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Thema: 2042 - Die Chronistin von Toghan
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Antworten zu diesem Thema: 14

 
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erstellt am 02.09.17 19:27
http://www.bastei.de/imgs/493148535_5062573457.jpg

Geschrieben von Eric Wolfe

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Ich spürte die Wärme ihrer Haut, als sie Suko und mich bei der Hand nahm. Ein unangenehmes Kribbeln und Stechen jagte mir durch die Finger, als wären sie lange eingeschlafen gewesen und wachten nun allmählich auf.
Instinktiv wollte ich die Hand wegziehen, doch Chloe Maxwell – nein: Vrytha! – hielt sie fest. Beinahe unmerklich schüttelte sie mit dem Kopf.
„Keine Angst“, flüsterte sie. „Euch wird nichts geschehen. Aber ihr müsst die Vergangenheit erleben, um sie zu verstehen.“


die leserseite ist mal wieder voll stress für die neuen autoren. wenigstens heissen sie nicht fremdautoren.

sollen sich nichts draus machen.

okay, die aktuelle trilogie von Eric Wolfe aka ihr wisst schon wer und Stefan Albertsen find ich echt gut, aber weiß noch nicht obs für 5 von 5 kreuzen reicht. wahrscheinlich schon. fehlt halt noch der 3. teil.

erstellt am 05.09.17 11:45
Erst dachte ich; Vergangenheitsreise, och nö, nicht schon wieder…

Aber dann … gleich am Anfang, der Wanderer… seine Reden (das jetzt und hier, und nicht nur Montag Abends)
Die Geschichte um Thogan; über Vrytha und Kerrendes… die Zusammenhänge von den Großen Alten und Atlantis bis hin zu der Wahren Identität des Wanderers… Der schwarze Tod…
Total Klasse diese neue Sichtweise auf Vergangenes… Ich bin begeistert.
Was muss das dann erst für ein Fest für die Leser sein, die die Geschichte schon aus den alten Heften von JD kennen?!

So macht Geschichte Spaß… Wertung 5/5

erstellt am 05.09.17 16:41
Knollo schrieb:
Was muss das dann erst für ein Fest für die Leser sein, die die Geschichte schon aus den alten Heften von JD kennen?!

So macht Geschichte Spaß… Wertung 5/5

Glaube mir, ein sehr großes Fest. Richtig schön, wirkt gerade noch ein bisschen nach..... Hach, die guten alten ZEiten verwoben in den guten neuen ZEiten. Ein Traum.
Nein, im Ernst, ich habe es gelesen, war auch absolut begeistert. Leider habe ich gerade keine Zeit etwas ausführlicher zu schreiben. ABer da kommt noch was!

erstellt am 05.09.17 18:25
leni schrieb:
Knollo schrieb:
Was muss das dann erst für ein Fest für die Leser sein, die die Geschichte schon aus den alten Heften von JD kennen?!

So macht Geschichte Spaß… Wertung 5/5

Glaube mir, ein sehr großes Fest. Richtig schön, wirkt gerade noch ein bisschen nach..... Hach, die guten alten ZEiten verwoben in den guten neuen ZEiten. Ein Traum.
Nein, im Ernst, ich habe es gelesen, war auch absolut begeistert. Leider habe ich gerade keine Zeit etwas ausführlicher zu schreiben. ABer da kommt noch was!

Vorallem weil der Klassiker wieder dabei war. John zerreist sein Hemd! ...ob er wohl seine Hemden in der Reinigung abgibt?

Der zweite Teil war echt ein Fest. Der Erste auch, nur das Rezi nehme ich hier mal mit. Ein toller Handlungsbögen der alt und neu wunderbar vermengt. Flynn kann einem ja fast leid tun das nix klappt was er anpackt. Irgendwie sympathisch das ich hoffe das er die Seite wechselt. Er taugt als Bösewicht nicht wirklich.

Beim schwarzen Tod werde ich Nostalgisch. Nicht soweit, das er zurückkehren sollte, aber ich mag die Idee mit seinen Brüdern. Ihre Geschichte macht sie sehr bedrohlich. Wären alle 5 damals erwacht, hätte John keine Chance gehabt. So kommt das mir vor. Bin sehr gespannt wie das wohl weitergeht und ob sie frei kommen...irgendwann.

Aufjedenfall toll erzählt und jetzt bin ich mal gespannt auf Teil 3.

Bis später.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:27 Uhr bearbeitet)

erstellt am 05.09.17 20:17
Vikki schrieb:
Vorallem weil der Klassiker wieder dabei war. John zerreist sein Hemd! ...ob er wohl seine Hemden in der Reinigung abgibt?

Geil, dass das nicht nur mit auffält! Reinigung geht nicht, die sind doch jetzt alle kaputt! Am besten schreiben die Herren Autoren mal eine Shopping-Szene, wo John mit nacktem Oberkörper in der Umkleide steht und neue Hemden anprobiert! Der Kleiderschrank ist langsam leer!

erstellt am 05.09.17 21:03
leni schrieb:
Vikki schrieb:
Vorallem weil der Klassiker wieder dabei war. John zerreist sein Hemd! ...ob er wohl seine Hemden in der Reinigung abgibt?

