Suche
Beitrag User
 
 
Thema: 2038 Lykaons Braut
| |

Antworten zu diesem Thema: 23

 


erstellt am 06.08.17 13:07
leni schrieb:
Wie fast immer, wenn mich ein Roman restlos begeistert, beginne ich direkt mit der Punktevergabe: ich kann hier nicht anders, als volle 5 Gummipunkte zu vergeben, ach was, das waren mindestens sogar 6 von 5 möglichen Gummipunkten! So will ich meinen Stoff!!!
Zum Inhalt hat Neo eigentlich alles gesagt, brauche ich nicht zu wiederholen. Also direkt zur Meinung negativ:
HM. Erstmal schweigen. Und lange Pause zum Überlegen. Das Titelbild passt irgendwie nicht. Und John will die ungeborenen Babys samt Mütter in andere Frauenhäuser geben, um sie dann erst in 15 Jahren, wenn sie sich wirklich verwandeln, zu erlösen. Finde ich seltsam großzügig. Ansonsten fällt mir echt NICHTS ein/auf! Doch: spachlich kämpfen ein "Götterwolf" und ein "Gott der Wölfe" gegeneinander. Das kann verwirrend sein....
Meinung positiv:
Gehe ich mal zuerst auf meinen Hauptkritikpunkt von 2037 ein, diese unsäglichen Keller-Vergewaltigungs-Szenen. Wurde zum einen hier schon sehr viel besser gelöst, Aleks oder Morgana erscheinen mir viel logischer als irgendwelche Damen von der Straße. Die Varga-Opfer in einem Frauenhaus ist ja auch schon mal viel besser, als monate-/jahrelang in einem Keller. Wenn die dann noch ärztlich versorgt worden wären, wird so langsam – ganz langsam! – vielleicht doch noch ein Schuh draus, mit dem ich mich anfreunden kann. Dazu noch auf S. 17 eine Erklärung von Morgana, wozu das alles nötig ist. Wie gesagt, so langsam…
Ansonsten hat dieser JS alles, was ich an JS liebe. Auch mal einen flotten Spruch und ein Augenzwinkern zwischendurch. Und ich denke, ich darf sagen, dass mir der Flo-Stil inzwischen so vertraut ist, wie damals JD-Stil zu seinen besten Zeiten. Und wenn ich dann wieder einen typischen Flo-Satz lese, lässt alleine das mich grinsen. Irgendwie wartet man drauf.
Wie Neo fand auch ich das Werwolf-Philosophie-Gespräch zwischen Morgana und John klasse.
Lykaon richtet sich in einem Keller eines Frauenhauses, übrigens direkt neben der Gemeinschaftsdusche, eine „Zeugungs“-Höhle ein, mit roter Laterne, die jedem Zwinger-Club-Betreiber vor Neid die Tränen in die Augen treibt! Wunderbar! Was für ein Setting!! Lykaon im gesamten Heft wunderbar!!!! John´s Angstzustände in seiner Gegenwart! Geil! Nein, John ist kein Angsthase oder Waschlappen. Es ist einfach Lykaons Aura, die so mächtig und böse ist. Von mir aus könnte Lykaon in jedem Heft mitspielen, das wäre allerdings etwas inflationär…
Ab der Mitte geht es richtig ab! Alles, was in Lykaons (und Flo´s) Welt Rang und Namen hat trifft sich zum Kaffeeklatsch und Gegner verprügeln. Das Aufeinanderprallen von Lykaon und Fenris super! Das musste ja irgendwann so kommen. Vielleicht hätte ich gewünscht, dass Fenris ein ganz klein wenig besser wegkommt, schließlich reden wir hier von FENRIS(!!!!), aber gut, es waren ja auch mächtige Gegner und Waffen im Spiel. Gut, das es Suko gibt!
Carnegra und Phorkys auch noch mit dabei.
Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Besser als Achterbahnfahren, viel besser als Kino.
Herzlichen Glückwunsch.


Danke! Ich bin sprachlos!

erstellt am 06.08.17 19:34
Ariane schrieb:
nee, mich nicht. hab nur die leseprobe gelesen, und John erzählt so wie er verfolgt wird und dass ers nicht fertig bringt, einem von denen das genick zu brechen, sonst aber kampf auf leben und tod, ja klar, dann kommt raus, das waren die eigenen leute im training. dieses irreführen mag ich nicht.

Gut, dass mit dem *Genick brechen* hätte IRH weglassen können bzw. sogar müssen. Doch die Idee selber (Training unter Wettkampfbedingungen gegen eine Elite-Truppe antreten zu lassen) war doch einfach nur geil. So wohl von IRH als auch vom alten Pavian "Sir" James .

