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Thema: 26 Eine von euch
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erstellt am 12.10.17 20:43
Marc Freund

Ein Knarren. Sachte, unendlich leise. Ein Zimmer, das bis eben noch in vollkommener Finsternis lag. Jetzt bahnte sich ein schwacher Lichtkeil seinen Weg von der Tür her bis hinüber zu dem Bett an der Wand. Die Mundwinkel des kleinen, schlafenden Mädchens zuckten. Es träumte, doch sicher keinen friedlichen Traum.
Ein Schatten näherte sich dem Bett. Eine hochgewachsene Gestalt beugte sich über das Kissen.
Das blonde Mädchen schlug die Augen auf. So rund. So fragend.
„Du siehst mich nicht“, flüsterte der Schatten. So nah.
„Du weißt, warum ich gekommen bin.“ Die Gestalt beugte sich tiefer über das Kind und formte die dünnen Lippen zu einem Lächeln. „Es wird nicht wehtun. Nicht so sehr.“

erstellt am 12.10.17 20:46
Autsch... das ist ja mal ein elendig realitätsnaher Text
Zum Glück sind wir hier im Dark Land...

erstellt am 06.11.17 18:07
in dem roman hier gehts weiter mit Steven, dem jungen aus dem Hell-o-ween teil. besser, dass das alles zwischen den romanen passiert ist, was da noch offen war. das mit den geistern war trotzdem irgendwie nicht richtig zu ende gedacht, und dazu kommt dann anscheinend auch nichts mehr. ich hoff mal, dass nächstes jahr noch mal Marshal Midnight und Captain Schnitter einen auftritt kriegen und dann nicht einfach so irgendwo in der Hell-o-ween nacht verschwinden. die sollen ja helfen, dass das gute gewinnt.

das mit den 3 schwestern hat mir jetzt auch nicht so gefallen. echt ein bisschen zu deprimierend. aber keine große überraschung, die schiffswand kriegt nen neuen buchstaben, ein O, da steht jetzt G H O, und Bella Tosh, nachname endet mit T., fehlt noch ein S., und dann wirds vielleicht spannend.
Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
wär natürlich schöner, wenns ihren bruder Sam Tosh erwischt.


ich geb dem roman 5 von 5 kreuzen. schön auch, wenn die lesergeschichten sich um Dark Land drehen.

erstellt am 07.11.17 23:11
Ich vergebe abermals ein TOP für Dark Land.

erstellt am 08.11.17 19:11
Das kommt jetzt aber überraschend!

erstellt am 09.11.17 01:56
Kein Wunder, bis 99 x kann man Dich ja auch mit dem selben Gag "originell" unterhalten.


erstellt am 09.11.17 10:18
Er könnte sich dem DL-Team beschweren, dass die "leider" meistens TOP-Romane schreiben, diese bösen Buben!

erstellt am 11.11.17 12:48
Reverend Winter ist wieder auf der Suche, drei mal O… in Mulligan´s Bird Nest, während ein Dr. Drewett nicht nur für den Tod von Ryder und Prentiss verantwortlich ist…

<<Entzückend>>… An dieser Stelle im Heft war ich raus, aber nicht weil es nicht gefiel… warum musste ich da nur sofort an diesen Lolli lutschenden Kojak denken?! Im Ernst, ab sofort gehört M.F. damit zu meinen jetzt Drei geliebten Hauptdarstellern (Autoren) der Serie…

Das liegt ja sicher nicht nur daran das sich der Knoten der Geschichte langsam löst…
M.F. sein Verständnis für Familiäre Eigenheiten und zwischenmenschliche Beziehungen und sie so zu beschreiben, der subtile Humor sowie das vermögen eine Gruselige Begebenheit zu schildern auch ohne sie ausufern zu lassen sind ganz große Klasse… mal ganz davon abgesehen die vielen Verknüpfungspunkte zur Serie, damit einher geht das unterhaltsame und entspannende Gefühl beim durchlesen in einem Rutsch… Top/Danke

PS.: Da hätt ich auch einen...
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"Ferner Zeiten gedenk ich,
als alle Glieder gelenkig...
bis auf eins.
Doch die Zeiten sind vorüber,
steif sind alle Glieder...
bis auf eins."

erstellt am 13.11.17 19:11
Ein weiteres Opfer für das Weiße Schiff, bis dort endlich etwas passiert. Fehlt noch eines, bis es sicher Bella Tosh an den Kragen geht. Seltsam ist nur, dass bisher die Nachnamen der Leute ausschlaggebend waren und jetzt der Anfangsbuchstabe des Vornamens wichtig ist. Ich habe so das Gefühl, dass die O-Drillinge die Ausnahme bleiben und es dann mit Nachnamen weiter geht.

Mit Marc Freund werde ich nicht mehr warm. Wieder wirkt die Geschichte sehr konstruiert. Eine lange Verkettung von Zufällen, um alle Themen zu verbinden. Da sind nicht nur die Schwestern, hinter denen Reverend Winter her ist. Sondern auch seltsame Vorgänge in einem Waisernhaus. Und die Experimente eines Doktors. Die schlagen fehl und der Doc verwandelt sich in eine monströse Fliege, woher kenne ich das nur so ähnlich? Ich sage nicht, dass hier dreist geklaut wurde. Nur die ungefähre Idee könnte aus einem alten SF-Film entlehnt sein. Die Ausarbeitung ist gelungen und unheimlich. An den Darstellungen der Ereignisse gibt es auch nichts zu meckern, die sind rund.

