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Thema: 2009 - Der Verbannte
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Antworten zu diesem Thema: 14

 
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erstellt am 09.01.17 19:33
http://www.bastei.de/imgs/463520251_edce8e394b.jpg

Geschrieben von Jason Dark

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
„Da war was“, meldete Sid Archer, der Kopilot, mit ruhiger Stimme.
„Was denn?“
„Kann ich nicht genau sagen, Roy.“
Roy Robson verdrehte die Augen. Er war der Pilot. Er dachte mehr an die baldige Landung, die vor ihnen lag. Er wollte alle Passagiere sicher nach Dundee bringen.
Sie befanden sich bereits im Sinkflug. In den folgenden Sekunden passierte nichts. Der Himmel blieb blau und wolkenlos. Der Blick bis auf den Boden war perfekt. Es gab auch keine andere Maschine, die sich sichtbar in der Nähe befand.
Sid Archers scharfer Atemzug durchbrach die Stille. Dabei stieß sein rechter Arm nach vorn. Er nickte und sagte alarmiert: „Da – da ist es wieder!“


ich wollt ja keine JS von JD mehr lesen. und hät dabei bleiben sollen.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
der roman fängt mit nem flugzeug an, Sid Archer, Roy Robson, und noch ein paar andere, die Jason am nächsten tag wahrscheinlich komplett vergessen hat, wie überhaupt alles, was er bis dahin geschrieben hat.

es geht dann einfach, nee, fängt alles noch mal von vorne an mit Carlotta. und so nem vogelmenschen. der typ heißt Gilda/Gideon und ist ein zwitterwesen. okay, das neue war mal, dass der neue vogelmensch Carlotta mit nach Aibon nimmt. man hätte hoffen können, für immer, aber nee.

John muss natürlich auch nach Aibon, und wenn John nicht nach Aibon kommt, kommt Aibon einfach zu John. mehr erklärung brauchts da nicht. und der Rote Ryan kommt natürlich auch einfach so zu John, ohne dass er gerufen wird oder so. dass John ein paar romane vorher mal in Aibon war und Matthias auch dort war, muss man dem Roten Ryan natürlich nicht erzählen, weil das sowieso nicht mehr wichtig ist.

ich hat schon fast gedacht, da tut sich was, ne entwicklung aber nee. zum schluss alles wieder wie immer. Carlotta und Gilda/Gideon werden von vögeln angegriffen, war jetzt nicht so spannend. der neue vogelmensch überlebts nicht, und Jason hat sogar noch die frechheit, es offen zu lassen, wie viel dieser vogelmenschen noch aus dem labor entkommen sind. wird sich wahrscheinlich freuen, wenn er so ungefähr dasselbe noch mal schreiben kann und noch mal und noch mal und noch mal.

ich geb mal 1 von 5 kreuzen, weil ich Carlotta mag. und Aibon.


erstellt am 13.01.17 15:34
Im anderen Forum gibt's derzeit 5 Bewertungen. Alle 5 mit "sehr schlecht".

Tja, ... traurig, wie sehr sich Dark zu einem "Nichtskönner" entwickelt hat... Und dabei ist das Cover dieses Bandes richtig toll. Aber schon der Auftakt des Romans ... unterste Schuhsohle. So viele Logikfehler macht nicht einmal ein Erstklässler ...

erstellt am 06.02.17 20:10
Am Anfang dachte ich erst, das könnte interessant werden, Carlotta und dann noch ein geheimnisvoller Feind der Feuersäulen entstehen lässt, blöd nur das Herr Dark dann wie schon vorweg erwähnt einfach vergisst dort weiterzumachen und einfach "drüberhinweg geht"

Was mir auch noch aufgefallen ist das Gideon/Gilda genau den gleichen Satz wie Birdy in Band 1939 mehrfach sagt: "Wir sind aus dem gleichen Stall". Wurde dieser Satz allen Experimenten des Professor Elax vorher eingetrichtert?

erstellt am 23.06.17 18:28
Ach du liebe Sakralfäkalie. Ich muss mich erstmal sammeln. Das was ich gerade fertig gelesen habe haut auch den leidensfähigsten Sinclairleser um. Als Carlotta den Verbannten das dritte mal ausfragte, obwohl sie auf ihre Fragen bereits zwei mal ausführlich Antworten erhalten hatte, ahnte ich schon schlimmes. Jetzt kann ich für mich feststellen, das ist mit Abstand der schlechteste Dark-Roman, den ich in den letzten Jahren gelesen habe. Was für ein Müll. Das kann er einfach nicht mehr unterbieten.

