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Thema: 2037 Die Bestie von Budapest
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Antworten zu diesem Thema: 18

 
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erstellt am 10.08.17 20:54
Bei den Hörspielen der Edition 2000 haben sich viele Sinclairfans lange Zeit beschwert, dass es zu viel Action und zu wenig Grusel ist. Dies sei nicht mehr JS. Die selben Leute müssten eigentlich auch so über Florians Romane denken. Denn sie sind ähnlich aufgebaut. Dieser hier erinnert eher an einen Hollywood-Blockbuster, statt an ein heimeliges kleines Gruselabenteuer, wie sie Dark so gern geschrieben hat. Ich habe das Gefühl, selbst zu Zeiten der Mordliga ging es ruhiger zu. Trotz den Balleranfällen von LadyX.

Da ich auch die Edition 2000 mag hat mich das flotte Tempo der Werwolfs-Geschichte nicht gestört. Genau so wenig das Fehlen des Sinclairteams. Nach Jahrzehnten wieder ein regelmäßiges Auftauchen von Morgana Layton entschädigt mich vollkommen. Sie ist und bleibt eine coole Socke, wie die Jugend von heute so sagt.

Varga als Gegner der Woche ist nichts besonderes. Ein klassischer Macho-Werwolf, der von seinem Bluttrieb beherrscht wird. Er muss nur als starker Gegner lange genug durchhalten, damit Team Morgana ihn zum Finale erledigen kann. Dafür reicht es. Genau so wenig neu ist der Plan, Frauen als Werwolfs-Brutmaschinen zu verwenden. Ich meine mich zu erinnern, eine ganz ähnliche Geschichte schon in der Horror Factory gelesen zu haben. Bei Florian bin ich aber froh, wenn er sich nichts ganz exotisches ausdenkt, sondern sich auf gewohntem Horrorterrain bewegt. Die Jagd nach der Bestie von Budapest dient als Einstieg für einen Mehrteiler und das ist gelungen. Ich habe die Hetzjagd genossen und Lust auf die Fortsetzung bekommen, wenn das Sinclairteam dazu kommt. Hoffentlich bekommt Morgana dann noch genug Page time, oder wie auch immer man „Screen time“ in der Literatur nennt.

Am einfachsten machen mir es Geschichten, wo ich plötzlich merke, dass das ebook fast zu Ende ist und anderthalb Lesestunden wie im Flug vergangen sind. Ein sehr guter erster Teil, der noch ein wenig Platz nach oben für die kommenden beiden Abenteuer lässt. Das ist der einzige Grund, warum ich keine Topnote vergebe. Ich habe keinen einzigen richtigen Kritikpunkt gehabt, der mich kurz beim Lesen unterbrochen hätte. Gut, so ganz genau nimmt Florian es mit dem Realismus nicht, aber das kann ich ihm bei so einem Handlungsaufbau verzeihen.

erstellt am 10.08.17 21:01
Ui, hier nimmt sogar der Autor noch Stellung zu der Kritik. :)


Ich muss zugeben, ich hatte auch einige "Hä? Das ist leicht unlogisch" Stellen im Text, die wurden aber dann früher oder später alle geklärt. Danke an florian und alle Autoren, die sich die Mühe machen Szenen zu erklären, Hintergründe zu beleuchten, Gedankengänge der handelnden Personen einzubringen und ergänzende Nebensätze zu schreiben.

Andererseits, da bleibt mir ja gar kein Logikgemeckere mehr.

erstellt am 11.08.17 16:45
Tja, man kann nicht alles haben....:

erstellt am 11.08.17 23:47
Was für ein spannender Roman auch wenn ich das Vergewaltigungsthema eigentlich nicht so mag. Florian hat es aber so geschrieben das es den Band nicht die Spannung genommen hat. Ich liebe Aleks. Die ist so klasse und taff.

Zwar ist meine Werwolfkönigin immer noch Lupina aber Morgana ist cool und auch nicht so boshaft. Ich fände es klasse wenn doch soetwas wie Freundschaft zwischen den beiden Frauen entstehen würde.

erstellt am 26.08.17 19:46
leni schrieb:
Na das ist ja echte Begeisterung!
Hat vielleicht auch jemand die Lesergeschichte gelesen???? Ich würde mich über eine kleine Rückmeldung freuen. Die Herren Autoren dürfen sich gerne für alles "rächen", was ich jemals geschrieben habe


Nachdem ich nun endlich heut das Heft 2038 erhalten habe, kann ich mich dazu äußern...
Nach dem Lesen des 1.teils kam nach der vierten Seite nicht wirklich das Interesse an der Fortsetzung auf... Klingt nach so einem Frauending, zwei Freundinnen... auch der 2.teil war nicht so mein Ding... Gefühlsmäßig nicht so gut wie die letzte Kurzgeschichte... aber das Ende mit dem Verweis auf London und die Männer... das hat es für mich rausgerissen, das bringt dir ein Gut!

erstellt am 27.08.17 11:04
Ein Frauending?? Bojan rekrutiert Gefährtinnen, man(n) will ja auch als Vampir nicht immer einsam durch die Gegend streifen und böse Dinge tun. Bojan ist ein sehr klassischer Vampir, dessen Aura gerade auf Frauen so betörend wirkt, dass sie sich gegen jede Vernunft und Logik ihm ergeben und im Alllgemeinen freiwillig ihr Hälse anbieten und hier im speziellen einen Blutbund eingehen. Das wollte ich hier eigentlich ausarbeiten. Die gehen ja nicht shoppen. Die gehen ja Blut trinken. Da in meiner Fantasie Bojan-Geschichten JS-Geschichten sind, konnte ich mir diesen klitzekleinen Hinweis am Ende nicht verkneifen. Vielen Dank, dass Du es gelesen hast und mir Deine Meinung mitgeteilt hast. Freue mich auch über die 2. Danke

