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Thema: 1114 - Grab der Vergangenheit
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Antworten zu diesem Thema: 12

 
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erstellt am 07.02.17 17:33
Teil 2 eines Mehrteilers
Autor: Simon Borner

Ein weiterer Roman, in dem an sich nicht viel passiert, aber erneut hat es Simon geschafft, dass ich mich bei ihm (zur Erinnerung: an sich mag ich seine PZs am wenigsten!) sehr gut unterhalten gefühlt habe. Die Seiten waren im Nu "weggelesen" und ich bin schon sehr gespannt, wie es in 2 Wochen mit der Handlung weitergehen wird.

Ich vergebe ein TOP

erstellt am 09.02.17 01:07
Nö, der Roman in weiten Teilen nur Langweilig.

erstellt am 09.02.17 01:13
Zusatz:
Christian verfällt wieder einmal in sein altes Manko, den Roman mit unsinnigen Dialogen zu füllen und seinen Vorgängerroman in den Dialogen zusammen zu fassen anstatt die Handlung voranzutreiben.

erstellt am 09.02.17 23:00
Man merkt das sich der Autor wenig mit der Serie und den langjährigen Figuren beschäftigt.

Zitat von Ted Ewigk auf Seite 47:
'' Ich bin Journalist, kein Dämonenbekämpfer. Ich führe die Kriege gegen die Finsternis nicht selbst, ich schreibe bloß über sie.
Doch heute und hier mache ich eine Ausnahme.

Sowas verdirbt mir die Lesefreude. Ich kann da einfach nicht drüber weg lesen.
Und zumindest der Professor hätte über die Geheimbibliotheken Bescheid wissen müssen, so eng wie er mit Pater Aurelian befreundet war. Aber kein Wort davon.
Dem Lektorat ist das genau so wenig aufgefallen wie einige Hefte vorher die Sache im Pentagon, bei der Balder Odinsson mit keiner Silbe erwähnt wurde.
Was soll's.
In Zukunft werde ich so ein Heft beiseite legen und einfach nicht zu Ende lesen.
Das ist gesünder als mich zu ärgern.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:00 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.02.17 09:06
Das ist eben a) das Understatement Ewigks (es ist ja nur eine Behauptung von ihm)
und b) auch Zamorra ist eben nicht in jedes Geheimnis eingeweiht. Deshalb heißt sie ja auch Geheimbibliothek...

(Klar, eine bemühte Erklärung, aber hilfreich, um sich die Lesefreude nicht schmälern zu lassen. Ich erwarte nicht, dass jeder Autor über 1000 Bände im Hinterkopf parat hat...)

erstellt am 10.02.17 19:01
Ein typischer Brückenroman mit seinen ruhigen Passagen in denen nicht wirklich etwas spannendes oder gar interessantes passiert. Im Nachhinein ist mir natürlich bewusst, warum der Koch-Plot im Kloster wichtig ist. Trotzdem war diese Handlung mit Claire und Mysati weder mein Geschmack noch interessant für mich. Die einleitende chaotische Autofahrt hat mich eher genervt als belustigt. Dazu mehrmals im Heft durch verschiedene Figuren als Medium Simons politische Meinung zu Donald Trump, das brauche ich nicht.

Ähnlich verhält es sich mit der Vergangenheit von Parisi. Im Nachhinein ist diese Passage wichtig. Beim Lesen hätte ich sie lieber als vom Heft gelöst Kurzgeschichte gehabt.

Einzig die Geschehnisse in der Bibliothek mit Ted fand ich wie im ersten Teil schon sehr interessant. Und nicht zu vergessen die Einleitung aus Sicht des Bösewichts. Eingängig geschrieben, dieses Ritual. Leider liegt der Fokus auf dem Smalltalk und den Kochkursvorbereitungen im Kloster. Spannung ist etwas anderes, die Absätze haben ziemlich die Luft aus der Handlung gelassen. Aber gut, Simons Entscheidung eines Plotaufbaus, den man so hinnehmen muss und der auch nicht wirklich schlecht ist.

Wirklich meckern muss ich bei den Zufällen. Davon gibt es so einige wirklich schlimme. Das Finale im Kloster mag packend geschrieben sein, aber die Umstände unter denen die handelnden Personen dort sind kann ich nur als fürchterlich betiteln.


Natürlich findet der Angriff statt als Mysati und Claire einige Tage wegen dem Kochkurs da sind. Sowas kann ich gern als Heftromanzufall hinnehmen. Einige Stunden zuvor hat die Köchin mit Parisi gesprochen und vermutet, dass seine dunkle Vergangenheit ihn irgendwann einholen könnte. Irgendwann ist dann wenige Stunden später. Obwohl Parisis alter Feind aus einem anderen Grund in dem Kloster ist und gar nichts von Parisis Anwesenheit weiß. So ein Pech aber auch! Gerade zum Zeitpunkt des Angriffs ist Ted auf dem Weg zum Kloster um mit Mysati zu sprechen und stolpert als helfende Hand mitten in den Kampf. Als wäre das nicht genug sind auch Zamorra und Nicole spontan ohne Absprache von Frankreich nach Rom aufgebrochen und kommen gerade rechtzeitig an, um zu helfen. Es ist zum Haareraufen. Wie einfach kann man es sich eigentlich machen? Ein solcher Zufall um einige Tage ist für mich total annehmbar. Ein solcher Zufall um wenige Stunden ist ein kleiner Kritikpunkt zum Nörgeln. Mehrere solcher Zufälle um wenige Stunden auf einem Haufen ist inakzeptabel für mich.


