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Thema: 03 Grauen im Rampenlicht
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erstellt am 02.03.17 18:11
Dieses mal gönnt sich der Plot um das vampirische Drogenkartell eine Pause. Stattdessen geht endlich die Jagt nach dem Schnabeldämon voran. Für Logan Dee ist DL genau die richtige Serie. Hier, wo jedem normalen Mensch noch mindestens eine magische Fähigkeit oder extravagante Waffe angedichtet werden muss, kann der Meister des „bunten Feuerwerks“ seinem Stil freien Lauf lassen. Vom Begriff „Trash“ möchte ich aber weit Abstand nehmen. Mein Gedanke: Geht doch, Logan Dee. Warum bei Coco Zamis nicht genau auf diesem schönen Niveau?


Zwar gibt es nur ein Thema, aber die Handlung zieht sich trotzdem ein wenig. DL verliert sich wie gewohnt in Kleinigkeiten. Nebensächliche Details werden ausführlich beschrieben, manches mal mehr und liebevoller als die wichtigen Dinge. Ich bin gespannt, wann sich die ersten Hintergründe beißen und widersprechen, wenn jeder Autor so viel davon einbaut. Auf jeden Fall ist Twilight City schon nach drei Bänden extrem gut ausgearbeitet. Die Stadt lebt, fühlt sich echt an. Für mich liest es sich aber manchmal mehr wie ein trockenes Quellenbuch und nicht wie ein Unterhaltungsabenteuer.


Wie immer bei Logan Dee möchte ich kurz auf zwei Punkte eingehen. Sie sind hier nicht ausgeprägt und stören auch kaum, aber Routine ist Routine. Es gibt Logikfragen. Zum Beispiel am Anfang direkt. Wenn Abby mit diesem Augenzauber das Anwesen ungesehen verlassen kann, warum hat sie sich mit ihrem heimlichen Geliebten nicht immer außerhalb getroffen sondern riskant im Haus? Und es gibt glückliche Zufälle. Abby und Wynn wurden an eine falsche Adresse geschickt und irren in einer gefährlichen Gegend herum. Zufällig treffen sie dann auf Abbys Vater, der in der Nähe eigene Geschäfte erledigt.


Insgesamt hat mir dieses Heft am besten gefallen. Logan Dee auf Hochtouren. Tolle Szenen wie im Hort der Schnabeldämonen. Die Haupthandlung geht ein Stück vorwärts und erhält einen roten Faden. Die große Eigenheit der Serie, die vielen unwichtigen Dinge denen viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, ist für mich eher negativ. Für guten Lesespaß reicht es aber noch.



PS. Ein großes Lob für das Cover, das nicht nur als Bild für sich allein steht, sondern nach dem Lesen des Heftes nochmal ein Stück besser ist.

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