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Thema: 28 Der Fänger
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erstellt am 11.11.17 14:30
Rafael Marques

Ein einsamer Rabe segelte über die Baumwipfel hinweg.
Sofort bildete sich auf Tabeas Rücken ein Schauer. Jetzt machte sich eine Fähigkeit bemerkbar, die ihr quasi in die Wiege gelegt worden war. Visionen und bestimmte Ahnungen suchten sie heim. Bilder von der Zukunft. Bisher war alles, was sie auf diese Art gesehen hatte, auch irgendwann eingetreten.
Im Moment war es nur ein unangenehmes Gefühl. Sie hatte das Tier nicht zum ersten Mal gesehen. Seit vier Tagen tauchte es immer wieder mal in ihrem Garten auf. Der Vogel strahlte etwas aus, das Tabea stets einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Sie konnte selbst nicht genau sagen, was es war. Vielleicht ein Hauch des Bösen oder des Todes ...

erstellt am 04.12.17 18:05
sehr schöner roman von Rafael. ich geb 5 von 5 kreuzen.

hab aber ne stilblüte gefunden (s. 12)

"Die wenigen Kilometer Fußmarsch brachte sie sicherlich deutlich schneller hinter sich als der Bus."

hab ich mir auch gedacht, dass der Bus, so ganz ohne Füße, den Fußmarsch nur langsam hinter sich bringt.

sollte wohl heißen:

"Die wenigen Kilometer brachte sie zu Fuß sicherlich deutlich schneller hinter sich als mit dem Bus."


ok, die lesergeschichte hab ich nicht gelesen, hat mit Dark Land nichts zu tun. les ich vielleicht irgendwann mal.

erstellt am 04.12.17 19:22
Das ist ein dämonischer Bus. Der hat dann halt auch Füße.

erstellt am 04.12.17 19:53
El Sargossa schrieb:
Das ist ein dämonischer Bus. Der hat dann halt auch Füße.


das erklärt auch die vielen verspätungen. wahrscheinlich halten die busse auch ab und zu an, um leute zu fressen, jedenfalls die, die keine fahrkarte haben.

erstellt am 08.12.17 18:29
Das ist ja ein Ding, ein Heft fast ohne Wynn…

Dafür gibt es eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art… denn Layoun ist als Mensch bei Phanterdämonen aufgewachsen und gibt sich auch so und Tabea ist eigentlich eine Seelensaugerin die aber auch als Mensch durchgehen will… und für die Liebe zu Tabea beschwört Layoun einen Qareen der als Fänger sich die Frauen holt und dabei von Abby und Bella sowie Kajahn (der das mit den Beschwören der Qareen von seinem Volk kennt) verfolgt wird… Alles klar?!, ist doch ganz einfach… Natürlich bleibt die Liebe durch den Tod von Tabeas Vater und Layoun auf der Strecke… Der Gewinner scheint eine finstere Gestalt in der Tiefenstadt…

Nettes Detail ist die Verabredung zwischen einer gut gelaunten Clarissa und einem alten Freund…

Zu meinem Glück blieb Rafael mit diesem Heft dem Horror näher, als ich es mit der Thematik zwischenmenschlicher Gefühle zu erwarten glaubte… Applaus…

Sehr Gut, Danke…

erstellt am 20.12.17 19:10
Bereits im letzten Heft war Abby dem Fänger auf der Spur, wurde dann jedoch mitten in ihren Ermittlungen auf das Schiff der Toten entführt. Nachdem das erledigt ist, kann sie sich wieder ihrer normalen Reportertätigkeit widmen.

Doch in DL ist nichts so simpel, wie es scheint. Ein gewöhnlicher Frauenmörder, der am Ende geschnappt wird? Nein. Stattdessen gibt es eine tragische Liebesgeschichte. Ein neues angeblich unbesiegbares Überwesen, direkt nachdem gerade zwei besiegt wurden. Neue Details zu den Dämonenarten. Und Wendungen, beziehungsweise handlungsentscheidende Ausnahmen von der Regel.

Wäre Layoun nicht doch weich geworden, man hätte wohl keine Chance gegen den Qareen gehabt. Einmal beschworen zieht das Überwesen sein Ding durch. Es fordert Frauenopfer von seinem Beschwörer, bevor dieser seine Belohnung bekommt. Gut, man hätte Layoun erschießen können und der Totengeist hätte Ruhe gegeben. Da Layoun aber Gewissensbisse bekommt, will der Qareen ihn bestrafen. Er übernimmt seinen Körper, damit er seine wahre Liebe erschießt und wird damit angreifbar. Zum Glück, beziehungsweise Pech, hat er Bella und Abby als weitere Opfer in sein Versteck geholt, die Polizistin kann seinen Wirtskörper erschießen und die Mordserie damit beenden. Vorerst! Der Qareen lebt weiter und hat bereits einen tödlichen Gedankenkeim in Layouns Exfreundin aktiviert, damit er wieder beschworen wird.

Es missfällt mir, dass so schnell der nächste große Übergegner eingeführt wird. Da wünscht man sich doch mal einen simplen Fall der Woche für zwischendurch. Aber diese Aneinanderreihung von ausgefallenen Abenteuern und mächtigen Gegnern gehört eben zum Setting der Serie dazu. Davon abgesehen wurde ich wunderbar unterhalten. Zufallszufälle gab es keine, warum Abby ausgerechnet mit dem bekannten Polizistenduo zusammen trifft, wird zum Finale erklärt. Mir ist nur aufgefallen, dass die Schlüsselperson des Falles zufällig nur mit einem Panthermann-Polizisten reden will und die Handlung damit von Rafael schon ein wenig in die passende Richtung gedrückt wurde. Ist in Ordnung.

Obwohl Tabea schon recht früh eine Vision vom Finale hat, gibt es große und kleine Überraschungen. Action. Herzschmerz. Dunkle Magie. Einen mystischen Gegenspieler. Tapfere Helden. Eine unheimliche Finallocation. Was will man mehr für eine ordentliche gute Geschichte, wie ich sie von DL erwarte?


PS. Zwei Anmerkungen noch. Layoun hat keine Ahnung von der Beschwörung und konnte sich nicht großartig vorbereiten. Als er laut Buch dann Haare seiner Ex braucht hat er direkt welche zur Hand. Also ich habe keine Sammlung von Haaren und Fingernägel meiner Expartnerinnen im Haus. Und jetzt ist es zu spät, sich eine zuzulegen. Verdammt! Nummer 2, wenn sich die Frauen alle extrem ähneln, weil sie wie Tabea aussehen müssen, warum wird das bei den Ermittlungen nicht erwähnt. Das hätte man doch als Gemeinsamkeit bemerken müssen.

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