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Thema: JS - Roman 001 - Brandmal
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Antworten zu diesem Thema: 72

 


erstellt am 28.09.17 20:21
Staehlerner schrieb:
War denn der Altmeister und Gottvater gar nicht dort? Ich hab ihn zumindest auf keinem der Fotos gesehen.

Nö, der konnte leider nicht. (*ooohhhh*). Schade. Näheres weiß ich nicht.

erstellt am 28.09.17 22:11
Ariane schrieb:
und was ist mit dir? wann kommen von dir endlich mal wieder ein paar romane?


Alles zu seiner Zeit. Denn wie schon die Neandertaler sagten: "Kommt Zeit, kommt Stahl."

erstellt am 28.09.17 22:12
leni schrieb:
Staehlerner schrieb:
War denn der Altmeister und Gottvater gar nicht dort? Ich hab ihn zumindest auf keinem der Fotos gesehen.

Nö, der konnte leider nicht. (*ooohhhh*). Schade. Näheres weiß ich nicht.


Vielleicht war er im Urlaub und bräste sämig in der Sonne, während er sich von seiner Frau ihre Hände massieren ließ?
Es wär' ihm gegönnt.

erstellt am 28.09.17 22:26
Staehlerner schrieb:
Ariane schrieb:
und was ist mit dir? wann kommen von dir endlich mal wieder ein paar romane?


Alles zu seiner Zeit. Denn wie schon die Neandertaler sagten: "Kommt Zeit, kommt Stahl."


das hat aber auch ganz schön gedauert.

bei JS lernt man in kulturgeschichtlichen dimensionen zu denken und sich in geduld zu üben.

erstellt am 29.09.17 12:27
Staehlerner schrieb:
leni schrieb:
Staehlerner schrieb:
War denn der Altmeister und Gottvater gar nicht dort? Ich hab ihn zumindest auf keinem der Fotos gesehen.

Nö, der konnte leider nicht. (*ooohhhh*). Schade. Näheres weiß ich nicht.


Vielleicht war er im Urlaub und bräste sämig in der Sonne, während er sich von seiner Frau ihre Hände massieren ließ?
Es wär' ihm gegönnt.


Weißt du, wenn du es in einen deiner Roman schreibst ist die Phrase plötzlich Kunst und kann als rethorisches Mittel benutzt werden. Ganz nach dem Prinzip: "Da werden sie geholfen."

erstellt am 01.10.17 15:36
Oh Mann… da gibt es doch diesen Ausspruch von hysterischen Frauen wenn sie ihren über alles geliebten Fan sehen…
<…ich will ein Kind von Dir!!!>

Ich könnte diesmal auch schreien… Florian…, nicht nur Mark…; nein auch ich will ein Buch von Dir!

Nein so was aber auch, stellenweise von der schieren Masse an Buch erschlagen (seit mindestens einem Jahrzehnt hatte ich keinen Wälzer mehr in der Hand) und trotzdem konnte ich die letzten zwei Tage nicht anders… nur lesen und lesen und weiter lesen…

Fast schon zu viel des guten… Als Beispiel muss Suko herhalten!

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?

Als mit Kapitel 29 erst der Vermummte und kurz danach Suko bei dem Tätowierer in Erscheinung trat riss es mich aus meinem Lesefluss… die bisherige Geschichte mit John, Mark, Tina und Jane hatte mich so in den Bann gezogen das ich den Start in London glatt aus den Gedanken gestrichen hatte, ebenso den Anfang mit Harry…


Soll aber eher ein Ausdruck dessen sein wie unwahrscheinlich herrlich voll gepackt das Buch ist… Schlag auf Schlag ohne Pause…

Im ersten Drittel des Buches fand ich ja den vordergründigen Humor aller erste Sahne…

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…und damit meine ich nicht die stinkende Schlacke die sämig…


Während es dann ab dem zweiten Drittel des Buches so Stück um Stück ernster, schauriger und gruseliger wurde…
Aber nicht übertrieben sondern wohldosiert… Hut ab vor dieser Leistung!

