spezielles lesen - und bekam es nicht. Entweder es war gar nicht vorhanden. Oder längst aussortiert. Oder auf Wochen ausgeliehen. Oder man suchte vergebens in den typischen Heft/TB-Tauschläden nach dem Roman von dem Autor, wollte aber seine Romane chronologisch lesen...

So ist das bei mir ins Gegenteil umgekippt: Horten, um es selbst verfügbar zu haben.
Was ich erreicht habe. Aber trotzdem hab ich manchmal die Sehnsucht danach, frei von ALLEM "Krempel" zu sein, wieder theoretisch mit einer Fahrt umziehen zu können.
Aber wenn ich dann auf der anderen Seite meine Bibliothek betrete, breitet sich ganz automatisch ein Lächeln auf meinem Gesicht aus. (Leider ist manches - z.T zweireihig befüllte Regale, noch immer zu ungeordnet. UND: Eine gewisse Kauf-, Habenwollen-, Schnäppchen-Sucht - nach dem Motto: brauch ich eigentlich nicht, ist aber ja gerade soooo günstig - lässt sich leider nicht leugnen). So dass selbst in meiner, eigentlich schön leer bleiben sollenden Datscha "plötzlich" Kisten mit Romanen, DVDs und Zeitschriften rumstehen. (Und dann kann "Vieles-Haben" wieder fast wie "Nichts-Haben" sein, da man das Gebrauchte nicht findet. Im Leben ist halt alles ein Kreis)

Ich bin da wirklich total ambivalent, aber als haptischer Mensch, der zudem nicht gerade technikbegeistert ist, bin ich noch nicht bereit für eine virtuelle Bibliothek. Und immer wenn ich das Gefühl hatte, komm, lass los, kam wieder dieses Lächeln, wenn ich meine Bibliothek betrete. Und in ihr "wühlen" kann.
Ausserdem hab ich ein abschreckendes Beispiel erlebt: Ein Bekannter hat sich von seiner seeehr umfangreichen Comicsammlung getrennt. Um nach zwei Jahren woeder anzufangen, das meiste (z.T. teuer) nach/zurück zu kaufen!

Aber das oben Geschilderte kennen wohl viele Sammler/Horter...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:28 Uhr bearbeitet)

erstellt am 22.09.16 11:07
Du hast das gut beschrieben, "brauch ich eigentlich nicht, ist aber grad günstig" also mitnehmen. So habe ich lange gehandelt und die Regale/Kisten etc. wurden voller und voller.

Hat auch eeeewig gedauert, bis ich mich von all dem frei machen konnte (man ist da echt eine Art "Junkie". Aber auch heute ertappe ich mich noch, wie ich manchmal vor diesem und jenem Regal stehe, oder was sehe und denke "Also eigentlich könntest du ja.....". Aber dann gehe ich lieber schnell weiter . Bin wie gesagt, schon seit einigen Jahren "trocken". Bereut habe ich diesen Schritt nicht.

erstellt am 22.09.16 11:43
Dieser Romanpreiskatalog ist im Grunde eine bodenlose Frechheit der Händler. Wer seine eigenen Vorstellungen danach richtet, wird bei eBay in der Regel keinen Erfolg haben, da dort lediglich marktgerechte Preise erzielt werden.

Man sehe sich doch nur das Sortiment der Händler an, und wie lange es dauert, bis die ihren überteuerten Kram mal loswerden.

Sicher, hin und wieder gibt es immer mal ein paar Bekloppte, die bereit sind, jeden Mondpreis zu bezahlen, aber das ist wirklich nicht die Regel - wenn man aber so einen Käufer an der Angel hat, und weiß, daß der an einem bestimmten Artikel Interesse hat, dann kann man auch mal einen guten Schnitt machen.

Mir ist es mal passiert, daß ich den Jerry Cotton Band 959 der 2. Auflage (neuer Roman mit gleichem Titel der Erstauflage) in mittelmäßigem Zustand loswerden wollte. Normalerweise kriegt man dafür einen Euro, wenn sich ein Käufer findet. Nur wußte ich genau, daß sich damals eine Käuferin rumtrieb, die keinerlei Maß bei den Summen kannte, die sie bereit war zu zahlen. Also hab ich das Heft mal ganz dreist für €9,90 eingestellt - und es war weg. Aber das sind natürlich die totalen Ausnahmen.