Die komplette erste Hälfte der Geschichte besteht aus diesem Spielchen. Der Verbannte erscheint, Carlotta fragt ihn aus und ist ganz erstaunt dass er auch von Elax erschaffen wurde und mit Aibon zu tun hat. Der Verbannte verabschiedet sich und verschwindet. Taucht eine halbe Seite später an einer anderen Stelle des Hauses wieder auf. Carlotta stellt die gleichen Fragen nochmal und ist ganz erstaunt, dass er von Elax erschaffen wurde und mit Aibon zu tun hat. Die. Komplette. Erste. Hälfte.

Noch schlimmer ist, dass sich jedes mal Details zum Verbannten ändern. Beim ersten Gespräch war er noch mit Flammenengeln in Aibon zusammen, bis die ihn verbannt haben. Diese Variante fand ich am vielversprechendsten. Beim zweiten Dialog ein paar Seiten weiter ist davon nichts mehr zu lesen. Lediglich Aibon und Elax sind immer wieder feste Bestandteile der Hintergrundgeschichte des Verbannten.

In der zweiten Hälfte folgt Carlotta dem Wesen nach Aibon und Maxime holt John dazu. Als der eintrifft – Dark will mich doch nicht etwa psychisch fertigmachen? - wird nochmal der ganze Mist durchgekaut. Als John eine Verbindung zu Aibon vermutet ist Maxime ganz erstaunt. Omma, der Verbannte hat dir selbst von Aibon erzählt. Vier oder fünf mal!

Ach defäkier drauf! Wie kommen John und Maxime nun nach Aibon, um whatever zu tun? Ob Carlotta jetzt entführt wurde oder freiwillig mitgegangen ist, was der Verbannte genau in Aibon will, etcetera. Dark hat einfach überhaupt-garkeinen-null Plan, was er dem Leser eigentlich erzählen will und widerspricht sich gefühlt alle zwanzig Sätze. Jedenfalls erscheint der Rota Ryan und bringt sie dorthin. In Aibon angekommen folgen – Überraschung! - Dialoge mit dem Ryan und alles wird ein weiteres mal ausführlich durchgekaut.

Carlotta und der Verbannte müssen sich indes erst gegen Raubkatzen und dann gegen Vögel zur Wehr setzen. Der Kampf gegen die Vögel ist in mehrere Abschnitte unterteilt und auf gut 20 Seiten gezogen. Dabei so uninteressant geschrieben, dass der Kampf nur minimal unterhaltsamer ist als die Dialoge. Nämlich gar nicht, während die Dialoge unterhaltsam im Minusbereich sind. In einem seiner letzten Geschichten hat Florian Hilleberg ebenfalls einige Kämpfe aneinander gereiht, um als Plotverlangsamer zu dienen. Das habe ich bemängel. Nur waren die um Universen besser geschrieben, als dieses Schreibmaschinenkauderwelsch von Dark. (Kein persönlicher Angriff gegen Rellergerd als Person. In seiner Tätigkeit als Autor muss ich aber bei so etwas einfach harte Worte finden, weil eine Verniedlichung der Umstände unfair wäre)

Schließlich treffen die Personen zusammen. Carlotta hat den Kampf überstanden, der Verbannte ist tot. Tolle Wurst, hätte der Ryan Maxime allein nach Aibon gebracht, John wäre an keinster Stelle der Geschichte vonnöten gewesen. Er dient nur als weiterer Labercharakter.


Auf den Verbannten muss ich noch kurz eingehen. Seine Hintergrundgeschichte wird mehrmals geändert. Seine Fähigkeiten ebenso. Von einer Motivation möchte ich gar nicht sprechen, es sind eher Gedankenblitze, die spontan verändert werden. Und die Flugzeugszene am Anfang war ja mal komplett unnötig.


Ich fühlte mich wie bei einer Fantasygeschichte für Jugendliche. Wisst ihr, Kinder. Jedes mal wenn Helmut Rellergerd eine Idee hat und dann wieder verwirft, landet diese auf dem Friedhof der vergessenen Gedankenstücke. Folgt mir auf die Reise, wir statten ihm heute mal einen Besuch ab. Genau so habe ich mich gefühlt. Vor allem die erste Hälfte ist eine Aneinanderreihung von dialoglastigen Romananfängen. Als hätte der Autor zehn Seiten Gespräch zwischen Carlotta und dem Verbannten geschrieben, wäre damit nicht zufrieden gewesen und hätte es nochmal neu geschrieben. Doch statt es zu löschen hat er den zweiten Versuch hinter den ersten gehängt.



Schon länger macht Dark seinen Job als Schriftsteller für mich nicht mehr gut. Das hier hat aber damit nichts mehr zu tun. Man hätte auch jemanden ransetzen können, der noch nie einen Epiktext geschrieben hat und auch kein Talent dafür besitzt. Er hätte den Plot besser gemacht. Dark kann vielleicht bildlicher und künstlerischer Schreiben. Aber rein auf den nackten Handlungsaufbau bezogen leistet er sich hier schon ein starkes Stück. Das hat nichts mit „kein Konzept machen“ zu tun. Das war ein Totalausfall.

erstellt am 24.06.17 13:14
Habe den Roman zwar nicht gelesen, mir ging es aber bei der "Hexenkirche" sehr ähnlich; da war für mich die Grenze zur Unlesbarkeit eindeutig überschritten.

erstellt am 24.06.17 19:33
Eure geziehlte Hetze gegen JD könnt Ihr Euch sparen!
Weniger gute JD Romane hier hervorzaubern und Band 2031 totschweigen; wie erbärmlich Ihr doch seid!

Ach und noch etwas, Herr Hilleberg; pseudosozialkritische Romane und deren pseudokrische Begründungen brauche ich nicht und werde so einen Mist nicht kaufen!

erstellt am 24.06.17 20:37
Egal, was du nimmst: Nimm weniger davon.

erstellt am 24.06.17 20:56
Clive Denver schrieb:
Eure geziehlte Hetze gegen JD könnt Ihr Euch sparen!
Weniger gute JD Romane hier hervorzaubern und Band 2031 totschweigen; wie erbärmlich Ihr doch seid


Band 2031 wird nicht totgeschwiegen, den hat nur keiner (außer dir wahrscheinlich), gelesen. Dann mal her mit deiner Rezi.

erstellt am 25.06.17 04:04
Clive Denver schrieb:
Eure geziehlte Hetze gegen JD könnt Ihr Euch sparen!
Weniger gute JD Romane hier hervorzaubern und Band 2031 totschweigen; wie erbärmlich Ihr doch seid!

Über seinen neuen Band hätte ich nix positives zu berichten. Dark schreibt einfach nicht mehr so gut wie früher. Und nur damit du keine Schnappatmung bekommst; verschönere ich da auch nix. Anstatt wie ein t(r)ollwütiger Fan zu meckern; mach doch selber ein Rezi zu seinem Band auf.
Clive Denver schrieb:
Ach und noch etwas, Herr Hilleberg; pseudosozialkritische Romane und deren pseudokrische Begründungen brauche ich nicht und werde so einen Mist nicht kaufen!

Ach!? Wasser predigen und Wein trinken? Wer ist hier erbärmlich?
Band 2032 war besser geschrieben als 2031. Find dich damit.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 04:07 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.06.17 10:18
Im Februar schrieb "Clive Denver" noch: "Ich werde mich bald mal von JS verabschieden, Rellergerd schreibt fast nur noch Mist und die neuen Autoren nur noch ihren eigenen Kram. So macht das keinen Spaß mehr." Klingt nach dem, was er anderen jetzt vorwirft.
Ist aber auch egal. Da es sich nachweislich um einen hier gesperrten User handelt, der den fast identischen Wortlaut bei Facebook unter seinem Klarnamen gepostet hat, lösche ich diesen Fake-Account.

Nachtrag: Da "Clive Denver" bei Facebook behauptet, das Februar-Posting hätte es nie gegeben, und "dieses Stück Scheiße Schönebröcher" wegen Verleumdung anzeigen will , hier der Direktlink dazu: www.bastei.de/forum/popups/printposting.html?bwpostingid=490...


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:06 Uhr bearbeitet)

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