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Thema: JC-TB 31.536 - Ich liebte eine Mörderin
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erstellt am 08.05.06 19:53
Mit etwas Verspätung habe ich nun das Jerry Cotton Februar Taschenbuch durchgelesen. Nachdem Jerry im vorherigen TB 535 („Liebesgrüße aus der Hölle“) von Sarah Hunter ja schon sehr in Versuchung geführt wurde, geht’s in diesem Roman noch eine Ecke weiter. „Ich liebte eine Mörderin“ lässt zwar schon ahnen, dass sich Jerry in diesem Roman endlich mal wieder verknallt, raubt aber andererseits einen Teil der Spannung, da damit bereits ausgesagt wurde, wer denn für drei der Morde verantwortlich war.
Aber in diesem Roman steht auch weniger die eigentliche Krimi-Handlung im Vordergrund, als mehr die Tatsache, dass sich Jerry diesmal in die Tochter eines Verbrecherkönigs verliebt hat. Dass er sich hier endlich mal wieder verliebt gefällt mir sehr gut; das Thema "Liebe der FBI-Agenten" ist ja zu meinem Missfallen in den Heften in letzter Zeit leider arg in den Hintergrund getreten. Positiv fiel mir außerdem auf, dass in diesem Roman eigentlich so gut wie gar keine Rechtschreib- und Logikfehler vorkamen.
Eine Ungereimtheit gibt’s allerdings. In Heft 2550 („Zwölf Stunden Angst“) wird auf Seite 62 erwähnt, dass das Büro von Jerry und Phil im 23. Stockwerk des FBI Office New York liegt; hier wird auf Seite 8 jedoch vom 24. gesprochen:
„(…) eine halbe Stunde später fuhren wir mit dem Aufzug aus der Tiefgarage hinauf in den 24. Stock des Federal Building (…)“ – was ist da denn nun richtig? Ich erinnere mich zwar, dass des Öfteren erwähnt wurde, in welchem Stock das Büro liegt; aber wo genau, daran kann ich mich nicht so richtig erinnern.

Ansonsten kam mir nur auf Seite 129 etwas merkwürdig vor, dass, als sich Susan Osborne als Mrs. Dafoe ausgibt, ihr sofort die Tür geöffnet wird. Aber das war ansonsten auch das einzige, was mir nicht so ganz klar war.

Übrigens gefiel mir auch gut, dass sich Susan Osborne auf Seite 190 – Jay Osborne will dort gerade zu einem Sekretär gehen, um ihr angeblich Geld zu geben – nicht so dilettantisch verhält und glaubt, dass er ihr wirklich Geld geben will – das kam mir in einigen Romanen der letzten Zeit doch etwas zu oft vor.

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Roman und ich fühle mich wieder darin bestätigt, dass an die TB’s nur die Profis rangelassen werden.

erstellt am 03.10.17 17:10
Autor: Peter Haberl.

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