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Thema: Lassiter - Rezensionen
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Antworten zu diesem Thema: 471

 
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erstellt am 10.04.17 21:02
ich denk mal, unser autor hier hat sichs verdient, dass wir mal was über seine lassiters sammeln:

Des Romero schrieb:
So, keine zwei Wochen mehr bis zum großen Lassiter-Sinclair-Crossover mit den Bänden 2327 und 2328 des "härtesten Mannes seiner Zeit"!
Sinclair-Fans werden derbe enttäuscht sein; Lassiter-Leser ihr Abo kündigen.
Ich stehe auf der Kippe …
Viele erinnern sich, was mit Horst Hoffmann nach Veröffentlichung von Perry Rhodan 1111 geschah – er bekam einen rüden Kick ins Autoren-Nirwana!

Du denkst, du hast den Olymp erklommen, aber du denkst nicht daran, wie tief der Fall von dort oben ist …

Dunkelheit …

Kein Lichtstreif am Horizont …

Nur der gähnende Abgrund …

Das …

… Ende …?


Wenn Ihr wissen wollt, wie es mit Des Romero weitergeht, dann klinkt euch täglich ins Forum ein und haltet die Verkaufszahlen im Blick!
Ich weiß, ihr könnt es!



corto feldese schrieb:
Und falls Des Romero ins Autoren-Nirwana gekickt wird bzw. dem finalen Sonnenuntergang entgegenreiten muss ("I'm a poor lonesome schreiber" ), tröstet Euch mit seinen früheren Lassiter-Beiträgen.

Von Des stammen bald (noch nicht alle veröffentlicht) - falls Jolly nicht falsch gezählt und mit dem Huf aufgestampft hat - 17 Lassiter-Romane, verteilt auf 19 Hefte (zwei Zweiteiler):

2242, 2252, 2258, 2267, 2276, 2280, 2286, 2290, 2296/97, 2302, 2311, 2315, 2319, 2323, 2327/2328 sowie 2333 und 2337



corto feldese schrieb:
Ich bin nach längerer Zeit endlich mal wieder dazu gekommen, einen Lassiter zu lesen. Genaugenommen zu verschlingen. Nr. 2311 "Sheridans Gesetz".
Spielt in San Antonio, Texas, beim und im Alamo - natürlich Jahrzehnte nach dem Gemetzel. Enggewoben und spannend. Knallhart, aber doch sehr menschlich in der Gestaltung der Protagonisten. (Speziell auch die alles andere als oberflächliche Charakterisierung Lassiters ist gelungen, wie auch die der weiblichen Hauptperson.)

Und da es von "Kritikern" immer wieder angemerkt wird: Die ("nur"?) zwei Sexszenen (an einer davon ist der Titelheld beteiligt) sind gelungen in den Plot integriert bzw., besser gesagt: nicht aufgesetzter, sondern natürlicher, realistischer Bestandteil der Handlung. (Und mit vielleicht zusammen drei Seiten ein MINIbestandteil, was ja trotzdem seltsamerweise manchen nicht davon abhält, diese Adult-Westernserie darauf zu reduzieren.)

Heute ist ja mit Nr. 2327 ("Die Lady und der Satteltramp" ) der neue Lassiter mit einem Protagonisten namens Sinclair erschienen...


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:02 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.04.17 21:09
Ariane schrieb:
corto feldese schrieb:
Ich hab den aktuellen LASSITER "Die Lady und der Satteltramp" wirklich mit Schmunzeln verschlungen, in dem neben (der kleinen Rolle) des Geisterjägers (der in seinem Reden und Verhalten an den steiferen Brett Sinclair aus "Die Zwei" oder gar Chris Howland bzw. eher noch Eddie Arent in den May-Filmen erinnert) dieser Tramp eine sehr große Rolle spielt, der direkt aus einem frühen Film mit seinem dicken Partner in diesen "Lassiter"-Roman gezogen zu sein scheint.
Außerordentlich gelungen die Charakterisierung und Beschreibung - auch in der pointiert geklonten frotzelnden Sprache dieser Müden-Joe-Trinita-Figur!

