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Thema: 2021 In den Fängen eines Satans
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Antworten zu diesem Thema: 14

 
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erstellt am 04.04.17 22:04
Sorry, Flo, dass ich hier den Reigen eröffne, ohne auf deinen Roman einzugehen. So schnell bin ich nicht. Aber mit Blick auf die Leserseite brennt mir eine Frage an Euch unter den Nägeln: UND? UND? UND? Habe ja gerade RM kritisiert. Ich gehe also schon mal in Deckung und halte die Arme schützend über den Kopf! AAARGH....

erstellt am 05.04.17 05:28
?

erstellt am 05.04.17 08:54
In meiner DL freien Woche habe ich gedacht ich nehme mir mal einen JS zur Brust... Titel/Titelbild und Vorschautext weckten das Interesse. Also gekauft ohne reinzuschauen. Was für eine Enttäuschung! Oh man, es geht um die Flatterhafte! Carlotta; och nö, ich bin immer noch von Heft 2009 genervt. Leserseite aufgeschlagen, News und Autorenportrait?! Pustekuchen... Heft auf den Stapel meiner Querbeet Einkäufe (Zamora, Lassiter, Unger, Sinclair, Cotton) für den absoluten =nichts zu Lesen da= Notfall gelegt. Allerdings fand ich einen Namen nach mehrmaligen Lesen zum Grinsen... Frank N. Stone; echt jetzt, der war gut!

@Leni
Also hab ich das Heft wieder vom Stapel geholt und deine Story gelesen
So schlecht fand ich sie jetzt nicht... erschließt sich auch erst richtig wenn man bis zu Ende liest! Deshalb, ein Sehr Gutes GUT ist es locker, und du bekommst auch noch ein Sternchen für die Bananenmilch! (steht auch in meinen Kühlschrank)

erstellt am 05.04.17 19:31
Wie ich mich gefreut habe, dass die Co-Autoren alte Heftthemen aufnehmen, weil Dark sich nicht mehr um sie kümmert. Inzwischen ist es wohl so weit, dass auch die aktuellen Dinge von ihnen übernommen werden müssen. Eigentlich dachte ich, um die Erben Rasputins würde sich der Altmeister noch regelmäßig kümmern. Genau wie Justine Cavallo und Matthias. Offenbar lässt er selbst die wenigen neueren Plots verkümmern. Schade.

Einem Ian Rolf Hill reicht ein Thema natürlich nicht, also bringt er noch Frank N. Stone ins Spiel. Neben mancher Erwähnung alter Gegenspieler. Der Wissenschaftler hätte mir gereicht, Rasputin hätte man wirklich erstmal noch bei Dark lassen können, um ihm die Chance zu geben, seine Themen weiter zu entwickeln. Florian zieht wieder neue Verbindungen tief in die Seriengeschichte hinein, die von Dark garantiert nie so gedacht waren und sicher auch nicht mit ihm abgesprochen sind. Ich bin kein Freund davon.

Dazu kommt noch für Suko ein ungewöhnlicher Ghoul, weil gewöhnliche Monster ja langweilig sind. Da hätte man auch gleich eine andere Spezies wählen können. Riesige Leichenfresser mit Tentakeln die in einer Fleischabfall-Grube leben, sind für mich keine Ghouls mehr. Wie Suko in diese Lage gerät hätte auch besser verpackt sein können. Viele Jahre Erfahrung hat er auf dem Buckel und lässt sich trotzdem überrumpeln. Dass menschlich aussehende Gegner übermenschliche Kräfte haben ist ja mal total neu für den Chinesen.

Wo ich dabei bin, bleiben wir direkt bei den Dingen, die mir nicht gefallen haben. Den schottischen Fernsehsender als Spur weiter zu verfolgen ist schon sehr abenteuerlich. Diese Verbindung würde ich bestenfalls als lose beschreiben. Natürlich ein Volltreffer, wie man es vom Hauptautor kennt. Und wo ist der Sinn einer „Geheimabteilung für Parafälle und Magie“, wenn man spontan Polizisten aus normalen Abteilungen hinzu zieht? Ausgerechnet Polizeischüler in der Ausbildung, denen man erst recht nicht voll vertrauen kann.



Hat alles aber keinen Einfluss auf die Endnote. Es ist ein guter Fall der Woche mit dem speziellen Charlotta-Charme. Die Charakterzüge des Vogelmädchens bleiben erhalten und wurden nur etwas erträglicher geschrieben. Etwas Herzschmerz darf auch nicht fehlen. Kann man mal als wöchentliches Sinclairfutter durchlesen.

erstellt am 05.04.17 21:37
Das Gleichgewicht schrieb:
Wie ich mich gefreut habe, dass die Co-Autoren alte Heftthemen aufnehmen, weil Dark sich nicht mehr um sie kümmert. Inzwischen ist es wohl so weit, dass auch die aktuellen Dinge von ihnen übernommen werden müssen. Eigentlich dachte ich, um die Erben Rasputins würde sich der Altmeister noch regelmäßig kümmern. Genau wie Justine Cavallo und Matthias. Offenbar lässt er selbst die wenigen neueren Plots verkümmern. Schade.

