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Thema: 2000 - Das Höllenkreuz
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Antworten zu diesem Thema: 74

 
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erstellt am 06.11.16 19:28
Band 2000

"Das Höllenkreuz"
von Jason Dark

Ein neuer Feind tritt auf den Plan – mächtiger und tödlicher als jeder andere Gegner, dem ich bisher gegenüberstand! Und jedes Opfer, das auf sein Konto geht, bringt mich der Wahrheit näher: LUZIFER selbst greift nach der Macht ... und seine Waffe ist das Höllenkreuz!

erstellt am 08.11.16 13:58
Ich denke, viele werden sich das Heft wegen der Nummer und dem beiliegenden Bildband kaufen, kaufen und zur Seite legen. Das verdient dieser Roman aber nicht. Waren die Geschichten von Herrn Dark in den letzten Wochen nicht dazu angetan in Jubelarien auszubrechen, so ist ihm mit dieser aber ein lesenswerter erster Teil gelungen. Sicher, die Dialoge wirken manchmal etwas hölzern, aber Gott sei Dank besteht die Geschichte aus vielen anderen gelungenen Elementen. Für mich ist die Story gut strukturiert und weitestgehend sehr spannend. Herr Dark lässt wieder einige Handlungsstränge parallel verlaufen, und schafft es so, den inneren Personenkreis um John mit einzubinden. Nicht nur sein Kampfgefährte Suko sondern auch Glenda spielt hier eine wichtige Rolle in diesem Fall. An Nebenschauplätzen sehen wir noch Bill, Sheila, Shao und Powell. Auch Jane wird Mittel zum Zweck und hat ihren Auftritt. Gekonnt werden wir an spannenden Stellen von einem Strang zum anderen geleitet ( wie in vergangenen Zeiten), so dass man am liebsten direkt weiterblättern möchte um zu wissen, wie es weitergeht. Wie schon erwähnt spielt Glenda eine wichtige Rolle, da sie eine besondere Fähigkeit besitzt, wodurch ein zweiter Teil erst möglich wird. Der Letzte Absatz beinhaltet eine Überraschung und läutet praktisch den nächsten Teil ein. Von der Art, wie dieser geschrieben/beschrieben ist, kann er nicht von Herrn Dark stammen, daher vermute ich, dass dieser bereits von Herrn Hill verfasst wurde, von dem ja der zweite Teil geschrieben wurde.

erstellt am 08.11.16 21:01
5 von 5 Kreuzen!

Ich bin wirklich überrascht! Nach den letzten wirklich extrem schlechten Romanen von Jason Dark, hätte ich so einen spannende Geschichte absolut nicht erwartet, und was mir selten in der letzten Zeit passiert ist, ich habe "Das Höllenkreuz" an einen Tag durchgelesen.

John wird auf den Hochhausdach seiner Mietwohnung von einen Höllenengel angegriffen, aber er kann schnell den Kampf für sich gewinnen, es stellt sich heraus das Matthias dafür verantwortlich ist.
Suko wird eingeweiht und im Fahrstuhl ihres Wohnhaus sehen sie es zum ersten Mal: das Höllenkreuz!
In Aibon kommen sie den Geheimnis des Kreuzes auf der Spur und bekommen es mit ihrem größten Feind Luzifer zu tun.
Mit Glendas Fähigkeit zum Beamen gelingt ihnen die Flucht aus Aibon, aber etwas ist mitgekommen, im Körper von Suko hat sich ein Feind eingeschlichen.
Während John sich noch im Büro von Scotland Yard aufhält, bahnt sich in der Wohnung von Suko und Shao eine Katastrophe an.

Ende Teil 1

von 3

Ich werde meine Entscheidung keine Jason Dark Romane mehr zu lesen jetzt überdenken!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:22 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.11.16 23:25
Ähm, hab ich einen anderen Band erwischt? Für mich war das ein typischer JD mit leidlich mehr Motivation dahinter. Vom Stil her aber immer noch extrem übel, allein der Anfang mit dem Höllengel war derart primitiv geschrieben, dass ich gleich wieder aufhören wollte.
Hab ich dann zwar nicht und später gab es auch halbwegs gute Szenen, aber ich kann Darks Stil einfach nicht mehr lesen.
Am interessantesten war das Ende, das wahrscheinlich nicht von ihm war und auf die kommenden Teile vorbereitet.
Der Bildband war ein ganz schönes Extra auch wenn da drinn natürlich die dunklen Eminenzen gefehlt haben.
JD Kommentar auf der Leserseite zum Jubiläum klang auch nicht ganz so herzlich wie noch beim Band 1000, eher nach ner Pflichtarbeit, aber trotzdem hat er auf der Leserseite schon Band 3000 angedroht, wahrscheinlich auch wieder von ihm

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:27 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.11.16 05:04
Was sein Schreibstil anbelangt, nun er hat sich Mühe gegeben, aber ich lese Dark seine Schreibe auch ungern, dafür müsste ich eigentlich 2 Kreuzen abziehen, aber trotzdem war die Story spannend.

