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Thema: 2018 - Der Herrscher von Atlantis
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Antworten zu diesem Thema: 15

 
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erstellt am 14.03.17 18:47
http://www.bastei.de/imgs/468722761_8ac379cacc.jpg

Geschrieben von Rafael Marques

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Atlantis war dem Untergang geweiht.
Nur wenige wussten die Zeichen, die dieser mit Magie angefüllte Kontinent aussandte, richtig zu deuten. Seit Wochen regnete es ununterbrochen. Selbst kleine Bäche hatten sich zu reißenden Fluten entwickelt und ganze Dörfer mit sich gerissen.
Tausende Menschen, Mutationen und andere Wesen hatten bereits ihr Leben verloren. Doch das war nur ein Vorspiel. Das wahre Grauen stand den Bewohnern von Atlantis erst bevor …


ich geb 4 von 5 kreuzen.

insgesamt alles gut, aber was mir gefehlt hat war am anfang ne 2. handlungsebene, z.b. eine mit purdy, wie sie entführt wird. ist mir aufgefallen, keine ahnung, seite 11 oder so, wo ich fest mit gerechnet hab, john ist in gefahr, kommt n sternchen, irgendwo anders hin gesprungen, aber dann gehts gleich mit john weiter. find ich dann doch irgendwie zu stark geradeaus geschrieben. und es waren auch wieder zu viele kämpfe, die schnell langweilig werden.

okay, ja gut, der roman war gut, aber nicht top.

erstellt am 16.03.17 19:09
Nanu? Wurde dieser Roman nach einer Vorlage von Rellergerd verfasst? Wollte der Autor eine Hommage an den Altmeister schreiben? Oder hatte Rellergerd etwa selbst einen hervorragenden Tag und man hat Rafaels Name hingeschrieben, um den Leser zu testen? Man merkt, ich war alles andere als angetan von dieser Geschichte. Denn was hier für Sachen passieren ist normalerweise ein Markenzeichen von Dark.

Zu Beginn des Falles liegen die Helden jedes mal richtig. Was ist wahrscheinlicher? Dass ein ausgeweidetes Opfer mit letzter Kraft eine Botschaft mit seinem eigenen Blut an die Wand schreibt? Oder dass der Mörder diese Nachricht verfasst hat? An letzteres wird nicht einmal ein Gedanke verschwendet. Im Haus des Opfers hat Suko dann ein Gefühl, dass die Mörder noch anwesend sind. Und tatsächlich greifen sie kurz darauf an. Bei Purdy ist es dann Johns Bauchgefühl, dass ihm sagt, dass sie auch in den Fall verwickelt ist, womit er ins Schwarze trifft.


Polizeirecherche erübrigt sich auch, als sie auf das typische Club-Kärtchen stoßen und John einfach zur Adresse fahren muss. Jetzt müsste er klingeln und sich irgendetwas ausdenken, damit man ihn einlässt. Oder aber es öffnet ihm einfach eine freundliche alte Dame die Haustür, die zufällig mit ihm zusammen stößt. Und weiter gehen die Zufälle, als der Geisterjäger gerade rechtzeitig nach dem Angriff der Gegenspieler kommt, um die nächsten Hinweise aus dem Mund des sterbenden Mannes zu erfahren.

Suko wird indes in Purdies Wohnung durch ein Dimensionsportal ins Fake-Atlantis gesogen. Er kommt genau dann und dort heraus, wo er einem entkommenen Gefangenen helfen kann und auch er dadurch direkt weiter auf dem Plot-Weg geleitet wird. Gut, es handelt sich hier um einen urtümlichen Dschungel ohne Trampelpfade. Und obwohl Carter bei seiner panischen Flucht sicher besseres zu tun hatte, als sich seine Umgebung einzuprägen, gehen sie zielsicher in die richtige Richtung. Dass er dann später den unverkennbaren Baum wiedererkennt sehe ich ja noch ein. Beim folgenden Kampf kommt jetzt auch noch John sozusagen „in letzter Sekunde“ hinzu. Was ein Glück aber auch.

Und dann ist ja noch der mysteriöse Fremde (der Spuk?) der im Atlantis-Club erst Johns Leben rettet und den beiden dann weiter durch einen Luftzug den Weg zum Feind weist. Gerade wo sie ohne Carter sonst nicht weiter kämen. Und weil ein Lebensretter im Hintergrund langweilig ist darf Myxin dann auch rettend eingreifen und John zu sich holen.


Als man dann endlich Vareno gegenüber steht ist der Kampf spannend und unterhaltsam. Aber ich habe nicht die Actionszenen bemängelt. Die waren alle große Klasse. Nach dem Motto: Kopf aus und genießen. Was eigentlich nicht das Motto von Rafael Marques ist. Ich war wirklich ziemlich enttäuscht, dass ich überraschender Weise in diesem Heft auf Dark-Eigenarten traf. Durchgehend, mehrmals, immer wieder. Deshalb wollte ich eigentlich noch eine mittelmäßige Wertung vergeben. Aber jetzt beim Schreiben bekomme ich wieder (Un-)Lust, die Geschichte schlecht zu bewerten. Für den Autor war sie das nämlich. Ein kleiner Reinfall. Dark hätte ich dafür maximal eine leicht gute Note gegeben. Gut geschrieben, gute Action, aber total schlecht konstruierte Handlung.


Und da mir die Handlung immer sehr wichtig ist doch eine unterdurchschnittliche Wertung.

erstellt am 16.03.17 19:40
Das Gleichgewicht schrieb:
Zu Beginn des Falles liegen die Helden jedes mal richtig. Was ist wahrscheinlicher? Dass ein ausgeweidetes Opfer mit letzter Kraft eine Botschaft mit seinem eigenen Blut an die Wand schreibt? Oder dass der Mörder diese Nachricht verfasst hat? An letzteres wird nicht einmal ein Gedanke verschwendet. Im Haus des Opfers hat Suko dann ein Gefühl, dass die Mörder noch anwesend sind. Und tatsächlich greifen sie kurz darauf an. Bei Purdy ist es dann Johns Bauchgefühl, dass ihm sagt, dass sie auch in den Fall verwickelt ist, womit er ins Schwarze trifft.


das mit dem blut war doch klar. warum hätte ein mörder mit dem anfangsbuchstaben von johns nachnamen aufhören sollen, wenn er eine nachricht schreibt? kein blut mehr?

suko hat ein bauchgefühl, mit dem er richtig liegt. na und? wieso nicht? müssen die jedes mal ahnungslos in ne falle tappen? suko wird unterbewusst etwas wahrgenommen haben.

john hat ein bauchgefühl, mit dem er richtig liegt. na und? wieso nicht?

usw. ein paar zufälle, die helfen, sind noch lange keine echten fehler.

der fremde im club, wieso soll das der spuk gewesen sein, und nicht myxin? ich hoffe, Zia hat sich gefreut, dass myxin mal wieder eingegriffen hat.

erstellt am 17.03.17 11:13
Ariane schrieb:
das mit dem blut war doch klar. warum hätte ein mörder mit dem anfangsbuchstaben von johns nachnamen aufhören sollen, wenn er eine nachricht schreibt? kein blut mehr?


Keine Zeit mehr?
Oder bewusst? Den vollen Vorname und ersten Buchstabe des Nachnamens zu schreiben ist nicht unüblich?

Aber gut dass du weiter auf den Punkt eingehst. Gegenfrage: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Sterbender fein säuberlich den Vorname schreibt. Dann den ersten Buchstabe des Nachnamens vollendet und sauber absetzt, bevor er qualvoll verreckt? Wäre es nicht eher so, dass er irgendwo mitten im Buchstabe die Kraft verliert und an der Wand nach unten rutscht, was eine Blutspur nach sich zieht?

edit: An der Anfangsszene gibt es einen weiteren Kritikpunkt der mir entfallen war. Der Tote hat tiefe Kratzwunden im Körper und wurde ausgeweidet. Mehr nicht. John ist sich aber sofort ohne Beweise hundertprozentig sicher dass es um Atlantis geht. Und als Suko ihn berechtigt darauf hinweist, dass das eher nach einem Werwolfangriff aussieht sind es für John halt Altantis-Werwölfe gewesen.



der fremde im club, wieso soll das der spuk gewesen sein, und nicht myxin? .

Es gibt im Roman Hinweise auf den Spuk. Könnte auch jede Rettung Myxin gewesen sein. Aber dann frage ich mich wirklich, warum er nicht eher eingegriffen hat. Seine eigene Erklärung würde ich nur gelten lassen, wenn er die Dimension im Auge hat. Nicht aber sämtliche Aktionen der Bewohner überall auf dieser Welt.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 17.03.17 11:21
Das Gleichgewicht schrieb:
Aber gut dass du weiter auf den Punkt eingehst. Gegenfrage: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Sterbender fein säuberlich den Vorname schreibt. Dann den ersten Buchstabe des Nachnamens vollendet und sauber absetzt, bevor er qualvoll verreckt? Wäre es nicht eher so, dass er irgendwo mitten im Buchstabe die Kraft verliert und an der Wand nach unten rutscht, was eine Blutspur nach sich zieht?

Eigentlich war es doch so, dass der Verletzte noch "einigermaßen" fit war, als er die Worte an die Wand geschrieben hat. Erst nach dem S hat er kurz abgesetzt. Sich in die eigene Wunde fassen und dann noch weiterschreiben ist halt etwas anstrengend. Da kommt es nicht so darauf an, wie weit man mit einem Wort gekommen ist. Ausprobieren möchte ich das nicht. Als er noch einmal ansetzen wollte, hat er dann den ersten Schlag seiner Verfolger abbekommen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:24 Uhr bearbeitet)

erstellt am 19.03.17 09:45
Ich habe mich tatsächlich gefreut, dass Myxin mitgespielt hat. Aber das macht den Roman ja nicht sofort gut. Auch mir waren es ein paar Zufälle zu viel.
Was mir gefallen hat, war die Erklärung, warum Myxin den Dämon nicht selbst angegriffen hat. Also dieses Konstrukt war in Ordnung. Aber sonst war ich nicht so besonders begeistert von dem Roman.

erstellt am 19.03.17 10:23
ich hab mal nen alten roman von dark gelesen, JS 572, wo ja auch so n atlantis-thema hat, und der war ja oberlangweilig gegen den hier.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
so wie myxin hat jetzt ein vogelmensch in nem sarg auf dem meeresgrund den untergang von atlantis überlebt und wird von leuten von nem schiff aus dem wasser geholt. so ein vogelmensch taucht dann plötzlich bei john auf, kurz darauf der eiserne engel. der weiß auch gleich wieder über alles bescheid. sofort gehts zu ner insel, wo die vogelmenschen einen stützpunkt und so ne auf dem kopf stehende magische goldene pyramide haben.

john und suko treffen iris, ne junge frau, die töpferwaren an fremde verkauft und deswegen die schuld an allem kriegt und von den leuten auf der insel den vogelmenschen geopfert werden soll. suko rettet iris vor den leuten. der eiserne engel hat für john das goldene schwert karas dabei, und zack werden die paar vogelmenschen niedergemacht und die pyramide zerstört. das wars.


so einfache, echt schon zu einfache geschichten hat JD anscheinend schon immer geschrieben. der zufall hat immer ne rolle gespielt. vielleicht wirds dann auch mal mit magie erklärt. z.b wenn die flaming stones alarm schlagen, wenn irgend was aus atlantis aktiv wird.

dann taucht halt mal myxin, kara oder der eiserne engel auf. okay, der eiserne engel hat jetzt erst mal pause.

erstellt am 19.03.17 11:06
Naja, das war schon zu einer Zeit, in der ich JS schon nur noch sporadisch bis gar nicht mehr gelesen habe. Mir waren seine Hefte da schon zu langweilig. Meine Zeit war so bis ungefähr Band 400.
Lang, lang ist es her.

erstellt am 20.03.17 20:28
El Sargossa schrieb:
Das Gleichgewicht schrieb:
Aber gut dass du weiter auf den Punkt eingehst. Gegenfrage: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Sterbender fein säuberlich den Vorname schreibt. Dann den ersten Buchstabe des Nachnamens vollendet und sauber absetzt, bevor er qualvoll verreckt? Wäre es nicht eher so, dass er irgendwo mitten im Buchstabe die Kraft verliert und an der Wand nach unten rutscht, was eine Blutspur nach sich zieht?

Eigentlich war es doch so, dass der Verletzte noch "einigermaßen" fit war, als er die Worte an die Wand geschrieben hat. Erst nach dem S hat er kurz abgesetzt. Sich in die eigene Wunde fassen und dann noch weiterschreiben ist halt etwas anstrengend. Da kommt es nicht so darauf an, wie weit man mit einem Wort gekommen ist. Ausprobieren möchte ich das nicht. Als er noch einmal ansetzen wollte, hat er dann den ersten Schlag seiner Verfolger abbekommen.

Mein Gott, dass gerade diese Szene hier für solchen Aufruhr sorgt, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte ihn vielleicht aus dem Bauch bluten lassen, sich das Blut aus dem Rücken zu krazten und sich schwer verletzt dabei zu verrenken ist doch etwas unpraktisch. Vielleicht hätte er mit einer Bauchwunde "Sinclair" fertig schreiben können?!?!?
Ansonsten habe ich das beim Lesen wunderbar so annehmen können, wie es geschrieben wurde. Man muss ja nicht jede Blutspur logisch hinterfragen, das geht mir ein bisschen zu weit. War halt so.
Möchte gern noch ausführlicher schreiben, habe aber jetzt nicht so viel Zeit. Folgt. @ RM: Habe sowohl Lob () als auch Kritik (*wein-Smiley*).

erstellt am 20.03.17 20:55
leni schrieb:
Möchte gern noch ausführlicher schreiben, habe aber jetzt nicht so viel Zeit. Folgt. @ RM: Habe sowohl Lob () als auch Kritik (*wein-Smiley*).

Da die Lob-Smilies in der Überzahl sind, kann es ja nicht so schlimm werden. Aber im Ernst, ich würde gerne deine komplette Meinung lesen.

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