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:05 Uhr bearbeitet)

erstellt am 27.08.17 14:54
So schreibt Ian Rolf Hill (seine) Geschichte…

Ferenc Varga, Werwolf und Einzelgänger der seinen Trieben als Killer folgt und deshalb als Triebtäter von der Polizei gesucht wird bekommt Besuch von Boris Baranov mit einer Botschaft seines Gottes Lykaon… Er soll seine Vorgehensweise (dezent) ändern um den Fortbestand und die Zukunft seiner Rasse mit zu sichern…

Der Worte sind genug gewechselt, lasst Taten folgen… und Action…

Jo mei, was die zwischenmenschlichen Beziehungen so angeht haben die Protagonisten auch in diesem Roman ganz schöne Freiheiten, oder sie nehmen sie sich einfach heraus. Ich hoffe davon ausgehen zu können das dies nicht nur persönlich und der Thematik (weil es sich dann gut verkauft) geschuldet ist, sondern auch unser teilweise altbackener, dümmlicher und prüder Umgang mit dieser deshalb so schonungslos beschrieben wird. Was die Religionen und ähnliche Eigenheiten unserer Spezies angeht hast du ja auch so eine gewisse Weitsicht!
Aber auch hier ist weniger mehr! Manchmal! Vielleicht! Eventuell!

Außerdem bin ich jetzt wieder um ein paar Erfahrungen reicher, was man mit Getränke Dosen/Flaschen so alles anstellen kann wenn sie geleert sind…

Ankreiden wollte ich Dir eigentlich das Heftende wegen den 2 Frauen, da war ich leicht angefressen… aber da ich ja inzwischen auch die 2039 gelesen habe, die letzten Zeilen dort zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht… Sauber gelöst!

Schmunzeln musste ich übrigens über die knallgelbe Schlange, damit kommst du meiner Berufung schon sehr nah

Sinclair und Konsorten fehlten mir übrigens gar nicht…
(allerdings fand ich in der Vorschau auf Lykaon den Text
<<Nächste Woche geht es packend weiter mit dem zweiten Teil der Trilogie!>>
wahrlich Herzallerliebst)

Damit kommst du um ein <Sehr Gut> nicht herum…

erstellt am 27.08.17 20:28
Knollo schrieb:
So schreibt Ian Rolf Hill (seine) Geschichte…

Ferenc Varga, Werwolf und Einzelgänger der seinen Trieben als Killer folgt und deshalb als Triebtäter von der Polizei gesucht wird bekommt Besuch von Boris Baranov mit einer Botschaft seines Gottes Lykaon… Er soll seine Vorgehensweise (dezent) ändern um den Fortbestand und die Zukunft seiner Rasse mit zu sichern…

Der Worte sind genug gewechselt, lasst Taten folgen… und Action…

Jo mei, was die zwischenmenschlichen Beziehungen so angeht haben die Protagonisten auch in diesem Roman ganz schöne Freiheiten, oder sie nehmen sie sich einfach heraus. Ich hoffe davon ausgehen zu können das dies nicht nur persönlich und der Thematik (weil es sich dann gut verkauft) geschuldet ist, sondern auch unser teilweise altbackener, dümmlicher und prüder Umgang mit dieser deshalb so schonungslos beschrieben wird. Was die Religionen und ähnliche Eigenheiten unserer Spezies angeht hast du ja auch so eine gewisse Weitsicht!
Aber auch hier ist weniger mehr! Manchmal! Vielleicht! Eventuell!

Außerdem bin ich jetzt wieder um ein paar Erfahrungen reicher, was man mit Getränke Dosen/Flaschen so alles anstellen kann wenn sie geleert sind…

Ankreiden wollte ich Dir eigentlich das Heftende wegen den 2 Frauen, da war ich leicht angefressen… aber da ich ja inzwischen auch die 2039 gelesen habe, die letzten Zeilen dort zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht… Sauber gelöst!

Schmunzeln musste ich übrigens über die knallgelbe Schlange, damit kommst du meiner Berufung schon sehr nah

Sinclair und Konsorten fehlten mir übrigens gar nicht…
(allerdings fand ich in der Vorschau auf Lykaon den Text
<<Nächste Woche geht es packend weiter mit dem zweiten Teil der Trilogie!>>
wahrlich Herzallerliebst)

Damit kommst du um ein <Sehr Gut> nicht herum…


Jetzt musste ich doch glatt in meinem eigenen Roman nachschlagen, was mit den geleerten Getränkedosen/-flaschen gemeint war
Liegt vielleicht daran, dass es doch völlig normal ist. Mach ich schließlich nicht anders.
Wenn ihr wüsstet, wie meine Wohnung nach dem Schreiben eines Romans aussieht ...
Um etwaigen Gerüchten vorzubeugen: nein, ich saufe mir nicht die Hucke voll, während ich in die Tasten haue

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Ja, der Kniff mit Susanna und Petra ist mir relativ spontan eingefallen. Es blutete mir selbst das Herz, als Morgana am Ende des Bandes kurzen Prozess machte. Nach all dem, was die beiden hatten durchmachen müssen. Andererseits war Morganas Handeln ja logisch und konsequent. Aus ihrer Sicht natürlich. Daher steckte ich in einem Dilemma. Wie Susanna und Petra retten, ohne dass Morgana ihr Gesicht verliert. Letztendlich war die von mir gewählte Lösung, die einzig logische. Freut mich, dass es nicht nur mir gefällt


erstellt am 27.08.17 21:18
Getränkedosen??? Was??? War das kriegsentscheidend? Habe ich gar keine Erinnerung dran?!

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