Suche
Beitrag User
 
 
Thema: Höllenwölfe
| |

Antworten zu diesem Thema: 10

 
Zurück
1 2


erstellt am 02.07.17 08:09
Ich muss etwas Dampf ablassen. Erstens, Zammy ist seit drei bis vier Romanen müde. lasst Ihn einfach mal ausschlafen. Zweitens, Höllenwölfe können nicht mit dem Amulett vernichtet werden (Zammy müde, oder Stygia so stark). Aber nicht nur der Roman hat mir nicht gefallen, sondern die letzten vier bis fünf Ausgaben wahren für mich eher Langweilig bis nichtssagend.Sorry, aber das musste mal raus.

erstellt am 02.07.17 09:52
Und da warst Du so verärgert, dass Du hier das Nummernkonzept durchbrochen hast... Schade.

erstellt am 02.07.17 10:38
Ach, das kann einer der fleißigen und aufmerksamen Forenmods ja nachträglich ändern.

erstellt am 02.07.17 12:03
Wenn er sich nicht von Zamorra hat anstecken lassen und zu müde dazu ist.

erstellt am 02.07.17 13:06
Mich wundert, Rachban immer noch/schon wieder da ei. Ist der nicht schon in Ice Road Shockers und später nochmal von Assi hinüber gegangen worden? Wer so zäh wie Rachban ist, der kommt wieder, wie ein sprichwörtlichler Kastenteufel.

erstellt am 02.07.17 18:35
Au weh, das war (für mich) der schlechteste Zamorra seit langer Zeit. Spannung gab es keine, sondern nur totale langeweile.
Hier hat Simon, leider, wieder so geschrieben wie Anfangs bei Zamorra, was ich bedauere. Für diesen Roman kann ich leider nur ein

SEHR SCHLECHT

abgeben.

erstellt am 03.07.17 18:29
Handlung : Im Chateau Montagne meldet sich ein General Zollo aus Washington , der Zamorra mitteilt , das Boone aus dem Ministerium für Übersinnliches ermordet wurde. Dank seine Beziehungen gelingt es Zamorra , Zollo zu untersagen das geheime Ministerium zu schließen und selbst den Tatort zu besichtigen. Eine Spur findet er aber erst ,nach einem Besuch bei der Journalistin Ellen Driver , die eine Ansage von Boone auf ihrem Anrufbeantworter hatte. Gemeinsam reisen sie nach LA, wo sie den ehemaligen Detektiv Jack Entwhistle genannt Wiz aufsuchen. Dieser war soeben Zeuge geworden , wie fünf Höllenwölfe den Parapsychologen Mitzkin töteten. Bei einem Angriff der Wölfe , die eine seltsame Stärke aufweisen , kann Zamorra nicht verhindern das Ellen Driver entführt wird. Nach Recherchen in Mitzkins Haus stellen Zamorra und Wiz fest , das Mitzkin ein besonderer Kristall ,der " Stern von Myropahl " ,gestohlen wurde. Mit diesem lassen sich Wünsche erfüllen und Dimensionen verändern. Durch eine Vision von Wiz wird klar , das der unbekannte Auftraggeber Ellen opfern will , um in LA die Schwefelklüfte neu entstehen zu lassen. Können Zamorra und Wiz diesen Plan noch vereiteln ?

