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Thema: 2035 - Der Totengeist von Townsville
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erstellt am 10.07.17 20:53
http://www.bastei.de/imgs/483723631_3218e211f2.jpg

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Mein nächster Fall sollte zu einem ganz besonderen Abenteuer werden. Denn ich wurde ausgerechnet aus Australien um Hilfe gebeten! Offenbar hatte sich mein Ruf bis nach Down Under herumgesprochen.
Doch auch wenn der geheimnisvolle Kontinent immer eine Reise wert war, würde der Ausflug nach Australien mit Sicherheit kein Urlaub werden. Angesichts der Tatsache, dass ich mich auf die Suche nach einem Mörder machen sollte, wollte bei mir keine wirkliche Urlaubsstimmung aufkommen.
Denn ich bekam es mit einem besonders hartnäckigen Gegner zu tun. Es war der Totengeist von Townsville


der roman war gut, aber das eine oder andere hät mir anders besser gefallen

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1. die opfer von dem geist, irgendwelche leute halt. ich häts besser gefunden, wenn die ne beziehung zu diesem Adam gehabt hätten. eins von den opfern vielleicht ein kollege von Adam. Adam macht sich vorwürfe, usw.

2. wie Mado John mit in die traumzeit nimmt, nee, ich häts besser gefunden, John bleibt Mado auf den fersen, kommt vielleicht zu spät, der zombie bringt Mado um, John taucht auf, erschießt den zombie, Mado ist tot, aber an dem heiligen ort kann Mado John noch mit in die traumzeit nehmen. aber nicht wie Mado bei John an seinem bett auftaucht, nee, so nicht.

3. irgendwie tauchen da plötzlich alle bei John auf, Mado, die Zombies, Adam, nee. besser hät ichs gefunden, so wie bei 2. John ist noch an dem heiligen ort, wo er von Mados geist in die traumzeit gebracht wurde, aber Mados geist verblasst langsam, John kehrt in die realität zurück und Adam ist in der zeit auf eigene faust am strand. John beeilt sich, auch dahin zu kommen.

4. dieser Lee Bourgeois hat mich echt nicht interessiert. wieder so typisch von Rafael, dass die figuren irgendwie uninteressant sind. dieser Bourgeois war einfach total überflüssig, und Adam kommt zu kurz im roman. wirklich interessant war nur Mado. aber das ist zu wenig für so'n roman. statt Bourgeois lieber Adam zeigen, wie der am strand ermittelt. das wär logischer, spannender und interessanter gewesen, schreiben, was er denkt, was er fühlt, was er von John hält, usw. Adam ist doch der früh im roman eingeführte charakter, der interessiert, und nicht dieser blöde Bourgeois, der nur so blöd als uninteressantes opfer nr. 4 plötzlich auftaucht und keinen interessiert. ich versteh nicht, wie nem erfahrenen autor mit lektorin noch, so fehler passieren.


so geb ich halt grad noch 4 von 5 kreuzen.

erstellt am 10.07.17 21:55
hab mich jetzt mal so ein bisschen über traumzeit und so informiert. dass der roman in australien gespielt hat, war echt gut. da könnts auch gern noch mal ne fortsetzung geben. wär schön.

erstellt am 10.07.17 21:59
Ich denke doch, dass sich das nochmal einrichten lässt.
Übrigens schön, mal wieder eine Rezi von dir zu lesen. Hattest du eine längere Sinclair-Pause eingelegt?

erstellt am 10.07.17 22:06
ja ich hab bei JS tatsächlich ne längere pause gemacht, weil die hefte aus ner anderen druckerei gekommen sind und überhaupt nicht mehr schön waren. hab überlegt, ob ebook, will ich aber nicht, und dann mal geguckt, ob ich hefte find, bei denen wenigstens die klammern richtig den falz treffen. das ist mir bei DL noch wichtiger als bei JS, weil ich bei JS nicht alle hefte aufheb. da hol ich mir nur noch die hefte von den besten autoren.

außerdem hab ich sehr günstig an die 30 fast neue taschenbücher gekriegt. hab keinen mangel an lesestoff gehabt.

ok, ja super, wenn du noch mal einen australien-JS schreibst!

erstellt am 10.07.17 22:14
ach so, und bei der bewertung, das sollte heißen "grad noch so 5 von 5 kreuzen", also fast schon nur 4 von 5.

erstellt am 10.07.17 22:30
Ariane schrieb:
ja ich hab bei JS tatsächlich ne längere pause gemacht, weil die hefte aus ner anderen druckerei gekommen sind und überhaupt nicht mehr schön waren. hab überlegt, ob ebook, will ich aber nicht, und dann mal geguckt, ob ich hefte find, bei denen wenigstens die klammern richtig den falz treffen.

