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Thema: 443: Die Erleuchteten
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Antworten zu diesem Thema: 8

 
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erstellt am 28.12.16 06:41
Auf ihrem Weg über den Dunkelmond geraten Matthew, Aruula und Xaana an eine ganz spezielle Volksgruppe der Messisanern. Sie nennen sich selbst die „Erleuchteten“ und leben im Licht, obwohl es ihre Körper auszehrt. Also kleiden sie sich in Aluminium und schotten sich von der restlichen Welt ab, in dem festen Glauben, dunkle Verschwörer würden ihre Hirne rauben, den Himmel mit Streifen vergiften und sie aus einer Hohlwelt heraus belauern. Die drei Gefährten könnten über derlei Theorien ja herzlich lachen – wenn die Sache nicht so tödlich ernst wäre …

Von Jo Zybell

erstellt am 08.01.17 20:02
Hat mir sehr gut gefallen. Die Schilderung des Volkes der Erleuchteten fügt sich bestens in die Zyklushandlung ein. War überrascht in diesem Band nichts von den drei Initiatoren zu lesen...

erstellt am 08.01.17 20:05
Hab mir den Roman ausnahmsweise mal als Heftroman am bayerischen Feiertag gegönnt. Dumm nur, dass ich jetzt länger auf den nächsten e-book - Roman warten muss

erstellt am 17.01.17 14:35
Mir hat der Roman nicht gefallen. Jo Zybell hat sich Großes vorgenommen, scheitert aber an der Umsetzung. Was sich wie eine eindringliche Warnung vor religiösen Extremisten liest, soll vor Verschwörungstheoretikern und dem "Postfaktischen" warnen. Entsprechend sind auch die Namen der Protagonisten gewählt: Puudin, Drumb und Eddoan.

Leider verheddert sich Zybell bei der Motivation der Protagonisten immer wieder. Drumb bringt ganz zu Anfang Eddoans Tochter Bylle kaltblütig um, vor etlichen Zeugen. Zu diesem Zeitpunkt kann er noch gar nicht wissen, dass Eddoan kurze Zeit später sterben wird. Trotzdem soll dieser Mord Teil eines Komplotts zur Nachfolge des Sutlans sein? Usw. usw.

erstellt am 17.01.17 20:22
Mir hingegen hat der Roman richtig gut gefallen und ich habe nix zu meckern.

erstellt am 17.01.17 23:09
Hermes schrieb:
Leider verheddert sich Zybell bei der Motivation der Protagonisten immer wieder. Drumb bringt ganz zu Anfang Eddoans Tochter Bylle kaltblütig um, vor etlichen Zeugen. Zu diesem Zeitpunkt kann er noch gar nicht wissen, dass Eddoan kurze Zeit später sterben wird. Trotzdem soll dieser Mord Teil eines Komplotts zur Nachfolge des Sutlans sein? Usw. usw.

Die "Zeugen" sind seine eigenen Leute, die selbst töten, und er tut es, um in der Thronfolge einen Rang höher zu steigen. Was ist daran unverständlich?
Sonst noch Dinge, die ich dir erklären kann?
PS: Der Roman soll keine "Warnung" sein, sondern das Thema auf die Schippe nehmen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:10 Uhr bearbeitet)

erstellt am 18.01.17 14:40
MadMike schrieb:
Hermes schrieb:
Leider verheddert sich Zybell bei der Motivation der Protagonisten immer wieder. Drumb bringt ganz zu Anfang Eddoans Tochter Bylle kaltblütig um, vor etlichen Zeugen. Zu diesem Zeitpunkt kann er noch gar nicht wissen, dass Eddoan kurze Zeit später sterben wird. Trotzdem soll dieser Mord Teil eines Komplotts zur Nachfolge des Sutlans sein? Usw. usw.

Die "Zeugen" sind seine eigenen Leute, die selbst töten, und er tut es, um in der Thronfolge einen Rang höher zu steigen. Was ist daran unverständlich?


Eddoan und Clyton stehen auf freundschaftlichem Fuß mit Bylle. Die werden keinesfalls begeistert sein, wenn sie erfahren, dass Drumb ihre Tochter bzw. Schwester ermordet hat. Das bringt ihn nicht weiter in der Thronfolge, sondern kostet ihn vermutlich den Kopf.

Sonst noch Dinge, die ich dir erklären kann?
PS: Der Roman soll keine "Warnung" sein, sondern das Thema auf die Schippe nehmen.


"Ich hätte nie gedacht, dass Verschwörungstheoretiker und Faktenleugner so weit verbreitet sind" sagte Matt, als Eddoans Tochter endlich zum Ende kam. "Vermutlich findet man solche Wirrköpfe auf allen Planeten und in allen Sonnensystemen." (S.64)

Das klingt für mich schon ziemlich ernst. Dummerweise steckt dann in der kruden Weltsich der Erleuchteten sogar ein Funken Wahrheit. Die Initiatoren meinen es ja tatsächlich nicht gut mit den Messisanern.

erstellt am 18.01.17 19:57
Hermes schrieb:
Eddoan und Clyton stehen auf freundschaftlichem Fuß mit Bylle. Die werden keinesfalls begeistert sein, wenn sie erfahren, dass Drumb ihre Tochter bzw. Schwester ermordet hat. Das bringt ihn nicht weiter in der Thronfolge, sondern kostet ihn vermutlich den Kopf.

Ach was. Und wer soll ihnen das erzählen? Drumbs eigene Leute, die den Rest des Dorfes niedergemacht haben? Hätte Aruula es nicht in Bylles sterbendem Geist gelesen, hätten sie es nie erfahren.
Komm schon, sowas kam in der irdischen Historie ständig vor. Warum sollte es hier so unwahrscheinlich sein?

erstellt am 19.01.17 10:35
Trotz Leseüberhangs (und der ständigen Qual der Wahl): Es sind genau solche Romane, die mich überlegen lassen, wieder regelmäßig bei Maddrax einzusteigen. Klasse!

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