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Thema: 2054 - Finale auf der Nebelinsel
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Antworten zu diesem Thema: 78

 


erstellt am 21.11.17 23:22
Tja, genau das meinte ich. Irgendwas wird zwar logisch in einer Trilogie aufgebaut, es wirkt aber konstruiert, nur für den Zweck Sheila wieder in die Serie zu schreiben. Und ich wiederhole mich gern, ansonsten ist die Trilogie top.
Aber ich will jetzt auch nichts Falsches behaupten, deswegen meine Frage (ich weiß es echt nicht): War es nach dem 2000er Dreiteiler klar, dass Sheilas Seele noch „lebte“ und im Höllenkreuz gefangen war?

erstellt am 22.11.17 09:13
Der tiefe (Knie) Fall des IRH vor der Serienrealität (Verlag)…
oder dem anscheinend einzig wahren Fan (Was lange nervt wird gut)…

Bis zu der Stelle mit den Aufbackbrötchen war alles gut… (Sinclair Live), aber wo ich es sonst genieße dieses realitätsbezogene... hier warnte mich eine innere Stimme... dann glitt es ab ins normale Fantasie mäßige… (Sinclair Light)
Bis zum Finale, oh Mann… was für ein Märchen… (ausgerechnet eine Serienfigur die kein vernunftbegabter Fan mehr braucht, wird zurückgeholt)

Aber wie im Leben, die einen gewinnen eben immer und die anderen versuchen wieder einmal damit klar zu kommen…

Dieser Dreiteiler stand für mich von Anfang an auf verlorenem Posten… schon die Titulierung Fluch der Conollys lies mich nichts gutes erahnen, das Finale Auferstehen von Sheila ist für mich genau so konstruiert wie Bill seine Gehirnwäsche am Anfang und im Verlauf der Geschichte, genau wie die Qualen von John der ja als Serienoberhaupt eh nicht wirklich tot zubekommen ist… Manchmal ändern sich eben Bedingungen im Serienverlauf und darauf nicht zu reagieren sondern eisern am Plan festzuhalten ist für mich nicht hinnehmbar… das rettet auch nicht die saugute Schreibe des Autoren… und normalerweise käme jetzt auch die Neugier was als nächstes kommt, (Asmodis, Matthias, Spuk und die Reiter) da mich die dunkle Seite eh mehr interessiert hat… Das ist mir aber gerade so was von Egal… Gesamtpaket fällt damit durch…
Bewertung: Schlecht…

erstellt am 22.11.17 09:21
Um das Missverständnis mit Bill aufzulösen: Er war ja nicht von Anfang an von Asmodis besessen, er war zunächst von ihm vergiftet worden, siehe Band 2040. Das heißt seine Persönlichkeit blieb bis zu dem Moment erhalten, als Asmodis komplett in ihn eingefahren ist, also kurz nachdem Asmodis John in der Hölle verhöhnte.
Die gesamte Friedhofsszene ist Bill. Nur, dass seine Gefühle eben durch das Böse extrem verstärkt und verzerrt wurden.

Was noch?
Interessantes Spiegelbild der Gesellschaft.
Die Rückkehr von bösen Charakteren wird begrüßt, gefordert oder akzeptiert. Bei guten Charakteren gehen die Leute auf die Barrikaden. Nun gut ... irgendwie schade ... aber ... okay.

erstellt am 22.11.17 09:47
Vielleicht weil die Bösen interessanter sind und die Guten seit Dekaden in der Serie herumgurken, ohne sich großartig zu verändern?;D
Den Feinden kann man immer wieder neue Facetten abgewinnen und Grautöne schaffen, wenn man denn will (z.B. Justine verbündet sich mit dem Sinclair-Team, auch wenn das gegen Ende natürlich von JD ruiniert wurde. Man hätte sie ja vielleicht auch von ihrem Vampirismus heilen können, oder so was in der Art)

