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Thema: Lassiter - Rezensionen
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Antworten zu diesem Thema: 228

 
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erstellt am 13.06.17 23:21
Für diese Antwort belohne ich dich mit einer Lassiter Rezension.......die aber schon "vorbereitet "war.......bevor mal wieder "Zusammenhänge" gemutmaßt" werden......

erstellt am 14.06.17 16:45
Max hat in einem der anderen Lassiter-Threads (zu den Heften der 2. und 3. Auflage) den (neueren) Link zum wildwester kommuniziert, den ich auch hier verewigen möchte.

http://wildwester.piranho.de/defaulta.htm

Zumindest für Sammler älterer Ausgaben ein wahres Füllhorn (so werden die Titel/Cover der verschiedenen Auflagen nebeneinandergestellt), übrigens nicht nur für Freunde dieser Serie. Die einzelnen Serien/Reihen findet man links unter DWB Romanheftreihen

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:48 Uhr bearbeitet)

erstellt am 16.06.17 12:46
2333 motiviert zu einer Rezension....Kaltes Grab für Sally. Eventuell in einer Doppelrezi gemeinsam mit stop Lassiter um jeden Preis (2337) einer Nummer die ja schon in gewissem Maße andiskutiert wurde........gibts schon eine 2333 Rezension?
Und setze ich die lieber hier oder im ZS unter wundertüte mit kleinen schätzen? Diese Frage stellt sich, da das ganze ein längerer Beitrag werden könnte....ist nicht spruchreif bis jetzt.....Der Switcher Feldese kann mich ggf. ja mit einem link weiterempfehlen...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:02 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.06.17 10:37
Des Romero schrieb:
Am liebsten wäre es mir wie bei den Großen der Branche: "Hey, wir überweisen Ihnen einen Vorschuss von 10.000 Euro im Januar. Wäre nett, wenn Sie bis zum Ende des Jahres das Paperback liefern könnten. Restzahlung erfolgt nach Eingang des Manuskripts. Umsatzbeteiligung wird jährlich abgerechnet."

Das ist für mich natürlich Utopie, aber bevor ich auf "Bärenklau" umsteige, gehe ich doch lieber Pfandflaschen sammeln.

@Des Romero
Wie ist die Aussage mit "Bärenklau" zu verstehen?
Mußt Du da Geld mitbringen - würde mich mal interessieren.
PN oder Mail tun es auch wenn du dich hier nicht weiter äußern willst

erstellt am 01.07.17 07:28
Der in dieser Woche noch erhältliche "Lassiter" (bis Montag) 2345 "Nur ein Sheriff aus Dakota" stammt übrigens auch aus der Tastatur Des Romeros.

erstellt am 01.07.17 12:03
Auf eBook auch noch in der Ewigkeit........habe gerade angefangen....erinnert bislang an 2glorreiche Halunken und "Todeszug nach Yuma". Aber nur ein bisle.....und nur am Anfang.....

erstellt am 31.07.17 10:11
Schade, dass Ariane hier schon lange keine Rezension mehr reingestellt hat (wie leider auch in den Unger-Rezi-Thread nicht mehr). Ich hoffe, sie hat sich nicht gänzlich von der Western-Lektüre verabschiedet und lässt bald mal wieder etwas in Sachen Lassiter (oder Unger) von sich hören.

Da an anderer Stelle nach "Lassiter"-Lesetipps gefragt wurde, kommen mir da spontan die Nummern 2290 und 2291 in den Sinn. (Oder zudem, wenn auch mit kleinen Einschränkungen, die nicht nur für Spencer/Hill-Fans sehr witzige Nr. 2327.)

Vor allem aber jedoch (auch da zeitnah) die großartige, aktuelle Nummer 2349 "Lassiter in der Totenstadt", die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt. (ACHTUNG SPOILER!)
Mit der Anreißer-Seite wird der Leser in eine bedrohliche Situation geworfen, in der zudem ein Thema angedeutet wird: Fremdenfeindlichkeit bzw. Hass auf "Andersartige". In den Seiten darauf schafft es der Autor dank seiner einfühlsamen Schreibe mühelos, große Sympathie für die offensichtlich bedrohte Familie (ein jüdischer Pionier samt Cheyenne-Gattin und Sohn) zu wecken - was die Spannung natürlich extrem befeuert... Schnitt.

Lassiter kommt nach Cheyenne im Staate Wyoming, um ungefähr zehn Reitstunden entfernt ein Massaker aufzuklären. Die gesamte Bevölkerung eines Städtchens wurde fast vollzählig niedergemetzelt. Fast. Denn Leichen von Kindern sucht man vergebens.

Der Roman wechselt nun geschickt zwischen drei Handlungsfäden: Lassiter, der dem Rätsel auf die Spur kommen soll, aber nicht allen Begleitern, die mit ihm zum Ort des Grauens geritten sind, vertrauen kann. - Einer Gruppe Kinder, die versucht in der winterlichen Wildnis zu überleben. - Und einem geheimnisvollen grauen Reiter...

Wobei geschickt mit den Erwartungshaltungen des Lesers gespielt wird, die mal bestätigt, mal unterlaufen werden. Ein vierschrötiger Hüne zu Beginn, ein hünenhafter Einsiedler zum Finale des Romans...

Dazu kommt das sensible Einfühlungsvermögen des/r (leider nicht genannten) Autors/Autorin, das Empathie weckt. Und im Subtext Parallelen zu unserer heutigen Zeit mitschwingen lässt.
Die ausgehungerten Indianer, die, mit immer neuen Verträgen betrogen, immer weiter zurückgedrängt werden.
Die Rachegelüste, die ins Nichts führen, nichtmal zur inneren Befriedung. Und die selbst nur eine Antwort sind - auf einen Hass, der aus Neid, Missgunst und Profitsucht geboren ist. Eine Antwort auf diesen Hass und vor allem auf die durch diesen Hass ausgelösten Taten.

Auch die Figur Lassiters ist hier entsprechend gestaltet. Leicht unwirsch angesichts der Eigenarten seiner weißen Mitreitenden, mit klarer Distanz zu manchen Entscheidungen, auch der Regierung - aber empathiefähig mit großem Einfühlungsvermögen. Klar, auch ein Kämpfer, mutig, treffsicher, aber mit angenehmer menschlicher Tiefe.

Ein spannender Roman, der vom mitreißenden Anfang bis zum ebenso actionreichen wie optisch prägnanten und erinnerungsträchtigen Finale überzeugt:
Großartige Schreibe, voller Atmosphäre, immer detailreich in den einzelnen Szenen verwurzelt. Hervorragendes Timing mit Gespür für dramaturgische Schnittstellen im richtigen Moment. Sensibler Umgang mit Trauer wie auch Grauen und ein klares Statement gegen Vorurteile und Rassismus.

Trotz des düsteren Themas ein Roman, der einen mit positivem Gefühl, wenn auch nachdenklich, das Heft zuschlagen lässt. Grandioser Serienbeitrag!


(Wenn es überhaupt etwas an dem noch bis heute im normalen Kiosk erhältlichen Heft zu kritisieren gibt, dann nur dieses, den Veröffentlichungstermin betreffend: Während bei uns der Sommer gerade zurückkehrt, spielt der Roman zum Winterbeginn. Mit Schnee und frostigem Gegenwind. Auch wenn "Lassiter" konzeptionell eine nicht chronologisch gestaltete Serie ist, fände ich es schöner, wenn die veröffentlichten Romane, stets zur gerade aktuellen Jahreszeit passen würden.
Zumindest am Strand liest man ja nicht so gern von Schneestürmen... )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:17 Uhr bearbeitet)

erstellt am 31.07.17 11:03
corto feldese schrieb:
Schade, dass Ariane hier schon lange keine Rezension mehr reingestellt hat (wie leider auch in den Unger-Rezi-Thread nicht mehr). Ich hoffe, sie hat sich nicht gänzlich von der Western-Lektüre verabschiedet und lässt bald mal wieder etwas in Sachen Lassiter (oder Unger) von sich hören.

Da an anderer Stelle nach "Lassiter"-Lesetipps gefragt wurde, kommen mir da spontan die Nummern 2290 und 2291 in den Sinn. (Oder zudem, wenn auch mit kleinen Einschränkungen, die nicht nur für Spencer/Hill-Fans sehr witzige Nr. 2327.)

Vor allem aber jedoch (auch da zeitnah) die großartige, aktuelle Nummer 2349 "Lassiter in der Totenstadt", die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt. (ACHTUNG SPOILER!)
Mit der Anreißer-Seite wird der Leser in eine bedrohliche Situation geworfen, in der zudem ein Thema angedeutet wird: Fremdenfeindlichkeit bzw. Hass auf "Andersartige". In den Seiten darauf schafft es der Autor dank seiner einfühlsamen Schreibe mühelos, große Sympathie für die offensichtlich bedrohte Familie (ein jüdischer Pionier samt Cheyenne-Gattin und Sohn) zu wecken - was die Spannung natürlich extrem befeuert... Schnitt.

Lassiter kommt nach Cheyenne im Staate Wyoming, um ungefähr zehn Reitstunden entfernt ein Massaker aufzuklären. Die gesamte Bevölkerung eines Städtchens wurde fast vollzählig niedergemetzelt. Fast. Denn Leichen von Kindern sucht man vergebens.

