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Thema: 1130 Die Braut der Leichenwürmer
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erstellt am 21.09.17 18:41
Michael Breuers Weltraumtrash wird mit einem zweiten Roman fortgesetzt. Am Ende des letzten Leichenwurm-Einsatzes konnten die Viecher eine Frau unerkannt infizieren, die jetzt zurück in die Zivilisation reist. Dort angekommen geht es direkt krass los, inde

Halt Moment! Was soll das denn? Sie wird doch unter Quarantäne gestellt und man geht sehr verantwortungsbewusst mit der kontaminierten Frau um? Keine Splatteraction? Mer Cahot und Jon Tannerk wurden des Amtes enthoben und sind gerade eher traurige Gestalten als schießwütige Helden? Das ist doch kein Trash, das ist eine interessante und ernste Geschichte. Also wirklich, da hat Michael mich gut reingelegt. Ich freue mich über diesen Stilwechsel, hätte aber auch verstanden, wenn er weiter voll die Trashschiene fährt. Denn es war kein schlechter Trash.

Im zweiten Teil wird die Handlung dann doch klischeehafter und platter, wenigstens ein Hauch Trash. Weil der neue ERHABENE dem Chefwissenschaftler Druck macht, mehr über die Leichenwürmer und die Infizierte herauszufinden, wird die Sicherheit vernachlässigt. Die Lady kann sich befreien. Und weil jede zuständige Ebene ganz klassisch denkt „das schaffe ich allein, ich brauche keine Verstärkung“ kommt es bald zum Chaos.


Zeitgleich trifft ein altbekanntes Trio beim Labor ein. Mer und Jon wollen ihre Freundin befreien, denn der Chefwissenschaftler hat keinen so perfekten Ruf und angeblich noch unschöne Experimente am Laufen. Eine total dumme Idee, wenn das die Autoritäten auch nur ansatzweise vorher oder hinterher mitbekommen sind die am Arsch. Schließlich stehen die Experimente unter der Schirmherrschaft des ERHABENEN. Egal, dafür bekommen wir endlich mal wieder was von Bibleblack zu lesen. Ich habe den alten Hund vermisst. Er ergänzt die Truppe und ist wichtig für den Erfolg des Überfalls. Denn er geht professionell an die Sache heran. Am Ende muss er Jon und Mer kurz aus dem Spiel nehmen, um in Ruhe seinen Job zu machen. Nämlich notfalls die ganze Anlage mit der Infizierten in die Luft zu sprengen, statt sie zu retten und die Leichenwürmer noch weiter zu verbreiten.

Was dann in einer halsbrecherischen Soloaktion auch nötig wird. Nach der Explosion kann Bibleblacks Körper geborgen werden. Seine Wunden verheilen mit medizinischer Unterstützung schnell. Trotzdem erwachte er nicht, liegt in einem Dämmerschlaf. Seltsam. Hoffentlich hat er nicht am Ende ein paar Würmer abbekommen und das Spiel wiederholt sich.


Ich habe fest mit einem Trash-Roman gerechnet. Doch davon nur die Grundrichtung bekommen, vieles war nicht übertrieben platt und manches sogar sehr düster. Bibleblack ist dabei, die Handlung ist gut erzählt. Da fällt es mir leicht eine wirklich gute Wertung zu geben.

erstellt am 23.09.17 20:56
die Ewigen, sie könnten auch die Idioten heißen, machen an der stelle weiter, wo sie aufgehört haben. der ERHABENE, auch so ein Idiot, legt alles in die hände eines wahnsinnigen Idioten. gefährliche experimente macht man natürlich auf der dicht besiedelten zentralwelt, wo dauernd raumschiffe kommen und gehen. optimaler gehts nicht mehr, damit sich parasiten verbreiten können, aber fehler passieren halt.

