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Thema: 1116 Das Land des Teufels
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Antworten zu diesem Thema: 36

 
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erstellt am 07.03.17 10:57
Das lange Warten hat ein Ende: Nach einem Jahr endlich wieder ein Roman von Thilo Schwichtenberg! (Auf diesem Weg nochmal die besten Genesungswünsche, ich hoffe es wächst zusammen, was zusammengehört...) Thilos letzter war die gelungene 1086 "Der Ruf".

Auch diesmal schafft er es sofort, einen in die Handlung zu saugen - und beweisst, dass er sprachlich nichts verlernt, noch seinen Humor verloren hat.

Auf der LKS setzt sich Susie mit der Kritik an der Nr. 1099 "Liebchen" von Stephanie Seidel auseinander, der ja selbst einige Seidel-Fans diesmal arge Längen bzw. ein arg plätscherndes Timing vorgeworfen hatten. Und durch Susies Stellungnahme erfahren wir den Grund: Da ein Roman durch Zeitprobleme eines Autors weggefallen war, machte Stephanie aus ihrem Plot einen Zweiteiler 1099/1102. Deshalb wohl die Streckungen, Exkurse die nicht jedem gefielen. (Auf der LKS läuft es diesmal mit den in der Regel fettgedruckten Lesermeinungen und den sonst in mager gedruckten Antworten Susies etwas durcheinander, was die Zuordnung des Geschriebenen etwas unübersichtlich macht.)

P.S.: Susie, zu Deiner Frage "konnte man tatsächlich nicht aus den Zusammenfassungen schlau werden?" Klar, waren sie für Dich und in diesem Fall mich ok, da wir die betroffenen Hefte kannten. Einer Freundin von mir, die diese Hefte nicht kannte, halfen auch die Zusammenfassungen eher wenig. (Vielleicht wird man da als Allesleser bei allem Einsatz etwas betriebsblind??)
P.S.2: Susie liest Du auch die "Leserbriefe" unter PZ-Allgemeines? (Mal vom Don eingerichtet?)

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:45 Uhr bearbeitet)

erstellt am 07.03.17 15:17
Ein wirklich toller Roman, der auch ein paar Anspielungen auf die beste US-Serie aller Zeiten enthält. Bobby, Lucy, und Pamela Krebs. Nun ja, zur Mrs. Krebs hat es im Vorbild dann doch nie gelangt

Der Roman selbst war 1A geschrieben und spannend bis zum Schluß. Nur der CORR geht mir langsam auf die Nerven und könnte gerne ein Ticket um Arsch des ORONTHOS gewinnen.

Schauen wir mal, was nun passiert, wo der Tunnel endlich steht und Lilith promt dafür sorgte, dass niemand unbefugtes mehr Avalon betreten kann. Ich vergebe ein TOP!

erstellt am 09.03.17 07:38
Das wahr für mich wieder ein Highligth, Ich bin begeistert von diesem Roman und Zarkahr
als D. Trump hat mir mehr als nur ein Schmunzeln entlockt.

erstellt am 10.03.17 19:40
Ein Roman von Thilo. Der Abschluss eines Hauptplots. Ein Wiedersehen mit Asmodis und Vassago. Die Grundzutaten der Geschichte allein sind schon sehr schön. Wenn dann noch der Text gut geschrieben ist kann man nichts bemängeln. Einige kleine Rechtschreibfehler gibt es, hier und da fehlt ein Wort. Aber das ist nicht schlimm und auch eher Sache des Lektorats.

Der neue Plan zur Artefaktanwendung ist gut erklärt. Was für ein Zufall, dass da einige wichtige Figuren erforderlich sind, die man als Leserlieblinge bezeichnen könnte. Von Teri über Robert bis zu namenhaften Dämonen bekommt man hier einiges geboten. Persönlich hätte ich gern noch Stygia dabei und Robert mehr im Vordergrund gehabt. Doch wie immer gilt: Kein Autor kann alle Leser voll zufrieden stellen.

Agares und Astaroth sind mir noch etwas nichtssagend. Altleser kennen die beiden sicher besser. Ihnen darf zukünftig gern nochmal eine Geschichte gewidmet sein. Zarkahr ist ziemlich platt geschrieben, macht aber trotzdem Spaß. Und auch Nargols Nebenhandlung hat mir zugesagt.