Der Roman wechselt nun geschickt zwischen drei Handlungsfäden: Lassiter, der dem Rätsel auf die Spur kommen soll, aber nicht allen Begleitern, die mit ihm zum Ort des Grauens geritten sind, vertrauen kann. - Einer Gruppe Kinder, die versucht in der winterlichen Wildnis zu überleben. - Und einem geheimnisvollen grauen Reiter...

Wobei geschickt mit den Erwartungshaltungen des Lesers gespielt wird, die mal bestätigt, mal unterlaufen werden. Ein vierschrötiger Hüne zu Beginn, ein hünenhafter Einsiedler zum Finale des Romans...

Dazu kommt das sensible Einfühlungsvermögen des/r (leider nicht genannten) Autors/Autorin, das Empathie weckt. Und im Subtext Parallelen zu unserer heutigen Zeit mitschwingen lässt.
Die ausgehungerten Indianer, die, mit immer neuen Verträgen betrogen, immer weiter zurückgedrängt werden.
Die Rachegelüste, die ins Nichts führen, nichtmal zur inneren Befriedung. Und die selbst nur eine Antwort sind - auf einen Hass, der aus Neid, Missgunst und Profitsucht geboren ist. Eine Antwort auf diesen Hass und vor allem auf die durch diesen Hass ausgelösten Taten.

Auch die Figur Lassiters ist hier entsprechend gestaltet. Leicht unwirsch angesichts der Eigenarten seiner weißen Mitreitenden, mit klarer Distanz zu manchen Entscheidungen, auch der Regierung - aber empathiefähig mit großem Einfühlungsvermögen. Klar, auch ein Kämpfer, mutig, treffsicher, aber mit angenehmer menschlicher Tiefe.

Ein spannender Roman, der vom mitreißenden Anfang bis zum ebenso actionreichen wie optisch prägnanten und erinnerungsträchtigen Finale überzeugt:
Großartige Schreibe, voller Atmosphäre, immer detailreich in den einzelnen Szenen verwurzelt. Hervorragendes Timing mit Gespür für dramaturgische Schnittstellen im richtigen Moment. Sensibler Umgang mit Trauer wie auch Grauen und ein klares Statement gegen Vorurteile und Rassismus.

Trotz des düsteren Themas ein Roman, der einen mit positivem Gefühl, wenn auch nachdenklich, das Heft zuschlagen lässt. Grandioser Serienbeitrag!


(Wenn es überhaupt etwas an dem noch bis heute im normalen Kiosk erhältlichen Heft zu kritisieren gibt, dann nur dieses, den Veröffentlichungstermin betreffend: Während bei uns der Sommer gerade zurückkehrt, spielt der Roman zum Winterbeginn. Mit Schnee und frostigem Gegenwind. Auch wenn "Lassiter" konzeptionell eine nicht chronologisch gestaltete Serie ist, fände ich es schöner, wenn die veröffentlichten Romane, stets zur gerade aktuellen Jahreszeit passen würden.
Zumindest am Strand liest man ja nicht so gern von Schneestürmen... )


erstellt am 31.07.17 11:07
MadMike schrieb:
corto feldese schrieb:
Während bei uns der Sommer gerade zurückkehrt, spielt der Roman zum Winterbeginn. Mit Schnee und frostigem Gegenwind. Auch wenn "Lassiter" konzeptionell eine nicht chronologisch gestaltete Serie ist, fände ich es schöner, wenn die veröffentlichten Romane, stets zur gerade aktuellen Jahreszeit passen würden.
Zumindest am Strand liest man ja nicht so gern von Schneestürmen... )

Ich finde es im Gegenteil erfrischend, bei größter Sommerhitze einen "Winter-Roman" zu lesen.
Ansonsten schöne Kritik, die dem Autor ein Dauergrinsen ins Gesicht meißeln wird.

erstellt am 31.07.17 12:06
MadMike schrieb:
MadMike schrieb:
corto feldese schrieb:
Während bei uns der Sommer gerade zurückkehrt, spielt der Roman zum Winterbeginn. Mit Schnee und frostigem Gegenwind. Auch wenn "Lassiter" konzeptionell eine nicht chronologisch gestaltete Serie ist, fände ich es schöner, wenn die veröffentlichten Romane, stets zur gerade aktuellen Jahreszeit passen würden.
Zumindest am Strand liest man ja nicht so gern von Schneestürmen... )

Ich finde es im Gegenteil erfrischend, bei größter Sommerhitze einen "Winter-Roman" zu lesen.
Ansonsten schöne Kritik, die dem Autor ein Dauergrinsen ins Gesicht meißeln wird.

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