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Thema: Band 2000 - ein neuer Anfang?
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Antworten zu diesem Thema: 38

 


erstellt am 16.10.16 09:14
Dunkelprinz schrieb:
Grüner Drache schrieb:
Dark sein Schreibstil erkenne ich sofort, selbst wenn der Geschichte schlecht ist, die Romane haben immer diese besondere Atmosphäre, wodurch Jason Dark wohl auch so erfolgreich geworden ist.


Genau so ergeht es nämlich mir: Ich finde auch nicht alles toll, was Jason Dark schreibt, aber diese gewisse besondere Atmosphäre hatte ich noch in jedem seiner Romane.

Dark ist & bleibt der große alte Mann des Heftromans. An seine Lebensleistung & Auflagen kommt, denke ich, zusammengefasst über die letzten 50 Jahre niemand ran.
Drum sollte man ihn bei seinen großen Jubiläum nächsten Monat mit einen langen Standing Ovation von der großen Bühne verabschieden.

erstellt am 16.10.16 12:22
zeerookah schrieb:
Dunkelprinz schrieb:
Grüner Drache schrieb:
Dark sein Schreibstil erkenne ich sofort, selbst wenn der Geschichte schlecht ist, die Romane haben immer diese besondere Atmosphäre, wodurch Jason Dark wohl auch so erfolgreich geworden ist.


Genau so ergeht es nämlich mir: Ich finde auch nicht alles toll, was Jason Dark schreibt, aber diese gewisse besondere Atmosphäre hatte ich noch in jedem seiner Romane.

Dark ist & bleibt der große alte Mann des Heftromans. An seine Lebensleistung & Auflagen kommt, denke ich, zusammengefasst über die letzten 50 Jahre niemand ran.
Drum sollte man ihn bei seinen großen Jubiläum nächsten Monat mit einen langen Standing Ovation von der großen Bühne verabschieden.


Du denkst an Stagediving?

erstellt am 17.10.16 00:36
zeerookah schrieb:
Dark ist & bleibt der große alte Mann des Heftromans. An seine Lebensleistung & Auflagen kommt, denke ich, zusammengefasst über die letzten 50 Jahre niemand ran.



Der große alte lebende Mann des Heftromans. Darks quantitative Lebensleistung, die Zahl seiner Heftromane ist wohl unerreicht.
Aber der große Mann des Gruselheftromans ist und bleibt wohl doch eher Dan Shocker, der Godfather dieses Genres in Deutschland.
Und was die Auflagen betrifft, müsste doch einer, der zwar originär kaum Heftromane geschrieben hat, dessen Romane aber immer und immer wieder in Heften nachgedruckt werden, diese noch übertreffen: der (wie Shocker verstorbene) einzigartige G.F. Unger.

erstellt am 17.10.16 10:46
corto feldese schrieb:
Wie gerade bei Zamorra, wo das Gleichgewicht wie üblich einen Doyle runtergemacht hat,


Du hast eine seltsame Auffassung von "runtermachen". Oder ich, je nachdem.

erstellt am 17.10.16 10:48
corto feldese schrieb:
Wie gesagt, auch den Schreibstil von Christian Schwarz und Manfred Weinland kann man i. E. nicht verwechseln. Und trotzdem fiel es nicht jedem auf!


Ich weiß nicht ob hier noch PZ-Leser anwesen sind.

Aber der Unterschied von Dark zu Hilleberg ist dann doch ein anderer zwischen zwei Autoren die beide eine gute handwerkliche Schreibe haben.

erstellt am 17.10.16 11:22
@Gleichgewicht
Doyle hat doch i. E. einen ganz anderen Stil, eine ganz andere Schreibe/Sprache als Schwarz! Ein Unterschied wie eben zwischen Dark und Hill. Wenn auch Doyle sprachlich auf einem ganz anderem Level schreibt als auch diese beiden.
(Wenn Du nur die letzten Romane von Doyle und Schwarz vergleichst, wird das doch sofort deutlich, was erstmal gar nicht wertend, sondern nur beobachtend gemeint ist.)

Aber um mal zu werten: Schwarz kannst Du als gut handwerklich bezeichnen, aber Doyle hat doch sprachlich ein ganz anderes Niveau. (Das ist, als wenn man einen Meißel mit einer Feder vergleicht.) Doyle ist ein Meister der sprachlichen Feinheit.
Das hat ja erstmal gar nichts mit den Plots zu tun. (Dass Du die nicht magst bzw. "runtermachst" ist doch längst zu einem running-gag auch in Manfreds Antworten geworden).

Aber es war ja hier in diesem Zusammenhang nur als Beispiel dafür genannt, dass man die Stilfragen und die spontanen Identifikationsmöglichkeiten der Autoren durch die Leser nicht zu hoch hängen sollte. Vielen fällt der Unterschied (trotz großer Unterschiede, deshalb das Beispiel) gar nicht auf, weil er sie gar nicht interessiert. Sie hinterfragen oder gar analysieren die Texte doch nicht, sondern wollen einfach mal drei Stunden abschalten wollen. Und das können viele wahrscheinlich noch immer gut bei einem Dark, ohne über seine Schreibe oder was ihn ausmacht nachzudenken.