Geil, dass das nicht nur mit auffält! Reinigung geht nicht, die sind doch jetzt alle kaputt! Am besten schreiben die Herren Autoren mal eine Shopping-Szene, wo John mit nacktem Oberkörper in der Umkleide steht und neue Hemden anprobiert! Der Kleiderschrank ist langsam leer!


Der Kleiderschrank wird niemals leer, weil Shao seine Hemden im Zehnerpack kauft und automatisch nachlegt, wenn er bei drei angelangt ist. Sie sorgt ja auch dafür, dass sein Kühlschrank voll ist.

erstellt am 05.09.17 21:17
Ach, ich Dummerchen, ich vergaß!!!

erstellt am 05.09.17 21:21
Wunderbar! Ich vergebe volle 5 von 5 unbequemen Widderhornkopfschmücken. Aber bevor ich hier richtig loslege, will ich erstmal kurz den Inhalt zusammenfassen. Ganz kurz. Wer es ausführlicher mag, sollte beim Folgeheft S 6-8 lesen. Also bitte:
Inhalt:
Vrytha in Cloes Körper nimmt John und Suko mit in ihre Erinnerungen, die sogar noch eine Stufe tiefer gehen, als sie (damals) in die Erinnerungen des Schwarzen Tods eindringt. Ist nicht so kompliziert, wie es sich jetzt anhört. Wir kommen nach Toghan und erfahren vom Aufstieg eines ominösen Verblenders, dem Wanderer, der tatsächlich niemand Geringeres als der Schwarze Tod ist. Vrytha ist seinem Charme erlegen und schreibt für ihn das Kompendium. Zu spät erkennt sie, dass er keineswegs bewundernswert ist, sondern ein unberechenbarer, grausamer, eigennütziger Dämon. (Was jeder JS-Fan ja schon seit Jahrzehnten weiß.) Mit tragischen Konsequenzen für ganz Toghan. Kerrendes/ST wird von den Großen Alten abgewatscht, erstarkt, vollendet seine Brüder und sperrt sie in Kerker ein, wie auch Vrythas Geist. Verbündet sich mit Asmodis. Verlässt das dem Untergang geweihte Troghan (S.59). Lurion mit den Drengars neuer Kroagh=Herrscher von Toghan. Kompendium reißt Barantar an sich. (S. 57)
Zeitgleich zur Erinnerungszeitreise, also im Hier und Jetzt, befreit sich Abe Douglas ein paar tausend Kilometer weiter von seinen Fesseln. Kommt aber nicht besonders weit, weil ein verjüngter Grenville ihn mit seiner eigenen Waffe bedroht.
John muss sich kurzzeitig in der Realität mit Drengars auseinandersetzen. Packt er aber.
Meinung positiv:
Ich kann mich der überwiegend positiven Meinung meiner Vorredner nur anschließen. Wisst ihr, warum ich nicht anders konnte, als die volle Punktzahl zu vergeben? Weil ich, was jetzt nicht sooo häufig vorkommt, mal wieder das Gefühl hatte, einen wichtigen Roman für die Serie zu lesen. IRH und RM haben schon gezeigt, dass sie das können. Und EW steht ihnen jetzt nicht nach, sondern kann es auch! Verbannung und Wiedererstarkung des Schwarzen Tods! Na, wenn das nichts ist! Wer möchte das nicht lesen????!!!! Der Roman beginnt schon gut mit der Erinnerungsreise in Vrythas Erinnerung. Gut, las sich schön kuschlig, Vrytha ist ja bisher als Serienfigur recht neu und nur in der Flynn-Sache wichtig. Also, schön zu lesen, weil der Handlungstrang weiter geht. Aber ab Seite 21 tauchen wir ein in die Erinnerungen des Schwarzen Tods. Einer der beliebtesten Gegner Johns ever- ever- ever!!! Hallo, der Schwarze Tod!- und wir mitten in seiner Erinnerung! Wir erfahren also im Folgenden nicht nur, wie Vrytha in die Seelengruft kam und die Brüder in ihre Kerker, sondern haben eine Verbindung vom Flynn-Handlungsstrang zu denen vor zig Jahren, Abenteuer, die John schon erlebt hat, als der Strom noch farblos war. Wie ich schon oben sagte, das Beste aus damals und heute in einem Roman vereint. Hach. Ein Traum.
Der Roman ist sehr erzählerisch geschrieben. Plätschert im positiven Sinne so vor sich hin, wird immer spannender und spannender mit wachsender Macht von Kerrendes /ST. Da jeder Fan (und wohl auch Neu-Leser) schon lange vor Vrytha geschnallt hat, mit welchem Kaliber sie es zu tun hat, erzeugt der Roman eine unglaublich düstere Atmosphäre. Man möchte hineinschreien und Vrytha und ganz Toghan warnen. Also ich war voll drin. Außerdem danke ich (wohl auch in Vikkis Namen) hochoffiziell für die Sätze auf S. 54.: „Ohne mir die Zeit für Sorgfalt zu nehmen, riss ich mein Hemd auf. Die obersten Knöpfe sprangen davon, doch nun lag wenigstens mein Silberkreuz frei.“ JA, wir brauchen auch mal einen gerechten Ausgleich zu den ganzen wippenden Brüsten der letzten Hefte!
Meinung negativ:
Hier gibt es bei einem 5-Punkte-Heft nicht viel zu berichten. Ich habe Flynn vermisst. Was macht der denn die ganze Zeit? Am Ende habe wir in Cloe nicht nur 2, sondern sogar 3 Seelen, Debbie quetscht sich auch noch rein. Das fand ich ja schon im letzten Heft nicht sooo doll.
Fazit:
Ich ende wie ich begann: wunderbar!

