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Thema: 29 Eisnacht
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erstellt am 11.11.17 14:29
Logan Dee

Es schneite. Zum ersten Mal seit Menschengedenken schneite es in Twilight City. Der erste Schneegriesel war kaum von gewöhnlichen Regentropfen zu unterscheiden, doch innerhalb von Minuten ging er in Graupel über, und bald schwebten riesige dicke Schneeflocken herab. Die Menschen und Dämonen schauten verwundert hinauf. Einige glaubten, eine riesige Gestalt am Himmel zu erkennen, und sie erinnerten sich an die dunklen Legenden, die sich um die Eiskönigin rankten. Am Ende aller Zeiten, so hieß es, würde sie ihre kalte Herrschaft antreten ...

erstellt am 11.11.17 14:29
Huch, da wird mir ja richtig warm ums Herz...

erstellt am 18.12.17 20:30
Herrlich, für die Geschichte um den schnuckeligen Krampus und den lieben Mikey gibt es schon mal eine Top Wertung mit drei klitzernden Schneesternen!

Davon bitte mehr, mehr, mehr...

erstellt am 25.12.17 19:53
Verbeugung, Kniefall, Topnote verdientermaßen…

Ob ich nun mit Logan seiner Schreibe einerseits dank ein wenig mehr Kenntnis meinerseits, durch seine bisherigen Werke seinerseits besser klarkomme oder er es mir einfach nur leichter machen möchte weil er nur den 1.Teil des Zweiteilers schreibt oder/und die Geschichte ein wenig dezenter strukturiert wurde, auf jeden Fall las es sich zwar nicht unbedingt durchgängig mit Leichtigkeit aber zumindest hatte ich am Ende keine Kopfschmerzen! (Jetzt schon)

Jetzt gibt es also schon wieder mindestens eine neue Dämonenrasse… Traumalb! (Wobei ich mir ja selbst auch wünschen würde das manche Träume nicht immer durch das Erwachen unterbrochen werden!)

Sollte man Logan, ob seiner Obskuren absolut Beifallserheischenden Gedanken / Ideen / Vielfalt / Schreibart nun in den Olymp heben oder doch nur (Kopfschüttelnd) als völlig Normal zur Kenntnis nehmen?

Das sind doch feine Geschenke, wenn wie beiläufig völlig unerwartet einen der Horror anspringt (Timmy und Tommy oder auch Tyler sein Umgang mit Willkommensgeschenken) oder gezügelter Sarkasmus einen zum Schmunzeln zwingt (Mr. NoName oder auch die Do it yourself Hexe)…

Wenn sich dann noch zwei Doctoren, von denen einer sogar eine Art Frankensteins Monster ist und sich in ihrer für Normalos unverständlichen Ärztesprache unterhalten (Orthomyxoviren) dann bin ich begeistert…

PS.: Selbstverständlich habe ich nach Wynn seiner Erinnerung an die Geschichte seiner Eltern vor 2 Jahren den JS 1953 gelesen… und Applaus… für mich geht das als unorthodoxes CrossOver durch und das obwohl er nicht einmal dabei war!
Danke!

erstellt am 28.12.17 20:31
Wynn (S.43): "Eine Hexe?"
Abby (S.43): "Du weißt, dass wir uns selbst nicht so bezeichnen."
Frenzy, zu Abby: (S. 28): "Wie wär's, wenn wir dem Typen mal zeigen, was wir Hexen draufhaben?"

Knollo schrieb:
Verbeugung, Kniefall, Topnote verdientermaßen…

Ob ich nun mit Logan seiner Schreibe


ich finde das, wie er manches schreibt, nicht besonders sympathisch, eher widerlich. z.B. das ende der geschichte von Tommy und Timmy.

DL ist ne Fantasy/Grusel/Horror-serie, aber so ein paar grenzen sollten sich die autoren schon setzen.

erstellt am 28.12.17 20:46
Ariane schrieb:

ich finde das, wie er manches schreibt, nicht besonders sympathisch, eher widerlich. z.B. das ende der geschichte von Tommy und Timmy.

DL ist ne Fantasy/Grusel/Horror-serie, aber so ein paar grenzen sollten sich die autoren schon setzen.


Hehe, biste über die Feiertage weich geworden ?
(Dann hör mal lieber auf Zamorra, Lassiter und Cherringham zu lesen)

Davon abgesehen sind Logan doch schon Grenzen gesetzt... Er darf nicht jedes Heft schreiben...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 21:06 Uhr bearbeitet)

erstellt am 05.01.18 21:23
Ich muss leider sagen, von den Weihnachtsabenteuern der drei Bastei-Gruselserien hat mir dieses hier am wenigsten gefallen. Das hat handwerkliche und erzählerische Gründe. Zum Beispiel ist mir der ganze Hintergrund zu widersprüchlich und nicht genau genug erklärt.

