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Thema: 1117 Familiengeheimnisse
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erstellt am 07.03.17 11:31
Und noch ein Grund zur Freude: Zwar musste der jüngste Zweiteiler von Stephanie Seidel (1099/1102) einiges an Kritik ob seiner Längen, Exkurse und vernachlässigten Spannungskurve einstecken, ABER der Plotteil um das unglückliche Gespenst im Bois de Boulogne war ein echtes Highlight, geliefert von einer Autorin, die immer mit ihrer schönen Schreibe besticht. Und dieser Faden wird hier von ihr wieder aufgenommen und weitergesponnen.

Während Zamorras Kumpel Willem von einem extrem bösartigen Dschinn verfolgt wird (und sich hoffentlich als erfahrener Dschinn-Kenner nicht wieder zu tumb anstellt wie in dem Zweiteiler...).

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:44 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.03.17 17:57
Auf der Leserkontaktseite "Zamorras Geisterstunde" widmet sich Susie praktischerweise einigen Lesermeinungen zu Stefanies Zweiteiler 1099/1102 (bzw. speziell zum 2. Teil), an dessen Plot die "Familiengeheimnisse" anschließen, so dass zumindest dem Leser, der diesen Vorgängerroman kennt, schon dadurch schnell wieder auf die Sprünge geholfen wird.

Der Roman selbst beginnt zwar kurz in Pais, schneidet dann aber - wie bei Stephanie inzwischen schon gewohnt - nach Nordafrika (zu Rhannoud), um dann (März 2017!) nach Frankreich zurückzukehren - und in den Bois Boulogne...

erstellt am 22.03.17 19:04
Ein weiterer Roman von Stephanie Seidel. Und wieder auf ihre ganz eigene Art erzählt. Eine Art, die mir total missfällt. Gerade für eine Serie wie PZ. Mir passiert einfach viel zu wenig spannendes. Konfrontationen mit Monstern, Kämpfe, Action. Das gehört für mich dazu und ist mir auch wichtig. Ich habe das Gefühl, für die Autorin ist das aber unwichtig oder sogar störend.

Mit dem Dschinn Rhannoud und seinem „Besitzer“ Willem beginnt das Heft. Alte Bekannte, Stephanies wiederkehrende Figuren. Auf den Kern zusammengefasst hängt der Dämon seitenlang seinen Gedanken nach. Über seine Besitzer, über die aktuelle Flüchtlingsthematik (ich will einfach keine politische Themen in irgendeiner Heftromanserie), über Lokalhistorie, über seine Kindheit, über eine große Liebe. Ungefähr zehn Seiten dauert das, dann belauscht er zufällig einige Dschinnkinder und man könnte meinen, jetzt geht es richtig los. Denn da er zwei mächtige böse Dschinn erfolgreich vernichten konnte, will man Willem jetzt töten. Ein grausamer Mörderdschinn soll aus seinem Lampen-Gefängnis befreit werden, damit er sich der Sache annimmt.

Weiter geht es aber erstmal damit, dass Rhannoud wieder lange für sich allein überlegt und grübelt. Was soll man jetzt am besten machen? Wer kann am besten helfen? Letztendlich kommt er auf den Dämonenjäger Ibrahim Choukri, den er aufsucht. Nach sehr langen und ausführlich beschriebenen Gedankengängen folgen lange und ausführlich beschriebene Dialoge zwischen den beiden. Da ist ein Drittel der Geschichte auch schon vorbei und ich wurde von der Handlung noch immer nicht mitgenommen. Bis jetzt kennt der Leser nur die Motivation, die Handlungsbasis, den Plan der Gegenseite.

Der zweite, eigentlich komplett andere, Plot dreht sich um das Zamorra-Team. Der möchte das Geistermädchen, das er im Liebchen-Abenteuer kennen gelernt hat, endlich erlösen. Das erzählt er Willem in einem Skypegespräch. Danach sucht er den Rektor der Sorbonne auf, um mit ihm einen Plan zu besprechen.

Indes wird bei Willem der Name des verbannten Dschinns gefunden und Rhannoud begibt sich auf die Suche nach ihm. Kommt es jetzt zum ersten Zusammentreffen mit der Gegenseite und mal etwas Spannung in die Handlung? Eher nicht, dann Stephanie schaltet wieder zum anderen Schauplatz.