Geärgert hat mich ein ums andere mal die Schußlichkeit von John, einmal ist lustig… zweimal naja… aber spätestens nach der Nummer

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als John das Kreuz hebt und die ersten Drei Worte spricht und dann von dem Pflasterstein niedergestreckt wird…


Da war es mit meiner Freude vorbei und als dann auch noch

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Das Kreuz im See versinkt…


Hat mich das dann schon geärgert und ich fand es in keinster weise mehr lustig…
Keine Ahnung aber John wird mir hier einfach zu übertrieben gewöhnlich dargestellt, ein bissel mehr Held fände ich schon besser… Komischerweise war dann die Stelle

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als sich John völlig fertig auf seine vier Buchstaben setzt und Tina sagt: Ruh dich aus Geisterjäger…


Richtiggehend befreiend für mich…
Ausdruck dessen, das Florian seinen Job nicht nur versteht sondern ein absoluter Gewinn JS betreffend ist!
Deswegen lehne ich mich den Epilog betreffend, ob das offene Ende sein muss nicht allzu weit aus dem Fenster…
Geschmacksache…

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Der Finale Hinweis auf Bundeslade, Kreaturen der Finsternis, Reiter der Apokalypse, vor allem in dem Zusammenhang auf Eurynome! Ist für mich der Knaller… Woher wissen die Schriftsteller nur vom wirklich Bösen?

Eurynome= Eurozone


Die schiere Masse an Geschichte erhält von mir ein Sehr Gut mit mindestens zwei Sternchen!