Alles richtig gemacht. 2017 bis jetzt mein Top-Roman. Er hat Spaß gemacht. So richtig grandios und genau nach meinem Geschmack wie einige Geschichten von Anika Klüver 2016 war er nicht. Jedoch ist es auch nicht Thilos Job einen auf mich abgestimmten Roman zu schreiben, sondern einfach nur allgemein die Leserschaft so gut wie möglich zu unterhalten. Und das hat er bei mir ohne jegliche Kritik geschafft.

erstellt am 10.03.17 21:23
Moin Moin,

man sieht mich seit Tagen grinsen wie ein Honigkuchenpferd.

Ganz ganz lieben Dank an euch!

Ich würde noch ein wenig warten und sammeln und mich dann zu ein paar Punkten äußern. Denn vielleicht gibt es noch Leser die hier reinschauen und den Roman noch nicht zu Ende gelesen haben.

Sonst geht's mir ganz gut. Es wächst zusammen, was einst getrennt voneinander war. Hätte nicht gedacht, wie lang dieser Prozess dauert. Ist aber für mich als Schreibenden ganz interessant. Ich kann und darf, trotz allem, diese Zeit seit Anfang Januar sehr intensiv genießen.

Schönen Abend,
DWB

erstellt am 11.03.17 11:27
Vergebe 3 Silberteller & 2 Kuchengabeln. Eins drauf wenn Madame Claire mit dem Muffinrezept Kuchenbasar vorm Château veranstaltet. , besonders der spezielle Freund Zahrkahr sollte da zuschlagen.
Wann wird klar wer Kalif an stelle des Kalifen wird?
Viele alte Bekannte und Probleme, die teilweise schon einige hundert Hefte offen waren, sind so langsam am Ziel angekommen. Da hat einer (mindestens) intensiv gearbeitet.

erstellt am 22.03.17 22:00
Der Roman hat mir gut gefallen!

Schade, dass Thilo in letzter Zeit so wenige Romane geschrieben hat.

erstellt am 26.03.17 17:23
Wenn man die Kritiken hier mit denen zum Nachfolgeroman (2117 von Stephanie Seidel) vergleicht, merkt man einmal mehr (welch Überraschung ) wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. ABER man merkt auch, dass die Begründungen nicht immer objektivierbar sind. So heißt es in einer Kritik zu Stephanies Roman "Stephanie entscheidet sich aber für ihre Lieblingsmethode. Gespräche." Und das ist keineswegs lobend, sondern abwertend, wenn nicht genervt, gemeint: zu viele Gespräche. (Was nur einer, aber ein in der Rezi wiederholter, der Kritikpunkte war.)

Während es von demselben Kritiker zu Thilos gelungenem "Höllen-Dallas" heißt: "Alles richtig gemacht."
Nur: Thilos Roman ist wesentlich dialog-lastiger als Stephanies...

Mir haben beide Romane gut gefallen, so unterschiedlich sie auch sind, aber das macht gerade einen Reiz von PZ aus. Die Abwechslung. Keine Schema, keine immerwährende Wiederkehr desselben. Sehr schön!

Dabei schätze ich das von vielen so geschätzte Höllen-Dallas eigentlich gar nicht sooo sehr. Eigentlich. Denn wenn Thilo Schwichtenberg seine Finger im Spiel hat, steht es auf einem (genaugenommen auf 64...) anderem Blatt!
(Dabei hatte der Roman diesmal bei mir mit widrigen Umständen zu kämpfen, da ich ihn im Hotel vergessen hatte - in einer Deiner Lieblingsregionen, Thilo, im Harz - und Stephanies Heft erstmal eingeschoben wurde, bevor ich ihn wiederhatte.)

Thilos offensichtlicher Spaß an den Szenen überträgt sich einfach auf den Leser, der leicht ironische Umgang mit dem Plot, die gekonnten Anspielungen auf das "echte Dallas" (Bobby, Pam, Elli).
Während Stephanie direkt auf unser aktuelles Weltgeschehen eingeht, geizt Thilo nicht mit Anspielungen. Das Böse macht sich auf der Erde breit. Die Chefs, die ihre Mitarbeiter sich buchstäblich selbst auffressen lassen. (Eine der gelungensten Szenen, aber wahrlich nicht die einzige sehr überzeugende in diesem Roman!) Und wer würde andersherum mit arroganten, abweisenden Vorzimmerdamen nicht mal gern so verfahren wie Agares...

