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Thema: PZ-1125 Engel der Geisterstadt
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erstellt am 18.07.17 21:17
Die Handlung ist zum Teil an die Hexen von Salen angelehnt - zufällig, bei Don doch eher unwahrscheinlich. Nur ganz zuuufällig ist Arti in der Nähe als die Bewohner zweier Ortschaften im nichts verschwinden. Die zwei Hexen um die sich alles dreht müssen erkennen, das sie magisch an einander gekoppelt sind - keine kann ohne die andere. Mal wieder wurde erwähnt das Magie keine stümper duldet, der Tod des Predigers beim anlegen der Stasis Falle. Wie Zammy dann endlich kommt und ein wenig zaubert, wird er auch schon überrascht. Arti mit dem Geschenk von Khira bringt dann die Wende zum Guten.
Aber über Simon mit seinen sehr, sehr seltenen Erscheinen bin ich im unklaren. Erst(letzter) Auftritt in PZ-741 - Die schwarze Hand von Taarnfeld - ist ja schon ein paar Tage länger her.

erstellt am 22.07.17 22:21
Das Heft von Manfred H. Rückert war einmal mehr gewohnt gute Unterhaltung im Zamorraversum. Dennoch hatte ich beim Lesen immer irgendwie das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.

Im Nachhinein denke ich aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist - es war schlicht und einfach zu viel. Vielleicht hat das daran gelegen, dass Herr Rückert den Roman als Mehrteiler konzipiert hat? Das ist eine Vermutung, würde aber als Erklärung funktionieren. Warum schreibe ich aber der Roman war "zu viel"? Nun, der Handlungsstrang aus der Vergangenheit hätte seine Reize gehabt, war aber zu wenig ausgearbeitet um wirklich mit den Hexen mitzufiebern. Auch die Komplikationen des weißmagischen Rituals bei der Hinrichtung werden angedeutet, aber sind sehr nebulös.
Der Handlungsstrang in der Gegenwart verblasst sehr zu einem "Fall der Woche", der dann auch noch zusätzliche Fragezeichen aufwirft, wenn man nie so ganz versteht was eigentlich das Problem der beiden Schwestern miteinander ist - eben weil ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, was bei dem Ritual schiefgelaufen ist und was für Komplikationen genau entstanden sind. Weiterhin halte ich das "Verschwinden" der Opfer ebenfalls für zu wenig prägnant und es wird auch gar nicht so wirklich klar warum das passiert (außer das sich die Hexen nach einem Duell mit Lebensenergie versorgen müssen). Hier wird dann von früheren Duellen gesprochen, die aber im Heft weder stattfinden, noch sonst in irgendeiner Weise angedeutet werden.Hier scheint es, als wäre etwas gekürzt worden? Das kann allerdings auch täuschen und vielleicht habe ich auch etwas überlesen.

Die Charaktere Artimus van Zant und Brik Simon kenne ich noch nicht so gut, aber ich habe sie auch durch den Roman kaum besser kennengelernt. Gerade Brik Simon blieb völlig schemenlos, aber auch Artimus wurde kaum charakterisiert.

Was aber wirklich bemerkenswert gut war, war die Schilderung von technischen Details, z.B. im Zusammenhang mit dem Einsatz von Merlins Stern und dem Tendyke Smartphone. Das vermisse ich oftmals in anderen Heften und auch wenn es "scheinbar" nur Details sind, gaben sie dem Heft Tiefe.

Stilistisch und handwerklich ist das Heft aber dennoch auf sehr hohem Niveau, auch wenn ich hier gemeckert habe. Etwas an sich Gutes noch besser machen, ist eben schwerer als etwas Schlechtes auf "annehmbar" upzugraden.

erstellt am 25.07.17 20:01
UFO-Bote schrieb:
Die Handlung ist zum Teil an die Hexen von Salen angelehnt - zufällig, bei Don doch eher unwahrscheinlich. Nur ganz zuuufällig ist Arti in der Nähe als die Bewohner zweier Ortschaften im nichts verschwinden.

