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Thema: JS - Roman 001 - Brandmal
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Antworten zu diesem Thema: 72

 


erstellt am 09.10.17 18:36
Indem ich meinen eBook-Reader starte, dann in den Sinclair-Ordner gehe und den Roman öffne

erstellt am 09.10.17 18:50
Florian schrieb:
Spannender wäre da die Frage: wie findet ihr den Roman?


Den Roman hatte ich mir bestellt, heute habe ich ihn abgeholt. Zusammen mit dem Roman von Wolle Hohlbein. Wahrscheinlich werde ich mit dem anfangen.
Sobald ich deinen Roman gelesen habe, kriegst du ein Feedback.
Und für das "dämlich" in Zusammenhang mit deinem Pseudonym entschuldige ich mich, das hätte nicht sein müssen.

erstellt am 09.10.17 20:35
Florian schrieb:
Spannender wäre da die Frage: wie findet ihr den Roman?

Wie es aussieht musst du dich eine Weile mit der Rezi von Knollo und meiner Wenigkeit zufrieden geben. Na, Herr Autor, die zwei reichen dir nicht? Neugierig? Dann wirst du anscheinend deine Neugier zügeln müssen und geduldig warten müssen. Genau wir wir auf den ET, und das Buch war EWIG, schon auf der Con, angekündigt. Die kleine Rache des geneigten Lesers Wenn es auch sooooo dick ist! Dein nächstes Buch wird nur 50 Seiten, dann hast du die Rezis schneller! Packst du nicht!

erstellt am 09.10.17 20:45
leni schrieb:
Florian schrieb:
Spannender wäre da die Frage: wie findet ihr den Roman?

Wie es aussieht musst du dich eine Weile mit der Rezi von Knollo und meiner Wenigkeit zufrieden geben. Na, Herr Autor, die zwei reichen dir nicht? Neugierig? Dann wirst du anscheinend deine Neugier zügeln müssen und geduldig warten müssen. Genau wir wir auf den ET, und das Buch war EWIG, schon auf der Con, angekündigt. Die kleine Rache des geneigten Lesers Wenn es auch sooooo dick ist! Dein nächstes Buch wird nur 50 Seiten, dann hast du die Rezis schneller! Packst du nicht!


Ja, das Buch ist schon recht dick. Wird eine Weile dauern, bis ich es durch habe. Sehr komisch ist übrigens folgender Satz aus der Autoreninfo auf Seite 2:
"Stattdessen hat er [Florian] nach dem Studium eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht, die ihn in die Psychiatrie gebracht hat."
Meine Güte, das muss ja eine fürchterliche Ausbildung gewesen sein...!

erstellt am 09.10.17 21:22
Das war schon die erste Stelle an der ich gelacht habe! Also mein Studium hat mich auch fast in die Psychatrie gebracht. Aber Gott sein Dank nur fast. Tolle Formulierung. Ob die so geplant war?

erstellt am 09.10.17 21:28
leni schrieb:
Das war schon die erste Stelle an der ich gelacht habe! Also mein Studium hat mich auch fast in die Psychatrie gebracht. Aber Gott sein Dank nur fast. Tolle Formulierung. Ob die so geplant war?


War sie
Hab sie ja selbst geschrieben

erstellt am 10.10.17 09:28
Das mit dem Studium wird doch in so ziemlich jedem Interview oder Autorenportrait erwähnt.

Finde ich interessant. Es erklärt einige Dinge. Nein, so war das nicht gemeint.

Aber zum Beispiel kann ich mir vorstellen, wie Florian in seinem Nocturnaroman auf das Lichttherapie-Ende gekommen ist.

erstellt am 10.10.17 15:03
Florian schrieb:
leni schrieb:
Das war schon die erste Stelle an der ich gelacht habe! Also mein Studium hat mich auch fast in die Psychatrie gebracht. Aber Gott sein Dank nur fast. Tolle Formulierung. Ob die so geplant war?