Einem Ian Rolf Hill reicht ein Thema natürlich nicht, also bringt er noch Frank N. Stone ins Spiel. Neben mancher Erwähnung alter Gegenspieler. Der Wissenschaftler hätte mir gereicht, Rasputin hätte man wirklich erstmal noch bei Dark lassen können, um ihm die Chance zu geben, seine Themen weiter zu entwickeln. Florian zieht wieder neue Verbindungen tief in die Seriengeschichte hinein, die von Dark garantiert nie so gedacht waren und sicher auch nicht mit ihm abgesprochen sind. Ich bin kein Freund davon.


Och nö...Kann man die Erben Rasputins denn nicht Jason Dark lassen...? Ich muss sagen, das gefällt mir gar nicht. Es ist natürlich möglich, dass dies alles einen Grund hat. So finde ich es erschreckend, dass kaum mehr Jason Dark-Romane erscheinen und es seit Band 2000 KEINE Leserseite mehr von ihm gab. Ich habe das ungute Gefühl, dass es da gerade einen Umschwung gibt und sich demnächst da "etwas tut" bzw. das eine offizielle Meldung ins Haus steht....
DAS MACHT MIR ANGST!!!!

erstellt am 06.04.17 10:23
@Leni
"Der Fehler" ist wirklich eine sehr schöne Kurzgeschichte, eine der besten, die ich bisher auf LKS gelesen hab, gelungener Plot, gelungene Sprache. (Das wirkt nicht wie eine "Fanstory", sondern wie eine Profiarbeit! Deine erste Veröffentlichung dieser Art?)

erstellt am 06.04.17 21:39
charlotta mag ich schon, aber romane von der art hier mag ich nicht. ghoul in der fleischgrube, nee danke. und was sie mit charlotta gemacht haben, mag ich auch nicht.

warum passt charlotta eigentlich nicht zu dem kleinen grüppchen bei den flaming stones. ok. der eiserne engel hat grad ne schwierige phase, aber mit dem könnt charlotta ja auch mal ein paar ausflüge machen. ja, ne, richtige ausflüge, wörtlich genommen

erstellt am 06.04.17 22:58
Knollo schrieb:
@Leni
Also hab ich das Heft wieder vom Stapel geholt und deine Story gelesen
So schlecht fand ich sie jetzt nicht... erschließt sich auch erst richtig wenn man bis zu Ende liest! Deshalb, ein Sehr Gutes GUT ist es locker, und du bekommst auch noch ein Sternchen für die Bananenmilch! (steht auch in meinen Kühlschrank)

Danke, freut mich, wenn es Dir gefallen hat. Dafür habe ich es geschrieben, damit es andern gefällt.

erstellt am 06.04.17 23:07
corto feldese schrieb:
@Leni
"Der Fehler" ist wirklich eine sehr schöne Kurzgeschichte, eine der besten, die ich bisher auf LKS gelesen hab, gelungener Plot, gelungene Sprache. (Das wirkt nicht wie eine "Fanstory", sondern wie eine Profiarbeit! Deine erste Veröffentlichung dieser Art?)

Danke Corto, ich glaube ich werd rot. Um genau zu sein, ist es meine zweite Geschichte dieser Art, die erste war ja zu lang, wird aber auch noch im Heft veröffentlicht. Dann geht es um.... Nö, verrat ich nicht. Ansonsten habe ich noch nie irgendwas veröffentlicht. Bei Interesse: Dem Verlag ist ja meine vollständige Adresse bekannt (*hö-hö-hö*). Meine Schule waren gefühlte Jahrzehnte JS und jedes Buch, dass ich seit Abschluss der ersten Klasse in die Finger kriegen konnte.
Ich muss mich auch unbedingt bei Myxin bedanken, der sich die Geschichte für mich auch mal angeschaut hat und mir gute Tipps gegeben hat. DANKE!
Gleichgewicht, hast Du irgendwelche Logikfehler entdeckt?