Dort besuchen Zamorra und Nicole die Vorführung eines Scharlatans, der vor Publikum den Geist des namenlosen Mädchens beschwören will. Normalerweise nur Hokuspokus. Seit Wochen oder Monaten hat der Kerl regelmäßig seine Auftritte und nichts passiert. Aber gerade heute, wo zufällig das Heldenduo anwesend ist, zeichnet er aus irgendeinem nicht erklärten Zufall mal ein richtiges Beschwörungssymbol und beschwört die Erscheinung tatsächlich. Die Hälfte des Romans ist hier schon verstrichen und endlich wird es interessant. Das könnte gefährlich werden. Stephanie entscheidet sich aber für ihre Lieblingsmethode. Gespräche. Zamorra redet kurz auf den Geist ein und der verschwindet, ohne jemandem etwas zu tun. Daraufhin begibt sich der Meister des Übersinnlichen auf eine Reise durch Raum und Zeit, um die Hintergründe des Spuks aufzuklären.

Zurück zum Dschinn-Plot. Rhannouds Suche war umsonst, denn man folgte einer falschen Fährte. Nach Paris geht die Reise, wo die Lampe nun aber sicher ist. Die Spur führt zum Louvre, aber wohin genau? Wie könnten Willem und sein magischer Freund das nur herausfinden? Die Antwort: Gespräche. Man plaudert mit dem Wächtergeist des Museums, übt etwas Druck auf ihn aus. Findet so den Standort der Lampe, die allerdings schon entwendet wurde. Also auf zur Verfolgung des Feindes, bevor der schlimme Dschinnkiller befreit wird und es Willem an den Kragen geht. Hilfe bekommen sie dabei von Gargoyle-Freunden des Louvre-Bewachers. 5 Seiten vor Schluss endlich die erste Konfrontation. Zum Finale erst. Diese paar Seiten muss sich der Plot aber mit dem Finale der Zamorra-Handlung teilen. Die letzten 5 Seiten sind spannend und haben mir Freude bereitet. Auch wenn Zamorra bei der Lösung des Geistermysteriums nur Beobachter ist und nicht kämpfen muss ist das gut geschrieben. Und - man ist Stephanie fast dankbar - bei Rhannoud ganz in der Nähe gibt es tatsächlich einen echten Kampf.



Ich habe die Handlung dieses mal wieder sehr ausführlich beschrieben. Damit man meine Wertung nachvollziehen kann. Mir ist die ganze Zeit ein Gedanke durch den Kopf geschwirrt und der könnte vielleicht als fieser Kommentar missverstanden werden. Aber – Die Autorin sollte vielleicht besser leichten Liebesroman-Stoff schreiben. Ewig viel Gelaber, aber auf hohem Niveau. Das liegt Stephanie und macht ihr Freude. Ewig viele ruhige Momente, Beschreibungen und Gedankengänge. Das liegt ihr ebenso. Dazu die tragische Geschichte um das Geistermädchen. Liebe, Intrigen, Mord. Vielleicht ist „Liebesromane“ doch etwas hart, aber zu einem dieser „seichten romantischen Schauerromane“ hätte es perfekt gepasst. In der Sparte muss es doch auch hochqualitativen Stoff wie PZ geben. Da hätte sich der Roman eine tolle Bewertung verdient. Ich habe den Eindruck, dass Gewalt-Szenen nicht so das Ding von Stephanie sind, sie diese vielleicht sogar bewusst vermeidet. Ohne Gewaltverherrlichend sein zu wollen, ich schreibe hier nicht von blutigem Schädelzermatschen oder sadistischen Folterszenen. Aber ich finde Kämpfe und nonverbale Auseinandersetzungen wichtig, elementar, für PZ. Und wenn da einfach so gar nichts passiert fällt der Roman für mich unten durch. Er war schriftstellerisch auf hohem Niveau verfasst, aber total öde. Wie schon einige andere Hefte der Autorin, das ist eben ihr Stil. Nur ist es mir dieses mal extrem aufgefallen.





