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Thema: 2043 - Für immer und einen Tag
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erstellt am 03.09.17 18:42
http://www.bastei.de/imgs/495399559_bb1dbc423b.jpg

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Abe Douglas starrte auf sein Gegenüber, einen blutjungen Mann, der den Blick ohne erkennbare Regung erwiderte. Vor weniger als 24 Stunden war er noch ein alter, grauhaariger Einsiedler gewesen.
„Hast du verstanden, was ich sagte?“
Abe nickte. Sein Atem ging schneller, und ein unangenehmes Prickeln durchströmte ihn.
„Ja, habe ich“, gab er mit rauer Stimme zur Antwort. „Du bist Rudy Grenville.“
Abe atmete tief durch und starrte auf die Mündung seiner eigenen Pistole, die auf ihn gerichtet war.
„Und du bringst den Tod!“


schönes titelbild, aber die handlung war ein bisschen lahm. zuviel rückblick. grad so halt eben, Sinclair und sein team stehen rum und genießen den rückblick in die vergangenheit. das war mir dann halt doch zu lahm geschrieben.

ich geb der trilogie 4 von 5 kreuzen.

erstellt am 07.09.17 22:37
Lahm fand ich den Teil nicht. Ob es jetzt noch einen weiteren sonderbaren Menschen gebraucht hätte, weiß ich nicht. Plus einem sonderbaren Indianer? Mit Chloe als neue Dreigeistigkeit wären es genug gewesen. Trotz allem war es nicht langweilig und die Beschreibung, wie der verlorene Kontinent Toghan wieder erscheint, war sehr stimmig. Mir fehlt nur eine Begründung, wodurch er eigentlich in der Welt erscheinen will. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat Lurion darauf keinen Einfluss.

Die Drengars find ich übrigens auch ne tolle Gruselidee und das Konzept der 4 Brüder von Kerrendes mag ich auch. Nett das man den Namen "Der schwarze Tod" nutzen könnte, da ja die großen Alten das Fünfer Gespann so genannt hatte. Weiter so, bin gespannt auf die Fortsetzung.

erstellt am 08.09.17 11:04
Manchmal ist es doch gut wenn man eisern beendet was man anfängt… Nach dem letztem Heft, was ich so überwältigend fand, viel es mir schwer diesem Heft die gleiche Unbedarftheit entgegen zu bringen… es las sich zu Anfang auch ohne groß zu fesseln…
Abe Douglas in allen 3Teilen nur Statist… John & Co. wieder nur Zuhörer… von Flynn hört man auch nix mehr… puhhh… aber dann kam er, Lurion der Kroagh… ach nein (obwohl die Drengar ein Highlight sind)… Grenville, na gut (erinnerte mich Anfangs an die Serie Forever) wegen seiner Lebensgeschichte und sein Talisman… aber jetzt endlich kam sein Auftritt… Abukcheech! Was für ein schönes Finale…
Absolut begeisternd … 4/5! Alle 3 Teile gehören für mich zum besten (kratzen schon fast an der IRH Sphäre)… Einfach eine schöne Geschichte und ein guter Einstieg von Stefan A., ich bin gespannt auf sein nächstes Heft…

PS.: Vielleicht sollte JS jetzt einfach mal sein Kreutz in die Nähe von Sedonia bringen… Lebensatem?!, Lurion wurde dessen beraubt… und von einem Strudel aus Licht nur verschluckt…
aber was weiß ich schon…

erstellt am 10.09.17 15:31
Es freut mich außerordentlich für Neuling SA, dass er bei Euch gut ankam, mir hat er nämlich nicht gefallen. Da waren sehr viele schöne, treffende, stimmige Formulierungen dabei, dann aber auch wieder Passagen, die ich furchtbar fand. Möchte nicht so doll draufhauen, tut mir ja fast immer selber leid, wenn ich was nicht gut fand und sage/schreibe deswegen einfach nur: 3,5 Totems. Theater-Sympathiespunkt schon eingerechnet.

erstellt am 10.09.17 18:55
Dies ist also der erste eigenständige Band von Stefan Albertsen, an dem ich ihn messen möchte. Er konnte bereits in Zusammenarbeit mit Eric Wolfe eigene Kapitel schreiben. Nicht erst in JS, sondern schon 2011 im PZ 966, den er zusammen mit Oliver Fröhlich schrieb. Daraus ist dann offenbar keine „Festanstellung“ geworden. Schade, Stefan hätte gut zum PZ-Autorenteam gepasst. Denn für mich hat sich die Geschichte mehr wie ein PZ als ein JS gelesen. Einfach nur ein Bauchgefühl, aber wie fleißige JS-Leser wissen, trügt das so gut wie nie.