Dhyarras, MiB, nee, so was will der ERHABENE nicht, E-Blaster tuns auch. klar. nee, find ich nicht so überzeugend als ausrede für so ne unlogische geschichte. es gibt fast keine sicherheitsvorkehrungen, und wenn doch, dann natürlich nur so, dass die infizierten keine probleme damit haben.

und klar, wenn Bibleblack das labor in die luft jagt, aus ner ruine habens die würmer viel schwerer zu entkommen als aus einem intakten labor mit dicken wänden und funktionierenden abgeschlossenen türen.

ein ERHABENER, der nicht so ein Idiot ist, hät befohlen, dass Mer Cahot, mit all seinen erfahrungen, die untersuchung auf so einem wüstenplaneten macht, mit echten hochsicherheitsvorkehrungen.

ich denk halt mal, dass Bibleblack jetzt der nächste infizierte ist, der es schafft, auszubrechen, sobald er aus seinem koma aufwacht, und dass es dann erst richtig schlimm wird. der ERHABENE, so dumm wie der ist, wird dann bestimmt auch infiziert, und die parasiten haben dann den machtkristall und sind dann erst so richtig gefährlich.

erstellt am 24.09.17 04:07
Das Gleichgewicht schrieb:
Ich habe fest mit einem Trash-Roman gerechnet. Doch davon nur die Grundrichtung bekommen, vieles war nicht übertrieben platt und manches sogar sehr düster. Bibleblack ist dabei, die Handlung ist gut erzählt. Da fällt es mir leicht eine wirklich gute Wertung zu geben.[/quote]


Michael Breuer hat zumindest versucht, seine ganzen Logikfehler von Teil 1 zu korrigieren. Leider ist ihm das nicht ganz gelungen und er hat weitere produziert.
Davon abgesehen muss ich gestehen, dass er erzählerisch viel besser und spannender gearbeitet hat als in PZ 1120 "Leichenwürmer aus dem All", auch wenn ich den Gesamtplot immer noch grottenschlecht finde.

Besonders genervt hat mich die Aktion von Bibleblack. Im Grunde hätte man der Behörde Bescheid geben und den gesamten Komplex ausbrennen müssen. Reinzustürmen und ein paar Bomben anzubringen, die das Gebäude zum Einsturz bringen, es aber nicht verbrennen können, war nicht hilfreich. Dabei werden sicher einige Würmer überlebt haben, die es dann leider in den 3. Teil schaffen.

Und was das Thema Trash anbelangt:
Sorry, aber ich kann weder Killertomatos, Sharknato 1-X oder SchleFaZ etc. etwas abgewinnen. (Naja, - Tremors "Im Land der Raketenwürmer" etc. - fand ich toll!) Ich weiß, das ist Geschmackssache, zudem es gibt ja auch für alle meine Beispiele genug Fans, aber ich persönlich brauche das nicht auch noch in PZ.


erstellt am 24.09.17 19:03
Ein wenig zu viel Alien Filme und Stirb Langsam Filme konsumiert? Als nächstes sollte der Erhabene vielleicht Macheten ausgeben, die können ja auch ganz tödlich sein. Besiegen die Vampirischen Selbstheilungskräfte eventuell auch Leichenwürmer?

erstellt am 29.09.17 23:50
Also bei mir war der Roman eine Premiere! Warum? Ich habe zum bisher ersten Mal einen ganzen Kurzroman nahezu am Stück gelesen. Also: Lieber Michael: SUPER JOB!

Als Bibleback losgelegt hat, hat mich das persönlich an Kurt Russel als "Snake Plissken" erinnert. Insgesamt fühlte ich mich wie in einem "Äktschn-Movie", in dem einfach ständig etwas passiert und kaum Zeit zum Atemholen bleibt!

Ich finde übrigens, dass hier durchaus Stoff für einen Zweiteiler gewesen wäre. Zu egrne hätte ich noch etwas über die "königin" und das Vorhaben der "weißen Könige" erfahren, aber ich bin sicher: das kommt noch.

Bei der ganzen "Trash" Diskussion möchte ich aber noch hinzufügen: der neue ERHABENE ist ja wohl mal als Person sehr interessant geraten, großes Kompliment an Michael. Der "Lächler" wird uns sicherlich noch etwas Freude bereiten!