---- Off Topic
Aktuell: der Horror der realen Welt. Trump scheint die US Wahlen zu gewinnen

Stand 5.03 Uhr

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 05:15 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.11.16 09:50
Grüner Drache schrieb:

Ich werde meine Entscheidung keine Jason Dark Romane mehr zu lesen jetzt überdenken!


Ja tu das, bis zum nächsten "Jason Dark" Band.

erstellt am 09.11.16 15:18
Hallo
Ich halte es wie Killjoy.Habe den Roman auf dem Kindle gelesen.
Musste mich mehrmals überwinden um den Kindle nicht aus der Hand zu legen.
Es ist meine persönliche ehrliche Meinung zu Band 2000
Gruss
Georg

erstellt am 09.11.16 18:35
ch möchte dem Jubiläumsband keine Sonderstellung zusprechen, nur weil er die Nummer 2000 trägt. Jason hat sich wie immer und wie auch die anderen Co-Autoren seine Heftwertung zu verdienen. Und er hat sich dieses mal tatsächlich Mühe gegeben, glaube ich. Es zeigt sich für mich stark, warum ich Dark bei einem theoretischen Ausstieg als Autor gern weiterhin als Ideengeber und Mentor dabei hätte. Einige der Ideen hier sind sehr gut. Die Schreib- und Erzählweise hingegen wie immer. Da kann er sich Mühe geben, wie er will. Gegen die Besten der Co-Autoren stinkt er ab.


Gehen wir die Handlung mal spoilerlastig durch. Matthias zeigt sich anfangs in seiner gewohnten Form. Einer der mächtigsten Gegenspieler in der aktuellen Serienhandlung verdreht ein paar Finger. Das namensgebende Höllenkreuz zeigt sich ein paar mal, ohne wirklich eine Gefahr zu sein. Die geht von den dunklen Engeln aus, die es auf John abgesehen haben. Einen konnte er bereits vernichten. Als sich vor dem offenen Fenster weitere zeigen geht der Geisterjäger ihnen dann aber wie ein Trottel auf den Leim. Sich einfach aus dem Fenster beugen und hinauszerren lassen ist nicht sehr schlau für einen erfahrenen Dämonenjäger. Der Engel lässt ihn fallen und das wäre damit das Ende für den Titelhelden. Wie gewohnt nutzen die Gegner ihre sicheren Chancen nicht, John zu töten, weil sie einen Evil Masterplan haben, der garantiert schief geht. Stattdessen wird John nach Aibon gebracht. Dort hat Matthias sich eingenistet, um als Ersatz für Guywano wieder für das Gleichgewicht zu sorgen. Da liegen meine Sympathien eindeutig bei ihm. Er erweist dem Land der Druiden einen Bärendienst, indem er die natürliche Ordnung wiederherstellt.


In London merkt man, dass John verschwunden ist. Der einzige Zeuge hat Selbstmord begangen, da er es nicht aushalten konnte, von Matthias verstümmelt worden zu sein. Wie man sich mit einer verkrüppelten Hand eine Ledergürtel-Schlinge knüpfen kann, um sich zu erhängen sind kleine Details, auf die Dark einfach nicht achtet. Einige der Co-Autoren durchdenken ihre Geschichten sehr genau und würden sowas merken. Und solcherlei macht zum Beispiel den Qualitätsunterschied aus. Man hat also keine Ahnung, wo John ist, erinnert sich aber an Glendas übermächtige Beamfähigkeiten. Neuerdings benötigt sie einen Gegenstand, der in Verbindung mit dem Ziel steht. Davon war früher nie die Rede, Dark ändert die Voraussetzungen wie es ihm passt. Kennt man von Johns Kreuz. Sie kann zwar herausfinden, wo John sich aufhält, allerdings nicht zu ihm reisen. Das verhindert Luzifer.


Nachdem John einen Troll niedergeknüppelt hat wird er wieder von den dunklen Engeln geschnappt und soll an das Rad der Zeit geschnallt werden. Es ist schön, wie Dark Bezug auf dieses Relikt nimmt. Seine Wirkungsweise ist eine nette Idee. John weigert sich natürlich, die mentale Reise mitzumachen, aber Matthias hat ein Druckmittel. Zuvor wurde Jane von einem der Engel in ihrem Haus überwältigt, weil sie sich – wie anfangs John am Fenster – total leichtsinnig verhält. Zum Glück verhalten sich die Gegenspieler auch dämlich und so gelingt es Jane ihrerseits, den Engel zu überwältigen und sich zu befreien. Um einen Roman voranzubringen muss man die Figuren nicht zwangsläufig dumm und nachlässig agieren lassen. Das ist zu simpel. Der Geisterjäger weiß von all dem nichts und lässt sich Jane weiterhin als Geißel wähnend an das Rad schnallen. Es schaut nicht gut für ihn aus, denn nach einer Vergangenheitsreise sieht er sich dem Höllenkreuz gegenüber und gerät sofort ihn dessen Bann. Sogar die Kreuzformel vergisst er und ist dabei, sich Luzifer zu unterwerfen. Was kann man da tun?


Zum Beispiel im zweiten Versuch plötzlich doch die Beam-Reise nach Aibon gelingen lassen. Dieses mal zufällig mit Suko im Gepäck. Glenda allein hätte wenig gebracht, der Chinese hat ja den Stab und die Dämonenpeitsche dabei. Und da Matthias sich nachlässig und dumm verhält (wer erkennt ein Muster?) hat er sich siegessicher aus dem Staub gemacht. Die beiden können John also ohne Gefahr retten. Leider ist Glenda zu entkräftet für einen Rückteleport. Aber ich bin mir sicher, genau wenn es nötig wird geht es ihr plötzlich schlagartig besser.


Bis hierhin war die allgemeine Handlung um Aibon und das Rad der Zeit noch interessant und spannend. Bei der Grundidee kann ich nur anerkennend nicken.Gut gemacht, Herr Rellergerd. Nun wird es aber auch in dieser Beziehung langweilig. Man reist durch Aibon, kämpft hier und da gegen die dunklen Engel ohne Verluste oder Verletzungen einzustecken. Man kommt in einem Dorf an, wo es zur vorerst finalen Konfrontation kommt. Wieder erscheint das Höllenkreuz, dieses mal widersteht John diesem aber irgendwie, wo er doch zuvor keine Chance hatte. Er ruft die Kreuzformel (was die Szene umso seltsamer macht, genau das hat er vorher probiert und wusste sie nicht mehr komplett) und die restlichen Engel verbrennen. Matthias bereitet die Formel Schmerzen oder zumindest Unbehagen, womit er auch aus dem Spiel genommen ist. Moment, ist Matthias nicht der Engelssohn und immun gegen die Kreuzformel? Genau genommen macht das Höllenkreuz keinerlei Sinn, da Luzifer seinen Stellvertreter schon zu einem lebenden Gegenkreuz gemacht hat. Ich hatte mal die Hoffnung, dass Dark diese Idee wieder aufgreift. Aber er hat es wohl endgültig vergessen, wie die riesige Skelettarmee die Asmodis unter Konrolle hat. So gesehen kann man sagen, was auch immer hier im Jubiband angedeutet wird, es besteht die Chance, dass Dark es später ignoriert oder schlichtweg vergisst.


Wie erwartet kann Glenda zum Schluss wieder teleportieren und rettet das Trio zurück nach London. Aber Suko hat irgendetwas von Aibon mitgebracht. Ende des ersten Teils. Fortsetzung folgt, zum Glück nicht von Dark. Sondern von zwei alteingesessenen Sinclairfans.


Vor der Endwertung schlüssele ich noch einmal kurz auf.

Gut waren die Grundideen. Aibon, das Rad der Zeit, kleinere Verweise auf frühere Abenteuer. Sogar auf Romane der Kollegen, sehr schön. Action gab es genug, auch wenn sie einseitig ist und die Helden immer ohne ernste Verletzungen davonkommen.


Was hat mir nicht gefallen? Viele Figuren handeln sehr dumm, um gewisse Handlungspunkte zu triggern. Wieder mal gibt es Widersprüche zu in früheren Heften aufgestellte Fakten. Die Helden haben ohne Erklärung und Grund plötzlich Erfolg bei Dingen, die wenige Seiten zuvor noch kritisch gescheitert sind. Genau dann, wenn es die für Handlung nützlich ist. Die Dialoge und Erzählungen sind wieder unterdurchschnittlich, aber hier bin ich inzwischen schon froh, wenn es kein Totalausfall ist.


Ich will mal nicht zu kritisch sein. Eine mittlere Wertung ist echt fair. Darüber hinaus kann ich einfach nicht gehen, das hat sich Dark schlichtweg nicht verdient. Nennt mich gefühlskalt. Maximal als Ideengeber für die weiteren Geschehnisse in Aibon brauchbar, welche die Co-Autoren dann gern auf dieser Basis umsetzen dürfen. Dark mag sich dieses mal wirklich Mühe gegeben und Zeit gelassen haben. Es ist traurig, aber das hat kaum geholfen. Ich glaube er kann es einfach nicht mehr.


PS. Ich bin gern zu einer hitzigen Diskussion auf erwachsenem Niveau mit Verweise auf Textstellen bereit. Und lasse mich durchaus davon überzeugen, falls ich Dinge falsch wiedergegeben oder aufgefasst habe. :) Einige User fanden den Roman offenbar richtig klasse.

erstellt am 09.11.16 18:37
Grüner Drache schrieb:
---- Off Topic
Aktuell: der Horror der realen Welt. Trump scheint die US Wahlen zu gewinnen

Stand 5.03 Uhr


Und auch hier nochmal, da es wohl in jedem Internetforum mindestens einen gibt, der es sich nicht verkneifen kann und OT reinpostet







Also nichts gegen deine Meinung die ich teile, aber ich finde es einfach unpassend wie das Internet gerade OT damit verseucht wird. Dafür gibt es Smalltalkthemen oder Twitter. Hättest du nicht zumindest einen neuen Politikthread im Meeting Center eröffnen können?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:38 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.11.16 21:45
Wo ist das Problem?

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