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Thema: PZ 1132 - Das Auge des Dämons
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Antworten zu diesem Thema: 8

 
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erstellt am 14.10.17 19:42
Geschrieben von Michael Breuer

das war jetzt ein roman, wo's mir lieber gewesen wär, Zamorra und Nicole wären nicht drin gewesen. wie die sich angestellt haben.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
das thema sicherheitsvorkehrungen scheint in letzter zeit DAS thema von Michaels PZ zu sein. immerhin zum schluss ist ja so ne art einsehen, dass man sich da mal gedanken um die sicherheitsvorkehrungen machen muss.

ne echte enttäuschung war der teil, der in der vergangenheit gespielt hat, 1820. tut mir ja leid, aber ich glaub, da hät jeder andere PZ-autor mehr draus gemacht. irgendwie war das langweilig und überflüssig. da hät mich mehr interessiert, was Andrea Rosh fürn leben hatte, bevor das alles mit ihr passiert ist, und wie das dann passiert. wo der kristall herkommt, war doch für die geschichte ziemlich egal. ok, ein nachfahre hat nen kristall geerbt, was solls.

der teil in der gegenwart hät auch besser sein können. der kontakt mit dem bösen kristall bei so einem experiment hat Andrea Rosh böse gemacht. die teleportiert sich aus dem labor auf den square, fällt 3 leute an, Zamorra und Nicole werden geholt, bringen AR wieder zurück, und dort ist noch einer, der vom kristall böse geworden ist. der kann halt nicht teleportieren und muss niedergekämpft werden, weil vor allem Zamorra so dumm war, den vollkommen unnötig aus seiner zelle rauszulassen. thema sicherheitsvorkehrungen.

ich geb mal noch 3 von 5 kreuzen, aber die geschichte ist schon echt dünn. wenn man die ganze action weglässt, dies mit besseren sicherheitsvorkehrungen nie gegeben hät, bleibt von der geschichte fast nichts mehr übrig.


(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:43 Uhr bearbeitet)

erstellt am 21.10.17 22:20
Schiebung! Betrug! Wo waren die Leichenwürmer?

Nein, dieses Mal ging es nicht um die Dynastie der Ewigen, sondern um die Folgen eines Experiments mit einem Artefakt und den Folgen davon. Eines vorneweg: Es war wieder ein richtiger "Breuer" Zamorra, also ein echter Pageturner!

Ich kannte jetzt allerdings nicht den Roman (oder die Romane) auf die mit der Brunner Foundation und ihrem Vorsitzenden Mordecai Brunner Bezug genommen wird. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass dies von Nachteil gewesen wer.

Im Roman gab es eine Rückblende, in denen die Beschaffung des Artefakts beschrieben wird. Mir hat das, anders als Ariane, durchaus sehr gut gefallen. Ich habe mich nur gefragt, ob der Name des des englischen Lords ein Witz gewesen ist, denn ich habe ihn immer als "Milkyway" gelesen.

Ich würde diesen Roman vielleicht auch eher als Start eines neuen Zyklus sehen, denn die Brunner Foundation scheint ja sehr umtriebig gewesen zu sein und jede Menge Relikte gesammelt zu haben, die als Startpunkte für neue Abenteuer dienen könnten.

Ich gebe dem Heft ein Gut+, es hat mich gut unterhalten und durchaus auch gefesselt.

Etwas zu "meckern" habe ich aber auch. Mir geht es um die "Zeitschau". Vor einigen Wochen hatten wir ja schon mal das Thema "Energiebedarf von Merlins Stern". Wenn ich mich recht erinnere in "Kryostase". Dort hatte das Amulett ein "Notabschaltungsprogramm", falls der Energiebedarf des Amuletts zu groß würde (weil die Reaktion auf die schwarzmagische Umgebung zu stark gewesen wäre) und somit Zamorra "nur" bewusstlos würde. Im aktuellen Heft heisst es dann aber, dass eine Zeitschau über eine längere Zeitspanne als 8 Stunden nicht möglich wäre, da dies zu viel Lebensenergie des Professors kosten und ihn somit "umbringen" würde.
Die zwei Aussagen schließen sich deshalb meiner Meinung nach aus, da es ja seit Kryostase kein Update oder eine sonstige Veränderung am Amulett gegeben hat.
Natürlich ist dass jetzt eine Detailfrage, aber ich bin selber ziemlich fasziniert von "Merlins Stern".