erstellt am 03.10.17 22:08
Brandmal, was für ein Ritt! Meine Lieben, ich habe versucht, dass für Euch so kryptisch zu formulieren, dass diejenigen, die es schon gelesen haben, hoffentlich wissen, was ich meine und diejenigen, die es noch nicht gelesen haben (bzw. noch nicht fertig) sich nicht gespoilert fühlen. Was gar nicht so einfach ist! Wollte vor allem meine Meinung darlegen, ohne zu viel über den Inhalt zu verlieren. Deswegen nicht wie sonst klare Anmerkungen mit exakter Seitenangabe, sondern alles etwas mystisch-allgemeiner.
Inhalt:
Zitat Klappentext:
„Ein Fall von spontaner Selbstentzündung im Londoner Hyde Park bringt Geisterjäger John Sinclair auf den Plan. Sofort vermutet er einen Fall von Vampirismus. Aber warum sollte sich ein Vampir freiwillig dem Tageslicht aussetzen?“
Ich möchte hier eigentlich keine umfassende Inhaltsangabe machen. Nur so viel kann ich verraten, denke ich: Da würde nicht „John Sinclair“ drauf stehen und FH wäre nicht IRH, wenn 460 Seiten über ein naturwissenschaftliches Phänomen philosophiert würde. Nö, wenn ich bei einem IRH-JS-Roman Grusel, Action und Spannung erwarte, wird man hier nicht enttäuscht.
Meinung positiv:
Der Clou des Romans: Die Kombination aus John und Mark! Flo scheint wirklich gerne und gut beobachten zu können, denn der Mark aus dem Buch trifft den Mark den ich bisher auf der Lesung und Con bzw. Fernsehen und Internet kennenlernen durfte, ziemlich gut. Das alleine führt zu grinsenden Momenten beim Lesen. Und seien wir ehrlich: der Maden-Doktor ist schon eine Nummer für sich. Alles, außer gewöhnlich. Von den Tattoos bis zum Beruf. Dazu noch hochintelligent, schlagfertig und witzig. Wenn also ein Promi danach schreit, zu einer Romanfigur zu werden, dann doch wohl er. Ich bin mir sicher, das wird sich verkaufen wie geschnitten Brot!
Meinung zur Geschichte: Let it burn! Nichts geht über ein kleines Feuerchen hier und da. So ca. 100/150 Seiten vor Ende denkt man schon, jetzt ist eigentlich alles gut. Jetzt könnten doch eigentlich alle heimfahren und Kaffee trinken. Weit gefehlt. Denn jetzt geht es erst richtig los! Und genau diese Wendungen, wenn man als Leser denkt: „Das kann doch wohl nicht wahr sein! Sie hier! Da gefriert mir ja schon beim Lesen das Blut in den Adern!“, kenne ich von Flo, der das ja gerne mal macht, hat sich aber in diesem Fall noch mal potenziert. Wahrscheinlich weil er einfach schlicht und ergreifend mehr Platz hatte.
Ich fand auch das wir Frauen mal relativ gut bei wegkommen. Allen voran Tina. Wobei mich da interessieren würde, ob die in der Realität auch so tough ist. Was sich allerdings auch schlecht nachvollziehen lässt, da sie ja in dem Roman Dinge tut, die sie als Kriminalbiologin so wohl nicht tut. Gut Jane kommt natürlich nicht gut bei weg. Aber Jane ist halt ……(*seufz*)Jane. Meine Spezial-Freundin. Als ich den Namen ganz am Anfang las, habe ich mit mir selbst ne Wette abgeschlossen, dass sie sich genauso verhält, wie ich es von ihr gewohnt bin. Und habe gewonnen.
Also: TOP John-Humor, TOP-Grusel+ Hintergrundgeschichte, TOP Action
Aber: (ach nö, menno, war grad so gut….)
Meinung negativ:
Das größte Manko des Romans: Die Kombination aus John und Mark! (Hä????). Jawohl. Trotz des sympathischen Unikats MB habe ich ganz persönlich immer Probleme damit, wenn reale Personen ohne nähere Erklärung in fiktiven Romanen auftauchen. Vor allem am Anfang wundert sich mein Hirn immer wieder, wie die jetzt miteinander reden können, da sie sich ja eigentlich niemals begegnen können. Ähnliches habe ich auch beim TS-Gewinner-Dartmoor-Roman geschrieben. Je weiter der Roman verlief, desto mehr konnte ich das akzeptieren. Irgendwann war´s dann auch egal. Aber mit fiktiver Realität habe ich immer so meine Probleme. Und in 99% der Fälle gefällt es mir nicht. (was ja jetzt bitte nicht heißt, dass ich den ganzen Roman doof fand.)
In der Mitte des Romans werden Unmengen von Personen eingeführt. Der Handlungsstrang unserer Helden teilt sich in 4 Stränge auf und wird abwechselnd erzählt. Das war mir etwas viel. Ich wusste irgendwann nicht mehr, welches Grüppchen mit welcher Absicht zu wem wollte. Und ich habe es ja ziemlich flott gelesen. Wer in der Phase des Buches es eine Woche in die Ecke legt, ist entweder raus oder hat ein super Gedächtnis. Allerdings- Ehrenrettungs-Kompromiss – :eigentlich ist es auch pups-egal, da(, ich glaube ich verrate wieder nicht zu viel, Buch geht ja dann noch 200 Seiten,) alle Kämpfe von den Helden gewonnen werden und der Rest halt auch ohne Namen lediglich Kollateralschaden ist.
Aprospos Kollateralschaden: Fand auch den Bodycount sehr hoch. Da wird mal geklotzt und nicht gekleckert. Ob das auch am Umfang lag, - keine Ahnung.
Aprospos gek(l)otzt: Da darf ja jeder mal- geht ne Magen-Darm-Grippe um oder ist das grade "in"?
Fazit:
Wer John liebt und Mark li…äh –Fan ist, der ist hier super aufgehoben und hat richtig Spaß, erst recht wenn er mit der Vermischung von Fiktion und Realität gut klar kommt. Wer beide nicht mag, sollte sich ein anderes Buch kaufen, aber das trifft für uns alle ja sowieso nicht zu. Wer „fiktionale Realität“ nicht so mag, aber Grusel liebt, sollte es auch lesen und an dementsprechenden Stellen das linke Augen zupetzen und das Hirn ausschalten und wird ebenso viel Spaß haben. Vor allem in der zweiten Hälfte. Achja, wer den IRH-Stil mag sollte es natürlich sowieso lesen.
4,5 von 5 Aschehäuflein

erstellt am 04.10.17 22:03
Hört sich cool an, werde ich mir bestimmt zulegen.
An den Heften habe ich momentan leider gar keinen Spaß; ich hoffe mal, dass
das bei den Büchern anders ist.

erstellt am 04.10.17 22:45
Will ja deine Begeisterung nicht bremsen, sondern eher schüren, muss aber ehrlicherweise schon sagen, dass sich für mich IRH im Buch so las, wie im Heft. Nur länger. Hat man sozusagen mehr davon. Probier es doch einfach mal aus. Der Zehner ist der Spaß wert. Und wer weiß, vielleicht findest du über die Bücher ja auch wieder zu den Heften.

erstellt am 05.10.17 18:29
Mache ich. Ich finde es übrigens gut, dass Florian das Buch unter seinem
richtigen Namen veröffentlicht hat. "Ian Rolf Hill" fand ich schon immer dämlich.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:31 Uhr bearbeitet)


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