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Thema: PZ 1113 - Das Blut der sieben Hügel
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erstellt am 12.01.17 19:23
http://www.bastei.de/imgs/463855530_6972991ad5.jpg

Geschrieben von Simon Borner

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Mysati ist begeistert. Die leidenschaftliche Hobbyköchin und Gefährtin von Ted Ewigk hat seit Neuestem gleich zwei neue Objekte, an denen sie ihre Künste ausprobieren kann: Eva und Carrie, die beide in Rom zur Schule gehen. Doch man ahnt es schon - wenn Ted Ewigk, die erfinderische Mysati, Carrie und Sara Moons kleine Schwester Eva an einem Ort sind, ist das Abenteuer nicht sehr weit ...


das titelbild find ich nicht so toll. sieht eher aus wie eins von JS. aber auf den roman bin ich echt gespannt.

erstellt am 25.01.17 14:47
Ein wirklich richtig gut geschriebener Roman, der obendrein sehr spannend war und auch einige humorvolle Momente hatte - ja, das war wirklich großes Kino. Ich bin bereits sehr gespannt, wie das ganze weitergehen wird. Ich gebe dem Roman ein TOP.

erstellt am 28.01.17 14:25
Haaaacchhhhh, was soll ich jetzt zu dem Heft sagen?

Zu einem TOP reicht's bei mir leider nicht.

Leider fiel mir sofort eine Parallele zu Heft 1098 Die Quelle des Übels
auf.
Genau wie dort ( Handlungsort Pentagon ) nicht auf Balder Odinsson eingegangen wurde, wird hier im Vatikan Pater Aurelian mit keiner Silbe erwähnt.
Schließlich war Aurelian jahrelang der Verwalter der Geheimbibliotheken und dieser Pizulli scheint sein Nachfolger zu sein.

Das Gebaren dieses Pizulli ist höchst unlogisch.
Einerseits lehnt er bestimmte magische Techniken zur weiteren Absicherung seiner Bibliothek ab, mit der Begründung sie wären nicht mit der christlichen Lehre vereinbar.
Andererseits scheint ihn das Maschinengewehr seines Mönchsgehilfen Nino Caruso nicht im Mindesten zu stören.

Desweiteren stören mich in letzter Zeit die fast krampfhaften Versuche durch die Nutzung aktueller Technik der Serie so einen '' Up to Date ''Nimbus verpassen zu wollen.
Zu Werners Zeit war PZ der zurzeit aktuellen Technik immer weit voraus.
Was ich damit meine?
Ted erblickt im Display seines Smartphones einen Geist, den er mit bloßem Auge nicht wahrnimmt.
Was tut man dann, wenn man über einen Machtkristall verfügt und jede Menge Erfahrung hat????
Genau!
Man vergisst den Klunker und nutzt den Suchtgegenstand der Moderne für die Verfolgung. DAS SMARTPHONE!!!
Das war lächerlich.

Aber abgesehen von diesen Punkten war der Roman gut zu lesen und spannend . Und ja, ich freue mich auf den zweiten Teil.

erstellt am 29.01.17 19:48
Den Eindruck, das Chritian Humberg mit der Historie von PZ nicht ganz vertraut ist hatte ich auch schon. Andererseits lässt er durchblicken, er weiß nicht wo er suchen muss. Ein Insider sagte aber, er liest nicht das Forum. Also was regen wir uns auf

erstellt am 31.01.17 18:11
Erst kürzlich, bei Manfreds letztem Roman, kritisierte ich noch die vielen Baustellen an Nebencharakteren, die nur schwerlich alle gleichberechtigt abgearbeitet werden können. Jetzt sind erstmal wieder Ted und Mysati an der Reihe. Durchaus zu meinem Wohlgefallen. Man hätte es gern bei einem einteiligen Soloabenteuer für das Duo lassen können. Teds Partnerin aus dem Spiel zu nehmen und ihr dafür diese Kochkursaktion zu geben hat mir nicht so recht zugesagt. Das wird wohl im zweiten Teil eine größere Rolle spielen.

Dass Zamorra zufällig an einem anderen Fall arbeitet und diese zusammenführen ist wieder typisch Heftromanzufall. Ob die mit Blut geschriebene Botschaft noch eine gute Begründung bekommt interessiert mich auch stark. Jedenfalls darf der Hauptheld am Ende noch versuchen die Sache zu retten, während Ted mehr Fragen als Antworten findet. Mit Marco gibt es jetzt eine weitere Person die man als Baustelle betiteln kann. Er darf gern nochmal wichtig werden, aber bitte nicht als medial begabter Dauercharakter. Ein wenig erinnert er mich an Julian.


Na gut, nach dem üblichen Herumgemäkel auf hohem PZ-Niveau komme ich zu den eigentlichen Geschichten. Die haben mir wunderbar gefallen. Marcos Geschichte ist sehr tragisch und intensiv erzählt. Wir als Leser wissen von der Existenz des Übersinnlichen und ahnen das mögliche Drama schon. Die handelnden Figuren besitzen dieses leider Wissen nicht. So entscheidet sich Simon Borner nicht für ein mahnendes Happy Ending, sondern für ein traumatisches Finale. Allein deshalb möchte ich, dass Marcos Fähigkeiten nochmal zum Einsatz kommen und er ein kleines Erfolgserlebnis erhält. Wird ja in der Fortsetzung auch passieren. Danach kann man ihn im Waisenhaus sozusagen abstellen und vielleicht in einigen Jahren als Cameo nochmal für einen Fall hervorholen.

Bei Ted passiert erstmal weit weniger. Ihn bei seinen Recherchen und Gedankengängen zu beobachten ist trotzdem interessant. Auf der Leserseite des letzten Heftes kritisierte ich noch das völlig unlogische Auftauchen einer alten Geheimateilung des Pentagon und frage scherzhaft, wie oft denn nun jahrzehntealte Organisationen plötzlich bei Bedarf aus dem Hut gezaubert werden. Hier kommt die Antwort mit einer geheimen Bilbiothek des Vatikan. Beides sind Geschichten von Simon. Ich verstehe schon die Leser die kritisieren, dass seine Geschichten sich in bestimmten Punkten ziemlich ähneln und er gern auf die gleichen Plotbausteine zurückgreift. Es stört mich dieses mal aber nicht so stark.


Es reicht für einen guten Lesespaß, ein insgesamt überzeugendes Heft. Vor allem einen ersten Teil der ausgezeichnet beendet wurde. Marcos Geschichte findet so etwas wie einen Abschluss, ein rundes Finale. Aber der große Fall um das Blut der sieben Hügel geht weiter.

erstellt am 31.01.17 18:13
SOKRATES schrieb:
Das Gebaren dieses Pizulli ist höchst unlogisch.
Einerseits lehnt er bestimmte magische Techniken zur weiteren Absicherung seiner Bibliothek ab, mit der Begründung sie wären nicht mit der christlichen Lehre vereinbar.
Andererseits scheint ihn das Maschinengewehr seines Mönchsgehilfen Nino Caruso nicht im Mindesten zu stören.


Anfangs vermutete ich aus genau diesem Grund noch, dass er ein Doppelagent der Bösen Seite ist. So richtig überzeugend finde ich weder diese Aktion an sich noch seine Begründung. Die katholische Kirche hat immer schon unchristliche Mittel gebraucht, wenn es einem höheren Zweck diente. Genau wie der Gott den sie verehrt.

erstellt am 01.02.17 09:03
Ich würde sagen das diese Aussage für ALLE Religionen gilt.

Religionen sind für mich die Geißel der Menschheit. Sie hindern sie am Fortkommen und werden letztendlich auch zu deren Untergang beitragen.

erstellt am 01.02.17 14:57
Grundsätzlich hast Du wohl leider recht. ABER dennoch haben die Kirchen bei uns eine nicht zu unterschätzende, wichtige gesellschaftliche Funktion. Wo sollten sonst moralische Grundsätze herkommen und (zumindest - wenn schon nicht erreichbar - so doch als Ziel) hochgehalten werden? Von der Wirtschaft? Oder von welcher gesellschaftlichen Gruppe sonst? Platon hat nunmal leider keinen Einfluss mehr..

erstellt am 02.02.17 22:55
Welche moralischen Grundsätze meinst du denn?

Kein Sex vor der Ehe? Zölibat für Priester? Verbot von Kondomen? Glaube an die Unfehlbarkeit kirchlicher Würdenträger?

Rechte Wange auch noch hinhalten, wenn man dich auf die linke Backe schlägt?

erstellt am 03.02.17 10:25
Zum Glück gibt es unterschiedliche Glauben von denen man sich einen aussuchen kann. Niemans muss katholisch leben. Ja sogar religiös muss bei uns in Deutschland niemand sein.

Du darfst sogar einer satanistisch-freiheitlichen Philosophie angehören oder Voodoo praktizieren, solange du andere Menschen damit nicht belästigst oder ihnen schadest.


Die Religionen werden sich jedenfalls nie ändern. Höchstens werden sich neue Religionen abspalten. Da kann man meckern und kritisieren wie man will.

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