Die Handlungsabfolge hat mir nicht gepasst, das habe ich aber erwartet. Sir Roger hat – wie irgendwie überall – im Waisenhaus seine Finger drin. Er ist aber gerade an dem Abend nicht anwesend, also kümmern sich Wynn und Abby darum, weil sie so unsagbar neugierig sind. Und worum geht es? Die Waisenhaus-Angestellte Muriel wird auf Vorkommnisse dort aufmerksam und ausgeschaltet. Die Beweise hat sie aber schon ihrer Kollegin Penelope überreicht. Reverend Winter erhält unabhängig davon den Auftrag, im Waisernhaus nach dem nächsten Opfer zu suchen. Die Frau des Leiters ist eine alte Bekannte von ihm, deshalb erhält er dort Einlass. Zufällig bekommt er dort mit, dass es dort drei Schwestern gibt, deren Vornamen mit O beginnen. Das müssen seine Ziele sein.

Waisenhaus und Reverend sind schonmal miteinander verknüpft, doch was ist mit dem Fliegendoktor? Der Reverend bietet sich an, Penelope auszuschalten. Bei seinen Erkundigungen erfährt er nicht viel, nur dass die Frau ihre Problemchen hat und sich allgemein bei Doc Drewett ausheult. Winter lässt sich die Adresse geben und fährt auf gut Glück dorthin. Und jetzt ratet mal, wer genau da zufällig beim Doc ist? Nicht nur dass, ausgerechnet dieser Doktor hat ein gewisses düsteres Geheimnis. Schon haben wir alle nötigen Verknüpfungen. Da Penelope den Doc überrascht tötet er sie. Winter krallt sich die Beweismappe, die Penelope dabei hatte und fährt zurück zum Waisenhaus. Wird dabei aber unbemerkt von Drewett verfolgt.

Abby und Wynn sind unterdessen beim Waisenhaus angelangt und treffen dort auf den Freund der verschwundenen Muriel, der sie – eigentlich wollte er ja Sir Roger sprechen – alarmiert hat. Ohne Beweise können sie natürlich nichts unternehmen. Dann taucht aber Muriel auf. Die wurde zuvor vom Fliegendoc ausgesaugt und dann mitsamt ihrem Wagen in einem Kratersee versenkt. Aber sie schleppt sich den ganzen Weg zurück, nur um ihrem Freund kurz die Waffe abzuringen und sich in den Kopf zu schießen. Aha! Naja, damit hätten die Helden halt den wichtigen Hinweis, dass doch etwas vor sich geht. Für mich fast schon eine lächerliche Szene, vielleicht bin ich übersensibel.
Die Helden machen also Druck und der Waisenhausbesitzer knickt sein. Seine Frau haut ab. Genau da taucht Winter mit dem Fliegenmann im Schlepptau beim Waisenhaus auf. Doktor Drewett ändert sein Ziel und betritt das Waisenhaus, um den Helden gefährlich zu werden.

Reverend Winter tötet unterdessen die Frau und fährt zurück zum Waisenhaus. Da rennen ihm die O-Drillinge direkt vor den Wagen. Wie praktisch. Die waren gerade mit einem Jungen draußen und dann gab es da noch die obligatorischen notgeilen Rowdies außerdem sind sie Medusenwesendämonen nur mit Feuer statt mit Schlangen. Ach, egal. Völlig unnötig, normale Mädchen hätten auch gereicht, statt jetzt noch ein Thema reinzubringen.

Ich mache es kurz. Abby und Wynn können den Fliegenmann ausschalten, erhalten vom Waisenhausbesitzer den Hinweis auf den Reverend und die Vermutung dass er die drei Mädchen entführt hat. Diesdas. Zwei der Drillinge versuchen den Reverend zu versteinern, der hat aber einen spiegelnden Regenschirm, den er aufspannt, wodurch sich die Mädels selbst versteinern. Bleibt eines übrig, er braucht auch nur ein O-Opfer für das Schiff. Abby und Wynn kommen zu spät, können den Reverend nicht mehr fassen. Was klar war, schließlich müssen für den Plot erfolgreich Opfer gebracht werden und dem Reverend darf nichts passieren, bis Bella Tosh an der Reihe ist, um den Name der GHOST zu vervollständigen. Oder auch nicht. Das wird dann wieder spannend. Der nächste Roman, um das vorletzte S-Opfer wieder nicht.


Nope, das hätte ich mir sparen können. Gut erzählt, an den Ideen ist nichts auszusetzen. Für Leute denen der Autor Spaß macht sicher lesenswert. Für mich nicht. Man kann die Handlung mit „das Schiff bekommt sein drittes Buchstabenopfer“ zusammenfassen und sicher die nächste Handlung mit „Das Schiff bekommt sein viertes S-Buchstabenopfer“ zusammenfassen.


Was ich ganz gut fand war die Verknüpfung zum letzten Roman. Natürlich auch wieder Zufall, dass Steven ausgerechnet hier landet und von allen Jungen im Waisenhaus derjenige ist, der in die Vorfälle verwickelt wird. Für den Gedanke dahinter kann man sowas aber schonmal machen.

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