Am Anfang sagt Abby. „Du begreifst es einfach nicht! Wir haben hier noch nie Schnee gesehen! Es gibt ihn nur in den Legenden und dunklen Märchen.Und es heißt, an dem Tag, an dem er fällt, ist das Ende von Twilight City angebrochen!“
Also gibt es den Schnee und die Ereignisse um die Schneekönigin nur in Legenden. Was auch gut ist, denn wenn Schnee wirklich fällt bedeutet das laut der alten Geschichten das Ende.

Nur wenige Seiten später hört man aber von Esrath. „Ein ganzes Jahrhundert? Heißt das etwa im Umkehrschluss, dass es in TC vor hundert Jahren das letzte Mal geschneit hat?“ „So ist es.“
Aha, also hat es doch schonmal geschneit und die Welt ist nicht untergegangen.

Und Erik behauptet sogar „Sie würden sie für Ihre finsteren Zwecke einsetzen. Sie würden sie zwingen, jederzeit das Tor zu dieser Dimension zu öffnen – nicht nur alle hundert Jahre.“ Jetzt ist es sogar ein regelmäßiges Ereignis. Ungefähr alle hundert Jahre öffnet sich für kurze Zeit der Spalt in die Dimension der Eiskönigin und es schneit. Dann müsste es aber Aufzeichnungen geben. Die Eiskönigin wäre kein Märchen. Man wüsste, dass mit ihr mordende Monster auftauchen. Und vielleicht auch, dass ihr Schnee ein tödliches Fieber hervorruft. Und man hätte Vorkehrungen treffen können.

Ja was denn nun? Die Idee ist nett. Aber ohne Leben, reine Staffage für die Ereignisse. Ob es nun eine Legende ist und es zum ersten mal schneit oder ob es alle hundert Jahre schneit ist völlig unwichtig, Logan Dee braucht halt einen Storyaufhänger.


Obwohl es ein Zweiteiler ist bleibt die Geschichte um die Schneekönigin ein Einzelabenteuer, wenn ich es richtig verstanden habe. In den drei Rauhnächten tauchen mehrere Gestalten auf. Den ersten Tag durfte die Schneekönigin raus. Die ist jetzt wieder in ihre Dimension zurück gekehrt. Egal, die Gestalt ist sowieso nicht das Hauptthema des Hefts. Es gibt nur Eriks Erzählungen von ihr. Persönlich taucht sie nicht auf. Weder die Helden noch die Polizei haben Zeit, sich mit ihr zu befassen. Nur ihre Monster töten ein paar Kinder und das war es dann auch schon. Ich will nicht meckern. In DL gibt es schon mehr als genug wiederkehrende mysteriöse Ereignisse mit dazugehörigen übermächtigen Gegnern.

Wichtiger ist der äußerst ungünstige Zufall, dass sich zwei andere Handlungsfäden kreuzen. Abby und ihre Hexenfreundin lesen einen Werwolf auf, dessen Heulen sie zufällig vernehmen. Dieser ist ein gefährlicher Bandenchef, der gerade einige seiner abtrünnigen Untergebenen gemetzelt hat und jetzt auf der Flucht ist. Wie ist das nun eigentlich mit Tylers Verwandlung in einen Werwolf. Erst heißt es, er kann sich nur in den Rauhnächten verwandeln. Hat keine Kontrolle darüber. Aber er verwandelt sich im Gefängnis vor besagten Nächten. Und wie ich die Szene am nächsten Morgen beim Frühstück mit Abby und Wynn so lese, hat der Typ durchaus volle Kontrolle, wenn er in Wolfsgestalt ist. Auch sollte Abby nicht so gesprächig sein. Am Anfang der Serie war es ein kleines Wunder, dass mit Wynn jemand nach TC kommt. Das geht eigentlich nicht, in keine der beiden Richtungen. Jetzt plaudert sie es einfach so bei einer Sexbekanntschaft aus.



Hier tritt wieder eine der Schwächen von Logan Dee hervor. Die Idee mit dem gefährlichen Schnee und der auftauchenden Schneekönigin ist gut. Aber nicht ernsthaft genug durchdacht. Für mich darf es beim Hauptthema einer Geschichte keine Widersprüche geben. Vielleicht liegt die Schuld eher beim Lektor. Keine Ahnung, im Endeffekt fühlt es sich einfach nicht rund an. Vielleicht will der Verlag mich mal als Hobbylektor engagieren? Dann bekomme ich die Hefte eher zu lesen.


Spaß beiseite. Während ich den JS sehr gut fand und den PZ immerhin gut ist der DL-Beitrag nur mittelmäßig. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Fortsetzung um einiges besser bei mir ankommt. Wenn sich jetzt endlich auf ein Thema konzentriert wird. Nämlich den tödlichen Schnee, dem auch Abby ausgesetzt war und jetzt krank wird. Ein anderes Wesen nach der Schneekönigin brauche ich nicht noch. Zumal der Schneevirus die trashige Eigenschaft besitzt, enorm zu wachsen. Von Partikelgröße auf Menschengröße. Mal schauen ob wir Schleimtentakelmonster bekommen und ich direkt den ersten Kritikpunkt habe, der dann aber rein subjektiv wäre.

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