Meinung : Ein miittelmäßiger Roman von Simon Borner. Dabei verfällt der Autor teilweise wieder in seinen oft holprigen Erzählstil und die damit verbundenen Gedankensprünge.Ich kann auch nicht nachvollziehen , wieso Zamorra in Ellens verschlossene Wohnung eindringen kann. Kann er jetzt durch Wände gehen ? Was aus Wiz geplanter Hochzeit und seinem ruinierten Anzug wurde , wird nicht erzählt.Auch bei den Höllenwölfen die zunächst dem Amulett wiederstehen und dann wieder doch nicht, kann ich keinen festen Plan erkennen , das kam mir alles ziemlich willkürlich und konfus vor. Auch Stygia wurde schon einmal besser dargestellt. Insgesamt wieder vielleicht zu viel Ideen , die
nicht gut umgesetzt wurden.Daher gibt es von mir die Note 4 = Ausreichend ( 2 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:30 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.07.17 23:26
Ich hatte vielleicht zu hohe Erwartungen an das Heft. Insgesamt kam mir die Story zu sehr wie eine Detektivgeschichte vor. Das liegt natürlich auch an Wiz, der nun mal Detektiv ist, aber auch an der Konstruktion des Kurzromans und auch wie Zamorra agiert (sitzt a la James Bond in Ellens Wohnung sitzt, als diese nach Hause kommt). genauer gesagt ist es wohl eher die Stimmung, die mich an einen Detektivroman erinnert hat. Ja, Zamorra soll vielfältig sein und bleiben - aber nach "Das silberne Herz" war ich dann von so viel Vielfalt überfordert und vielleicht auch angenervt.

Als nächsten Punkt möchte ich den "Zauberkasten" des 5. Wolfs anmerken. Wir reden hier über einen Roman aus dem Bereich der Phantastik, da darf es so etwas natürlich geben, aber die Darstellung dieses Zaubergerätes war mir zu nebulös und zu übermächtig. Wenn es "so einfach" wäre, könnten die Bösen ja auch direkt gleich immer dorthin "teleportieren", wo es etwas zu stehlen und zu ermorden gibt...

Stygias Plan ist an und für sich in Ordnung, aber die Wirkung des Amuletts gegen die Wölfe ist relativ unklar und deshalb hinkt da die Spannung etwas hinterher.

Die Charakterisierung von Wiz hingegen hat mir gefallen. Was ich dann aber schon als "himmelschreiende Ungerechtigkeit" und auch völlig zweifelhaft (in doppelter Hinsicht) empfand, war das Angebot an Ellen zum Schluß. 1.) Wäre Wiz nicht der besssere Kandidat für das Ministeramt gewesen (inkl. Craigh)? 2.) Warum und woher hat Zamorra so viel Einfluß, dass er einen amerikanischen Minister ernennen könnte?

Das größte Potenzial im Roman hatte übrigens für mich "Craigh der Geist". DIESE Figur finde ich richtig spannend und würde gerne mehr über seinen Hintergrund erfahren. Auch in dieser Hinsicht war im Roman ja nicht viel enthalten...

Ich bleibe zurück mit einem "Naja". Der Roman hätte deutlich besser sein können. Schade!

Abschließend fehlte mir dann auch irgendwie der Zirkelschluss zu den "Zombies aus dem Smartphone" und der Befreiung von Stygia. Ein winziges Fitzelchen, WARUM Vassagio Styria gerettet hat, hätte für mich die Vorfreude und Spannung erhöht. Denn...wir alle wollen doch wissen, wie es mit LEGION weitergeht, oder?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:31 Uhr bearbeitet)

erstellt am 04.07.17 19:04
Uff. Was für eine Heftromanwoche. Erst Stahls Sinclair, durch den ich mich regelrecht arbeiten musste. Und nun das gleiche nochmal bei Simons neustem Zamorra. Wenigstens konnte ich bei beiden Autoren damit rechnen, dass ich nicht begeistert sein werde.

So besonders ist die Handlung nicht. Ein ähnliches Thema hat der Autor bereits in seiner letzten Geschichte behandelt. Nur war es da Rom und nicht Los Angeles. Stygia ist zwar immer ein gern gesehener Gast, aber der Roman hat für mich einige Kritikpunkte, da kann die Dämonin auch nicht mehr viel retten.