erstellt am 10.09.17 18:54
Eric schreibt wohl gern große Ergänzungsgeschichten zu der Vergangenheit wichtiger Charaktere, die kaum in der Gegenwart spielen. Grundsätzlich bin ich davon kein Freund. Es ist natürlich wichtig, aber fast der ganze Text dafür? Wenn Bastei die JS-Marke ausbauen will, warum dann keine Zusatztaschenbücher für Fans, so in der Art von Zaubermond.


Auch in anderen Dingen störte mich das erste Viertel des Romans ziemlich. So stark, dass ich am überlegen war, eine Bewertung auszusetzen. Die Geschichte war anfangs wie eine eigenständige Fantasywelt ohne großen Bezug zu JS aufgebaut. Das änderte sich mit dem Auftritt des Schwarzen Tods. Dafür stoße ich mich daran, dass wichtige Fakten zu einem sehr alten Gegner aufgestellt wurden. Nicht nur zu ihm, auch zu den Großen Alten oder Atlantis. Allein die Tatsache, dass das Schwarze Gerippe Brüder haben soll ist so eine Sache. Ich wette, das wurde nicht mit Dark abgeklärt. Muss man das überhaupt? Sind ihm die Co-Autoren Rechenschaft schuldig, wenn sie tief in die Ursprünge der Serie eingreifen? Ich finde, ja. Auch wenn die Kommunikation mit Dark etwas altmodisch vonstatten geht oder er sich ziert. Ich möchte nicht, dass die Serie wie gerade in zwei Richtungen abdriftet. Hat man Dark zumindest nach diesen Änderungen darüber informiert? Oder existieren diese Tatsachen in den Geschichten des Hauptautors schlichtweg nicht?

Noch einmal kurz darauf zurück, was mir im ersten Viertel nicht gefallen hat. Das las sich für mich ziemlich nach „linker Propaganda oder Meinung“ zum aktuellen Flüchtlingsthema, verpackt in eine JS-Geschichte. Eventuell bin ich da momentan auch übersensibel, weil irgendwie haufenweise Leute die künstlerisch aktiv sind, in den Werken drohend den Zeigefinger gegen die AfD und Wutbürger heben. Unabhängig davon, ob ich das Thema grundsätzlich auch so sehe, ich brauche nicht dauernd eine Belehrung darüber.

Es ändert sich wie gesagt nach dem ersten Viertel. Ich möchte nur noch erwähnen, es ist ziemlich leichtsinnig von John und Suko so einfach Vrytha zu vertrauen. Wäre es doch eine Falle gewesen, die Gegenseite hätte hier gut dafür sorgen können, dass die Geisterjäger ihr eigenes Ich vergessen und ausgeschaltet sind.








Die Geschichte wird dann doch spannend. Hat Bezug zu einem Themengebiet der Co-Autoren, liefert auf unterhaltsame Art wichtige Informationen und neue Eindrücke. Abe Douglas hätte man komplett rauslassen können. Ein gescheiterter Fluchtversuch und ein Cliffhanger. Das macht den Kohl nicht fett.


Die ewige Kritik am Einmischen in Dark-Themen ohne Absprache (verbessert mich, wenn ich falsch liege. Ich bin mir wirklich sicher, höchstens die Redakteurin hat „i.A.“ ihr OK gegeben) kann ich aus der Heftwertung lassen und allgemeiner betrachten. Dass ich diese Art von Informationsfülle-Geschichte bei vielen Themen nicht mag geht aber an Eric Wolfe direkt. Ein überdurchschnittliches Abenteuer.

erstellt am 17.09.17 09:58
Schöner Roman, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Erklärung, wieso der Schwarze Tod die Seiten wechselte, fand ich gelungen und beantwortet eine Frage, die ich mir schon vor vielen Jahren stellte, mit der deren Auflösung ich aber nicht mehr unbedingt gerechnet hatte.

In einem Punkt muss ich dem Gleichgewicht zustimmen: auch ich fühlte mich in einigen Passagen mit dem allzu platten Ende der Moralkeule gekitzelt.

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