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Thema: 21 Die Erbin der Hexe
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Antworten zu diesem Thema: 19

 
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erstellt am 03.09.17 19:08
Ariane schrieb:
.....
ok, wenn ich immer nur son knappes sätzchen schreiben würd wie du....


Reicht offenbar aus, um Antworten zu erhalten, aber ich kann auch ausführlicher:
Mir ist aufgefallen, dass es oft User sind, die selbst zu faul sind, auf Rechtschreibung etc. zu achten, Fehler, die in Romanen durchrutschen, zu kritisieren. Mach´ ich auch, jedem User, wie auch mir, können dabei natürlich auch selbst Fehler unterlaufen. Ich bin aber der Ansicht, dass Redakteure, Korrekturleser etc. Beschwerden erst gar nicht ernst nehmen, wenn man ihnen solcherlei Kritik hinrotzt nach dem Motto: "Ich hab´ zwar keine Lust, mich der deutschen Sprache zu bedienen, verlange aber, dass jeder Fehler im Roman getilgt wird."

erstellt am 03.09.17 19:19
klar, mir entgeht nicht ganz die ironie, wenn ich selbst nicht alles 100 % korrekt hier eintipp, dass ich aber trotzdem gerne romane ohne fehler hab. sobald ich von bastei geld dafür krieg, dass ich hier schreib, schreib ich auch gerne so, wie die das von mir verlangen.

hab ja aber auch gesagt, was ich wichtig find, dass eben bei den namen aufgepasst wird, dass die nicht durcheinander gehen, und dass keine wörter fehlen, weils dann passieren kann, dass man den text einfach nicht mehr versteht.

und dann gibts noch so fehler in romanen, inhaltlich, grad bei Jason Dark, da machts dann schon wirklich keinen spaß, und da frag ich mich echt auch mal, ob die überhaupt vorher noch gelesen werden, und wenn ja, warum dann die fehler immer noch drin sind.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:21 Uhr bearbeitet)

erstellt am 03.09.17 19:31
Was das betrifft: Volle Zustimmung!

erstellt am 04.09.17 18:29
Puh, ich muss jetzt mla eine wertungsentscheidende Frage stellen. Mache ich normalerweise nicht, aber hier stehe ich echt auf dem Schlauch.


Habe ich das richtig verstanden?

Wynn erinnert sich an nichts wichtiges mehr
Und bei Abby steht "Auch Abby schüttelte den Kopf. Ihre Erinnerung war im Night Palace zurückgeblieben, wo sie nun mitsamt dem Gebäude für immer verbrannten."


Also wissen BEIDE nichts von den wichtigen Dingen, die jetzt der Leser weiß? Kann ich irgendwie nicht glauben, vor allem bei Abby und ihrer Mutter. Wie habt ihr den letzten Satz aufgefasst?

erstellt am 04.09.17 18:43
Genauso sehe ich das... Wir wissen es jetzt, aber Abby und Wynn nicht.

erstellt am 05.09.17 10:21
Danke.

Puh, da wollte ich gestern meine fertige Meinung abschicken und habe es vergessen. :--(

erstellt am 05.09.17 18:48
So langsam kann ich Sir Roger verstehen. Der musste einiges wegstecken, was jemanden mit seinem Charakter tief trifft. Alles Situationen, in denen er keine Macht hat beziehungsweise nichts tun kann. Er mag ein komplizierter Typ sein, mit dem man im echten Leben nicht unbedingt befreundet sein will. Als Romanfigur finde ich ihn klasse. Sehr gut ausgearbeitet, sowas hätte Dark vielleicht aus Sir James machen können. Aber mehr als jemand der sein Magenwasser braucht oder griesgrämig seinen Trenchcoat trägt gibt es da nicht.

Die Suche nach Abby bekommt der Leser leider nur in einer Zwischenpassage erzählt. Ich wäre gern mehr in den Jagdtrupp eingetaucht. Vor allem die finale Konfrontation mit den Hexen, in denen Sir Roger Abby zurück bekommt. Gibt es da etwas, das er nicht erzählt? Hat er vielleicht nicht alle Hexen ausgelöscht und sich den Säugling einfach geschnappt?

Wir wissen jetzt, dass Abby Hexenkräfte hat. Das ist keine riesige Überraschung. Sie hat darüber hinaus aber auch noch verborgenes Potential. Ihre Mutter war eine andere Hexe als ihre Schwestern, ein unbekanntes Erbe ihres Vaters. Das übliche Mysterium zieht sich weiter durch den Stammbaum. Soll ich auf eine Szene mit Tildas Daddy warten, der dann erzählt dass sein Onkel ein uraltes Artefakt gefunden hat, aber auch nicht mehr weiß? Abby ist am Ende vielleicht eh „nur“ ein direkter Abkömmling eines Engels statt wie bei den Hexen üblich des Teufels oder wasweißich.



