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Thema: 2038 Lykaons Braut
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erstellt am 02.08.17 12:36
Der zweite Teil der Trilogie steht ganz im Zeichen der Rivalität Lykaons und Fenris, dem Götterwolf. Schauplatz ist ein Frauenhaus in der Nähe von Budapest. Dieses Frauenhaus stellt sich als Geheimquartier Lykaons heraus, zudem wurden hier die weiblichen Opfer von Varga, der so genannten Bestie von Budapest, untergebracht.
Mit dem vorliegenden Band gelingt es IRH wiederum sofort, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Einerseits erachtet es Morgana Layton nun als wichtig, John Sinclair und Suko zu kontaktieren und um Unterstützung zu bitten, so dass man jetzt auch mit dem Geisterjäger mitfiebert, andererseits wird die Rolle Aleksandra Jorgovanovics, der Werwolfjägerin, derart vertieft, dass man mit Spannung die weitere Entwicklung kaum abwarten kann. Die Handlung entwickelt sich rasant, es gibt Kämpfe von entscheidender Bedeutung an mehreren Fronten, mit überraschenden Protagonisten.
Auch mit diesem zweiten Teil fühlt man sich als Leser bestens unterhalten, die angespannte Atmosphäre wird jederzeit stimmig wiedergegeben, im Endeffekt ist es sogar so, dass man nur unwillig auf Seite 65 das Heft zuklappt, um eine weitere Woche auf den dritten Teil in der Hoffnung auf die Antwort neu aufgeworfener Fragen zu warten.
Gesamt gesehen hält "Lykaons Braut" das sehr hohe Niveau des Vorgängers. Der Schreibstil ist einfach gut. Zudem ist es klasse, dass Fenris wieder direkt in das Geschehen mit eingreift. Zwar wird seine Macht und Stärke insbesondere im Kampf sehr deutlich, aber Dialoge mit ihm sind knapp und damit auch die Erhellung seiner Persönlichkeit, die den Leser einfach stark interessiert. Aber genauso wird Neugier geweckt.
Apropos Dialoge: der Dialog zwischen John Sinclair und Morgana Layton ob der Frage, warum der Geisterjäger Werwölfe nicht genauso behandelt wie gewöhnliche Verbrecher ist für mich der absolute Höhepunkt des Heftes. Tiefgründig und Ethikfragen aufwerfend, einfach nur gut!

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 13:16 Uhr bearbeitet)

erstellt am 02.08.17 21:43
Neo09 schrieb:
Mit dem vorliegenden Band gelingt es IRH wiederum sofort, den Leser in seinen Bann zu ziehen.


nee, mich nicht. hab nur die leseprobe gelesen, und John erzählt so wie er verfolgt wird und dass ers nicht fertig bringt, einem von denen das genick zu brechen, sonst aber kampf auf leben und tod, ja klar, dann kommt raus, das waren die eigenen leute im training. dieses irreführen mag ich nicht.

erstellt am 02.08.17 22:49
Genau die Szene fand ich schon mal super. Von mir aus dürften sich die Jungs immer kloppen. Meine beiden Helden verkloppen vier "Profis". AAAHH. Wunderbar!

erstellt am 03.08.17 09:44
Ariane schrieb:
Neo09 schrieb:
Mit dem vorliegenden Band gelingt es IRH wiederum sofort, den Leser in seinen Bann zu ziehen.


nee, mich nicht. hab nur die leseprobe gelesen, und John erzählt so wie er verfolgt wird und dass ers nicht fertig bringt, einem von denen das genick zu brechen, sonst aber kampf auf leben und tod, ja klar, dann kommt raus, das waren die eigenen leute im training. dieses irreführen mag ich nicht.


John ist eben nur ein Mensch und nicht Superman. Niederlagen MÜSSEN sein, denn auch JS sollte eine glaubwürdige Serie sein. Und was da glaubwürdig ist, da sollte man sich IMO schon halbwegs an die ersten Jahre halten. Gibt da auf einer Seite zwar massig Widersprüche, aber auf der anderen: wer sagt uns, dass man NICHT durch ein Kräuterelixier zum Vampir werden kann? JD hat geschrieben dass es geht, also ist es eben offizieller JS-Canon dass es geht. Also ein Widerspruch der keiner ist

erstellt am 03.08.17 09:52
Loxagon schrieb:
Ariane schrieb:
Neo09 schrieb:
Mit dem vorliegenden Band gelingt es IRH wiederum sofort, den Leser in seinen Bann zu ziehen.


nee, mich nicht. hab nur die leseprobe gelesen, und John erzählt so wie er verfolgt wird und dass ers nicht fertig bringt, einem von denen das genick zu brechen, sonst aber kampf auf leben und tod, ja klar, dann kommt raus, das waren die eigenen leute im training. dieses irreführen mag ich nicht.