In der Beziehung hab ich ein bisschen mehr Glück, weil ich mir aus den Belegexemplaren die schönsten zum Aufheben aussuchen kann.
Ariane schrieb:da hol ich mir nur noch die hefte von den besten autoren.

Oha.
Ariane schrieb:
außerdem hab ich sehr günstig an die 30 fast neue taschenbücher gekriegt. hab keinen mangel an lesestoff gehabt.

Da hast du aber ein ordentliches Lesepensum hingelegt.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 22:30 Uhr bearbeitet)

erstellt am 11.07.17 20:00
nee, die 30 taschenbücher hab ich noch lang nicht durch. bin jetzt beim 12.

erstellt am 13.07.17 13:57
In einigen Sachen gebe ich Ariane recht. Z.b.. das vierte Opfer hätte nur kurz als Opfer ohne Hintergrundinfos erwähnt werden können. Adam hat so eine Nebenrolle gespielt. Das finde ich nicht gut.
Ansonsten ein guter Roman. Bitte mehr Romane über die Traumzeitmythologie.

erstellt am 13.07.17 18:27
Keine Pause für John Sinclair. Ein weiterer exotischer Fall der Woche wartet auf ihn. Australische Traumzeitmythologie ist eines der Themen, die leider viel zu selten behandelt wurden.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir besonders gefallen. Viel Ermittlungsarbeit, bis der Heftromanzufall sein Werk tut. Davor ist auch ein Autor wie Rafeal Marques nicht gefeit. Wenn ich Kritikpunkte am Roman habe, dann fällt mir nur das ein.

Es gab in all den Jahrhunderten nur einen schriftlich erfassten Augenzeuge. Ausgerechnet jetzt wo John ermittelt gibt es eine zweite Beobachterin eines Mordes. Es heißt, es gibt am Tatort nie Spuren. Jetzt plötzlich gibt es beim dritten Opfer Symbole im Sand. Bei ihren Nachforschungen über Eliza O’Keefe kommen John und Adam später nicht weiter. Aber der Bibliothekar hat zufällig in letzter Zeit alte Zeitungsartikel aus einer Laune heraus durchstöbert und dort tauchte der Name auf. Zum Schluss noch die Attacke auf John in dessen Hotelzimmer. Adam will natürlich ausgerechnet jetzt spontan mit dem Geisterjäger reden, als er angegriffen wird und kann ihm das Leben retten.

Gab es sonst noch Gedanken, die ich los werden möchte? Als enthüllt wurde, dass ein Dämon hinter allem steckt habe ich erst an einen christlichen Höllendämon gedacht und warum dann das Kreuz nicht funktioniert. Am Ende wurde aber kurz erwähne, dass es ein Traumzeitdämon ist. Eigentlich nur ein kurzer Satz, für mich aber wichtig. Was Rafael noch hätte ansprechen können, warum der echte Namarrgon die Taten des Dämons so lange toleriert und erst jetzt einschreitet. Am Wirken des Dämons hat sich nichts geändert, er holt sich seine vier Opfer und verschwindet wieder. Namarrgon handelt daher für mich nicht wie ein mächtiges Gottwesen, sondern wie ein unsicherer Zögerer, der John als Anlass für diese „Gruppenzwangaktion“ brauchte.


Die Bewertung ist dieses mal sehr einfach für mich. Florians exotischer Fall der Woche hat von mir eine sehr gute Note bekommen. Da beide Geschichten für mich auf einer Wellenlänge sind, gibt es die gleiche Wertung für diesen Roman. Beide stimmig geschrieben, mit interessanten Themen und Schauplätzen und jeweils einem erwähnenswerten Kritikpunkt. Bei Florian die Klischeehaften Bösewicht-Fischer, bei Rafael die handvoll wichtiger Zufälle.

erstellt am 13.07.17 21:29
Gruselbaer schrieb:
Bitte mehr Romane über die Traumzeitmythologie.


ja und allgemein mehr romane in australien und afrika in einem exotischen umfeld.

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