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Thema: 2052 - Verschollen in der Todeszone
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Antworten zu diesem Thema: 7

 
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erstellt am 06.11.17 18:22
http://www.bastei.de/imgs/502446669_760adc7b65.jpg

Geschrieben von Ian Rolf Hill

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Als der späte Besucher kurz vor Feierabend in unser Büro schneite, ahnte ich noch nicht, dass dies der Beginn eines Falls war, der mich buchstäblich in die Hölle führen würde.
„Mein Name ist William Thompson“, stellte er sich vor. „Und ich habe einen Anruf meines Vaters erhalten.“
„Und weiter?“, fragte ich.
Thompson wirkte verlegen und auch ein wenig irritiert. „Sir, mein Vater heißt Hank Thompson und war der Wirt des Highland Inn in Peelham. Er flehte mich an, Sie zu informieren. Die Einwohner von Peelham benötigen Ihre Hilfe.“ Dann zögerte er kurz, bevor er fortfuhr: „Beelzebub braucht Ihre Hilfe! “


Teil 1 der Trilogie

fehlen noch 2 teile.

bis jetzt nicht so schlecht. gut, ich geb 5 von 5 kreuzen. ich frag mich nur, ob John wirklich so doof ist, wie er wieder in die falle tappt. Angel di Samos. Jane Collins, ähnlich, aber die hat halt nicht das kreuz. und Bill, der tickt eh nicht mehr richtig nach allem, was war.

das team ist jetzt total zersplittert. Sir James hat auch einen ziemlich geschlagenden eindruck gemacht. war aber ne passende szene, das schachspiel im club. bin mal gespannt, wer noch zu hilfe kommt, und vor allem, wie es mit Bill weitergeht.

vorteil von JS ist, muss nicht lange auf die fortsetzung warten.

wers noch nicht weiß: diese woche in den JS Classics die geschichte, wie Bill und Sheila sich kennen gelernt haben.

erstellt am 11.11.17 22:34
Außer Ariane noch keiner??? Hallo seid ihr noch da?? Boah, alles muss man selber machen

erstellt am 11.11.17 22:37
Verschollen in der Todeszone
Inhalt:
Was bitte soll ich denn hier zum Inhalt posten, ohne die unglaublichsten Entwicklungen auszuplaudern??? Also; Handlungsstrang 1 geht um Bill. Der alleine und einsam ist, und einen Auftrag bekommt, den er auch genauso durchführen soll – alleine und einsam. Was ihm nur mittelgut gelingt, denn Jane bekommt das spitz, heftet sich an seine Fersen und wird... – naja, Jane eben. Handlungsstrang 2 geht um John, der nach Peelham gerufen wird, unserer entvölkerten Stadt in der Nähe des zerstörten Klosters. Aber wie so häufig bei JS ist dieser Hilferuf eine Falle. Sozusagen die Vorbereitung zum Titel der nächsten Woche. Nebenbei sorgt die neue Chefin dafür, dass Sir James wohl bald sein altes Magenleiden wieder bekommt. So geht es doch, oder????
Meinung positiv:
Alter Falter! Manche Ideen kann ich ja ganz gut nachvollziehen, aber der Bill-Handlungsstrang haut mich dann doch aus den Socken! Ich las völlig perplex stundenlang und in meinem Hinterkopf kreiste ein Satz: Das macht der doch nicht wirklich????!!!!!
Wir haben ansonsten noch Ghouls, KdFs, Action ohne Ende mit Pumpguns, Berettas, Maschinenpistolen, Schippen, Flucht über Dächer, mächtige Gegner; tapfere Helden, die durch Fenster springen. Ja, das ist mein Ding.
Nur so nebenbei, interessante Namensgebung.
Meinung negativ:
Ich bin ja immer kein großer Freund von Militär und Geheimdienst. Aber selbst die sind in diesem Heft „sympathisch“ anders. Zumindest für die Freunde des gepflegten Grusels.
Fazit:
Eigentlich gebe ich zu Beginn eines Mehrteilers ungern die volle Punktzahl, weil normalerweise die Spannung ja so langsam aufgebaut wird, sich ja zum nächsten Band noch steigern sollte und hier der Platz ist, um mal sein Setting so richtig schön breitzutreten. „Eigentlich“ und „normalerweise“. Ich habe keine Ahnung, wie das nächste Woche weiter geht, aber hier noch die Spannung zu steigern wird echt schwer. Von einem gemütlichen Auftakt kann hier keine Rede sein. Wer Bill auch nur in entferntesten irgendwie mag, wird atemlos mitfiebern. Ich gebe hier keine Lese-Empfehlung. Ich kann im Gegenteil nur sagen, das der, der es nicht liest und JS-Fan ist, selbst schuld ist.
Volle Punktzahl. 5 von 5 Schaufeln.