Direkt zu Beginn wird der Leiter der paranormalen Geheimabteilung des Pentagon getötet. Der weitere Verlauf hat mir überhaupt nicht gefallen. Erstens hat sonst niemand von der Abteilung gewusst und man will sie jetzt schließen. Das kann ich kaum glauben. Irgendwer von höchster Stelle im Pentagon wird doch eingeweiht gewesen sein. Da unten entstehen Stromkosten, es gehen Telefonate ein und aus, etc. Wenn wirklich niemand davon wusste hätte man spätestens hier mal aufhorchen müssen. Außerdem, wie wurde der Tote gefunden, wenn niemand von der Spezialabteilung weiß? Der würde da heute noch verwesen. Es gibt eine Akte über ihn, die beim Pentagon landet und da Zamorra als Kontaktperson angegeben ist, wird er benachrichtigt. Aber wer hat die Akte geschrieben? Irgendjemand muss also von der Abteilung gewusst haben?

Für die Sache zuständig ist ein unfreundlicher General, der wie gesagt bis jetzt noch nie von der Abteilung wusste und auch überhaupt nicht an paranormales glaubt. Daher will er die Abteilung dicht machen. Da unten gibt es zwar nette Sachen, wie eine Art Zoo für sichergestellte Monster und Aliens. Die auch mal gefüttert werden wollen, da bin ich mir sicher. Aber von all dem weiß der General nichts. Würden die jetzt jämmerlich verhungern? Oder würde man vorher den Komplex durchforsten und dabei zwangsläufig auf Beweise stoßen, dass paranormale Dinge doch existieren? Dann hätte sich eine Schließung der Abteilung sicher eh erledigt. Zamorra weiß zwar von diesen Dingen, hält es aber nicht für nötig den General aufzuklären. Das ergibt doch alles keinen Sinn!

Und wenn Zamorra aut Akte die Kontaktperson für Notfälle ist, warum ruft der Leiter Boone dann nicht ihn an, als der Angriff beginnt? Stattdessen klingelt er bei einer Frau durch mit der er zufällig einmal zu tun hatte und bittet sie, Zamorra zu benachrichtigen. Wie nett auch von den Höllenwölfen, dass sie ihn ausreden lassen, bevor sie ihn töten. Stehen da knurrend eine gute Minute hinter ihm und greifen erst an, als er die wichtigsten Fakten auf den Anrufbeantworter gesprochen hat.
Naja, das ergibt schon alles Sinn. Auch die drohende Schließung der Spezialabteilung. Für den Handlungsaufbau, für den Plotfortgang. Simon Borner hat es sich sehr einfach gemacht, der penible Leser hat dann halt das Problem, dass Fragen offen bleiben.


Im weiteren Handlungsverlauf stören mich dann eher die Zufälle. Auch diese nach dem Motto „der Autor macht es sich extrem einfach“. Wiz ist zufällig genau dort und dann in der riesigen Metropole LA unterwegs, wo das nächste Opfer der Dämonenwölfe angegriffen wird. Natürlich greift er ein, obwohl ihm klar ist, dass er keine Chance hat und diese törichte Heldentat sein Tod sein wird. Aber die Wölfe lassen von ihm ab, obwohl sie ihn eigentlich schnell ohne großen Zeitverlust töten könnten, wenn er schonmal als unliebsamer Zeuge da ist. Dann lieber im Unterschlupf darüber meckern, dass jemand den Mord beobachtet hat. Ja warum killt ihr den sterblichen Wurm dann nicht? Lieber einen einzelnen Wolf als Beobachter aus seine Fersen schicken? Was soll der denn beobachten, wenn ihr Wiz tötet seid ihr auf der sicheren Seite, verdammt! Ach ja, dann würde zum einen eine wichtige Nebenfigur sterben und zum anderen würde die Handlung feststecken.

