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Thema: Band 2000 - ein neuer Anfang?
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Antworten zu diesem Thema: 38

 


erstellt am 18.10.16 09:58
Das Gleichgewicht schrieb:
corto feldese schrieb:

Das hat ja erstmal gar nichts mit den Plots zu tun. (Dass Du die nicht magst bzw. "runtermachst" ist doch längst zu einem running-gag auch in Manfreds Antworten geworden)


Verwechselst du hier Rückert und Weinland?


erstellt am 18.10.16 10:03
Nö. Es ist schon Manfred Weinland (Doyle), der sich glücklicherweise "nicht aus dem Gleichgewicht bringen" lässt.
(Kritisierst Du Rückerts Romane auch so häufig und nicht nachvollziehbar?)

erstellt am 18.10.16 10:44
Vikki schrieb:
Ok aber erstmal zu früher.

Damals war Sinclair wirklich trashig und gewollt klischeehaft was den Grusel betrifft. (...) Dark hatte seinen Sinclairkosmos richtig schön aufgebaut. Von einzelnen Geschichten und Fällen in Gespensterkrimi zu mehreren roten Fäden die Dark selbst in Einzelbänden angedeutet hat. (...)

Die roten Fäden wurden weniger und die Einzelbände immer belangloser. Nach X Einzelbänden war ich auch müde sie zu lesen. Der xte Zombie oder das Monster der Woche konnte mich nicht mehr begeistern. Erst als die befremdlichen Dialoge der Figuren und das in die langweilge Längeziehen von Kapiteln (...) hat dazu geführt, das ich aufhörte.

Eins kann Jason Dark heute noch gut. Sein unverkennbaren Stil zu beschreiben wie die Welt auf die Figuren wirkt. Wenn John aus dem Auto steigt und das Wetter in frösteln lässt als Beispiel. Da fröstels mich auf dabei. Atmosphäre schaffen kann er noch. (...)




Treffende Zusammenfassung der Entwicklung!
Ich glaube schon in den (wirklich frühen) Anfangsjahren (GK, erste knapp 200 Hefte eigene Serie) gab es zwei Fangruppen.

Einmal die - zu denen ich auch gehörte - die seine ersten gut 50 Romane klasse fanden, weil er nicht nur so gekonnt mit Klischees spielte, sondern einen auch in eine unheimliche Atmosphäre zog.
Und die es eher a) gewöhnungsbedürftig fanden, als er nach 55 Abenteuern erstmals zur ich-Form wechselte (woran man sich schließlich gewöhnte, es schließlich vielleicht sogar gut fand). Und b) die Einzelabenteuer, auch wenn ein Gegner mal entkam und dann wiederauftauchte (was ok war), bevorzugten.
Während sie den "roten Faden", als alles so "komplex" wurde, nicht mochten, da Dark diesen immer wieder verlor und eher konzeptlos wirkte. (siehe auch den zauberspiegel-online-Artikel, dessen link ich leider nicht hab, zu einem Jubiläum. 30 Jahre?)
Oder weil man sich als Leser, diesen ganzen Unter/Überbau nicht merken wollte, sondern nur seine wöchentliche Dosis Grusel suchte.

Zum anderen die, die gerade die Verknüpfung sehr mochten, das große Ganze liebten - dann irgendwann aber auch enttäuscht waren, ob der zahllosen offenen Enden, losen Fäden, vergessenen Entwicklungen.

Und dann kam irgendwann - und selbst das ist schon verdammt lange her - diese schreckliche Zeilenschinderei mit den endlosen Dialogen dazu...

Aber ich sehe es wie Vikki, eine Szene mit unheimlicher Atmosphäre zu füllen und den Leser in eine Szene zu versetzen, das kann Dark noch immer. Und mit einem akribischen Lektor und (vielleicht langwieriger?) Nachbearbeitung könnte es noch tolle Einzelabenteuer von ihm geben. Und würde es wohl auch noch geben, würde er in einem anderen Segment schreiben. Aber in dem der schnellen Produktion (damit Zeit, Kosten, Nutzen sich die Waage halten) klappt es eben leider - aber auch sehr verständlich - nicht mehr.

Deshalb sollte es zum einen die Sinclair-Serie der Co-Autoren für die Zukunft geben. Und dazwischen einige (neue) sorgfältige Sonderausgaben Darks. (Ronco, eine Serie mit durchgehender Handlung als Sinclair, funktionierte früher so. Jede fünfte Nummer war "aus Roncos Tagebuch", unabhängig vom sonstigen Plotverlauf.
So könnte ich mir Darks Teilnahme gut vorstellen, alle fünf Bände einen Dark "aus Sinclairs geheimen Akten".)

erstellt am 18.10.16 15:19
corto feldese schrieb:
Nö. Es ist schon Manfred Weinland (Doyle), der sich glücklicherweise "nicht aus dem Gleichgewicht bringen" lässt.
(Kritisierst Du Rückerts Romane auch so häufig und nicht nachvollziehbar?)


Weißt du....manchmal verstehe ich einfach nicht was du meinst.

Rückert ist der einzige Autor, wo ich verstehen würde, wenn man es so sieht, dass ich etwas gegen ihn persönlich haben könnte. Was natürlich nicht der Fall ist.


Ich kritisiere JEDEN Roman. Ist das schlecht? Zumal ich Manfreds Romane und vor allem seine Zaubermond-Bücher immer hoch gelobt habe. Bis es mir in Eden zu seltsam wurde.