Ganz so zufällig nicht, denn Artimus und Brik recherchieren ja für das aktuelle Buchprojekt.

UFO-Bote schrieb:
Aber über Simon mit seinen sehr, sehr seltenen Erscheinen bin ich im unklaren. Erst(letzter) Auftritt in PZ-741 - Die schwarze Hand von Taarnfeld - ist ja schon ein paar Tage länger her.

Brik Simon hatte einige Auftritte mehr, z.B. in PZ 741 / 804 / 831 & 848. Er war ein Protagonist meines viel zu früh verstorbenen Freundes und Kollegen Volker Krämer. Volker wollte kurz vor seinem Tod ein Taschenbuch über Brik schreiben, doch dazu kam es leider nicht mehr.

Ich erhielt zwei Leseranfragen, was mit Brik Simon los ist, also baute ich ihn und Artimus in den Roman mit ein, um den beiden Lesern eine Freude zu machen.

erstellt am 25.07.17 20:15
Alban de Bayard schrieb:
Vielleicht hat das daran gelegen, dass Herr Rückert den Roman als Mehrteiler konzipiert hat? Das ist eine Vermutung, würde aber als Erklärung funktionieren.

Als Mehrteiler in dem Sinn, dass die Idee ursprünglich für die Zamorra-Taschenbücher Verwendung finden sollte - die bekanntlich etwas mehr als 2 Heftromane umfassten. Ich habe die Vergangenheitsebene nicht so weit ausgewalzt wie vorgesehen, außerdem eine weitere Handlungsebene entfallen lassen.

Alban de Bayard schrieb:
Hier scheint es, als wäre etwas gekürzt worden?

Ob das Lektorat zusätzlich zu meinen persönlichen Kürzungen etwas gestrichen hat, kann ich nicht sagen, da ich beides nicht miteinander verglichen habe.

erstellt am 26.07.17 11:59
Dann habe ich ja nicht völlig falsch gelegen. Die Stiry hatte auch was. Vielleicht klappt das ja doch noch mal (auf verschlungenen Pfaden) mit dem TB!

erstellt am 26.07.17 14:41
Neue TBs wären auf jeden Fall toll, denn da gibt es doch sehr viele tolle Romane.

Zum Roman: ganz okay. Weder gut, noch schlecht, noch Mittel. In Noten eine Drei. Hat mich halt weder besonders begeistert, noch besonders enttäuscht. Klingt blöd, ich weiß ...

Schön endlich mal wieder was von Brik und Artimus zu lesen. Kann man gerne wiederholen.

erstellt am 28.07.17 18:46
Letztes mal gab es Geister in der Stadt der Engel, dieses mal gibt es Engel der Geisterstadt. Ein Roman von Manfred Rückert, der zwei lange nicht mehr genutzte Figuren in den Fokus stellt. Es dürfte niemanden verwundern, dass ich eher nicht begeistert war.

Die eigentliche Handlung hat mich nicht mitreißen können. Das fängt mit den Zufällen an. Birk und Artimus sind immer dann zufällig dort, wo gerade jemand verschwindet. Eine uneinschätzbare und gefährliche Situation. Da kommt Artimus ganz richtig auf den Gedanke, besser sofort hier abzuhauen. Macht man dann aber nicht. Man geht dem Rätsel vor Ort nach und ausgerechnet den beiden Personen passiert nichts. Was mich auch stört sind Detailfehler. Im ersten Ort verschwindet ein Mann mitsamt seinem Fahrzeug. Danach verschwinden nur Leute aus den Autos. Bei der Auflösung am Ende wird klar gemacht, dass nur Leute ausgelöscht werden, was den Fehler bestätigt. Wie ich Manfred einschätze macht er sich vorher sicher ein Storykonzept. Das hat sich aber schon so gelesen, als hätte er die Bewohner anfangs in eine andere Dimension transportieren wollen, dann später hat er sie aber einfach durch das Verschwinden sterben lassen.

