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Thema: 2000 - Das Höllenkreuz
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Antworten zu diesem Thema: 74

 


erstellt am 10.11.16 10:22
Killjoy schrieb:
Ähm, hab ich einen anderen Band erwischt? Für mich war das ein typischer JD mit leidlich mehr Motivation dahinter.


Ich habe knapp das erste Viertel gelesen und ringe mit mir. Ein Totalausfall ist es nicht, da habe ich von Dark schon deutlich Schlimmeres gelesen. Trotzdem habe ich auch bei Heftromanen einen stilistischen Mindestanspruch und der wird auch hier wieder deutlich unterboten. Wobei ich das gar nicht an einzelnen Stilblüten festmache. Es ist einfach alles sehr lieblos und mit wenig Freude an der eigenen Arbeit runtergeschrieben. Ich weiß deshalb nicht, ob ich mich dazu aufraffen kann, den Roman zu Ende zu lesen. Andererseits ist die Story nicht uninteressant, deshalb überlege ich gerade, mir stattdessen das Hörspiel zuzulegen. Hat das schon jemand gehört und kann dazu etwas sagen?

Grundsätzlich: Dass JD auch diesen Meilenstein anscheinend nicht dafür nutzen will, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen (und wohl auch im Verlag es niemand für nötig erachtet, ihm diesen nahezulegen) enttäuscht mich einmal mehr. Den Spaß an seiner Arbeit merke ich ihm leider nicht mehr an.

erstellt am 11.11.16 08:04
Hättest du ihn live gesehen, würdest du vielleicht anders denken.

erstellt am 11.11.16 17:18
@ Myxin Ja, vielleicht. Das ändert aber leider nichts an seinen aktuellen Werken.

erstellt am 13.11.16 20:51
Dadurch das Band 2000 ein dreiteiler ist habe ich mich entschlossen noch einmal einen Dark zu lesen. Ich war positiv überrascht. Dark sollte nur längere Dialoge vermeiden und mehr Action bringen dann sind seine Romane auch in Ordnung. von mir bekommt der Roman ein gut .

erstellt am 14.11.16 10:08
Kein Ahnung, was ihr gelesen habt, aber bis auf den letzten kleinen Teil mit Suko, der garantiert nicht von Jason stammt, ist das Heft leider völliger Mist.
Matthias ist völlig unbedeutend, hat einen angeblich ach so tollen Plan und lässt den hinterher einfach sausen.
Okay, Luzifer übernimmt Aibons dunklen Teil, das ist ein spannender Ansatz, mehr aber auch nicht.
Ansonsten wird John auf das Rad der Zeit gespannt, nur damit man das Rad der Zeit unterbringen kann, ist ja ein Jubi-Band. Und kaum tauchen Glenda und Suko auf, verschwinden Luzifer und Matthias? Die haben Sinclair in die Knie gezwungen und flüchten dann vor seiner Sekretärin?! WARUM???? Selbst Sukos Waffen sind nicht so stark wie Johns.
Und diese ach so bösen Höllenengel sind nichts weiter als beliebig austauschbares Kanonenfutter, genau wie das Höllenkreuz. Ach, wie symbolträchtig, aber leider eine völlige Nullnummer für die Handlung.

Von Stringenz oder Logik muss man bei Dark-Romanen leider schon lange nicht mehr reden, die Schlussfolgerungen und Handlungsweisen der Protagonisten ist mitunter mehr als haarsträubend.

Alles in allem ist genau das passiert, was ich befürchtet habe: Jason Dark durfte die 2000 versemmeln, na Glückwunsch!

Zum Glück ist der letzte Abschnitt mit Suko ein Vorgeschmack auf Band 2001, der wieder mal einfach ein Leckerbissen ist. Zum Glück konnte ich den gleich nach der 2000 lesen.

erstellt am 14.11.16 17:39
Dondolo schrieb:
Kein Ahnung, was ihr gelesen habt, aber bis auf den letzten kleinen Teil mit Suko, der garantiert nicht von Jason stammt, ist das Heft leider völliger Mist.