John ist eben nur ein Mensch und nicht Superman. Niederlagen MÜSSEN sein, denn auch JS sollte eine glaubwürdige Serie sein. Und was da glaubwürdig ist, da sollte man sich IMO schon halbwegs an die ersten Jahre halten. Gibt da auf einer Seite zwar massig Widersprüche, aber auf der anderen: wer sagt uns, dass man NICHT durch ein Kräuterelixier zum Vampir werden kann? JD hat geschrieben dass es geht, also ist es eben offizieller JS-Canon dass es geht. Also ein Widerspruch der keiner ist


Was du schreibst passt irgendwie nicht so recht zu dem Zitat. Beziehst du dich vielleicht auf Lenis Kurzgeschichte?

erstellt am 03.08.17 10:56
Nein, ich meine Ariane, die es ja unlogisch findet, dass er nicht sofort seine Gegner ausschalten konnte.

erstellt am 03.08.17 16:07
Wo ist das Problem? Es wird doch nur geschrieben, aus welcher Situation heraus der Geisterjäger mit Morgana Layton Kontakt aufnimmt. Aber ist halt Geschmacksache. Ich finde es in Ordnung und gelungen. Aber auch für den weiteren Handlungsverlauf total unwichtig, dafür aber unterhaltend.

erstellt am 03.08.17 17:31
Loxagon schrieb:
Nein, ich meine Ariane, die es ja unlogisch findet, dass er nicht sofort seine Gegner ausschalten konnte.


du verstehst mich falsch. florian schreibt den anfang vom roman so, als ob das echte gegner wären, die mit john auf leben und tod kämpfen. john weiß doch genau, dass er nur ein training macht, aber so wird die geschichte nicht erzählt. die leser sollen glauben, dass john in echter lebensgefahr ist. und ich mag dieses irreführen nicht, dass ich glauben soll, es geht um leben und tod, und john überlegt, ob er dem jetzt das genick brechen soll, nee bringt er nicht fertig, und dann ist es nur so ein blödes training.

erstellt am 03.08.17 18:46
Aaach, jetzt seh das mal nicht so streng... John, ist halt voll drin. So ne Übung soll doch total realistisch sein. Das muss man mit einem Augenzwinkern sehen/lesen. Du verpasst was, wenn du deswegen den ganzen Roman nicht liest. Aber das musst du ja selbst wissen.

erstellt am 04.08.17 18:01
Wie fast immer, wenn mich ein Roman restlos begeistert, beginne ich direkt mit der Punktevergabe: ich kann hier nicht anders, als volle 5 Gummipunkte zu vergeben, ach was, das waren mindestens sogar 6 von 5 möglichen Gummipunkten! So will ich meinen Stoff!!!
Zum Inhalt hat Neo eigentlich alles gesagt, brauche ich nicht zu wiederholen. Also direkt zur Meinung negativ:
HM. Erstmal schweigen. Und lange Pause zum Überlegen. Das Titelbild passt irgendwie nicht. Und John will die ungeborenen Babys samt Mütter in andere Frauenhäuser geben, um sie dann erst in 15 Jahren, wenn sie sich wirklich verwandeln, zu erlösen. Finde ich seltsam großzügig. Ansonsten fällt mir echt NICHTS ein/auf! Doch: spachlich kämpfen ein "Götterwolf" und ein "Gott der Wölfe" gegeneinander. Das kann verwirrend sein....
Meinung positiv:
Gehe ich mal zuerst auf meinen Hauptkritikpunkt von 2037 ein, diese unsäglichen Keller-Vergewaltigungs-Szenen. Wurde zum einen hier schon sehr viel besser gelöst, Aleks oder Morgana erscheinen mir viel logischer als irgendwelche Damen von der Straße. Die Varga-Opfer in einem Frauenhaus ist ja auch schon mal viel besser, als monate-/jahrelang in einem Keller. Wenn die dann noch ärztlich versorgt worden wären, wird so langsam – ganz langsam! – vielleicht doch noch ein Schuh draus, mit dem ich mich anfreunden kann. Dazu noch auf S. 17 eine Erklärung von Morgana, wozu das alles nötig ist. Wie gesagt, so langsam…
Ansonsten hat dieser JS alles, was ich an JS liebe. Auch mal einen flotten Spruch und ein Augenzwinkern zwischendurch. Und ich denke, ich darf sagen, dass mir der Flo-Stil inzwischen so vertraut ist, wie damals JD-Stil zu seinen besten Zeiten. Und wenn ich dann wieder einen typischen Flo-Satz lese, lässt alleine das mich grinsen. Irgendwie wartet man drauf.
Wie Neo fand auch ich das Werwolf-Philosophie-Gespräch zwischen Morgana und John klasse.
Lykaon richtet sich in einem Keller eines Frauenhauses, übrigens direkt neben der Gemeinschaftsdusche, eine „Zeugungs“-Höhle ein, mit roter Laterne, die jedem Zwinger-Club-Betreiber vor Neid die Tränen in die Augen treibt! Wunderbar! Was für ein Setting!! Lykaon im gesamten Heft wunderbar!!!! John´s Angstzustände in seiner Gegenwart! Geil! Nein, John ist kein Angsthase oder Waschlappen. Es ist einfach Lykaons Aura, die so mächtig und böse ist. Von mir aus könnte Lykaon in jedem Heft mitspielen, das wäre allerdings etwas inflationär…
Ab der Mitte geht es richtig ab! Alles, was in Lykaons (und Flo´s) Welt Rang und Namen hat trifft sich zum Kaffeeklatsch und Gegner verprügeln. Das Aufeinanderprallen von Lykaon und Fenris super! Das musste ja irgendwann so kommen. Vielleicht hätte ich gewünscht, dass Fenris ein ganz klein wenig besser wegkommt, schließlich reden wir hier von FENRIS(!!!!), aber gut, es waren ja auch mächtige Gegner und Waffen im Spiel. Gut, das es Suko gibt!
Carnegra und Phorkys auch noch mit dabei.
Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Besser als Achterbahnfahren, viel besser als Kino.
Herzlichen Glückwunsch.

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