Bei Top-Zustand wird man allerdings eine ganz andere Käuferschicht ansprechen, aber ich denke, daß selbst die genau wissen, was für ein Witzblatt der Katalog ist. Mit realistischer Marktkalkulation hat das nichts zu tun.

erstellt am 22.09.16 14:09
Hallo
Wir haben freie Marktwirtschaft.
Solange der Kunde diese Astronomischen Preise bezahlt wird sich nichts ändern.
Preiskataloge werden von Händlern gemacht die Ihre Ware teuer an den Mann bringen wollen.
Bei Ebay kauft man die Katze im Sack weil man das gekaufte Objekt vorher nicht sieht.Ausser man macht Ebay Pay Pal.
Wenn einer was ersteigern möchte ohne Pay Pal würde ich nicht höher gehen als 20 Euro.
Gruss
Georg

erstellt am 22.09.16 15:20
Ebay hat tatsächlich den Vorteil gebracht, dass das Wissen um das konkrete Angebot/Nachfrage-Verhältnis etwas auf breiter Basis "demokratisiert" wurde und die von Händlern geschaffenen ach so objektiven Preiskataloge ad absurdum geführt wurden. (Als Bibliografie der Heftserien sind sie aber immerhin ganz schön!)

Der Nachteil von ebay bleibt natürlich, dass man die Hefte nicht wirklich vorher sieht und selbst auf Fotos vieles viel besser wirkt. Nach meiner letzten Erfahrung mit einer "sehr gut" erhaltenen Macabros-Sammlung bin ich endgültig viel zurückhaltender geworden. Da kam dann auch wieder das Blödargument: "Wieso, für IHR ALTER sind sie doch noch toll erhalten..."

So nach dem Motto, wenn es ein altes Buch von Fehsenfeld gewesen wäre, wäre es noch gut erhalten, selbst wenn es halb zerstückelt wäre, weil es ja über 120 Jahre alt ist...

erstellt am 22.09.16 15:31
Ich würde die Preiskataloge nicht derart negativ bewerten. Über die notierten Preise kann man, wie in jedem Sammelgebiet, geteilter Meinung sein. Ich persönlich nutze solcherlei Publikationen gern als Ariadnefäden in denen ich mich über ein Sammelgebiet und dessen Umfang umfassend informieren kann. Also mehr als Bibliografie den als Preissüchtiger.Es kommt auch immer darauf an, zu welchen Zweck man sammelt. Ob nur aus lesetechnischen Gründen, zur angeblichen Wertsteigerung der Objekte oder als auch als geschichtlich und kulturhistorisch Interessierter. Wie gesagt, da geht jeder seinen eigenen Weg.
Ob jemand fast nichts oder sehr viel Geld für ein Sammelobjekt ausgeben möchte, sollte auch jeder für sich selber entscheiden. Der eine Sammler sucht schon lange und verzweifelt ein Heft in sehr schönem Zustand und kauft gleich, bevor es wieder ein anderer wegschnappt, der Andere ärgert sich später darüber, weil er geknausert hat und wartet halt auf die nächste Gelegenheit.
Auch die Angebote auf ebay betreffend, kann sich jeder Interessent umfassend informieren lassen, wenn man der Meinung ist, zu wenig Infos zu haben. Einfach den Anbieter kontaktieren und man hat schon weitere Infos, Bilder etc. zu den Artikeln. Hat bei mir bis jetzt immer sehr gut funktioniert.

erstellt am 22.09.16 17:08
Naja, also, wenn ich mich über eine Serie informieren will, dann würde ich Quellen bevorzugen, die sich mit dem Inhalt der Serie beschäftigen.

Dieser Katalog ist doch im Grunde nur eine Preisliste die willkürlich zusammengestellt wurde, ohne daß die da präsentierten Zahlen auf reellen Grundlagen basieren. Das Schema ist doch bei allen Serien erkennbar dasselbe:

Heft 1 ist superteuer.
Heft 2-10 sind teuer.
Heft 11-99 sind grenzwertig
und danach geht's je 100er-Block immer weiter runter. Wie hoch die tatsächlichen Auflagen sind ist egal.
Logischerweise gibt's hin und wieder auch mak gerechtfertigte Ausnahmen, aber das führt dann teilweise zu anderen Absurditäten. Ein gutes Beispiel gibt's bei Kommissar X: Da sind 2 ganz alte Hefte als selten und teuer eingestuft (warum weiß ich nicht einmal!), und im Gegenzug wurde dann mal der Preis für die Neuauflage aus den 80ern auch auf Mondpreisniveau angehoben.

Nee, sowas kann nur funktionieren, wenn das ganze von jemandem gemacht wird, der an der Preisgestaltung kein wirtschaftliches Interesse hat.

erstellt am 22.09.16 22:12
Sohn der Finsternis schrieb:
Myxin der Magier schrieb:
Sohn der Finsternis schrieb:
Anfortas schrieb:
Sorry, aber 200 Euro ist mir zu happig.

Was würdest Du für GK-Band 1 denn gewillt sein zu berappen ?.


2,50 Euro.

Ratenzahlung haste noch vergessen.


Und Skonto.


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