Apropos Auflösung, die habe ich nicht völlig nachvollziehen können. Erst heißt es die beiden Hexen hätten schonmal gegeneinander gekämpft, Shandra hätte das nur vergessen, und dabei wären die Menschen als Energiereserven getötet worden. Später wird beschrieben, dass Abigails Hass auf die Bewohner damals beim Hexenprozess der Auslöser war. Dann heißt es, es würden allgemein Menschen sterben, die ihnen am nächsten stehen. Da fällt mir ein, wieso ist auch mal ein Hund verschwunden? Das mag schon irgendwie Sinn machen, aber richtig passend für die Geschichte kam es mir nicht vor.


Normalerweise gefallen mir an Manfreds Romanen eher subjektive Dinge nicht. Dieses mal war es die Story im Kern, die nicht mochte.

erstellt am 05.08.17 12:58
Handlung : Zamorra , der sich noch in Washington aufhält , erhält eine Nachricht von Artimus van Zant und Brik Simon. Beide sind an der amerikanischen Ostküste unterwegs und dabei auf ein Phänomen gestoßen. In zwei kleineren Orten , wurden sie teilweise Zeuge , wie sich die Einwohner , einfach in Luft auflösten. Zamorra macht sich unverzüglich auf , um die beiden Freunde zu treffen. Als er vor Ort die Recherchen aufnimmt , wird er aus dem Undsichtbaren angegriffen. Im Laufe des Kampfes stellen die Freunde verblüfft fest , das ihre Gegner zwei Hexen , namens Shandra und Abbygail sind. Beide wurden im Jahre 1692 verurteilt und hingerichtet. Durch einen magischen Zauber erwachten sie Jahrhunderte später und stehen sich nun feindlich gegenüber , da Shandra mittlerweile geläutert wurde. Aber was haben die Hexen mit den verschwundenen Menschen zu tun ?

Meinung : Nach gut halbjähriger Pause meldet sich Manfred H. Rückert mit einem hervorragenden Roman eindrucksvoll zurück.Mein erster Gedanke , als ich die Vorschau gelesen habe , war , wer hat diesen Roman wohl geschrieben ? Da die Figuren Artimus van Zant und Brik Simon ja langezeit vom unvergessenen Volker Krämer geprägt wurden. Die Antwort war eigentlich naheliegend. Ein Auftag für Don Manfredo. Diesen hat er bestens ausgeführt , mit einem spannenden Roman , der in der Hauptsache aus drei Perspektiven erzählt wird. Wobei mir besonders der zwiespältige Charakter und die Wandlung von Shandra gefallen hat.Ebenso fesselnd fande ich den Erzählteil aus dem Jahre 1692. Wenn es überhaupt eine kleine Abweichung gab, dann war es die Tatsache das Zamorras Vorlesung nicht so richtig , in die Handlung passen will , wenn man das Gespräch zwischen Zamorra und Nicole aus Band 1124 Seite 64 zugrunde legt , indem nach überstandenem Fall , nur die Rede davon ist , das Artimus und Brik versucht hätten Zamorra zu erreichen. Ist aber nur etwas , was mir am Rande auffiel. Ansonsten habe ich das Wiederlesen mit Artimus und Brik sehr genossen. Von mir gibt es die Note 1 = Sehr Gut ( 5 von 5 Kreuze )

erstellt am 09.08.17 11:42
Ein guter Roman, der ruhig etwas länger hätte sein können.
Am Ende hatte ich das Gefühl '' Was, schon aus! Schade ''
Die Handlungen in der Vergangenheit gefielen auch mir besonders gut. Da hätte ich gerne mehr davon gehabt.
Aber leider hat so ein Heft nur 64 Seiten.
Wann und warum kam man eigentlich auf diese Seitenanzahl?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:43 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.08.17 20:58
@ SOKRATES: Freut mich, dass Dir der Roman gefällt. Wie schon weiter oben geschrieben, war die Idee erheblich umfangreicher. Aber ich finde es besser dass Du mehr lesen wolltest, als dass Du denkst: Was hat der alte Trottel da wieder für einen Mist zusammengeschrieben!

Wann und wo man auf die Seitenzahl und die Anzahl der Zeichen kam, weiß ich leider nicht.

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