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Thema: 2020 - Das Hexengrab
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Antworten zu diesem Thema: 7

 
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erstellt am 27.03.17 17:22
ich geb 3 von 5 kreuzen. ich weiß nicht, irgendwie war s ziemlich chaotisch. hat schon irgendwie mit hexen zu tun gehabt, aber so richtig dann auch wieder nicht.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
war ja mal toll, dass suko allein ermittelt hat, aber wenn ein roman in deutschland spielt, find ich sollten harry und dagmar nicht im urlaub sein. sandra pfeifer hat mich jetzt nicht so beeindruckt. viel zu schwach.

bisschen blöd fand den schluss, ganz zum schluss kommen die 6 dämonen, machen diese möchtegerngöttin nieder. da hätte suko auch zuhause bleiben können.

wenn schon assunga dabei ist und so mit suko ein team bildet, dann aber mal richtig und nicht so wies eben war. und assungas helferin mit der maschnenpistole, nee, und überhaupt so viele figuren, die einfach zu viele für die geschichte.

wenn harry und dagmar dabei gewesen wären, dann wärs halt mal interessant gewesen, wenn dagmar in so ner rüstung gesteckt hätte. oder halt diese sandra.

gute ideen, aber wie sich die geschichte dann entwickelt, ist ein bisschen enttäuschend.


erstellt am 29.03.17 18:22
„Wenn Sie wüssten. In dieser Gegend leben nur Spinner und solche, die es werden wollen.“

Wenn Rafael jetzt anfängt gegen mich zu schießen muss ich künftig aufpassen, was ich über seine Hefte schreibe. Aber wie schön und überraschend, einen Fall im Erzgebirge zu lesen. Ich hatte mich auf ein Nordafrika-Abenteuer eingestellt. Trotz der Nähe zu meinem Wohnort bin ich froh, dass er sich gegen ein Abenteuer mit Lokalmythen und für bekannte Serienthemen entschieden hat. Der Adlerfelsen als regionaler Punkt reicht. Von irgendeinem Felsenschloss dort habe ich nie gehört, die Idee bietet sich aber wegen der Optik an. Und im Elbsandsteingebirge gibt es tatsächlich so etwas in der Art.

Genug der unwichtigen Klugscheißerei. Sowas ist nie gut, wie auch Assunga hier erfahren muss. Hält sich für besonders schlau und denkt, eine uralte Hexerin würde sich ihr dankbar anschließen. War wohl nichts. Die Schattenhexe muss ganz froh gewesen sein, als Suko vor Ort eingetroffen ist. Ein Zufall aber auch, dass Harry und Dagmar verhindert sind. Als eine meiner Lieblingsfiguren in der Serie habe ich mich besonders über ihren Auftritt gefreut. Wirklich aktiv wird sie zwar erst zum Finale, aber wenigstens wird sie nicht vergessen. Hoffentlich sieht Suko Sandra bald als Hexe wieder, die Möglichkeit hat der Autor offen gelassen.

Die Einbindung von Baal als Hintergrund der Geschichte wurde gut erklärt und passt. Dass er seine Diener losschickt habe ich nicht erwartet. Hätte Baal viel früher machen können, auch wenn der Effekt als Überraschungsgäste am Ende besser ist.

Ein wirklich guter Fall der Woche. Einziger Kritikpunkt ist die Tatsache, dass Suko so bereitwillig eine Zivilistin in den Fall hinein zieht. Wäre Assunga nicht heftromantypisch in letzter Sekunde erschienen hätte Sandra das nicht überlebt. Ansonsten für mich einige sehr positive Dinge, die einfach meinen Geschmack treffen. Suko allein unterwegs, ohne den Titelgeber der Serie, stört mich nicht. Auch wenn ich personenbezogene Soloabenteuer mehr mag. Also Suko mit einem alten Freund in China zum Beispiel.

Auch wenn Rafael sozusagen eine auf mich zugeschnittene Auftragsarbeit abgeliefert hat, muss ich fair bleiben. Es ist nur ein Fall der Woche. Es passiert nichts weltbewegendes. Es gibt keine grandiosen neuen Einfälle zum Handlungsbogen. Ein durchweg guter Roman. Ach, ich bin einfach mal so mitgerissen und unfair eine sehr gute Wertung zu geben. Wenigstens ein mal Gefühl vor sachlicher Logik. Als kleines Dankeschön.

erstellt am 29.03.17 21:21
JS ohne John, MMMHHH.... Da hat es der Roman ja schon vor der ersten Seite bei mir schwer. Aber das wisst ihr ja.

erstellt am 29.03.17 21:25
Ganz komplett ohne John ist er ja nicht ... aber ich glaube das macht für dich den Kohl dann auch nicht fett.

erstellt am 04.04.17 21:59
RM, RM, RM, was mache ich nur mit Dir? Ich hoffe, dass dein nächster Roman mich wieder mehr von den Socken haut. So richtig wegfegt, so dass ich richtig geflasht bin und mit den Jungs leide und zittere. Ich weiß, dass du das kannst. So gefühlt habe ich mich diese Woche leider nicht. Aber bitte sehr, ausführlich:
Zum Inhalt:
Soloabenteuer für Suko im Erzgebirge. Den Hintergrund der Geschichte erklärt uns Assunga netterweise in einem ziemlich langen Monolog auf S. 23/24. Zusammenfassung: Die „Göttin“ war einst Dienerin von Baal, hat sich dann mit Baal überworfen und wurde in einer eigenen Dimension, dessen Portal jetzt entdeckt wurde, eingekerkert. Ausgegraben haben den „Hexenschrein“, das Grab der Göttin oder wie auch immer man dieses Loch nennen will, Hexen, die hofften, dass die Göttin, sich Ihnen anschließt (S. 11). Die hat jedoch eigene Pläne und vernichtet als Dank für die Befreiung die Hexen. Das ruft Assunga auf den Plan. Außerdem dabei: Mehrere ghoulartige Würmer; nackte, willenlose, junge Mädels in Rüstungen; Dämonenkrieger; ´n olles Buch, wo alles drin steht; und ein alternder Baal-Diener. Ach ja, und einen deutsche Kommissarin, die unseren Suko kräftig anbaggert.
Meinung positiv:
Eigentlich habe ich ja auf JS ohne John gar keine Lust. Aber RM zuliebe habe ich dann doch mal angefangen. Die Anfangsszene in Lybien fand ich super, also habe ich weitergelesen. Die nächste Szene mit dem Autounfall und anschließender Göttinen-Befreiung fand ich auch super. Dann wollte ich Suko ne Chance geben und ab Seite 20 dachte ich, dass ich es jetzt auch fertig lesen kann. Und ich habe es nicht bereut. War doch gut geschrieben und ließ sich gut lesen.
Meine Lieblingsszene ist die Anfangsszene, ich finde, die bietet mit afrikanischen Flair einen schönen Kontrast zu dem biederen Erzgebirge.
Auffällig finde ich, dass die Akteure alle noch sehr jung sind.
Meinung negativ:
Einen Punkt Abzug, sorry, gibt es für Johns Abwesenheit.
Einen weiteren Punkt, weil mir manches im Vergleich zum Fake-Aibon Roman bekannt vorkam. Hatten wir nicht gerade Würmer? Damen mit Maschinenpistolen (z.B. S.52)?
Ich fand die Baal-Göttinnen-Assunga Geschichte auch sehr verschachtelt. War jetzt nicht so, dass man es nicht hat verstehen können, aber man hätte die Geschichte bestimmt schlanker machen können, indem man irgendeine Schachtel weggelassen hätte.
Mir hat der Roman also ungefähr genauso gut gefallen, wie der Aibon-Roman, deshalb gebe ich auch dieselbe Bewertung: 2- oder 3 von 5 Gummi-Würmern.

erstellt am 04.04.17 23:02
Dem einen Punkt wegen John konnte ich wohl nicht entgehen. Nächstes Mal ist John zum Glück ja wieder dabei - und die eine oder andere Schachtel vielleicht nicht mehr.

PS: Du meinst doch den Fake-Atlantis-Roman, oder? Mein letzter Aibon-Roman ist schon etwas länger her.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:03 Uhr bearbeitet)

erstellt am 06.04.17 23:14
El Sargossa schrieb:
Dem einen Punkt wegen John konnte ich wohl nicht entgehen. Nächstes Mal ist John zum Glück ja wieder dabei - und die eine oder andere Schachtel vielleicht nicht mehr.

PS: Du meinst doch den Fake-Atlantis-Roman, oder? Mein letzter Aibon-Roman ist schon etwas länger her.

Sorry, Atlantis, Aibon, fängt alles mit A an. Hauptsache du weißt, welchen ich meine. Den mit dem Gelatsche durch den Dschungel und dem super coolen Vareno. Ich freue mich schon auf deinen nächsten Roman. Hast du meine Kurzgeschichte gelesen? Würde mich über ein Profi-Urteil freuen. Und du hast Gelegenheit, zurückzuschießen.

erstellt am 06.04.17 23:57
Ich bin leider noch nicht dazu gekommen. Aber ich habs mir fest für die nächsten Tage vorgenommen.

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