Ich habe im Basteiforum das Gefühl, dass die Stimmung etwas überempfindlich wird, sobald mal kein allgemeiner Konsenz herrscht. Da wird von Hetze und so gesprochen. Dabei finde ich die Rezensionen und Beiträge hier meistens angenehm. Auch mal knallhart kritisch, aber nie "hetzend" oder unfair. Echte Beschimpfungen und dergleichen, wie ein Moderator weglöschen müsste, gibt es hier sehr selten.

Dadurch fühle ich mich hier zunehmend unwohler. Man traut sich ja kaum noch was zu schreiben.


Ich habe bisher noch nie von irgendjemanden in beiden Foren gehört, meine Meinungen über Manfreds Hefte wären unachvollziehbar. Ungerechtfertigt vielleicht, schließlich habe ich meine eigene Meinung und lege Wert auf eigene Punkte, die andere nicht teilen.

Dies ist ein Diskussionsforum. Wir müssen weder den Autoren noch andere User mit Samthandschuhen über den Kopf streicheln. Wenn ich was nicht passt schreibt es. Erwachsen und niveauvoll, aber klar heraus


Ich bitte euch sogar darum. Falls ihr eine Rezension von mir lest und diese unfair findet oder gewissen Passagen euch sinnlos erscheinen, stellt mich im Thread direkt zur Rede. Ich freue mich auf angeregte Gespräche unter netten Leuten.



edit: Du hast mir ja auf meine Rezension kritisch geantwortet. Sehe ich jetzt erst. Verzeihung. Leider fehlt dem Basteifrum ja ein "neue ungelesene Beiträge seit dem letzten Besuch" wie es eigentlich jedes moderne Forum hat. Tja, danke dir und ich versuche dir auch noch zu antworten, wenn es dich nicht stört. :)

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.10.16 16:46
Ich meinte auch nicht, dass Du gegen Doyle etwas persönlich hast. Aber Du warst doch schon selbst unsicher, ob Du nicht inzwischen von den LKS-Lesern als Meckerhannes verschrien bist...

Aber Manfred (Weinland, den Du nun wohl auch immer gemeint hast, wenn Du jetzt von Manfred schreibst) hat doch klar gemacht, dass er gut mit Deiner Kritik umgehen kann. Und die will Dir doch auch keiner nehmen! Aber Du musst es auch hinnehmen, dass es Leute gibt, die sie für unangemessen, falsch etc. halten. Das heisst ja nicht, dass Du aufhören sollst zu kritisieren, sondern nur, dass man anderer Meinung ist.
Und dass Du keinen Doyle-Roman - im klaren Gegensatz zu mir - in diesem Jahr (in den letzten zwei Jahren?) in den Heften durchgängig gut fandest, steht doch außer Frage, oder?

Hier ging es aber nur um den Stilvergleich. Und Du dientest nur als Beispiel: Du hattest nunmal einen Roman als von Manfred kritisiert, den Du auch benanntest - und nicht erkannt oder thematisiert wie stark sich sein Stil "verändert" hatte. (Was schlicht daran lag, dass der Roman gar nicht von Manfred=Doyle war, sondern dieser Name nur auf Seite drei durch einen Druckfehler auftauchte.)

Nur darum ging es hier! Darum, wie sehr Leser (selbst die, die sich näher mit den Romanen auseinandersetzen) den speziellen Stil eines Autors wahrnehmen, erkennen, identifizieren.
(Und zwischen Doyle und Schwarz liegen - völlig unwertend, nur beschreibend - Welten.)

(Ansonsten lass uns im PZ-Forum weiterdiskutieren, wenn es speziell um Doyle, Rückert, Schwarz, deren Stile etc. geht.)

erstellt am 25.10.16 00:09
Ich hab mir gerade Band 2000 - 2003 als E-Book vorbestellt!


Band 2000 hat 96 Seiten und kostet 2,99 Euro ( Normalerweise 1.49 Euro)

...und es gibt ein neues Cover!!!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 00:12 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.10.16 06:44
Grüner Drache schrieb:
Ich hab mir gerade Band 2000 - 2003 als E-Book vorbestellt!


Band 2000 hat 96 Seiten und kostet 2,99 Euro ( Normalerweise 1.49 Euro)

...und es gibt ein neues Cover!!!


Ach ja? Link?

erstellt am 25.10.16 06:53
Wirklich neu ist das nicht, wenn wir das selbe meinen:

Aus "Jubiläumsband mit 96 Seiten" wurde "Jubiläumsband mit 160 Seiten inklusive Bildband",

erstellt am 25.10.16 14:07
Michl schrieb:
Grüner Drache schrieb:
Ich hab mir gerade Band 2000 - 2003 als E-Book vorbestellt!


Band 2000 hat 96 Seiten und kostet 2,99 Euro ( Normalerweise 1.49 Euro)

...und es gibt ein neues Cover!!!


Ach ja? Link?



Denkst Du ich Lüge?


2000

https:// www.amazon.de/dp/B01MF8XAN6/ref=dp-kindle-redirect?_encoding...



2001

https:// www.amazon.de/gp/aw/d/B01M25SHZX/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%...


"...Doch etwas war mit uns in unsere Welt zurückgekehrt, und das war grausamer als alles, was wir in Aibon erlebt hatten.
Meinen Freunden und mir standen die schlimmsten Stunden unseres Lebens bevor"


2002

https:// www.amazon.de/gp/aw/d/B01MAXT5TC/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:21 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.10.16 14:26
Ich vermisse ein bisschen den schwarzen gewohnten Rahmen. Aber gerade Cover 2001 gefällt mir ziemlich gut. :)

Und John finde ich auf der 2002 auch sehr toll getroffen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:26 Uhr bearbeitet)


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