Dieses Detail hat nun aber in meinen Augen keinen Einfluss auf das Lesevergnügen, den das Heft geboten hat. Ich freue mich auf den nächsten "Breuer" und viele weiter mehr!!!!!

erstellt am 25.10.17 20:00
Von mir gibts 7/10 nackte Hennen für den Roman. Er war ganz gackig, aber zum obergackig fehlte der letzte Gock.

erstellt am 30.10.17 18:58
Langsam wird ein Gewohnheit daraus. Der dritte Breuer in Folge wo ein infiziertes Übel auf einer medizinischen Station ungenügend bewacht wird und ausbüchsen kann. Das geschieht jedoch erst zum Finale. Dem einzigen Bereich der Geschichte, an der ich Kritik üben muss. Der Vorfall mit Andrea Rosh, zufällig gerade als Zamorra auf der Etage eintrifft, ist dabei weniger auffällig als die Szene mit ihrem Kollegen. Nadja Velokov schießt auf Levaudan, hat aber keine Zeit zu zielen. Deshalb trifft sie seinen Körper nicht. Dafür aber ausgerechnet den dämonischen Edelstein in seiner Hand mittig, so dass er komplett zersplittert. Michael Breuer hätte das doch einfach so umschreiben können, dass Nadja gezielt auf den Edelstein schießt, weil dieser sich in einem guten Schussfeld befindet.

Der Rest des Abenteuer ist in Ordnung. Gut geschrieben, um die Vernichtung eines Artefakts der Woche. Das ist mir im Zweifel lieber als die Einführung des nächsten Superdämons.

erstellt am 07.11.17 22:13
Das Gleichgewicht schrieb:
Langsam wird ein Gewohnheit daraus. Der dritte Breuer in Folge wo ein infiziertes Übel auf einer medizinischen Station ungenügend bewacht wird und ausbüchsen kann.

... also, ich kann versprechen, in meinem nächsten Reißer gehts um was gaaaanz anderes, versprochen

erstellt am 08.11.17 10:35
Hauptsache, er ist wieder so spannend wie dieser. Dann kann ruhig entfleuchen was will!

erstellt am 08.11.17 11:10
Und wenn ihm ein Furz entfleucht?

erstellt am 08.11.17 12:03
Selbst der ist bei Michael bestimmt noch... äh ... packend.

erstellt am 15.11.17 23:34
Handlung : Zamorra und Nicole erreicht ein ungewohnter Hilferuf aus New York. Mordecai Brunner und seine Assistentin Nadja Velikov bitten um Hilfe. Beide hatten Zamorra und Nicole im Kampf um die Sense des Lakkon , das Leben schwer gemacht. Zamorra und Nicole treffen schon kurz darauf im Penthouse Brumnners ein und hören was geschehen ist. Zwei seiner Angestellten , hatten in Brunners Labor , verbotene Experimente mit einem , seiner Artefakte gemacht. Es handelte sich um einen Kristall , der das Auge des Dämons genannt wird. Als Folge des Experiments konnte sich Andrea Rosh plötzlich wegteleportieren und tauchte kurz darauf in New York City auf , wo sie bereits drei Opfer übel zugerichtet hat. Zamorra und Nicole suchen den letzten Tatort , in der New Yorker U-Bahn auf. Tatsächlich finden sie eine Spur , die zu einem still gelegten U- Bahn - Schacht führt. Mit Hilfe der New Yorker Polizei , können sie Andrea Rosh stellen und gefangen nehmen.Dank seiner Beziehungen , kann Zamorra erreichen , das Rosh in Brunners Geschäftshaus gebracht wird. Gleichzeitig ist dem Professor bewußt , das Brunner ihm noch längst nicht alles erzählt hat. So kommt es schon bald zu einer Auseinandersetzung auf Leben und Tod.

Meinung : Ein guter und unterhaltsamer Roman von Michael Breuer , indem er sich einem anderen Thema , als den Ewigen widmet. Durch das erneute Auftauchen von Nadja Velikov und Mordecai Brunner , wurde der Roman ein wenig mit der Jagd nach der Sense des Lakkon verknüpft. Es ist aber mal ein Einzelfall , der eine Geschichte über eine polynesichen Dämon erzählt. Dabei hat mir die Rückblende auf die Ereignisse von 1820 am besten gefallen.Lustiger Einfall den spleenigen Lord Millquetoast zu nennen. Überhaupt brachte mich Michaels lockerer Stil des öfteren zum Schmunzeln. Zum Einen wenn er vom Dämonenjägerpärchen schreibt. Ein Ausdruck den sonst kein anderer Autor verwendet. Ansonsten kam mir noch der Gedanke , ob Michael beim Schreiben wohl oft Hunger hat und ans Essen denkt ? Beispiele gefällig ?: da wird schon mal ein Kapitän Cook zu Porridge verarbeitet , andere dagegen zu Mus und Hackfleisch. Nadja Velikov fesselte ihren Kontrahenten , wie einen schmackhaften Rollbraten und dieser schweigt dann wie eine Auster.Auf Seite 51 gibt Zamorra Butter bei die Fische und sagt das der Hase nicht so läuft. Über den Roman verteilt eine abwechslungsreiche Speisekarte.
Insgesamt gebe ich für diesen Roman die Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 23:36 Uhr bearbeitet)

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