Wirklich eine witzig-aktionreiche "Lassiter"-Perle (Marke US-Western trifft Italo-Comedy), sozusagen eine Hommage an die späten 1960er/frühen 1970er-Jahre, bei der Autor Romero nur in der Szene mit der Selbstbefreiung Lassiters und seinen in Reihe in Ohnmacht fallenden Bewachern die Komödien-Gäule etwas durchgegangen sind (bzw. er die Realo-Zügel etwas arg schleifen gelassen hat). Und bei deren Finale (a la "The Good, the Bad and the Ugly" ) es dem Leser so geht wie Lassiter, der die Verhaltensweise des zuvor vorlauten Tramps dort mit Recht nicht ganz nachvollziehen kann.

Der "Lassiter" 2328 von nächster Woche soll direkt an den Plot dieses anschließen - mit wie gesagt J. Sinclair dann in einer größeren Rolle.
So macht Pulp richtig Spaß!


weiß nicht. die schießereien im 2. teil das war so langweilig. lassiter erschiesst 50 banditen, die kommen dann alle auf einen grossen haufen. wär mir lieber gewesen, das mit claire-marie wär interessanter gewesen, wenn dieser cain die wieder zurückgebracht hätte. und so ne grosse rolle, wie ichs gern gelesen hät, hat der jason sinclair auch nicht gehabt. 1. teil war besser.


corto feldese schrieb:
@Ariane
Ja, geht mir genauso, Teil eins war wirklich straffer, witziger und unterhaltsamer!
(Nichtsdestotrotz ne nette Idee...)
Bald gibt es aber wieder einen speziellen Lassiter. Da wird eine Duck-Geschichte von Barks ironisch (?) verbraten...


corto feldese schrieb:
@Ariane / Lassiter
Ja, gerade der aktuelle diese Woche (noch in der Regel bis Montag am Kiosk): "Ein kaltes Grab für Sally" ist ein Romero.


corto feldese schrieb:
@Ariane
Der nächste "Lassiter" von Des Romero ist dann die 2337 (das müsste der Duck-Lassiter sein) und mit 2340 folgt dann bereits der nächste. Wenn ich mich nicht verzählt habe, ein kleines Jubiläum: das 20. "LASSITER"-Heft von Des Romero.


Des Romero schrieb:
Gute Neuigkeiten, Corto: Du hast Dich nicht verzählt!
Im Moment schreibe ich an Band 2345 mit dem unglaublich vielseitig auslegbaren Titel: "Nur ein Sheriff aus Dakota". Das Exposé hat mich echt fertig gemacht. Ich hoffe, es wird morgen final freigegeben.


du sollst die romane fertig machen, nicht die romane dich

erstellt am 10.04.17 21:48
Wenn ich die von Ariane hier reingestellten älteren Posts von mir nochmal überfliege, stelle ich mit Entsetzen eines fest: Ich "verschlinge" offensichtlich Hefte meistens... Kann das gesund sein?

erstellt am 10.04.17 22:27
Da wir hier die verteilten Rezensionen zu "Lassiter"-Heften sammeln: Es gab leider wahrlich nicht immer nur Gutes zu schreiben!
So fragte ich am 20.05.16 um 16:03 Uhr geradezu entsetzt im Bastei-Forum:

"Was ist eigentlich mit und bei Lassiter los? Ich weiss, dass die Serie bei vielen Western-Fans nicht mal als solches (Western) gilt, zumindest aber nicht gerade sehr angesehen ist. Ich habe früher zwischendurch aber ab und an mal wieder gern zu einem gegriffen, weil immer mal wieder originelle Ideen spannend umgesetzt wurden. Wenn ich auf meine alte Liste gucke, fand ich vorletzten Sommer z. B. 2022, 2189, 2191, 2195 nicht schlecht (gegenüber grottigem wie 2150).

(Und der Sex? Genauso unrealistisch wie in Western der 50er Jahre. Was dort fehlte, ist hier halt zuviel...)

Jetzt habe ich nach beinahe zwei Jahren mal wieder Lassiter gelesen - und bin schon fast entsetzt. Drei neue Romane hab ich nun hinter mir. Während 2283 immerhin noch ein originelles Setting hat (und wenn es denn wirklich witzig wäre, in seiner Verdichtung Schauplatz einer Screwball Komödie/Parodie sein könnte), wirken 2286 und 2287 wie unfertige Manuskriptentwürfe.