Wobei ich finde, dass Thilo in den Szenen, in denen er weniger durch plotorientierte Zielvorgaben eingeschränkt scheint, am stärksten ist, diese "freieren Szenen" am Schönsten ausspielt. So hängt die Dramaturgie im hinteren, "zur Sache gehenden" Drittel etwas durch. Speziell da es Verwunderung auslöst, dass über bestimmte Dinge beim Einrichten des Portal offenbar zum ersten Mal unter den Beteiligten gesprochen wird. Dafür hätte eigentlich das Treffen da sein müssen (und wie konnten sie vorher üben, wenn sie jetzt erst die Verteilung der Artefakte klären...)
Aber das sind eher Marginalien, wie auch eine offensichtliche Zahlenschwäche (Seite 20/21: " "Also haben wir vier Erzdämonen." Merlins Tochter nickte. "Die fehlenden zwei..." Dabei suchte man insgesamt fünf... Oder Seite 52, als von den zweien von Luzifers beiden Bewusstseinsteilen die Rede ist, statt von zweien der drei).

Nein, auch diesen Roman Thilos hab ich - wenn auch notgedrungen in zwei Happen - so verschlungen wie Agares sein Opfer, wobei die Höhepunke stets die Szenen mit den Dämonen, ob Erz- oder Hilfs-, untereinander waren, vom Thronsaal über Taroth-Enterprises bis zum schönen Epilog in Leh, der einen hoffen lässt, das wir nicht wieder ein Jahr warten müssen bis Thilo für PZ schreibt und an diesen anknüpft.

Mindestens 4 von fünf Amuletten.

erstellt am 26.03.17 17:34
Ach ja, ganz vergessen. Man merkt zudem, dass Thilo das Forum studiert und hier angesproche Fragen für die Dialoge aufgegriffen hat. Z.B. das Zurückträumen der Erde durch Julian.
Er ist wirklich nah am Leser und am Zamorra-Fan.

erstellt am 26.03.17 23:37
Schaaaaade. Um 30 Minuten zu früh gelesen. (Zwinker Zwinker)

Corto, ganz lieben Dank für die ausführliche Kritik. Mir gehen die Taschentücher aus. Ich bin sehr gerührt. Es freut mich immer ungemein ein Feedback zu erhalten. Ganz egal, ob kurz oder lang. Aber wenn es so ausführlich ist und auch noch ganz viel Lob beinhaltet ... Danke!

Ich würde ja sehr gern vor Freude im Zimmer umherhopsen, aber dann würden sich wieder die 13 Messer im Knöchel melden ...

Ganz lieben Dank für alle Postings, obwohl ja Sinclairs noch fehlt. (Zitter Zitter)

Eure Anmerkungen bezüglich Stygia (Anmerkung vom Gleichgewicht) und dem Zahlendreher der Erzdämonen (Anmerkung von Corto): Das hat beides miteinander und damit zu tun, dass ich in den 900er Bänden unaufmerksam war. Ich klopfe mir gelegentlich noch immer mit der Bratpfanne auf den Kopf, weil ich das so verzapft habe. Trotz aller Fragezeichen: Auflösen möchte ich das Ganze hier nicht, aber da es euch aufgefallen ist (ich befürchtete es schon), nur soviel: ich habe nachgebessert und gelobe Besserung bei meiner künftigen Recherche.

Corto, wo warst du im Harz? Ich war vor genau 14 Tagen in Elbingerode. Wir sind (wie immer) zum Hirschbrunnen gewandert. Aber für die normalerweise 10 Minuten (hin und zurück), habe ich 45 Minuten benötigt. Jetzt laufe ich schon ohne Gehhilfen herum, aber es dauert halt noch. So bin ich aber gut bei der 1126 dabei.

Nochmals vielen lieben Dank für eure Kritik und eure Kommentare.
Allen einen guten Wochenstart.
Thilo

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