Die haben genau dasselbe gelesen wie du, man nennt es nur "andere Meinung". Soll hin und wieder passieren...

erstellt am 16.11.16 16:19
Auf der einen Seite habe ich mich auf diesen Jubiläumsband gefreut. Auf der anderen bin ich nach der Lektüre von Band 1997 (unlesbar!) davon ausgegangen, dass es wohl ein ziemlicher Schuss in den Ofen werden würde.
Ähnlich zwiespältig fällt mein Urteil nach der Lektüre aus.
Der Roman ist sprachlich um Längen besser als alles, was ich von Jason in den letzten Jahren gelesen habe. Dafür gibt es meines Erachtens nur zwei Erklärungen: Zum einen hat sich Jason offenbar wirklich Mühe gegeben. Zum anderen ist der Roman offensichtlich nicht nur oberflächlich korrigiert, sondern wirklich redigiert worden.
Allerdings gibt es innerhalb des Romans deutliche Unterschiede; so sind manche Dialoge wirklich nicht sonderlich gelungen, während andere erzählende Passagen (insbesondere die Vergangenheitsepisode auf dem Rad der Zeit) wirklich gut geschrieben sind.

Inhaltlich hat mich der Roman nicht überzeugen können. Spannend sind lediglich der Anfang und das Ende; dazwischen zieht sich die Handlung wie Kaugummi. Ein normaler Seitenumfang hätte hier völlig ausgereicht.
Die Personen - allen voran Matthias und Luzifer - handeln völlig konzeptlos und uninspiriert; worin soll denn bitteschön ihr großartiger Plan bestehen? Das ist mir nun überhaupt nicht klar geworden.
Irgendwelche Überraschungen gab es auch nicht; am Schluss sind wieder alle gerettet und nichts hat sich verändert. Von diesem Schnabeldämon, der über Suko mit nach London gekommen ist, einmal abgesehen.
Mag sein, dass einige Aspekte in den beiden anderen Teilen eine Rolle spielen werden; für sich genommen ist der Roman inhaltlich ein Reinfall.
Insgesamt würde ich hier 2,5 Kreuze von 5 geben, nicht mehr.

erstellt am 17.11.16 14:00
Das Gleichgewicht schrieb:
Als sich vor dem offenen Fenster weitere zeigen geht der Geisterjäger ihnen dann aber wie ein Trottel auf den Leim. Sich einfach aus dem Fenster beugen und hinauszerren lassen ist nicht sehr schlau für einen erfahrenen Dämonenjäger.

Ja, schlau vielleicht nicht, aber typisch Dark. Das ist schon öfter passiert.

erstellt am 17.11.16 14:05
Anfortas schrieb:
Der Roman ist sprachlich um Längen besser als alles, was ich von Jason in den letzten Jahren gelesen habe. Dafür gibt es meines Erachtens nur zwei Erklärungen: Zum einen hat sich Jason offenbar wirklich Mühe gegeben. Zum anderen ist der Roman offensichtlich nicht nur oberflächlich korrigiert, sondern wirklich redigiert worden.

'Genau das war auch mein Gefühl. Diese sich immer wieder wiederholenden Dialoge mit immer wieder denselben Schlagworten ("Willst du das wirklich tun?" "Klar" "Das verstehe ich" "Tu das" "So muss man das sehen!" ) fand ich nicht so "schlimm" (hui, auch ein Dark-Wort ) wie sonst! Und dafür gibt es für mich auch nur die beiden Gründe, die du erwähnt hast.

erstellt am 17.11.16 14:50
Der Band 2000. Wie lange haben wie darauf gewartet und über Qualität und Inhalt spekuliert? Nun, Inhalt ist jetzt jedem klar, der es gelesen hat, die Qualität liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich möchte auch eine mittlere Wertung abgeben, auch so 2,5-3 von 5 (Höllen-)kreuzen.
Positiv muss ich ingesamt sagen, dass (wie schon oben erwähnt) ich ihn auch besser und lesbarer fand, als die letzten Dark-Romane. Zumindest als die, die ich gelesen habe.
Meine negativ-Liste wird länger, aber ich hoffe auch konstruktiv.
1. Ich vermisse eine klare Definition dieser dunklen Engel. Wie sieht er genau aus? Mehr wie ein "MAnn mit Flügeln" (S.3, S. 4 rechte Spalte) .Als Jane überfallen wird, ist auf S 32/33 nicht von Flügeln die Rede. Dann wechselt die Handlung erst zu Glenda, dann zu John und als sie wieder bei Jane ist, wird der Kerl, ohne das bisher von ihr die Flügel bemerkt wurden, als dunkler Engel definiert (S39 unten). Netterweise erzählt der dann auch gleich auf S 40, wie man heutzutage "dunkler Engel" wird. Erst ab da ist er durchgängig "böser" oder "dunkler Engel".

Sorry, ich muss weg, da ich nicht weiß, wie ich das zwischenspeichern kann, poste ich das erstmal bis hier.


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