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Thema: Band 2549 – Tödliche Konkurrenz
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erstellt am 29.04.06 23:17
Nachdem mir der letzte Jerry Cotton Roman, in dem es um die Chinesen-Mafia ging, überhaupt nicht gefallen hat, begann ich diesen Roman – in dem es um italienische Mafia geht – zugegeben mit etwas gemischten Gefühlen. Im Vergleich zu Band 2548 ist dieser Roman in meinen Augen um Längen besser; ansonsten würde ich ihn normalerweise als Mafia-Roman sehen, der sich doch schon von den durchschnittlichen abhebt.

Ein nicht unwesentlicher Teil, der dazu beigetragen hat, dass mir dieser Roman gut gefiel, war der Platz, den man Hank Hogan eingeräumt hat. Nicht nur, dass man ihn überhaupt erwähnt (was in den Heften zurzeit sowieso eine Seltenheit geworden ist; genauso genommen fallen mir nur die Cotton-TB’s von Tenkrat ein, in denen Hank Hogan regelmäßig vorkommt – könnte das Heft evtl. von ihm sein?), es gibt neben seinen Ermittlungen auch noch eine schöne Schlägerei mit ihm und einen Anschlag auf ihn.

So ca. auf Seite 15 verfolgten Jerry und Phil im Jaguar XKR, wie Jack Carson Kinder und Frauen in einem Transporter einsammelt, um sie zum Betteln loszuschicken. Auf Seite 11 bzw. 12 stellt sich Jerry als ein Mr. Bronson vor, der Jack Carson (dessen Boss Chris Jackson ist) das Angebot unterbreitet, für eine Million Dollar 15 Millionen Dollar Falschgeld zu drucken. Nachdem er das getan hat, geht er zurück zum Jaguar XKR. Das finde ich schon etwas merkwürdig; es besteht immer die Möglichkeit, dass Carson Jerry und Phil bzw. den Jaguar trotzdem gesehen hat (als sie ihn beim Einsammeln der Bettler verfolgt haben) – durch den Einsatz eines Fahrzeugs aus dem FBI-Fuhrpark hätte man das ausschließen können. Natürlich hätte Carson dann nicht unbedingt die Verbindung zum FBI erkannt/erkennen müssen, aber trotzdem hätte man so alle Eventualitäten ausschließen können.

Die Idee, die der Geldfälscher von Jackson, Owen Curtis, auf Seite 22/23 hat, fand ich dafür genial. Aber um nicht die Spannung zu nehmen, verrate ich das noch nicht – nur so viel: Die Situation, die auf Seite 25 die Folge dieser Idee von Owen Curtis ist, wird ziemlich ulkig (finde ich zumindest).

Was ich etwas merkwürdig finde: Auf Seite 58 erkundigt sich Jerry an der Rezeption eines Hotels danach, ob dort derzeit ein Luigi Montale oder ein Antonio Falconetti logiert. Auf die Verneinung hin bittet Jerry sie darum, nachzuschauen, ob innerhalb der vergangenen vier Tage zwei Gentlemen angekommen sind. Daraufhin nennt die Dame an der Rezeption die Namen Jim Brisbane und Chuck Sheldon. Doch erst auf Seite 59 entpuppt sich Jerry gegenüber ihr als FBI-Agent. Da wundert es mich doch, dass Informationen über die Gäste einfach so an Dritte weitergegeben werden – zumal sich ja Jerry erst nachdem er all diese Informationen erhalten hat als FBI-Agent outet.

Insgesamt ein Roman, der mir ganz gut gefallen hat und im Vergleich zur letzten Nummer in meinen Augen um Längen besser war.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:18 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.10.17 17:12
Autor: Peter Haberl.

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