erstellt am 13.11.17 20:24
leni schrieb:
Außer Ariane noch keiner??? Hallo seid ihr noch da?? Boah, alles muss man selber machen


wart noch 2 jahre, dann schreibt User Sinclair hier was rein.

erstellt am 13.11.17 21:29
Ariane schrieb:
leni schrieb:
Außer Ariane noch keiner??? Hallo seid ihr noch da?? Boah, alles muss man selber machen


wart noch 2 jahre, dann schreibt User Sinclair hier was rein.

Man muss nur geduldig sein!

erstellt am 15.11.17 23:25
leni schrieb:
Ariane schrieb:
leni schrieb:
Außer Ariane noch keiner??? Hallo seid ihr noch da?? Boah, alles muss man selber machen


wart noch 2 jahre, dann schreibt User Sinclair hier was rein.

Man muss nur geduldig sein!


Dann dauert es nicht mehr lang?



Es geht doch. Eine komplette erste Hälfte ohne großes Krachbummpeng. Was jedoch nicht heißt, dass es ruhig oder gar langweilig ist. Der Fokus liegt auf den Hauptfiguren der Serie und nicht auf der Action. Ohne zu überfrachten. Jeder Auftritt eines Charakters hat seinen Sinn und gewählten Zeitpunkt.

Bei Bill muss Florian nur aufpassen, dass er sich nicht zum Arschloch entwickelt. Oder zum Trottel. Es erscheinen nur um die 52 Hefte im Jahr, nicht jedes kann von Bill handeln. Die Trauerbewältigung um Sheila kann man nicht einmal annähernd so behandeln, wie es angemessen wäre. In der Serie ist jetzt aber ein Jahr seitdem vergangen, es müsste sich einiges bewegt haben. Seine Übersprunghandlung gegen den Roten Ryan konnte ich noch nachvollziehen. Einiges hier weniger. Wie der Reporter selbst erkennt, wurde er genau mit diesem Avalon-Trick schon einmal herein gelegt. Wieso wird er nicht misstrauisch? Sein Handeln mit dem Ziel, Sheila auszubuddeln, ist fast schon fanatisch. Gut, dass er seine Freunde nicht benachrichtigt verstehe ich noch. Aber wie gleichgültig er dem Ghoul gegenüber ist und wie er gegen Jane aktiv wird, da wird mir ganz anders. Ich schiebe die Schuld nicht auf den Autor. Wenn er Bill so darstellen mag, bitte. Jetzt ist aber wirklich der Punkt erreicht, wo er eine Gefahr für das Team wird und ich ihn zu keinen Fällen mitnehmen würde. Sympathisch ist mir dieser verblendete Vollidiot nicht, übertrieben gesprochen.

Die Geisterjäger im Yard haben derweil ihre eigenen Probleme mit der neuen Chefin. Die bekommt nun einen Name und ein Gesicht. Nett ist die Dame nicht. Dabei war sie eigentlich nur ein Real-Verweis von Dark, weil Cressida Dick damals neue Yard-Leiterin wurde. Sie jetzt – wenn auch unter anderem Vorname – persönlich als ärgerliche Trulla mitspielen zu lassen, ist nicht nach meinem Geschmack. Irgendwie wird sich damit auch wieder in die Ideen des Altmeisters eingemischt. Ob das abgesprochen ist? Wollte Dark, dass aus dem unschuldigen Running Gag purer Ernst für die Geisterjäger wird?