Und weil ich so schön dabei bin, allgemeine Kritik zur Serie. Wiederhole ich alle paar Wochen, aber egal. Wenn jeder Autor seine eigenen Baustellen und abgekapselten Handlungen hat, passiert bei einer 14tägigen Erscheinungsweise nie was. Maddrax hat zwar auch ein Autorenkollektiv und erscheint nicht wöchentlich, aber dort wird konsequent die Haupthandlung nach vorn getrieben. Erst letztens eine Trilogie um Rom, jetzt die Dschinngeschichte. Leute, gerade wurde der Übergang zur Hölle erfolgreich geschaffen. Wie lange muss ich warten, bis es dort weiter geht? Die Haupthandlungen sind immer sehr spannend und genial, da muss man sich nicht wundern wenn ich hibbelig bin. Nun kommt wieder eine Einzelhandlung von Adrian?

erstellt am 22.03.17 21:55
Irre ich mich - aber ich hab es so in Erinnerung, dass Susie schon mal klargestellt hat, dass es bei Zamorra gar keine sogenannte Haupthandlung gibt.
Der von Dir angesprochene Faden wäre dann eben "nur" Dein Lieblingsfaden. Einer von den glücklicherweise vielen der so schön komplexen Serie "Professor Zamorra".

erstellt am 22.03.17 23:18
Unter Werner gab es auch keine Haupthandlung, er hatte auch immer mehrere Themen. Nur besser geregelt, als es heute der Fall ist.

Heute schreibt ja leider Autor fast nur seinen Strang. Spannender wäre es, wenn JEDER an jedem Strang schreibt!

Zum Roman:

ich fand den Roman 1A geschrieben und sehr spannend. Unser Dschinn ist zudem ein recht netter, nur will er es nicht zugeben. Nicht einmal sich selbst.

Nur ganz mitbekommen habe ich eine Sache nicht: erst ist "Das Liebchen" eine Affäre des Kaisers, dann seine Tochter. Hab ich da was überlesen, oder war das ein Fehler der Autorin?

erstellt am 23.03.17 10:16
corto feldese schrieb:
Irre ich mich - aber ich hab es so in Erinnerung, dass Susie schon mal klargestellt hat, dass es bei Zamorra gar keine sogenannte Haupthandlung gibt.



Warum sprechen die Leser dann immer von wichtigen Handlungen? Ich erinnere mich zum Beispiel an einen gewissen Spiegelwelt-Zyklus.

Die Suche nach Luzifers Träne war auch eine Haupthandlung. Oder jetzt halt die Verbindung zwischen Hölle und Erde. Da kann Susie viel schreiben.

Es mag sein, und das wäre für mich auch kein Problem, wenn die Serie mehrere konsequent verfolgte Haupthandlungen hätte.

Aber da muss ich Loxagon Recht geben, wenn jeder Autor sein Süppchen kocht mindert das mir den Spaß.

erstellt am 23.03.17 10:34
Ich schätze für jeden Leser ist die Handlung die "wichtige Handlung", die ihm am besten gefällt. Und deren Autor er vielleicht auch am meisten schätzt.
(Oder auch die, die langfristigere Änderungen/Auswirkungen "verspricht"?)

erstellt am 25.03.17 01:05
Noch einmal allgemein: Es gibt doch inzwischen genug Serien in Deutschland mit horizontalem Handlungsverlauf, allein bei Bastei im Fantasy/Gruselbereich Maddrax und Dark Land. Und auch John Sinclair scheint zumindest etwas mehr in die Richtung entwickelt zu werden?

Da wäre es doch schön, für die, die anderes wünschen, wenn das Konzept des guten alten Professors so gelassen wird, wie es ist. Und wie es diesmal Stephanie Seidel mit Leben gefüllt hat.

Wenn dieser Roman "öde" war, wünsch ich mir alle 14 Tage einen öden Roman!

