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Thema: 118 Die Kreuzweg-Legende
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erstellt am 08.10.17 22:23
Ich sollte mich eigentlich darüber aufregen, dass schon wieder ein Einzelabenteuer vertont wurde und dafür später wirklich wichtige Geschichten zusammengewürfelt werden, bis man sie nicht mehr erkennt. Aber diese Romanauswahl hat meinen Nerv getroffen. Ich mag mystische Legendenabenteuer sehr, das Taschenbuch ist ja auch eine prima Vorlage. Bei einem Fall der Woche muss nicht viel geändert werden. Wird es aber trotzdem, zum Nachteil des Hörspiels.


Denn einige Dinge die im Taschenbuch klar waren bleiben hier offen. Eigentlich so ziemlich alles. Die tragische Vorgeschichte des Grafen fehlt völlig. Da fragt man sich, wieso er wiederkehrt und was sein Ziel ist. Welche Verbindung er zur Madonnenfigur hat, mit denen er die Mädchen zu sich lockt. Eigentlich ist die ihm doch feindlich gesonnen und warnt die Dörfler. Oder was es mit den Zombiedamen auf sich hat. Klar, die sind mit ihm wiedergekehrt. Aber warum weiß er das nicht? Er fragt schließlich, wo seine Wanda ist. Das hätte man besser machen können, es hätte gereicht, einfach nur das Taschenbuch 1:1 zu vertonen, etwas zu an die moderne Zeit anzupassen und nur die ganz deutlichen Logikfehler auszumerzen.

Wirklich besonders ist der Fall auch nicht. Einfache Zombies, bei denen eine einzelne Silberkugel in den Körper reicht, sind keine Gegner für John und Suko. Die beiden Rentneropfer haben ihr Schicksal dem eigenen Handeln zu verdanken. Die eine weiß von dem Fluch und behandelt ein Opfer des Grafen auf eigene Faust, bis er sich in einen Zombie verwandelt. Der andere rennt bei der ersten Konfrontation von Suko weg in den finsteren Wald hinein, direkt in die Arme eines Zombiemädchens. Naja, sind auch nur Menschen, die zwar theoretisch aber eben nicht praktisch mit den dunklen Mächten zu tun hatten.

Eine Kleinigkeit, die mir auch überhaupt nicht gefallen hat, ist die fies kichernde Zombiewanda. Hier hat man nur an den Höreffekt gedacht, nicht aber daran, dass das einfach nicht zu einem Zombie passt. Vor allem nicht zu den restlichen Wiedergängern im Hörspiel, die die üblichen stöhnenden Dummbeutel sind.


Es ist dann doch nur ein gutes Hörspiel, das vor allem von der Stimmung und den guten Sprechern getragen wird. Weil ich aber richtigen Hörgenuss hatte gehe ich eine Wertung hoch. Ich habe richtig Lust bekommen, mal wieder beim Gruselkabinett reinzuhören.

erstellt am 03.11.17 11:44
Auch mir hat dieses klassische Gruselhörspiel aus Polen gut gefallen. Entgegen der Originalromane , wurde es in der Hörspielreihe , passenderweise gleich mit dem Vorgänger " Zombies auf dem roten Platz " verbunden. So machen John und Suko auf der Rückreise aus Moskau , einen kleinen Stopp in Poelen. Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

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