Besonders der Mittelteil hatte wenig JS in sich. Die Erzählung von Roanoke und die Besessenheit durch die Drengars hätten auch wunderbar in eine andere Serie gepasst. Für mich hat Stefan das „Sinclairfeeling“ noch nicht richtig erfasst. Muss er auch nicht, es ist ja erst sein Einstiegsroman. Und es gibt genug etablierte Co-Autoren, die ihren ganz eigenen Stil in ihre Arbeiten fließen lassen statt zu versuchen, das Lesegefühl der alten Darkhefte beim Käufer zu aktivieren. Puh, ich musste kurz überlegen, wie ich das Wort „kopieren“ umgehe. Gerade wenn man noch ähnliche Serien neben JS liest ist man froh, wenn man das Einzigartige um den Sohn des Lichts hat. Ich schätze alle Co-Autoren die versuchen dem Stil von JS treu zu bleiben.

Stefan Albertsen schreibt wirklich gut. Ich hatte Spaß an dem Abschluss der Trilogie. Wenn er seinen eigenen Erzählstil etablieren will steht es mir nicht zu, ihm das auszureden. Aber etwas mehr „Sinclairflair“, im eingewoben im Text, wäre perfekt.


An keiner Stelle habe ich mich wirklich gestoßen und bin aus dem Lesefluss raus gekommen. Aber zwei Anmerkungen zum Anfang und zum Finale habe ich noch. Der Stab des Buddha bleibt ein Rätsel. Lässt er komplett die Zeit still stehen? In welchem Umkreis? Mir gefällt die Erklärung besser, dass er mit der Zeit nichts macht. Er lässt nur Lebewesen verharren, die den Befehl vernehmen. Außer demjenigen, der ihn aktiviert. Damit wäre der Wirkungsbereich auch geklärt, es wäre die Hörweite. Und es würde den Stab nicht so übermächtig machen, in ihn einem Flugzeug zu aktivieren wäre unter dieser Regel ziemlich dämlich. Und alle, die für 5 Sekunden unter seinem Bann stehen, können sich an diese kurze Zeit nicht mehr erinnern. Mir fehlt also eine Erklärung, warum Vrytha eine Ausnahme ist.

Und wenn ab der „Aktivierung“ der Phasenverschiebung von Toghan alle die mit ihm in Kontakt kommen Erinnerungslücken haben bleibt zu hoffen, dass kein anderes Flugzeug darüber hinweg fliegt oder ein Boot sich dem Gebiet nähert. Na gut, jetzt werde ich wieder sehr kleinlich.



Für das Ritual zum Schluss braucht Vrytha angeblich zwei Dinge. Viel Platz und viel Ruhe. Sie nennt es Abgeschiedenheit, ich habe es aber so interpretiert. Beides hätte man besser umsetzen können. Der Strand, ohne Deckung unter freiem Himmel, ist nämlich ein gefährlicher Platz, wenn ein Angriff bevor steht. Vrytha steht dann mit ausgebreiteten Armen da, viel Platz ist das nicht, hätte auch in einem sicheren Raum oder Keller funktioniert. Und richtig Ruhe hat sie am Strand auch keine, da sie direkt von den Bestien angegriffen wird.

Ich hätte geschrieben, dass sie den Strand wegen seiner Nähe zu Toghan braucht. Ein Boot zu besorgen und noch näher auf's Meer zu schippern hätte zu lange gedauert. Und dann hätte ich das Team einen großflächigen Ritualkreis in den Sand zeichnen lassen, der für einen Innenraum in einem Gebäude zu groß gewesen wäre. Sand eignet sich perfekt, wenn er sogar etwas feucht ist, da braucht man keine Kreide um den Kreis zu zeichnen, sondern nur seine Finger. Hätte auch als Erklärung gepasst, warum ein Boot nicht geht. Die Sache ist, ich hätte vielleicht eine gute Idee gehabt, aber garantiert nicht so gut schriftlich umgesetzt wie Stefan. Deshalb ist er Autor und ich nörgelnder Rezensionsschreiber.