Es mag ziemlich viel Vergangenheitsaufbereitung sein, aber in DL interessiert mich das. Es schließen sich einige Kreise, es gibt einige Antworten. Mit dem Ende der ersten Staffel sind hoffentlich alle diese Mysterien der Hauptfiguren geklärt und die Helden können als klar definierte Figuren Twiligh City retten.


In der zweiten Hälfte stellt Tilda sich dann ziemlich dämlich an, was irgendwie nicht zu ihr passt. Glänzt die Geschichte bis hierhin, habe ich nun einige Kritikpunkte. Es beginnt mit der Filmvorführung, wo ich direkt einen Fehler entdeckt habe. Es heißt, Tilda wisse nichts vom Consortium. Als Sir Roger anfangs seinen Trupp zusammen stellt, erkundigt sie sich aber direkt, ob auch Consortiumsmitglieder unter ihnen sind.


Gut, wäre das kurz angesprochen. Zum eigentlichen Punkt. Tilda weiß also, dass ihr Mann Hexen hasst und selbst bei seiner geliebten Frau nur schwer unter harten Bedingungen eine Ausnahme macht. Und dann dreht sie mit drei Hexenschwestern einen Film, in dem man ihre Male klar erkennen kann? Sir Roger entstammt einer langen Linie von Hexenjägern, der erkennt es natürlich. Und klar nutzt er die nächstbeste Gelegenheit, das Trio dem Tod zuzuführen.

Dabei hat er Glück, dass Froggy nicht plaudert. Oder es Ermittlungen wegen den Toten gibt, die zu ihm führen. Genau so wie bei der Brandstiftung im Kino. Die Polizei bei Dark Land ist echt so ein Ding. Mal ermittelt sie knallhart mit krassen dämonischen Mitteln, dann wieder gar nicht. Das hat mich schon beim Candyland gestört. Man schreibt es sich zurecht, wie man es braucht.


Immerhin kommt Sir Roger aus Mord und Brandstiftung mit Todesopfern nicht unbescholten heraus und er wurde bei seiner zweiten Tat dann doch gesehen und erpresst.


Wie so oft, wenn ich gern eine Bestnote geben würde, bin ich am zweifeln. Für mich soll das etwas besonderes sein, mit dem ich nicht freimütig um mich werfe. Da kann schon ein Punkt entscheiden. Ein Satz am Ende. Bei dem sich heraus stellt, dass sowohl Wynn als auch Abby die Ereignisse auf magische Weise vergessen haben. Also keine Charakterentwicklung bei beiden, die Enthüllungen eigentlich sinnfrei. Schön, dass der Leser sie jetzt kennt, aber das bringt den Figuren rein gar nichts.

Deshalb gehe ich mit der Wertung direkt eine Stufe runter, weil das ziemlich bescheiden ist. Ein knapp sehr guter Roman.

erstellt am 09.09.17 19:43
Das Gleichgewicht schrieb:
Also keine Charakterentwicklung bei beiden, die Enthüllungen eigentlich sinnfrei. Schön, dass der Leser sie jetzt kennt, aber das bringt den Figuren rein gar nichts.


Danke... Mich bohrt ja dabei mehr der Gedanke warum?! Bin ich nur erschüttert weil ich das so noch nicht kenne und gelesen hab oder ist das der Anfang vom, ach egal... Irgend was fehlte... Vielleicht lag es ja auch an mir...

Heft 2 hatte mir ja am Anfang auch nicht sofort gefallen, nach Heft 14 hab ich es noch mal gelesen und siehe da, ganz andere Zusammenhänge kamen da zum Vorschein. (vor allem in Bezug zur 12)

PS.: Dafür habe ich ein anderes Highlight für mich entdeckt...

Zitat: <<Mir wäre es lieber, sagte La Fayette, wenn ich Euch für Eure Hilfe belohnen dürfte.
Nun, wenn ihr so erpicht darauf seid: Es gäbe da schon etwas, das Ihr für mich tun könntet... Lubrina kicherte, ihre Zunge fuhr über die Lippen, und mit den Händen drückte sie ihre Brüste.
Nein, dachte Victor angeekelt, nie im Leben werde ich ihr auf diese Art dienlich sein. Aber laut antwortete er: Ich werde tun, was Ihr verlangt, Lubrina...>> Danke, Logan

erstellt am 10.09.17 10:41
Ariane schrieb:
da müsste jemand die romane halt auch mal wirklich lesen, bevor sie in die druckerei gehen.

Geht nicht, die Autoren (na ja, deren Bots) tippen die Romane doch gleich in die Satzmaschine.
[Ironie aus]

erstellt am 11.09.17 03:13
Wieder einer Illusion beraubt: Dachte, die Autoren liefern Brauchbares und erst danach werden die Texte "geschreddert".

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