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Thema: 20 Nachtvorstellung
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erstellt am 13.07.17 11:23
Logan Dee

Das Night Palace war das größte Lichtspielhaus in der Stadt. Offiziell bot es Platz für dreitausend Zuschauer. Inoffiziell waren es noch einige tausend mehr. Es gab Winkel in dem Gebäude, in denen spezielle Filme für ein spezielles Publikum liefen. Auch gab es Gerüchte, dass manche versteckten Räume die Zuschauer verschluckten und sie erst nach Jahren verzückt oder verstört – je nachdem was sie gesehen oder erlebt hatten – wieder entließ. Doch das Night Palace barg noch ein ganz besonderes Geheimnis ...

erstellt am 13.08.17 19:47
Beim ersten Querlesen dachte ich mir so der Titel könnte auch
Nacktvorstellung oder Aktvorstellung lauten

Achtung; 1.Teil...

erstellt am 15.08.17 19:21
Mir bleibt die Spucke weg… Ich muss einfach sofort an das Ende springen… Da gibt sich Logan solche Mühe, so ein klasse Cliffhänger, das Finale des Heftes… und dann blättert man um und liest die Vorschau… ; (total verpufft würde ich sagen… irgendwas nichtigeres wäre doch passender gewesen um wenigstens die Spannung für 14 Tage hochzuhalten… wer den Vorschautext ausgewählt hat, gehört an den Redaktionspranger)

Zurück auf Anfang… War nur eine Frage der Zeit, bis Wynn beweist das er ein ganzer Kerl ist… Jetzt ist es also so weit, und wenn wir einmal dabei sind… Sir Roger darf auch… allerdings ist dies Vergangenheitsbewältigung…
In keinster Weise soll das aber belustigend rüber kommen, denn wie LD das abhandelt ist richtig gut… Jung und voller Überschwang bei Wynn und voller Liebe bei Sir Roger…
Der Zusammenhang Wynn / Kitty und Nightpalace (Portalsuche) und Roger / Matilda steigerte mein Lesevergnügen Seite um Seite… allerdings stolperte ich hin und wieder über die Vergangenheit und Jetztzeit bei Sir Roger… (halbsowild) und dann kam er wieder der Moment, wofür ich LD so bewundere… die Schilderung von Wynn seinem Leinwandabenteuer ist einfach fesselnd und so was von abgefahren… Mein Highlight!
Und als wäre das nicht genug, gibt es diesmal so unendlich viele dezente Verknüpfungen zu schon bekannten Dingen, einfach nur herrlich… wieder mal pures DL Feeling.
Top! Absolute Leseempfehlung…

erstellt am 18.08.17 18:20
Der Kreis schließt sich langsam. Mit Band 20 der bis jetzt erstaunlich guten Serie (von einem Spin Off möchte ich weiterhin nicht reden) erfahren wir mehr über Abbys Mutter. Wie Sir Roger sie kennen und lieben lernte, wie sie bei der Geburt ihres Kindes verstarb und dieses von ihren Hexenschwestern geraubt wurde. Was in dieser Zeit mit Abby geschah und wie Sir Roger sie zurück holte, wird hoffentlich im zweiten Teil des Abenteuers behandelt.

Um das Ganze für den Leser unterhaltsam zu machen nimmt Logan Dee es an einigen Stellen nicht ganz so genau. Tilda ist eine Berühmtheit, sie hat „Starruhm“ erlangt. Trotzdem ist sie so schwer zu finden, obwohl sie nach ihrem Abgang mitten in der City als Eisverkäuferin im Kino arbeitet? Da muss doch gerade viel getuschelt werden, warum der gefeierte Bühnenstar plötzlich so einen niederen Job ausführt. Auch wenn sie ihre Stelle alle paar Wochen wechselt.

Esrath hat die ganze Zeit den Verdacht, dass Tilda eine Hexe ist und Sir Roger nur verzaubert hat. Das bezweifelt der Mann in seiner Verliebtheit, ganz sicher ist er sich aber auch nicht. Natürlich kann man nicht verlangen, dass er Tilda nur deswegen verlässt oder gar tötet. Aber gibt es denn keine Schutzamulette gegen sowas? Das hätte er beim nächsten Treffen umlegen können und dann schon gemerkt, ob das etwas an seinen Gefühlen für sie ändert.


In der Gegenwart das gleiche Konzept. Wynns Handlung steht der von Sir Roger um nichts nach, sie zieht den Leser ebenso schnell in ihren Bann. Man hätte einige Kleinigkeiten aber besser verpacken können. Wenn in einer Stadt die niemand verlassen kann plötzlich das Gerücht um ein Dimensionsportal umgeht muss einfach mehr passieren. Ein paar Polizeiermittlungen folgen, bei denen tatsächlich Beamte spurlos verschwinden. Statt jetzt aber gerade alle Hebel in Bewegung zu setzen, weil da offenbar wirklich etwas vor sich geht, beendet man die Ermittlungen. Hä? Als das Kino geschlossen wird ist Ruhe. Aber vor kurzem öffnete es wieder und schon beginnt das Mysterium von neuem. Ohne Hinweise. Da braucht es schon einen Heftromanhelden, der pünktlich zu seinen Ermittlungen zufällig die Hintergründe aufdecken kann. Wynn muss nichts machen, der Autor führt ihn fast schon auf Gleisen zum dämonischen Herzen des Gebäudes. Dort gerät der junge Mann direkt in dessen Bann und eine magische Scheinwelt. Eigentlich ist er verloren. Zum Glück entschließt sich Abby gerade heute ins Kino zu gehen und sie sieht als einzige während der Vorstellung, dass Wynn in Gefahr ist. Wirklich arg konstruiert. Da ist jemand zum genau richtigen Zeitpunkt am genau richtigen Ort und hat irgendwie als einzige die genau richtigen Fähigkeiten oder Verbindungen zur Rettung von Wynn.


Allein deshalb kann ich keine Top-Wertung vergeben. DL ist eine tolle Serie, aber man muss es mit der Lobhudelei wirklich nicht übertreiben und sie in den Himmel loben. Wer hier den Heiligen Gral der Heftromanserien vermutet, wird eher enttäuscht sein, behaupte ich mal. Eine sehr gute Wertung muss ausreichen.

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