In der zweiten Hälfte der Geschichte geht es dann mehr zur Sache, ohne dass es Überhand nimmt. Jane hat ihr Sinclairtypisches Bauchgefühl und verfolgt auf diesen Instinkt hörend Bill. Ich sehe sein Handeln gar nicht so ungewöhnlich. Er macht sich abends allein Gedanken um seine Frau. Will allein sein und öffnet daher nicht. Rafft sich nach einem Jahr dann endlich auf – vielleicht durch ein Gläschen Scotch inspiriert - und fährt zum Friedhof, um das Grab seiner Frau zu besuchen. Klingt für mich nicht seltsam und hätte zu Bill eher gepasst als das, was er wirklich abzieht. Also muss sich die Detektivin gegen Ghouls zur Wehr setzen und bekommt als Belohnung eins von Bills Schaufel übergezogen. Und John entdeckt in Peelham, dass der Wachtrupp im Dorf aus Kreaturen der Finsternis besteht. Was für mich einen Kritikpunkt durch eigenes Zusammenreimen löst. Ok, die Bewohner sind auf mysteriöser Weise verschwunden. Trotzdem, wieso zur Hölle sollen in dem Geisterdorf so lange nach dem Ereignis noch Männer stationiert sein und auf Nichts aufpassen. Was für eine Verschwendung an Steuergeldern, der niemand einfach so zustimmen würde. Ein paar Warnschilder und ein Polizist aus einem nahegelegenen Ort, der einmal im Monat seine Runde dreht, das reicht doch. So hatte vielleicht Asmodis seine Finger im Spiel, die Sache genehmigt zu bekommen. Wozu? Wie hängt das mit Beelzebub zusammen, sind die beiden im Krieg? Was sagt Baphomet dazu? Das war sicher nicht nur eine Falle für John. Und wieso akzeptiert er, dass entführte Opfer von Beelzebub zurückkehren? Duldet sie, bis sie ihm im entscheidenden Moment fast einen Strich durch die Rechnung machen und knallt sie erst dann ab? Ich hoffe auch darauf bekommen wir Antworten und nicht nur auf die Fragen vom Bill-Plot.


Ich bin mit dem ersten Teil nicht komplett zufrieden. Mehr aus persönlichen Gründen, weil mir einige von Florians Entscheidungen nicht gefallen. Davon abgesehen ein prima Einstieg. Ich habe noch einige Punkte auf der Mecker-Liste, die aber in den Fortsetzungen sinnig erklärt werden können. Hoffentlich.

erstellt am 16.11.17 15:54
Oh , Da bin ich ja schon fast froh, dass du meine Leserstory nicht erwähnt hast....

erstellt am 16.11.17 17:58
Was für ein Ärgernis…

Da kann man noch so wütend oder enttäuscht über die Entwicklung des Conolly Kult, ähhh… Fluch sein, sobald man einen IRH in der Hand hält und dann anfängt zu lesen ist das wie weggeblasen… naja, zumindest bis zu der Stelle wo Jane ihren Kopf hinhalten muss…

Wenn schon der Friedhofswärter als Graveskeeper eingeführt wird dann könnte man doch die Ghoul Show am Grab abziehen und schon hätte Bill einen Prügelknaben… dort wäre er dann von Jane erst zur Rede gestellt worden, um dann Bill ihrerseits mal eben zu helfen…

Nun gut… Kurz zuvor…

Alles seit Heft 2001 vom Autor zelebrierte wird uns noch mal in seiner ganzen Tragweite zumindest im ersten Drittel des Heftes vorgetragen, aber das schon alleine zu lesen macht einfach einen Heidenspaß weil es wunderbar verknüpft wurde mit Neuem…
Sir James sein Gespräch mit Suko und dann die neue Chefin Dick, genauso wie John seine Begleitung, Ben Essex vom MI5...

Das scheinbare Lieblingswort mit s… ist auch wieder mit dabei, allerdings denke ich bei dieser Häufung an Absicht.

Eine Frage hab ich dann doch: Wer zum Teufel ist Basil ???

Etwas später…

Alles was sich dann in Peelham abspielt ist einfach nur Klasse…

Kurz zuvor (oder war es etwas später)

Was Bill betrifft, lasse ich erst mal Gnade vor Recht ergehen, mal sehen wie die 2 nächsten Hefte auf mich wirken…

Kurz zu vor…

Die Nummer mit Jane im allgemeinen und dem Zusammentreffen mit Oswald im besonderen war auch klasse beschrieben…

Etwas später…

Das Grande Finale… (Wenn man das bei einem ersten Teil überhaupt so sagen kann)

Asmodis in seiner besten Rolle… (alleine das mit dem Gedankenlesen beim ungeschützten Sinclair) absolut Großartig…

Wegen meinem mulmigen Gefühl der Conolly Story wegen gibt es keine Einzelwertung, abgerechnet wird zum Schluss!

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