Zusammengefasst fand ich den Großteil der Handlung uninteressant. Das Finale konnte mich nicht überzeugen. Teil 1 sehr gut, Teil 2 gerade noch durchschnittlich. Teil 3 wird von Anika Klüver geschrieben, in die ich mein vollstes Vertrauen setze.

erstellt am 14.02.17 22:32
Ich bitte es nicht als Kritik aufzufassen, aber warum konnte die deBlaussec-Stiftung damals No Tears von Artimus van Zant nicht helfen (Heft 999}, im gegensatz zur Schule in Rom heute?

erstellt am 11.03.17 14:49
Handlung : Trotz Mysatis eigenwilligem Fahrstil , ist Madame Claire gut, mit ihr im Collegio des Monsignore Parisi , angekommen. Auch Carrie und Eva sind dort untergebracht und werden dort unterichtet. Vor kurzem hatte Zamorra noch ein neues traumatisiertes Kind dort untergebracht. Marco , der einzige Überlebende des Dämonenangriffes auf das kleine noritalienische Bergdorf. Während Mysati und Claire ihre Vorbereitungen treffen , erkennt Claire , das auch Parisi selbst einst traumatisiert wurde und ein dunkles Geheimnis verbirgt. Derweil kämpft Ted weiterhin gegen den Spuk in der Bilbliothek XIII. Ein Agent der Schweizer Garde , der Pizulli schützen sollte , kommt ums Leben , als sich ein neuer Dimensionriss , in seinem Körper bildet. Mit Hilfe seines Machtkristalles kann Ted durch den Riss einen Mann , bei einem dunklen Ritual beobachten ,der dabei im Blutbuch liest. Er weiß ,das er hier den Urheber des Ganzen vor sich hat , kann ihn aber nicht erreichen. Da sein Handy beim Kampf zerstört wurde, fährt Ted zum Collegio. Als er dort eintrifft erkennt er , das dieses soeben von den Dämonen angegriffen wird. Auch Zamorra und Nicole sind vor Ort und greifen in den Kampf ein.

Meinung : Zweiter Teil der Romtrilogie , ebenfalls geschrieben von Simon Borner. Der Roman knüpft nahtlos an den ersten Teil an , hat zwar etwas weniger Handlung , ist aber trotzdem gut zu lesen und unterhaltsam von Anfang bis Ende. Gut beschrieben wurde hierbei Mysatis halsbrecherische Fahrt durch Rom. Auch Parisis Vorgeschichte fesselt. Etwas verblüfft war ich darüber , das weder Ted noch Nicole oder Zamorra , auf die Idee kamen , ihre Blaster einzusetzen. Außer dem wunderte es mich , das Ted scheinbar mit einem normalen Handy ausgerüstet war , welches zerstört wurde. Sind nicht alle Freunde von Zamorra , mit dem TI - Alpha ausgestattet ? Ansonsten gab es nichts zu meckern und ich bin dann mal gespannt wie Anika Klüver , die Geschichte zu Ende bringt. Für den zweiten Teil gibt es von mir , die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

erstellt am 11.03.17 14:58
SOKRATES schrieb:
Man merkt das sich der Autor wenig mit der Serie und den langjährigen Figuren beschäftigt.

Zitat von Ted Ewigk auf Seite 47:
'' Ich bin Journalist, kein Dämonenbekämpfer. Ich führe die Kriege gegen die Finsternis nicht selbst, ich schreibe bloß über sie.
Doch heute und hier mache ich eine Ausnahme.

Sowas verdirbt mir die Lesefreude. Ich kann da einfach nicht drüber weg lesen.
Und zumindest der Professor hätte über die Geheimbibliotheken Bescheid wissen müssen, so eng wie er mit Pater Aurelian befreundet war. Aber kein Wort davon.
Dem Lektorat ist das genau so wenig aufgefallen wie einige Hefte vorher die Sache im Pentagon, bei der Balder Odinsson mit keiner Silbe erwähnt wurde.
Was soll's.
In Zukunft werde ich so ein Heft beiseite legen und einfach nicht zu Ende lesen.
Das ist gesünder als mich zu ärgern.


Diese Kritik kann ich weder teilen noch nachvollziehen. Ich weiß, das es Pater Aurelian gegeben hat .Aber ob es nach so vielen Jahren noch nötig ist , ihn in Gedanken einzubeziehen , wo er nichts mit dem aktuellen Geschehen zu tun hat , halte ich nicht unbedingt für nötig , auch wenn es der Don wohl getan hätte.Aber da scheiden sich dann die Geister. Ich habe lieber den neuen Roman genossen , als über alte Kamellen nachzudenken. Für die aktuelle Handlung sind Aurelian und Co. uninteressant und nicht relevant.
Was Zamorra betrifft , warum sollte er jedes Geheimnis schon Kennen ? Es kann noch genug Rätsel geben , die er eben noch nicht kennt und dazu gehört nun einmal die Bilbliothek XIII , die ja selbst vor einigen Päpsten geheimgehalten wurde.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:00 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.03.17 21:53
@Sinclair
Absolut auch meine Meinung!

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