Speziell 2287 scheint völlig zusammen geschustert, in den letzten 30 Seiten so fern von Logik und Dramaturgie, dass man sich fragt, wie man das dem Leser anbieten kann.
Mit einer guten Überarbeitung wäre wohl wirklich etwas zu retten gewesen - aber wieso findet die nicht statt? Sind die Auflagenzahlen so unten, dass man meint, das lohne sich nicht?

Soetwas wäre vor Jahren, als Lassiter auch schon kritisiert, aber auf der anderen Seite von einem Redakteur wie Rellergerd bewusst flach gehalten wurde, dennoch nie durchgewunken worden! Nicht in einer Bastei-Serie!

Wie gesagt, ich weiss, das Renomee von Lassiter ist kein hohes, was aber oft eher mit dem Sex als mit anderen Kriterien (Action, Spannung, Ambiente) zu tun hatte, aber so verärgert man auch die letzten Fürsprecher des großen Mannes."

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:49 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.04.17 22:33
Am 17.08.16 um 12:23 Uhr war ich dann versöhnt:

"Drei Monate ist es nun her, dass ich hier geradezu entsetzt gefragt hatte: "Was ist nur mit LASSITER los?" Anlass waren drei Romane in Reihe gewesen, die zum Teil eher wie unfertige Entwürfe gewirkt, mir auf jeden Fall nicht gefallen hatten.

Was, um es noch mal zu betonen, nichts mit dem Lassiter-Konzept an sich zu tun hatte, denn die Einstufung "Bums-Western" ist zumindest beim Gros der Hefte eine klare Fehleinschätzung. (Vielleicht drei Seiten Sex bei insgesamt 64 Seiten: Bei einem solchen Mengenverhältnis würde kein Filmfan - 4 Minuten Sex in einem Spielfilm - diesen als Porno bezeichnen.) Und von Softsex zu reden ist auch falsch, da diese drei Seiten ja schon pornografische Beschreibungen bieten.

Also, Lassiter bietet halt Adult-Western mit einer Prise Sex. Und im besten Fall gelungenen Pulp, der richtig Spaß macht! Denn nach den drei von mir so stark kritisierten Heften habe ich nun drei am Stück gelesen, auf die genau diese positive Einschätzung zutrifft. Pulp at its best!

Es handelt sich um die Nummern 2290 (ein kleiner Tarantino im Heftromanformat mit Filmzitaten und Genrerepliken, interessanten, nicht eingleisigen Charakteren und netten Wendungen) sowie den (versteckten) Zweiteiler (jeder Teil funktioniert für sich) 2296/2297, in dem Lassiter eine Bande unschädlich machen soll, die wie in "Die glorreichen 7" Städtchen terrorisiert, und dann den Anführer und dessen sadistische Gefährtin jagt. Und der in Sachen Spannung, Action, Dialoge und Personengestaltung die Klasse fortsetzt. (Bis auf eine etwas aufgesetzt eingeschobene Sequenz im Chinesenpuff in 2297).

Alle drei aus der Feder eines Autors, der sonst im Horrorgenre zuhause war/ist (Nein, nicht Tenkrat/Morland) und hier zeigt, wie wohl er sich auch im Western fühlt. Sehr filmisch, schon zum Italo tendierend, wobei man auch dessen und des Autors Horroreinschlag bemerkt, aber in Details auch dem historischen Western gerecht werdend.

Also: man sollte Lassiter, weil man vor Jahren mal einen gelesen hat, aber auch weil man vielleicht in jüngerer Vergangenheit über eine schwache Leistung gestolpert ist, nicht per se abwerten. (Speziell, wenn man auf der anderen Seite die britischen Pulp-Reihen der 70er würdigt)
Lassiter mag im Schnitt nicht so gut sein, wie er könnte, aber er ist mitnichten so schlecht wie, oder überhaupt das, was manche meinen.

Schade nur, dass man sich nicht im Vorwege darauf verlassen kann, ob man wieder eine Pulp-Perle zu fassen bekommt, oder dann doch ein nicht nur einfach, sondern sogar schlecht gestricktes Heftchen. Diese Unausgewogenheit bei der Qualität der verschiedenen Romane ist der wirkliche Vorwurf, den man der Serie machen muss."

Am 18.8.16 konnte ich (wieder im Bastei-Forum) ergänzen:

"Wobei ich jetzt tatsächlich fünfmal in Reihe Glück gehabt habe:
Erst den witzig-abenteuerlich-tragischen 2288 (mit recht viel Erotik),
dann den Heftroman-Tarantino 2290, den Doppel-Italo 2296/2297 und gestern den Mystery(im engl. Sinn)-Western 2291 "Das Grab des Schamanen".
Auch wenn jene Westernpuristen jammern mögen, für die Western nur Rindertrieb, Weidekrieg, Indianerkampf, Stadtsäuberung, Mississippi-Pokerspiel und evt. noch (Klondike)-Goldrausch bedeutet: Das sind Pulpwestern, die Spaß machen!"

Die übrigens nicht alle von Des waren (von dessen bald 20 Lassiter-Beiträgen ich ja nur einen nicht so gelungen und gerade mal einen weiteren nicht top fand.)
Aber wer die beiden anderen Autoren waren (oder wie ihre persönlichen Pseudonyme sind), die da klasse Beiträge abgeliefert haben (und welche anderen vielleicht ebenso gelungenen Romane von ihnen stammen) weiß man ja leider wegen des vermaledeiten Sammelpseudonyms nicht - und da sie sich leider nicht wie Des zu Wort melden.
Sehr schade!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:49 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.04.17 22:40
Und ausführlicher wurde die "Lassiter-Problematik" (Qualitätsschwankungen) dann im zauberspiegel besprochen:
http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/western-mainmen...

erstellt am 05.05.17 17:14
Der (noch bis Montag) aktuelle "LASSITER" 2337 "Stoppt Lassiter um jeden Preis" sorgte ja wegen angekündigter "Duckverbindungen" vor einiger Zeit für eine kurze Diskussion im Western-Thread unter "Spannungsromane".
Des Romero gelang diesmal ein höchst actionreicher Western, in dem wirklich ständig etwas los ist und der wieder sehr "optisch" rüberkommt, man hat sofort entsprechende Bilder im Kopf, diesmal eher aus Italo- denn US- Western.

Die Spannung wird zusätzlich dadurch angeheizt, dass eigentlich jedes Kapitel, jede Szene geschickt mit einem Cliffhanger endet.
Was die oft von Kritikern thematisierte Erotik angeht, wirken die (hier zwei) Szenen, an denen - in letzter Zeit nicht die Normalität - Lassiter diesmal wieder selbst beteiligt ist, durch die Sprache Romeros nicht platt. (Wenn es auch etwas verstört, dass der große Mann, in einer Szene kein Lagerfeuer anzündet, um die Häscher nicht auf sich aufmerksam zu machen, es dann aber nicht verhindert, dass die Frau recht lautstark auf ihn reagiert. Die Verfolger haben ja wahrscheinlich nicht nur Augen und Nasen, sondern auch Ohren...)

Gleich im zweiten Kapitel gibt es die erwähnte (deutliche) Duck-Anspielung. Ansonsten wären einem nicht "vorgewarnten" Leser bestimmte Parallelen wohl nicht aufgefallen. Vorab informiert und in Erinnerung an "Familie Duck auf Ferienfahrt" entgehen einem natürlich bestimmte Details im gesamten Roman nicht, wie z.B. das Feuer.

Ein wirklich gelungener, nicht nur sehr lesbarer Pulp, sondern durch seine Besonderheit wie schon "Lassiter" 2327 ein Muss auch für jeden Kuriositäten-Sammler oder Fan von Popkultur-Remeniszenzen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 17:17 Uhr bearbeitet)

erstellt am 05.05.17 23:16
corto feldese schrieb:
Gleich im zweiten Kapitel gibt es die erwähnte (deutliche) Duck-Anspielung. Ansonsten wären einem nicht "vorgewarnten" Leser bestimmte Parallelen wohl nicht aufgefallen. Vorab informiert und in Erinnerung an "Familie Duck auf Ferienfahrt" entgehen einem natürlich bestimmte Details im gesamten Roman nicht, wie z.B. das Feuer.


echt interessant. hab ich mal hier was gefunden: https://en.wikipedia.org/wiki/Vacation_Time

wo war jetzt noch mal die vorabinformation? war das hier im forum oder woanders?

lassiter trifft daisy duck, so hat ich mir das nicht vorgestellt. das mit dem feuer war schon nicht schlecht. man siehts ja auch auf dem titelbild. ich denk mal, der trick mit dem eingraben, den gibts auch im comic.