Immerhin muss ja irgendetwas auch auf unterbewusster Ebene die Leser angesprochen haben, die ihm trotz der geballten Kritik von allen Seiten (Genrefans, alte Sinclair-Fans, alte Dark-Fans) gut 40 Jahre die Treue gehalten haben. Es wird ja gern von Atmosphäre gesprochen. Ich würde auch den Begriff speziellen Charme ins Spiel bringen.
Und mich würde schon interessieren, wie andere Fans das spezielle Dark-Feeling charakterisieren würden (früher, heute, bzw. was vom früher heute noch übriggeblieben ist).

erstellt am 17.10.16 11:28
Das Gleichgewicht schrieb:
Aber der Unterschied von Dark zu Hilleberg ist dann doch ein anderer zwischen zwei Autoren die beide eine gute handwerkliche Schreibe haben.



Wobei natürlich die Frage bleibt, wem Du die "gute handwerkliche Schreibe" (im Gegensatz zu den beiden Zamorra-Autoren) absprichst: Newcomer Hilleberg/Hill oder Erfolgsautor Rellergerd/Dark...

erstellt am 17.10.16 16:33
corto feldese schrieb:
Und mich würde schon interessieren, wie andere Fans das spezielle Dark-Feeling charakterisieren würden (früher, heute, bzw. was vom früher heute noch übriggeblieben ist).

Coole Idee. Eigendlich fällt es mir Schwer weil ich mit Jason Dark's Serie groß geworden bin und es ihm zu verdanken habe das ich in der Grundschule im Lesen und Schreiben so gut abgeschnitten habe. Dazu sei gesagt das ich echt früh schon was lesen wollte. Bücher waren zu teuer und da habe ich im Regal ein John Sinclairheft der dritten Auflage gesehen. Kann mich Momentan nur erinnern das da Skelette auf einem Piratenschiff zu sehen waren. und kurz bevor das Mordligathema aufkam. Die Erstauflage kam erst später als Mallmann zu DraculaII wurde. Die Leselücken füllte ich mit 4.Auflage und den Hörspielkassetten. Irgendwann blieb ja nur die Erstauflage übrig und irgendetwas veränderte sich schleichend. Zum einen ich selbst weil man ja auch älter wird und andere Sichtweisen dazulernt. Aber auch an Darks Feeling änderte sich. Ok aber erstmal zu früher.

Damals war Sinclair wirklich trashig und gewollt klischeehaft was den Grusel betrifft.
Ein bissl James Bond Feeling kam auch rüber. Der Frauenmagnet der sich nicht binden konnte wegen seinem Kampf gegen das Böse. Ich glaube so hat Dark seine Figur auch gerne gesehen. Dark hatte seinen Sinclairkosmos richtig schön aufgebaut. Von einzelnen Geschichten und Fällen in Gespensterkrimi zu mehreren roten Fäden die Dark selbst in Einzelbänden angedeutet hat.

Tja die Welt bleibt nicht stehen. Das Internet kam und die Welt war mehr verbunden; Gessellschaften veränderten sich.

Die roten Fäden wurden weniger und die Einzelbände immer belangloser. Nach X Einzelbänden war ich auch müde sie zu lesen. Der xte Zombie oder das Monster der Woche konnte mich nicht mehr begeistern. Erst als die befremdlichen Dialoge der Figuren und das in die langweilge Längeziehen von Kapiteln (z.b. die Seitenlangen Büroszenen mit Kaffeedrinken und wiederholen von Sätzen) hat dazu geführt, das ich aufhörte.

Eins kann Jason Dark heute noch gut. Sein unverkennbaren Stil zu beschreiben wie die Welt auf die Figuren wirkt. Wenn John aus dem Auto steigt und das Wetter in frösteln lässt als Beispiel. Da fröstels mich auf dabei. Atmosphäre schaffen kann er noch. Wenns um Dialoge und Handlungen der Figuren geht.......er schafft es das man mit dem Kopf schüttelt und kein Spannungsfeeling mehr aufkommt. Und das kann nicht an der langen Lesezeit liegen. Andere Autoren schaffen das bei mir ja noch Neugier und Spannung zu schaffen und auch wenn es mir schwer fällt zu schreiben.......Jason Dark sollte den Stab übergeben und stolz sein was er geschaffen hat. Ich denke mal selbst seine Kritiker sollten Anerkennen das seine Serie der Grund ist warum der Gruselbereich noch nicht untergegangen ist. Die Stütze im Gruselheftchenmarkt. Ohne das ich die Bedeutung von Zamorra runterspielen möchte. Auch lange dabei. Neue Versuche im Grusel scheiterten bis jetzt leider.

erstellt am 18.10.16 09:35
corto feldese schrieb:

Das hat ja erstmal gar nichts mit den Plots zu tun. (Dass Du die nicht magst bzw. "runtermachst" ist doch längst zu einem running-gag auch in Manfreds Antworten geworden)


Verwechselst du hier Rückert und Weinland?

erstellt am 18.10.16 09:48
Vikki schrieb:Ohne das ich die Bedeutung von Zamorra runterspielen möchte. Auch lange dabei. Neue Versuche im Grusel scheiterten bis jetzt leider.


Zamorra ist sogar länger dabei als Sinclair. Zumindest als eigenständige Serie.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 09:49 Uhr bearbeitet)


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