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:35 Uhr bearbeitet)

erstellt am 06.08.17 19:39
Neo09 schrieb:
Der zweite Teil der Trilogie steht ganz im Zeichen der Rivalität Lykaons und Fenris, dem Götterwolf. Schauplatz ist ein Frauenhaus in der Nähe von Budapest. Dieses Frauenhaus stellt sich als Geheimquartier Lykaons heraus, zudem wurden hier die weiblichen Opfer von Varga, der so genannten Bestie von Budapest, untergebracht.

Da biste wohl einwenig durcheinander gekommen. Das Haus (das einer kleinen Festung glich) befand sich in Bulgarien/Sofia/Witoscha-Gebirge.

erstellt am 11.08.17 18:29
Nach dem packenden Auftakt des Werwolfsabenteuers baut Teil 2 ein wenig ab. Insgesamt jedenfalls, betrachtet man nur die Kämpfe war das Topniveau. Gleichzeitig auch der größte Kritikpunkt. Man kann die Handlung auf zwei Sätze herunterbrechen. Das Sinclairteam stürmt die Brutstätte der Werwölfe. Das Lykaonteam versucht sie davon abzuhalten und zu töten. Abgesehen von einem vergeblichen Versuch zu Beginn geschieht das nur durch Kämpfe. Man erwartet Morgana und das Sinclairteam bereits. Eine Agentenschleichmission oder Infiltration durch Maskerade fällt flach.

Anfangs habe ich die hervorragend beschriebenen Kämpfe mit netten Detailideen gepackt verfolgt. Die Euphorie klang dann aber immer mehr ab. Am Ende war es nur noch relativ lustloses durchlesen. Es stirbt niemand wichtiges. Die Hoffnung, dass die magische Axt ihren Besitzer wechselt, wurde auch nicht erfüllt. Lykaon hat Werwolfnachschub und eine weitere Basis verloren, mehr Konsequenzen gibt es nicht. Diese unterbrochenen Gefechte haben mich schlichtweg übersättigt. Jedes mal wenn eine Seite daran war, die Überhand zu gewinnen, ließ Florian einen Überraschungsgast auftauchen, der das Gleichgewicht der Kräfte wiederherstellte.

Dazu kommen dieses mal einige subjektive Faktoren, die mir nicht zusagten. Fenris darf für mich ruhig eine mysteriöse Figur im Hintergrund bleiben. Er mischt mir zu aktiv mit. Ich bestreite nicht, dass er seine Gründe hat und dass ein Gegenpol zu Lykaon benötigt wird. Aber nun ist er nur ein weiterer mächtiger Werwolf und kein Gottwesen. Florian hat den Werwolfs-Mythos von Dark ziemlich zerstört. Was er daraus neu aufgebaut hat ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt mein Geschmack.
Und John ist ohne Kreuz ein erbärmlicher wimmernder Mensch wie jeder andere auch? Das Kreuz mag ihn schützen, aber hat er nicht auch die heilige Seele des Sohns des Lichts in sich? Bedeutet das gar nichts? Ist das nur ein leerer Titel? Wie er im Harem dargestellt wurde ging mir schlichtweg gegen den Strich.


Zur letzten Geschichte schrieb ich, dass ich vor lauter Lesespannung nicht auf die Seiten achtete, bis plötzlich Schluss war. Hier trat das Gegenteil ein, ich habe mehrmals auf die Seiten geschaut. „Wie lange geht das denn jetzt noch?“. Ein Zeichen, dass ich nicht richtig im Lesefluss eintauchen konnte. Dennoch ist der Roman und sind die Kämpfe toll geschrieben, weswegen ich nicht unter eine gute Note gehen möchte.

Nun bin ich gespannt, was als nächstes kommt. Eigentlich ist die Sache abgeschlossen, trotzdem folgt ein weiterer Werwolfsroman von Florian.



PS. Das Kreuz mal wieder. Erwärmt sich in der Nähe von Morgana Layton leicht. Wie entscheidet sich, ob es nur lauwarm wird oder fast schon heiß? Und eigentlich müsste Johns Kreuz doch jede Stunde mal reagieren, wenn er irgendwo unterwegs ist und ein „Monster“ in Menschgestalt sich in seiner Nähe aufhält.

erstellt am 11.08.17 18:39
Sohn der Finsternis schrieb:
Ariane schrieb:
nee, mich nicht. hab nur die leseprobe gelesen, und John erzählt so wie er verfolgt wird und dass ers nicht fertig bringt, einem von denen das genick zu brechen, sonst aber kampf auf leben und tod, ja klar, dann kommt raus, das waren die eigenen leute im training. dieses irreführen mag ich nicht.

Gut, dass mit dem *Genick brechen* hätte IRH weglassen können bzw. sogar müssen. Doch die Idee selber (Training unter Wettkampfbedingungen gegen eine Elite-Truppe antreten zu lassen) war doch einfach nur geil. So wohl von IRH als auch vom alten Pavian "Sir" James .


Ich will ja nicht angeben, aber dass das nur ein Training ist habe ich sofort herausgelesen und war mir da relativ sicher.

Sätze wie "Wer von uns hatte eigentlich diese Schnapsidee gehabt" und andere Formulierungen/Gedankengänge, die John in einer echten Gefahrensituation nie gehabt hätte, waren für mich sehr deutlich.

erstellt am 12.08.17 00:14
Wow...ich kann mich der positiven Meinung nur anschließen. Den Band hätte man genauso verfilmen können und ich wäre zufrieden aus dem Kino gekommen.....Ok die nackte Aleks müsste man so nicht bringen. Wäre auf Leinwand zu freizügig. Oder John zerreist sein Hemd. Das wäre dann fair.

Das beste an dem Band war das Gespräch zwischen Morgana und John. So klasse geschrieben das ich da auf der Seite von Morgana stehe. Pfui John! Werwölfe sind auch nur Menschen.

Lykaons Aura ist eine heftige Fähigkeit wenn sogar John sich, ohne Kreuz, so ängstlich verhält. Der einzige Grund, den ich glauben kann, das sich John so verhält. Sonst würde ich das so sehen wie Gleichgewicht. War schon seltsam zu lesen.

So; jetzt kommt erstmal der nicht offizieller; dritter Teil dran.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 00:16 Uhr bearbeitet)

erstellt am 12.08.17 11:15
Vikki schrieb:
Wow...ich kann mich der positiven Meinung nur anschließen. Den Band hätte man genauso verfilmen können und ich wäre zufrieden aus dem Kino gekommen.....Ok die nackte Aleks müsste man so nicht bringen. Wäre auf Leinwand zu freizügig. Oder John zerreist sein Hemd. Das wäre dann fair.

YES!!! Ich seh schon, Vikki, wir verstehen uns gell!

erstellt am 12.08.17 20:29
leni schrieb:
Vikki schrieb:
Wow...ich kann mich der positiven Meinung nur anschließen. Den Band hätte man genauso verfilmen können und ich wäre zufrieden aus dem Kino gekommen.....Ok die nackte Aleks müsste man so nicht bringen. Wäre auf Leinwand zu freizügig. Oder John zerreist sein Hemd. Das wäre dann fair.

YES!!! Ich seh schon, Vikki, wir verstehen uns gell!



erstellt am 13.08.17 21:11
Vikki schrieb:
Lykaons Aura ist eine heftige Fähigkeit wenn sogar John sich, ohne Kreuz, so ängstlich verhält. Der einzige Grund, den ich glauben kann, das sich John so verhält. Sonst würde ich das so sehen wie Gleichgewicht. War schon seltsam zu lesen.


Zunächst mal danke für die schöne Rezi.
Ja, Johns Reaktion resultiert einfach aus der enormen Macht Lykaons, der ja von Luzifer selbst seine Weihe erhielt und in dessen unmittelbarer Gegenwart hat John sich auch schon vor Angst gewunden. Außerdem ist und bleibt er ein normaler Mensch. Darin liegt und lag immer der besondere Reiz der Serie.

erstellt am 14.08.17 10:08
Florian schrieb:
Vikki schrieb:
Lykaons Aura ist eine heftige Fähigkeit wenn sogar John sich, ohne Kreuz, so ängstlich verhält. Der einzige Grund, den ich glauben kann, das sich John so verhält. Sonst würde ich das so sehen wie Gleichgewicht. War schon seltsam zu lesen.


Zunächst mal danke für die schöne Rezi.
Ja, Johns Reaktion resultiert einfach aus der enormen Macht Lykaons, der ja von Luzifer selbst seine Weihe erhielt und in dessen unmittelbarer Gegenwart hat John sich auch schon vor Angst gewunden. Außerdem ist und bleibt er ein normaler Mensch. Darin liegt und lag immer der besondere Reiz der Serie.


Tja, das zum Beispiel sehe ich komplett anders. Obwohl John ein relativ normales Leben mit Job und Alltagsproblemen hat, er ist als Sohn des Lichts nicht wie alle anderen, sondern in gewisser Weise ein "Auserwählter".


Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed