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Thema: Hardcover "schwarzrote Bände"
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erstellt am 17.12.16 15:00
Als ehemaliger Perry Rhodan leser stelle ich mir die Frage, wieso die JC-serie nie wie die PR-serie in einer HC-Fassung (wie die PR Silberbände) erschienen ist.
Ist das argument, dass es sich bei JC nicht wie bei PR um eine fortschreitende Story handelt, allein stichhaltig?
Vorteil wäre eben, wie das dann auch bei PR ist, dass diese Bände immer wieder neu aufgelegt werden, und so immer und zu jeder Zeit neu bestellbar sind.
Entgegen der PR-serie könnte die Erscheinungsfrequenz auch vielgr¢ser sein, Wiederholungen brauchen hier ja nicht gestrichen zu werden oder Ungereimtheiten ausgebügelt, oder Handlungen gestrafft.........
Jeden Monat könnte ein Schwarzroter band erscheinen, mit 8 Romanen, und in.......etwa 90 Jahren haetten wir die komplette JC-Hardcover Bibliothek :-). Die letzte Bemerkung war allerdings ironisch gemeint (würde aber stimmen), aber irgendwie wäre die Idee von Hardcover , sprich stetigem reprint, doch eine tolle Idee, oder?

erstellt am 17.12.16 16:52
Ist dir schon mal der Gedanke gekommen das sich sowas nicht rechnet.
Der Verlag möchte Geld verdienen & nicht in gedruckter Form zum Fenster raus werfen.
Das sind alte Krimis. Sowas will heute keiner mehr lesen.
Stell dir doch einfach die Frage warum es keine JC Taschenbücher mehr gibt?
a) weil es sich nicht mehr gerechnet hat.
b) weil sie nicht mehr wußten wohin mit den Geld das ihnen die Leser in den Verlag getragen haben & in ihrer Verzweiflung sich dachten dann stellen wir diese Gelddruckmaschine ein.

erstellt am 17.12.16 17:47
zeerookah schrieb:
Das sind alte Krimis. Sowas will heute keiner mehr lesen.


Naja, "keiner" ist sicher etwas übertrieben, aber insgesamt stimmt's ja schon.
Ich würde ja gerne eine Liebhaber-Neuauflage sehen, aber letztendlich muß man doch die Realität akzeptieren. Vor allem die Romane aus den 50ern und 60ern sind für die meisten heutigen Leser nicht mehr wirklich 'greifbar', da haben sich die Umstände in den 50-60 Jahren dazwischen doch viel zu stark geändert. Science Fiction hat's da etwas leichter, aber auch da ist es mitunter putzig, was man damals für naive Vorstelliungen hatte...

Für die 'Nur-Leser' gibt's von Cotton auch genug Grabbelkisten bei eBay, da wird kaum ein Gelegenheitsleser teuer Geld für sowas ausgeben. Wenn überhaupt kann eine Komplett-Neuauflage eigentlich nur in eBook-Form funktionieren, wo die Vorlaufkosten um einiges geringer sind als für etwas Gedrucktes, erst recht für etwas Gedrucktes von höherer Qualität.

erstellt am 17.12.16 20:13
@Ketracel
Du hast es gut ausgedrückt.
Aber ein paar schöne Liebhaberausgaben von den wirklich allerbesten Cotton würde ich auch gerne sehen.
Sie können ja ein Crowdfundig starten.
http://www.crowdfunding.de/was-ist-crowdfunding/
Und eine ebook Neuauflage geht/lohnt nicht da alles schon im Darknet vorhanden ist.

erstellt am 17.12.16 21:01
zeerookah schrieb:
Und eine ebook Neuauflage geht/lohnt nicht da alles schon im Darknet vorhanden ist.


War's bei Sinclair aber auch. Mal ehrlich: Ich glaube einfach nicht, daß der durchschnittliche Cotton-Leser weiß, was das Darknet überhaupt ist. Sonst wäre die Sonderedition mit ihren verhackstückten Romanen doch eine totale Totgeburt.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:01 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.12.16 22:09
Also ich bin da kathegorisch. Ein e-book ist kein Buch ! ich brauch Papier......meine Bücher lese ich nicht nur, ich stelle sie in ein regal, hole sie raus, blättere drin,....das sind für mich......na ja, wie soll ich sagen....Buch vs ebook, ist so wie eine Vinyl-LP gegenüber einem mp3 auf dem handy........

Hum, niemand kaufen...kann schon sein, die Perry Rhodan Hardcover scheinen aber doch zu funktionnieren.......und dass Krimis aus den 50gern out sind, weil heute so viel anders ist....das würde dann auch auf Simenon oder Conan Doyle zutreffen, oder auf Agatha Christie und Jules Verne......aber die werden noch schön immer neu aufgelegt........

Was allerdings stimmt, ist dass jemand, der JC lesen will, das auch findet.......aber es ist eben keine schöne definitive Bibliothek wie es die Rotschwarzen Bände sein wèrden....

anderes Beispiel...karl may. Liest das noch jemand hier? Die Hardcover vom karl May-Verlag gibt es jedenfalls noch.......

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:12 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.12.16 23:14
Malko schrieb:
wie eine Vinyl-LP gegenüber einem mp3 auf dem handy........


Vinyl? ...rennweg...
Ich bin inzwischen zu einer digitalen Musikbibliothek auf meinem PC übergegangen, ist viel praktischer als runde Scheiben jeder Art.


Hum, niemand kaufen...kann schon sein, die Perry Rhodan Hardcover scheinen aber doch zu funktionnieren.......und dass Krimis aus den 50gern out sind, weil heute so viel anders ist....das würde dann auch auf Simenon oder Conan Doyle zutreffen, oder auf Agatha Christie und Jules Verne......aber die werden noch schön immer neu aufgelegt........

anderes Beispiel...karl may. Liest das noch jemand hier? Die Hardcover vom karl May-Verlag gibt es jedenfalls noch.......


[/quote]

Also: Rhodan ist Science Fiction und dank jahrzehntelanger Pflege und eines durchlaufenden großen Handlungsbogens ist definitiv Interesse für die alten Sachen da. Cotton waren von jeher Einzelromane, es kam nur sehr selten vor, daß etwas später nochmal aufgegriffen wurde.

Und Jerry Cotton mit weltbekannten Schriftstellern in einen Topf werfen - na du bist ja einer. Diese Autoren werden heute noch gelesen, weil sie wirklich Großes geleistet haben und dafür respektiert werden. Was ist denn eine schmuddelige alte Heftserie dagegen? Die ist doch bis heute für die Mehrheit der Deutschein nicht aus der Ecke rausgekommen.


Was allerdings stimmt, ist dass jemand, der JC lesen will, das auch findet.......aber es ist eben keine schöne definitive Bibliothek wie es die Rotschwarzen Bände sein wèrden....


Da ich mir ja selbst eine Sammlung zusammengestellt habe, denke ich, schon einen guten Querschnitt unter den Käufern und Verkäufern gehabt zu haben.
Und die echten Liebhaber sind selten. Viel wichtiger: Die haben kein Interesse an "Best Of" Anthologien. Die wollen gerne alles, und am besten in Erstauflage, sind damit also schon mal gar nicht mehr die Zielgruppe.
Ich denke die sieht eher so aus wie ich: Jemand, der die Serie gerne komplett hat (also alle Nummern in einer brauchbaren, nicht verhackstückten Auflage), aber das nicht zu seinem Lebensinhalt machen möchte und auch Willens ist, Kompromisse einzugehen, solange der Text in Ordnung ist.
Was sollen die mit "edlen" Hardcovern? Hardcover wären nur was für echte Liebhaber, aber die wollen doch in der Regel die Originalausgabe!
Bei einigen sehr seltenen Nummern mußte da schon mal eine Kopie herhalten, weil ich nichts besseres kriegen konnte.und die neuen Romane kaufe ich, seitdem ich im Sommer 2012 wieder eingestiegen bin, ausschließlich als eBook.

erstellt am 17.12.16 23:29
Die weltbekannten Schriftsteller waren es zu Lebzeiten auch nicht schon unbedingt..........

erstellt am 17.12.16 23:42
Malko schrieb:
Hum, niemand kaufen...kann schon sein, die Perry Rhodan Hardcover scheinen aber doch zu funktionnieren.......und dass Krimis aus den 50gern out sind, weil heute so viel anders ist....das würde dann auch auf Simenon oder Conan Doyle zutreffen, oder auf Agatha Christie und Jules Verne......aber die werden noch schön immer neu aufgelegt........

Was allerdings stimmt, ist dass jemand, der JC lesen will, das auch findet.......aber es ist eben keine schöne definitive Bibliothek wie es die Rotschwarzen Bände sein wèrden.....

Das einzige rotschwarze Buch was du kaufen kannst ist dieses hier...
https:// www.amazon.de/Die-Farben-Todes-Jerry-Cotton/dp/3785721773/re...

JC mit Simenon & Christie zu vergleichen ist glaube ich etwas vermessen.
Bei Perry Rhodan gibt es auch einen geschichtlichen Rahmen als Überbau. Und die Autoren werden genannt.
Das mit den nichtnennen der Autoren bei JC habe ich schon immer für einen Fehler gehalten.

erstellt am 18.12.16 00:05
zeerookah schrieb:
Das mit den nichtnennen der Autoren bei JC habe ich schon immer für einen Fehler gehalten.



Ich versteh's auch nicht. Am Anfang ging's doch nur um die Ilusion, daß JC selbst der Autor sei, aber selbst das wurde schon nach wenigen Jahren aufgegeben. Und die Welt ist heute eine andere, die Leser wollen nicht mehr für blöd verkauft werden. Wie soll man hier neue Leser gewinnen, wenn man nicht auch mal werben kann mit einem Autorennamen, der durch was anderes bekannt wurde?

Aber nein. An dem dämlichsten aller alten Zöpfe hält man mit unverminderter Sturheit fest bis zum bitteren Ende.

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