War sie
Hab sie ja selbst geschrieben



erstellt am 25.10.17 10:34
Alles in allem gebe ich dem Roman eine 3. Gewissermaßen für ein Erstlingswerk ist „Brandmal“ absolut ok. Richtig gut gefallen haben mir die bildhaften und lebendigen Beschreibungen der Landschaften, Orte und auch Stimmungen — als Leser fühlt man sich direkt hineinversetzt in den Roman, es geht kaum besser, großes Lob dafür. Abgesehen davon wird zusätzlich Interesse für die Region geweckt. Top.
Folgende Punkte haben mir mehr oder weniger nicht gefallen:

1. Es gibt zu viele Protagonisten. Viele Personen werden mit ihren Stimmungen und Motiven wie Hauptfiguren eingeführt. Damit meine ich, dass diese für die Bedeutung des Romans und für die Spannungsentwicklung der Handlung wie Bremsen wirken und auf Dauer etwas langweilen. Ob jetzt Person X in der Vergangenheit von seinem Vater geschlagen wurde oder Person y ein wunderbarer Tischler ist, ist eigentlich unwichtig. Es ist zwar klasse zu sehen bzw. zu lesen, wie viel Mühe sich die Autoren geben, aber manchmal ist weniger mehr.

2. Es gibt zu viele Protagonisten. Bei der sich mehrenden Anzahl von Vor— und Nachnamen oder von Personenkonstellationen fällt die Orientierung zunehmend schwerer. Camper, Dorfbewohner, Grufties, 2 verschiedene Ermittlerduos, zudem Tanner, Suko und Stahl, Bösewichter und Opfer sowohl aus der Vergangenheit und der Jetztzeit — alles ein bisschen zu viel. Ich für meinen Teil sah den Wald manchmal vor lauter Bäumen nicht. Was ich damit sagen will, ist, dass es dadurch natürlich viele Einzelkämpfe mit minderer Bedeutung als auch viele sich wiederholende Gespräche gibt, da jede „Hauptperson“ auf den aktuellen Ermittlungsstand gebracht werden muss. Ob es jetzt Stahl, Sinclair oder Benecke ist. Das ist zwar logisch durchdacht, verwässert aber die Spannung.
3. Ich weiß nicht, ob es so glücklich ist, sich selbst als Hauptfigur in einen Sinclair—Plot zu schreiben. Zwar kommt Benecke ganz gut rüber, manches erinnert auch ganz amüsant an die alt bekannte „Scully—Mulder—Situation“ (Verhältnis Wissenschaft zum Paranormalen), trotzdem aber gibt es Textstellen, die man meiner Meinung nach besser weggelassen hätte, so z.B. die Passage, indem er plötzlich Jane Collins so mir nix dir nix Tipps zur Beziehung zu John gibt. Trotz Erklärungsversuchen wirkt das gekünstelt und nicht nachvollziehbar.
Darüber hinaus fehlt dadurch auch der m.A. nach notwendige persönliche objektive Abstand des Verfassers zu seinem Roman.
4. Der Leser weiß schon viel früher, was Sinclair erst zu Beginn des letzten Drittels erfährt. Durch das wiederholte Nennen der Pusteln und Pickel im Zusammenhang mit (ich spoilere jetzt nicht) hat man viel früher den Erkenntnisstand als der Geisterjäger, so dass es gefühlt zu lang dauert, bis der nächste Spannungsschritt erfolgt.
5. Die Personen werden zu häufig im so genannten letzten Moment gerettet. Beispielhaft vor Augen geführt in der Szene, in der Suko im Verlies angekettet ist. Zu oft in zu kurzer Zeit setzt der Zombie entweder zum finalen Biss, oder Ghoulie zum entscheidenden Schnitt an und jedesmal erfolgt aus verschiedensten, z.T. auch etwas konstruierten Gründen die Rettung in letzter Sekunde. Na ja...

Ansonsten gefällt mir aber u.a. auch die Textsicherheit bei bestimmten Songs, zumal diese auch sehr gut zur beschriebenen Szene passen. Daumen hoch dafür.

erstellt am 26.10.17 21:05
Mit den Personen stimme ich dir zu, habe ich ja ähnlich geschrieben. Der Rest hat mich jetzt nicht gestört. Aber so sieht es halt jeder anders. Rettung in letzter Sekunde ich doch eigentlich logisch, sonst wär es ja nicht spannend, oder...? Versteh ich nicht... Stelle mir gerade eine Szene vor, in der der Held nochmal einen trinken geht, sich die Schuhe zubindet, dann langsam zur Rettung schlendert, weil er bis zum finalen Biss oder sonstwas ja noch 20 Minuten Zeit hat. Die zu rettende Dame winkt dann ganz locker mit der noch nicht gefesselten Hand und der Dämon/Bösewicht mault, weil er noch gar nicht richtig angefangen hat. Wäre doch auch irgendwie seltsam, oder?


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