erstellt am 08.04.17 21:40
So, wenn man mal von der Leserseite absieht, gab es da ja noch ein wenig Text drumherum. Diesmal von unserem lebenden JS-Lexikon IRH alias Flo.
Inhalt:
Überfall auf Carlotta, während Maxine sich von einem John-Double zum Essen ausführen lässt. Carlotta wird entführt (mal wieder) und Maxine schwer verletzt. Im Krankenhaus verlangt Maxine nach John, der zusammen mit Davina McCarthy, die der geneigte Leser mit gutem Gedächtnis noch aus 2001/2002 kennt, nach den Tätern ermittelt. Die Spur führt zu einer Privatklink in der Nähe Londons, wo ein gewisser Frank N. Stone mit Carlotta nichts Gutes im Schilde führt.
Meinung (diesmal nicht getrennt in positiv und negativ, sondern gemischt):
Schon das erste Wort auf S. 4 polarisiert hier im Forum: „Carlotta“. Mir ist Carlotta weder sympathisch noch unsympathisch, mir ging nur ihr naive Art häufig auf den Senkel. Aber davon ist hier nicht so viel zu spüren, kam mir jedenfalls so vor. Mir war nur nach diesem ersten Wort schon klar, dass das Mädel mit den Federn in spätestens 10 Seiten entführt wird. Und ich habe richtig gelegen.
Dieser Roman sei außerdem jedem empfohlen, der innerhalb eines Hefts eine Zusammenfassung des Raputin-Plots haben möchte. Mithilfe unzähliger Querverweise wird die ganze Handlung noch mal zusammengefasst. Und das finde ich jetzt nicht negativ. Kam mir zeitweise so vor, als ob ich im Fernsehen vor dem 6.Teil der Mini-Serie einen „was bisher geschah“-Rückblick erhalte. Ich hatte das alles so nicht mehr auf dem Schirm. Brauchte ich ja aber auch nicht, alle Zusammenhänge wurden ja nochmal erklärt.
Sehr gut gefallen haben mir der Anfang, ca. bis John auftaucht. Danach folgt eine haarsträubende Ermittlung. Fakten in Dundee: Explodierter Entführer, Kufenspuren, Van eines TV-Senders. Daraus nicht nur richtig auf die Erben Rasputins zu kommen, sondern auch mit Einbeziehung des Geheimdienstes im Zeitraum eines Fingerschnippens genau die Klinik in der Nähe Londons ausfindig zu machen, in der Carlotta gefangen gehalten wird, ist schon abenteuerlich. Aber gut. John und Suko sind halt besonders schlau. Und weil die so schlau sind muss sich Frank N. Stone maskieren, bevor er Suko öffnet. Die haben sich zwar noch nie gesehen, aber er könnte ja ein Foto kennen. Und wie macht man das, wenn man ein von einer großen Narbe entstelltes Gesicht mit zwei verschiedenen Hauttypen hat? (siehe S. 25) Genau: Man holt die Faschings-Sachen raus, klebt falsche Augenbrauen an und setzt Kontaktlinsen ein. Diese Szene ist für mich der absolute Tiefpunkt des Hefts.Die Augenbrauen und Kontaktlinsen hätten von der markanten Narbe sicherlich total abgelenkt, das kann ein Gesicht ja total verändern. Ich hätte fast ins Heft gebissen, echt. BOAH.
Besänftigt wurde ich mit der Szene von Suko und dem Ghoul. Die fand ich geil! Vor allem als Suko mit Todesverachtung einen Schuss abgibt, in der Hoffnung, dass der Querschläger den Ghoul trifft und nicht ihn. Geil, genau so liebe ich die Jungs. Tüpfelchen auf dem i wäre hier noch ein flotter Spruch gewesen wie „Sorry, Shao, wenn das schief geht, bin ich zum Abendessen nicht daheim.“ Schade, dass die Szene bei den anderen nicht so gut ankam.
Am Ende noch ein kleines Feuerchen von der explodierten Ärztin. Brennen kann es bei mir immer, das finde ich genauso super, wie Action-Klopperei.
Ich habe ja als alter James-Bond-Fan gedacht, ich könnte Flo mal einen Recherche-Fehler unterstellen. War aber nichts. Der Inlandsgeheimdienst heißt tatsächlich MI5, der Auslandsgeheimdienst, bei dem Mr. Bond angestellt ist, MI6. Dank JS wieder was gelernt. Aber Apropos Geheimdienst- war Geheimdienst und SFU nicht etwas dick aufgetragen? Die haben eine Akte über einen Rasputin-Anhänger? Hm.
Die Gehirn-OP-Idee von Mr. Stone hat mir gut gefallen. Kann man die Persönlichkeit transplantieren? Ich glaube nicht, aber bei Grusel ist ja schließlich alles möglich. Und den Gedanken finde ich einfach super. Da kann man noch irrsinnig viel draus machen. Und das Ganze noch bei vollem Bewusstsein. Frank N. Stone meets Hannibal Lector. Das gefällt mir gut. Davon will ich noch mehr.
Alles in allem kann Flo bei mir noch eine 2 ergattern. Letztlich überwiegen die Szenen die ich richtig super fand. Punktabzug in der B-Note für an den Haaren herbeigezogene Ermittlungsarbeit und die Augenbrauen-Szene. Heute mal kein Gemecker über Fremdwörter.

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