P.S.: Lox, es wurde nur vermutet, dass sie die Geliebte des Kaisers war. Aber angedeutet aus der Reaktion Napoleons auf ihren Tod und vor allem als dieser ihren Namen nennt und ihre Mutter erwähnt, die nämlich, wie wir vorher erfahren haben, die Geliebte Napoleons war, schließt Zamorra, dass sie in Wirklichkeit seine Tochter ist. ("Mein armes Kind" hatte der Kaiser also wörtlich gemeint.)
Wobei es natürlich nicht ganz sicher sein muss, da von Stephanie geschickt gestaltet. Zwar enthielt das Blut des Mädchens Napoleon-DNA, aber eine Träne von ihm war ja auch drin gelandet.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 01:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.03.17 10:08
Es ist natürlich schade, wenn man sich wiederholen muss, aber ich muss bei Stephanie Seidels "Familiengeheimnisse" ungefähr dasselbe betonen, das ich zu ihrem Vorgängerroman "Am Ende aller Zeit" geschrieben hab: Stephanies Schreibe ist klasse, sie lotet die Szenerie gekonnt aus, würzt die Szenen mit einer ansprechenden Menge Humor, schmeckt sie mit Lokalkolorit und einer Prise aktuellem Zeitgeschehen ab, schafft Atmosphäre. So ist alles für ein meisterliches Gericht vorhanden.

ABER während ich bei der 1102 (und der 1099) im Weiteren kritisierte, dass sie das Gericht dann mit falsch abgemessenen, zu langen und auf falsche Merkmale ausgerichteten Rückblenden und Wiederholungen, Plotlücken und unverständlichem Verhalten der Protagonisten sowie Streckungen versalzte, präsentiert sie diesmal (PZ 1117) ihre Gourmetmeisterleistung perfekt gewürzt, genau richtig temperiert und die Teller hervorragend abgemessen gefüllt!

Der Plot wird auf zwei Kochplatten erhitzt:
(ACHTUNG SPOILER) Durch Zufall erfährt Rhannoud, der Privatdjinn von Zamorras Kumpel Willem und dessen Frau Hayat, in Ägypten, dass Ahtan, Mitglied einer mächtigen Dschinnfamilie, den Bezwinger der beiden Bar'baale und Besitzer des für diese Geistwesen tödlichen Thejadendolchs ermorden will. Aber da dies für ihn zu risikoreich ist (Stichwort: Dolch), nicht persönlich, sondern mithilfe eines verstoßenen Dschinns, der sich durch diese gefährliche Tat rehabilitieren kann.
Besitzer des Dolchs und damit Ziel der Tat ist aber niemand anderes als Willem.
Und so beginnt, um dem Angriff zuvorzukommen, die Suche nach dem verstoßenen Dschinn, der vielleicht noch in einer alten Öllampe eingesperrt ist...

Zur selben Zeit hat sich Zamorra vorgenommen, das traurige Gespenst zu erlösen, das in einem Nebengebäude des Chalets auf der Insel im Bois de Boulogne bei Paris spukt, und das für die Geliebte Napoleons des Dritten, welcher der Schädel eingeschlagen wurde, gehalten wird. Um die Erlösung zu erreichen, benötigt der Professor den Namen der jungen Frau, wofür er mittels Droge sein Bewusstsein in die Vergangenheit schickt.
Als die dramatische Suche nach dem Verstoßenen auch Willem und Rhannoud nach Paris und in den Louvre führt, vereinigen sich die beiden Handlungsstränge zum klasse getimten Finale...

Auf dem Weg zu diesem Finale gelingen Stephanie unzählige atmosphärische, spannende, interessante, geheimnisvolle und auch humorvolle Szenen. Der Geist, der seine Säuferschuld abarbeitet, indem er den Louvre bewacht, die britischen Touristen und der falsche Geisterbeschwörer, die fliegende Armada der Gargoyles, die fressenden Dschinn-Kinder, der wahrhaft atemlose Fug mit einem Dschinn...
(Eine Szene, in der sich ein "Höllenwesen" von seinem Arm trennt, um sich selbst zu retten, gab es - Zufall oder kleiner Insider"gag"? - übrigens vor einiger Zeit auch bei den beiden anderen Serien des Basteigruseltrios, JS und DL.) (ENDE SPOILER)
Stephanie schafft es, den Leser in jede Szene spürbar hineinzuversetzen, sie hautnah miterleben zu lassen.

Lediglich ein Absatz entsprach nicht meiner Vorstellung von des Professors Charakter und seiner Arbeitsweise (auch wenn gleich danach die Ausnahme von dieser Regel genannt wird). Seite 20 unten rechts. ("... ohne an diesem einen Moment des Zögerns zu scheitern, den das kleinste Mitleid verursacht hätte. Erst die Gefahr ausschalten, danach konnte man sich immer noch emotional mit dem Schicksal der Gegner auseinandersetzen, lautete Zamorras Devise." )

Ach, nö! Eine solch angewandte mangelnde Empathie klingt mir doch zu sehr nach dem Wildwest-Grundsatz "erst schießen, dann fragen" und passt nicht zu einem Meister des Übersinnlichen, der ständig mit sonderbaren, aber auch grundsätzlich bedrohlichen Wesen (z.B. von Rhannoud bis Faolan) zu tun hat. (Und in Sachen Mädchengeist agiert er dann ja auch ganz anders. Das sollte jedoch nicht "die Ausnahme von der Regel" sein, sondern Zamorras normales, wenn auch risikobereites Vorgehen.)
Aber diese 12 Zeilen waren die einzige Stelle, die mich in diesem perfekt ausbalancierten Werk voller Geheimnis, Spannung, Humor und Gefühl stocken ließ.

Für mich nach Doyles "Die tickende Stadt" der beste Zamorra-Roman der letzten Jahre, 4,99 Amulette von 5!

Auch das Titelbild von Arndt Drechsler ist übrigens von berauschender Schönheit (und nicht nur wenn man es mit dem grottigen Cover des aktuellen JS 2019 vergleicht...).
Dieser Zamorra ist also optisch wie inhaltlich ein orientalisches Juwel, in Frankreich geschliffen. Mehr davon!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:14 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.04.17 12:44
Handlung : Zamorra fährt mit Nicole und dem Rektor der Sorbonne , Carle Bonafous-Murat , erneut zum Bois de Boulogne. Er möchte noch einmal versuchen , der spukenden Mademoiselle , zur ewigen Ruhe zu verhelfen und außerdem mehr über ihr Schicksal zu erfahren. Denn mittlerweile wird der Spuk als Touristenattraktion mißbraucht. Unerwarteterweise treffen sie auf der Insel dann tatsächlich auf eine große Touristengruppe aus England. Zamorra , Nicole und Carle beobachten die fragwürdie Show , die der Scharlatan Zoltan veranstaltet. Dabei begibt sich dieser, unwissenderweise in große Gefahr , aus der ihn Zamorra retten kann. Danach können Zamorra , Nicole und Carle endlich mit ihrem eigenen Experiment beginnen, das besonders für Zamorra ,alles andere als ungefährlich ist. Zeitgleich ist Willem mit Rhannoud einem gefährlichen Dschinn auf der Spur , der ihm einen verstoßenen und weggeschlossenen Dschinn , als Mörder auf den Hals hetzen will. Die Spur des Verstoßenen führt Willem und Rhannoud nicht nur in einen geheimen Bereich des Louvre , sondern schließlich auch zum Bois de Bologne.

Meinung : Letztendlich wieder ein guter Roman von Stephanie Seidel , der für mich aber zunächst einmal , gar nicht so gut begonnen hat. Das lag daran , das für mich besonders das zweite Kapitel zu lang und zu langatmig gewesen ist. Die Erlebnisse von Rhannoud , hätten durchaus kompakter beschrieben werden können. Einige der teilweise schon bekannten Erklärungen und Beschreibungen von Land und Leuten , die zwar durchaus interessant sind , waren mir eindeutig zu viel , so das sich der Roman bis Seite 15 , auf jeden Fall als sehr zäh gelesen hat. Danach wurde es dann von Seite zu Seite besser und ab der Romanmitte auch richtig gut. Zoltan brachte ungewollt Witz in die Handlung und auch die Geschichte der Mademoiselle , wurde sehr gut aufgelöst.Am Ende war dann doch nicht alles so , wie es zunächst den Anschein hatte. Was Willem nun ohne Thejadendolch gegen seinen rachsüchtigen Widersacher tun kann , bleibt abzuwarten. Denn das wird eine andere Geschichte sein. Insgesamt gebe ich für diesen Roman , dann die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

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