Besonders für den ersten eigenen JS muss ich nicht übermäßig kritisch sein. Das ist anderen Co-Autoren nicht so gut gelungen. Ich hoffe, dass Stefan weiter dabei bleibt und bin gespannt, in welche Richtung er sich entwickelt. Eine gute Note ohne Abstriche sollte für den Anfang reichen.

erstellt am 18.09.18 10:40
Handlung : Zusammen mit Chloe Maxwell , in der sich nun die Seelen von Vrytha und Deborah befinden , reisen John und Suko nach New York.Schon auf dem Flug ,gibt es einen Zwischenfall mit den Drengars.Zusammen mit FBI - Agent Stoner , macht sich das Trio ,dann auf den Weg zur Ostküste. Dort treffen sie in Kill Devil Hills auf Abe Douglas , in Begleitung eines jungen Mannes. Vrytha warnt John , vor der Toghanmagie , die in ihm wohnt. Staunend erfahren John und Suko , von Abe , das es sich bei dem Fremden ,um Rudy Grenville handelt , dem eigentlich alten Einsiedler. So erfahren die Geisterjäger , Rudys unglaubliche Geschichte , der vor 450 Jahren , mit den ersten Siedlern nach Roanoke Island kam. Dort freundete sich Rudy mit dem Indianer Abukcheech an , der ihm schließlich ein Schutztotem schenkte. Dieses war der Grund , das Rudy als Einziger überlebte , als Lurions Drengars , unter den Bewohnern der Insel ein Blutbad anrichteten.Lurion verfluchte Rudy daraufhin , zu einem besonders perfiden ewigem Leben. Und nun schickt sich der Kroagh Lurion erneut an , die Küstenbewohner zu überfallen.Die Ereignisse überschlagen sich ,als eine besessene FBI -Agentin , den Besprechungsraum stürmt und auf John schießt. Es gelingt , mit Mühe und Not , den Angriff abzuwehren , obwohl Abe verletzt wird. Laut Kerrendes Aussage , steht Abe nun ein qualvoller Tod bevor , den niemand verhindern kann.Während die Geisterjäger noch schockiert sind , greift Lurion erneut an , um Vrythas Seele wieder einzufangen. Kann es den Geisterjägern gelingen, mit Vrythas Hilfe und der Magie des indianischen Totems , Toghan wieder in eine andere Dimension zurückzudrängen ?

Meinung : Der dritte Teil der Toghantrilogie wurde von Stafan Albertsen geschrieben. Ich habe den sympathischen Autor , aus dem hohen Norden , auf der 2. John Sinclair-Con kennengelernt. Beneidenswert, das er das Glück hat , dort zu wohnen , wo andere Urlaub machen. Für mich ein langgehegter Traum , der sich, für mich persönlich ,wohl nicht mehr erfüllen wird. Bleibt mir nur der jährliche Nordsee - oder Ostseeurlaub. Aber zurück zum Roman , der für Stefan , der erste alleine geschriebene Sinclairroman war. Er gab hiermit ein ordentliches , wenn auch nicht ganz makelloses Debut. Im Mittelpunkt dieses Romanes steht Rudy Grenville , dessen interessante Geschichte hier enthüllt wird. Diese ist ebenfalls interessant ,aber nicht so packend , wie Vrythas Geschichte. Für mich kann der dritte Teil , den Spannungsbogen , der ersten beiden Teile , nicht so ganz halten. Auf Seite 50 unterläuft Stefan , dann aber ein Fehler , beim Einsatz von Sukos Stab. Zur Wirkungsweise des Stabes hat Jason festgelegt : Nach Rufen des magischen Wortes " Topar " bleibt die Zeit für 5 Sekunden stehen. Alle Personen in Hörweite erstarren in dieser Zeit. Wohlgemerkt Personen, die hören können. Hat denn nun, eine bereits abgeschossene Pistolenkugel, Ohren oder kann sie hören ? Ich denke mal nicht. Also konnte die Pistolenkugel , nicht in der Luft stehen bleiben. Suko konnte John, auf diese Art also nicht retten. Ganz im Gegenteil , dadurch das John erstarrte , konnte er der Kugel , auch nicht mehr ausweichen. War zwar spektakulär gedacht , funktioniert aber nicht. Auch der anschliessende Kampf mit den Drengars , bis Seite 51 ,wirkt nicht richtig überzeugend. Warum sollte John mühselig jeden einzelnen Drengar mit dem Kreuz berühren , um ihn zu vernichten ? Besonders da er weiß , das eine kleine Verletzung zum Tod führen kann. Hier wäre es wesentlich wirkungsvoller gewesen , wenn John , sein Kreuz aktiviert hätte. Nachdem er , für Leni , sein Hemd aufgerissen hat.
Ansonsten ist Stefans Schreibstil , den ich bereits aus PZ - Romanen kenne , aber gut gewesen. Für seine JS - Premiere gebe ich die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:01 Uhr bearbeitet)

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