lassiter hinterlässt wieder mal einen berg leichen. das ist schon ein unterschied zu unger. ist halt auch anders zu bewerten, tu ich mich schwer damit.

hab auch einen fehler gefunden. seite 5 unten steht, higgins steht allein und unbewaffnet einer horde gegenüber. auf derselbe seite oben hat einem der kerle das gewehr abgenommen. irgendwas stimmt da nicht.

und ich glaub auch nicht, wie lassiter da den zug noch einholt, dass ein pferd in einer stunde 40 meilen schafft. 40 mph hält kein pferd ne stunde durch. okay, und ich glaub, 60 mph haben damals, um 1870, nur die schnellsten züge auf guten strecken als durchschnittsgeschwindigkeit fahren können.

erstellt am 06.05.17 05:59
@Ariane
Über genau die selbe Stelle (Seite 5) bin ich auch gestolpert! Ich hab mir das dann so hingedreht, dass es ja sinngemäß hieß, die letzten Schüsse seien verhallt: Der Holzfäller hatte also wohl das Gewehr leergeschossen, war deshalb nun also unbewaffnet... (Aber ein kleiner deutlicher Halbsatz dazu wäre schon schön gewesen!)

Ja, der Bodycount ist wieder höher als bei Unger. (Nicht nur durch Lassiter, auch durch das Massaker zu Beginn.)
Aber um ihn ansonsten mit dem Großmeister, der ja eher epischere Western, statt Actionpulps geschrieben hat, zu vergleichen: Sprachlich ist auch Romero, obwohl er natürlich eine völlig andere Schreibe als der spezielle Unger hat, wirklich top. Schon herausragend, da er wirklich aus dem Durchschnitt der Schreiber herausragt...

Ein Hinweis auf die Duckanspielungen gab es im Westernbereich hier im Basteiforum unter "Spannungsromane". Aber irgendwo gab es noch einen weiteren, den ich selbst nicht wiedergefunden hab.

P.S.: Pferde sollen tatsächlich eine Höchstgeschwindigkeit von über 70 km/h erreichen können (aber nur sehr kurz, sicher keine Stunde lang!), beim Galoppieren sind sie allerdings schon 40 km/h schnell. Auf Strecke, also z.B. über 100 Kilometer, bleibt die Durchschnittsgeschwindigkeit selbst eines schnellen Pferdes wohl eher unter 20 km/h.

(Mich wundert in Western allerdings ohnehin, dass Angreifer immer gern zu Verfolgern werden, also hinterherreiten. Warum Warten sie nicht öfter mal auf jemanden - und reiten dann gleich nebenher...?)

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 06:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.05.17 23:12
Des Romero schrieb:
Freut mich, dass zumindest Dir der Lassiter gefallen hat. Sollten allerdings noch Negativbewertungen folgen, kann ich den Kritikern nur eines sagen:
WIR SEH'N UNS IN DER HÖLLE! :-)

Ach, und dann ist mir Folgendes aufgefallen:

corto feldese schrieb:
(Wenn es auch etwas verstört, dass der große Mann, in einer Szene kein Lagerfeuer anzündet, um die Häscher nicht auf sich aufmerksam zu machen, es dann aber nicht verhindert, dass die Frau recht lautstark auf ihn reagiert. Die Verfolger haben ja wahrscheinlich nicht nur Augen und Nasen, sondern auch Ohren...)


Nun, genau in jener Szene ist mir meine glorreiche Zeit bei der Bundeswehr eingefallen (das war damals, als die Mark noch stark war und der Mann noch Mann sein durfte). "Deckt eure Zigaretten mit der Handfläche ab", sagte mein Oberfeldwebel während eines Manövers. "Das Glimmen ist in der Nacht kilometerweit zu sehen."
Da schien es mir ratsam, Lassiter kein Lagerfeuer entzünden zu lassen.
"Bumsgeräusche" hat mein Unteroffizier allerdings nicht erwähnt, obwohl er wirklich nicht prüde war.


Was wahrscheinlich daran lag, dass die Frauenquote in der Bundeswehr zu harten DM-Zeiten eher gering war. Und kopulierende Männer untereinander einfach geschulter waren, wie sie nicht nur bei Feindesnähe den Geräuschpegel senken mussten...

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