Wiz geht dann erstmal in sein Büro um nachzudenken. Dort war er seit Wochen nicht mehr. Ausgerechnet jetzt, wo er mal kurz da ist bekommt er dort einen Anruf des LAPD, der ihm die Identität des Angriffsopfers mitteilt. Gut, den Anruf hat er erwartet, insofern macht die Zeit schon Sinn. Der Ort aber nicht, weil das Telefon die letzten Wochen nie besetzt war und die Polizei nicht wissen konnte, dass er jetzt spontan in seinem Büro ist. Weder örtlich noch zeitlich macht der nächste Zufall Sinn. Wiz will gerade sein Büro verlassen, als Zamorra ihn mit Begleitung an der Tür abfängt. Ich hasse sowas einfach.

Bevor ich mich nach der Lektüre des Romans beim Schreiben der Rezi nochmal aufrege fasse ich mich kurz. Zamorras Begleitung wird von den Wölfen als Ritualopfer entführt. Man hat keine Ahnung wohin. Da dringt jetzt ein alter Freund von Wiz zu ihm durch und kann diese wichtige Information vermitteln. So kann man den Finalschauplatz gezielt ansteuern und die Sache regeln.


Noch zwei kleine Sachen möchte ich erwähnen.

Da wäre zum einen die Stelle, als der Dämon Nicoles Anruf abfängt und sich als Zamorra ausgibt. Wobei er nicht weiß, dass der Anruf an Zamorra gehen sollte. Durch Magie wird seine Stimme so verzerrt, dass Nicole nicht hört dass nicht ihr Partner am Apparat ist. Aber der Wortlaut, die Satzbildung, die Pausen, die Stimmlage. Der Dämon verstellt sich nicht, er weiß ja gar nicht an wen der Anruf gehen sollte. Hier hätte die jahrzehntelange Partnerin des Professors doch merken müssen, dass etwas nicht stimmt. Oder zumindest misstrauisch werden.

Was ich prinzipiell auch nicht in Unterhaltungsliteratur, für die kleine Entspannung für Nebenbei, mag ist die persönliche Meinung des Autors zu Sachverhalten. Sowas hat dort einfach nichts zu suchen. Auf den ersten 20 Seiten immerhin 4 platte Spitzen gegen Donald Trump. Ist das Thema nicht langsam etwas ausgelutscht? Wenn man sowas unbedingt unterbringen möchte, dann gut und glaubhaft in die Handlung verpackt. Wie in Florians Finning-Roman kürzlich bei JD.


Es ist ein erstaunlicher Zufall. Die gleiche Erfahrung die ich bei JS machen musste hatte ich jetzt nochmal bei PZ. Ein Autor, von dem ich nicht viel halte. Der für mich nur mittelmäßig-unterhaltsame Geschichten abliefert. Mit einem unterdurchschnittlichen Roman, durch den ich mich arbeiten musste. Doch sowohl Borner als auch Stahl sind keine schlechten Autoren, mir gefällt nur ihr Stil nicht.

erstellt am 03.08.17 19:48
Da ich mangels Verfügbarkeit meine Hefte seit kurzem im Abo bekomme hänge ich ständig hinterher.
So kann ich mich bei den Rezessionen Alban de Bayard und dem Gleichgewicht nur anschließen.
Und ja, es stimmt. Borner ist absolut kein schlechter Autor und er schreibt auch keine schlechten Romane.
Nur sind das in meinen Augen keine Zamorras sondern Geschichten, die mit universellen Charakteren bestückt sind und die man in leicht modifizierter Form fast überall verwenden kann.
Das funktioniert aber in einer fortlaufenden Serie mit diesem enormen Background wie bei Zamorra absolut nicht.

Vor kurzem schrieb ich bei Michael Breuers Leichenwürmern:

'' Bei den Logikfehlern im Heft würden sich vulkanische Ohren freiwillig selbst abrunden. ''

Nun, bei den Höllenwölfen würden sie wahrscheinlich komplett abfallen.
Im Gegensatz zu Borner schreibt Breuer meiner Meinung nach schon '' echte '' Zamorras.
Und wenn mich die Fortsetzung seiner Geschiche logisch :) überzeugt, werde ich mit meiner Tastatur die runden Ohren wieder anspitzen.

Zurück
1 2

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed