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Thema: 1131 Dreizehn Schwestern
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Antworten zu diesem Thema: 5

 
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erstellt am 05.10.17 08:07
Endlich wieder ein ZAMORRA von Stephanie Seidel, auf deren Romane ich mich unter anderem dank ihres Lokalkolorits und ihres Humors immer ganz besonders freue. (Auch wenn ich damals ihren aus Veröffentlichungsgründen zum Zweiteiler aufgeblasenen und um den Jubiläumsband "herumgelegten" Roman 1099/1101 kritisiert hab.)

Gleich die Anreißerseite beginnt mit Ereignissen um Zamorras alten Kumpel Willem, der um sein Leben rennt. Als Gefangener der Hölle...

Überraschenderweise besteht die LKS diesmal nur aus zwei Seiten, die Personendarstellung, die bei den letzten Bänden die Mitte geschmückt hat, wurde diesmal weggelassen, vielleicht da es bei einem Seidel-Roman mit ihrer eigenen Protagonistenwelt dieser Übersicht weniger bedarf. Diesmal werden zwei "echte Leserbriefe" (also keine Forenposts) abgedruckt, die besonders auf Heft 1122 und 1127 eingehen, samt Susies Stellungnahmen.

erstellt am 05.10.17 11:28
Edit: Es war natürlich die 1099/1102...

erstellt am 07.10.17 15:18
ich geb dem roman 5 von 5 kreuzen.

ich hab immer gedacht, barometer stehn auf sturm und so und nicht auf 28 grad. anscheinend mit dem thermometer verwechselt.

ok bin mal gespannt wies weiter geht. kanns mir aber schon ein bisschen vorstellen.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
auf dem bild haben die ja einen thejadendolch gesehen. den werden sie brauchen, weil sie diesen Ahtan nicht gekriegt haben.


erstellt am 09.10.17 17:12
Ein schöner und abwechslungsreicher Kurzroman!

Fangen wir mit der Motzerei an: Die Action-Szenen könnte ich zum überwiegenden Teil nicht so Recht nachvollziehen. Ich fand die Schilderungen zu statisch und teils zu kompliziert.
Das Willem sich auch am Ende noch von der Sahara täuschen ließ und von Chukri gerettet werden musste: naja.
Der Roman war gespickt mit arabischen Formulierungen. Ich habe dadurch einiges gelernt, was gut ist. Mehr Begriffe hätten es aber definitiv nicht sein dürfen.

Jetzt aber zum Positiven: Tolle Introspektiven, die Figuren wirkten wie echte Menschen mit einem echten Leben. So liest man das in diesem Genre sehr selten! Klasse!
Ebenso war ich von der "Larvenablage" in das Opfer geflasht. Da muss ich sagen: Genial!

Das ganze Dschinn-Thema würde sehr spannend aufgezogen. Ich bin kein Zamorra Urgestein, deshalb war das sehr sehr interessant für mich und ich wünsche mir mehr davon!

Sehr plastisch war auch das Thema "Bannspruch" gelöst. Wirklich schön gemacht.

Stephanie Seidel hat mein bisheriges Lieblings-Zamorra-Zitat aus Seite 13 geschrieben:

"Man sprach nicht mit niederen Wesen, und schon gar nicht mit dem Essen. Normalerweise."

Also: Der Roman bekommt ein "Gut": Und ich wünsche mir mehr von Stephanie!

erstellt am 13.11.17 20:20
Handlung : Nach den Ereignissen in Paris , wird Willem van Kamp , weiterhin vom verletzt geflohenen Dschinn Ahtan bedroht. Bis ihn Ibrahim Choukri um Mithilfe bittet , um das Verschwinden von vier Männern , in Essaouira ( Marokko ) aufzuklären. Ibbrahim glaubt das eine Sahira , eine orientalische Hexe , am Werk ist. Diese benötigt bis zum sogenannten Sahara- Mond in drei Tagen , fünf Opfer um darin ihre Larven abzusetzen. Sollte die Brut gelingen , wären alle Kinder Essaouiras extrem gefährdet. Bei ersten eher zufälligen Begnungen , gelingt der Hexe stets die Flucht. So können Willem und Ibrahim nicht verhindern , das die Sahira auch das fünfte Opfer findet. Die Zeit drängt. So kommt es in einem alten ehemaligen Badehaus , zum entscheidenden Kampf.

Meinung : Ein Roman von Stephanie Seidel , bei dem der Leser erneut , vom alten Zauber des Orients gefangen wird , den Stepanie hervorragend vermitteln kann. Der Leser erfährt wieder einiges über Land und Leute , worüber die Autorin mit Freude zu schreiben scheint. Die Geschichte selbst ist gut und abwechslungsreich , weicht aber meines Erachtens nach , zu stark vom Titel ab. Die Dreizehn Schwestern , wie die Tejadendolche genannt werden , spielen entgegen des Covers und des Titels , überhaupt keine Rolle. Nur einmal wird ein Tejadendolch erwähnt , der im Besitz Salomos gewesen sein soll. Auch wird dem Leser am Anfang suggeriert , das die Handlung um den Dschinn Ahtan fortgesetzt wird , was sich aber auch schon bald als Trugschluß erweist. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe , war das jetzt der dritte Roman in Folge ohne Zamorra. Hin und wieder nicht schlimm , aber dreimal hintereinander ohne die Titelfigur , ist schon ziemlich oft. Schöne Bemerkung am Rande , das bei der Aufzählung diverser Geisterjäger auch John Sinclair nicht fehlte.Bei den Auseinandersetzungen mit der Hexe , gibt Willem nur eine dürftige Figur ab. Spätestens beim zweiten Kampf mit der Hexe, hätte er auf ihre Gestaltwandlerei nicht mehr hereinfallen dürfen.Insgesamt gibt es von mir die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 20:25 Uhr bearbeitet)

erstellt am 25.11.17 13:10
Daumen nach oben.

So eine orientalische Mahlzeit zwischendurch schmeckt ganz lecker.
Vor allem weil man, meiner Meinung nach, nun anfängt noch unbekannte Gewürze heraus zu schmecken.
Auf gut Deutsch: Die Handlung um Dschinn und Co. bekommt mehr Hintergrund und Tiefgang.
Und das ist gut so.

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