Was mich ja zu sehr interessiert hätte: Was wäre wohl passiert, wenn die sedierten Vampire infiziert worden wären? Wären dass dann die "Sturmgeschütze" der Leichenwürmer geworden?

Nein, klasse Roman! Äktschn? Check! Stimmung? Check! Spannung? Check!

Bitte mehr davon, lieber Michael!

erstellt am 02.10.17 11:47
Handlung : Nach den Ereignissen auf FUEGA IV sind Mer Cahot und Jon Tannerk ihrer Posten enthoben worden.Ihre Gefährtin Della Yun, wurde, als von den Wurmparasiten infizierte Person , in die gesicherte Obhut von Dr. Zemek , in desen Forschungslaboratorien überstellt. Da dem Doktor unethische Experimente nachgesagt werden , entschließen sich Jon und Mer dazu , Della zu befreien. Mer wendet sich dazu , an seinen alten Bekannten Starless Bibleblack. Dieser kommt auch wirklich, aus seinem selbsgewählten Exil , um Jon und Mer zu unterstützen. Doch als sie den Laborkomplex erreichen , müssen sie erkennen , das sie zu spät kamen.Im Labor ist bereits das Chaos ausgebrochen und Della als Zombiebraut dabei , die dortigen Ewigen mit den Parasiten zu infizieren. Bibleblack entschließt sich zu einer selbstmörderischen Einzelaktion , um den gesamten Komplex in Schutt und Asche zu legen.

Meinung : Mit diesem PZ - Roman ohne Zamorra , setzt Michael Breuer seine begonnene Handlung um die Ewigen und die Wurmparasiten spannend fort. Da ich auch SF- Tremen gerne lese , aber keine gesamte Serie davon lesen möchten , werde ich hier auch bei PZ gut bedient.Dabei war ich von den Ewigen immer schon fasziniert gewesen.Mit Starless Bibleblack baut Michael , auch einen meiner Lieblingscharaktere , von Volker Krämer geschaffen , gekonnt in die Handlung ein. An sich ist die Wurmhandlung ziemlich eklig , also sollte man sich besser nicht zu viele Gedanken dazu machen. Aber Michael macht seine Sache Sehr Gut und liefert hier einen spannenden Roman ab. Von mir gibt es die Note 1 = Sehr Gut ( 5 von 5 Kreuzen ) . Ich mag den Autor einfach und wurde auch hier nicht enttäuscht.

erstellt am 06.10.17 21:14
Sinclair schrieb:
Da ich auch SF- Tremen gerne lese , aber keine gesamte Serie davon lesen möchten , werde ich hier auch bei PZ gut bedient.

geht mir auch so. will keine reine SF-serie, aber bei PZ ist es genau richtig.

Sinclair schrieb:Dabei war ich von den Ewigen immer schon fasziniert gewesen.


ich kenn die Ewigen nicht schon ewig. hab dann hier das gefunden

http://elefantenmike.de/wk-giesa/pz-bg-3.html

Trotz des mittlerweile wieder sehr großen Machtbereichs gibt es nur relativ wenige Ewige. Der Arterhaltung wegen sind sie daher auch meist recht feige; sie gehen nur in einen Einsatz, wenn sie sich sicher fühlen, ansonsten schicken sie die »Men in Black« vor, dhyarragesteuerte Cyborgs.
Die Ewigen sind extrem langlebig, wenn sie sterben (sie nennen es hinüber gehen), lösen die Körper sich auf, nur die Kleidung bleibt zurück.
Als Uniform tragen sie einen silbernen Overall mit jeweiligem Rangsymbol, blauen Schulterumhang, Gürtel mit Dhyarra-Kristall in der Schließe.


so wie das hier beschrieben ist, wie die Ewigen sind, oder mal waren, war im roman überhaupt nichts mehr wieder zu erkennen. weiß nicht, was dich an den Ewigen da noch fasziniert.

ich denk, grad so ein SF-thema müsst ein bisschen logischer sein. so dämlich wie die Ewigen da sind, das hät in einen Western gepasst, Lassiter meets Tremors oder so was, aber für so ne weit fortgeschrittene zivilisation wie die Ewigen mit ihrem Erhabenen, da passt dieses idiotische einfach nicht.

es ist ja jetzt schon klar, dass die würmer gewinnen, weil die Ewigen so blöd sind, und zum schluss kann nur noch Zamorra die rettung bringen, aber ich find das wär was, was die auch mal ohne Zamorra hinkriegen müssten. ich mag das einfach nicht, wenn die so blöd sind.

erstellt am 06.10.17 21:41
Ach, die Menschheit gilt doch auch als (relativ) fortgeschrittene Zivilisation. Und wie idiotisch benimmt die sich!

erstellt am 08.10.17 13:55
Auf diesen Roman war ich sehr neugierig. Und gleich auf Seite sechs dachte ich '' Au Backe ''. War aber sicher nur ein Wortdreher bzw. Druckfehler.
Da stand in Spalte eins links oben : .....über das weitläufige Gelände das den NEUEN Kristallpalast des Erhabenen umgab.
Rechte Spalte mittig dann :...Der neue Erhabene hatte keinen Anlass gesehen einen neuen Palast errichten zu lassen.

Die Erklärung für das momentane Fehlen der MIB ist einleuchtend.
Die Erklärungen der anderen Logikfehler aus dem ersten Teil ist für mich weniger überzeugend.
Das die Würmer irgendwie das Hinübergehen bzw. den Auflösungsprozess blockieren ist klar. Nur dachte ich bisher immer der Dhyarra sei dafür verantwortlich. Vor allem da er sich nach dem Hinübergehen des Körpers selbst zerstört.
Wie z.B. könnte denn ein Ewiger dessen Kopf von einem Blasterschuss verdampft oder ganz profan von etwas zerquetscht wird, noch Zeit finden für sein Hinübergehen zu sorgen. Von der anschliessenden Vernichtung des Dhyarras ganz zu schweigen.

Die Kneipe im Raumhafen war ein Feature das mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Sie erinnerte mich spontan an ihr Gegenstück aus Star Wars. In Mos Eisley auf Tatooine.
Da tummeln sich nun also viele Spezies aus allen Teilen der Galaxie auf der Kristallwelt, deren Position doch eigentlich immer geheim war. Kann ich mich da an irgend einen Umstand nicht erinnern oder hat sich das geändert ohne das es erwähnt wurde?
Wie auch immer.
Diese Kneipe ist ein Ort der ruhig wieder auftauchen sollte. Gerne auch in etwas größerem Umfang.

Eigentlich mag ich ja verrückte und überdrehte Wissenschaftler. Vor allem dann, wenn sie auch wirklich genial sind. Aber dieser Dr. Morton, sorry, Dr. Sarde Zamek ist dies auf keinen Fall. Der verhält sich schlicht und ergreifend dumm.
Dessen Ende, bei dem er eine Ladung Würmer in den Mund geko....bekam erinnerte stark an die zweite Staffel von '' The Strain ''.
Dort gab es eine sehr ähnliche Szene.

Was Bibleblack betrifft, kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen. Was sollte das?
Dieses Vorgehen war alles andere als professionell. Es war geradezu stümperhaft.
Überhaupt verhalten sich die Ewigen sehr gewöhnungsbedürftig.
Haben Moranos Vampire wohl seinerzeit alle ausgesaugt die etwas im Oberstübchen hatten und nur die geistig schwächeren übriggelassen? Dhyarra ? Ja,richtig, da war doch was !

Aber bei aller Kritik.
Liest man das Heft ohne den Serienhintergrund der Ewigen zu beachten, dann tut der Roman das was er soll. Er unterhält einen für eine Weile ganz gut. Denn am Schreibstil hab ich nichts auszusetzen.
Oberflächlich gelesen ist der Roman sogar ziemlich gut.

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