Für viele gehören die Connolys eben zu den unwichtigsten und farblosesten Figuren. Jemanden wie Yakup Yalcinkaya würde ich heute lieber haben als Bill, obwohl sein Tod mit zu meinen Lieblingsmomenten in der Serie gehört.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 09:48 Uhr bearbeitet)

erstellt am 22.11.17 10:08
Dass die Ereignisse des letzten Jahres nicht spurlos an Sheila und Bill vorbeigegangen sind, ist wohl logisch. Aber ich habe wirklich Bauchschmerzen, bei Charakteren von einem "Nutzen" für die Serie zu schreiben. Wenn man es so mechanisch sehen möchte ... wenigstens ist hier mal wieder Stimmung in der Bude

Was Yakup angeht: kein Problem, den holen wir zurück

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 10:09 Uhr bearbeitet)

erstellt am 22.11.17 11:21
Da war ich wohl die gute Seite betreffend nicht ausführlich genug, sorry…

Bill bekam doch im letzten Jahr durch den Tod von Sheila eine klasse Charakterisierung… mal wütend und auch mal böse… und auf der Suche, und das färbte ja auch auf die anderen guten Charaktere z.B.: wie Suko, Jane oder auch Sir James und selbst John ab… das war doch auch eine spannende Entwicklung auf der guten Seite wie alle mit den Gefühlen selbst und miteinander umgehen… man wusste auch nicht wie alle damit im weiteren Verlauf der Serie klar kommen…
Und jetzt? Friede, Freude… alles beim alten…
Das meinte ich damit genauso, das ich eben kein gutes Gefühl habe…

erstellt am 22.11.17 11:37
Knollo schrieb:
Da war ich wohl die gute Seite betreffend nicht ausführlich genug, sorry…

Bill bekam doch im letzten Jahr durch den Tod von Sheila eine klasse Charakterisierung… mal wütend und auch mal böse… und auf der Suche, und das färbte ja auch auf die anderen guten Charaktere z.B.: wie Suko, Jane oder auch Sir James und selbst John ab… das war doch auch eine spannende Entwicklung auf der guten Seite wie alle mit den Gefühlen selbst und miteinander umgehen… man wusste auch nicht wie alle damit im weiteren Verlauf der Serie klar kommen…
Und jetzt? Friede, Freude… alles beim alten…
Das meinte ich damit genauso, das ich eben kein gutes Gefühl habe…


Ne, eben nicht! Klar ist er jetzt erstmal happy, seine Sheila wieder zu haben. Aber Johnny ist noch verschollen. Es macht das Gefühlschaos ja nicht weniger authentisch, dass er im letzten Jahr hat durchmachen müssen.

erstellt am 22.11.17 11:42
@Florian
Du schreibst, bei bösen Charaktern wird die Rückkehr begrüßt und bei Guten gehen die Fans auf die Barrikaden.
Ist es nicht so, dass die Bösen eben Dämonen und Co sind? Also irgendwo etwas anderes als Menschen. Die Guten aber eben nur Menschen sind. Und ehrlich. Schau dich in deiner Umgebung um. Ist auch nur einer deiner Bekannten, der gestorben ist wieder gekommen? Das macht die Sache unglaubwürdig.

erstellt am 22.11.17 11:50
ZiaThepin schrieb:
@Florian
Du schreibst, bei bösen Charaktern wird die Rückkehr begrüßt und bei Guten gehen die Fans auf die Barrikaden.
Ist es nicht so, dass die Bösen eben Dämonen und Co sind? Also irgendwo etwas anderes als Menschen. Die Guten aber eben nur Menschen sind. Und ehrlich. Schau dich in deiner Umgebung um. Ist auch nur einer deiner Bekannten, der gestorben ist wieder gekommen? Das macht die Sache unglaubwürdig.


Nicht nur. Dr. Satanos und Dr. Tod waren Menschen. Außerdem ist Sheila ja nicht die erste, die von den Toten zurückgekommen ist. Nadine Berger (3 x mal übrigens, wenn man es genau nimmt), Bill, Suko, John, Jane Collins, Shao.
Und wie gesagt, bei Sheila haben besondere Umstände dazu geführt, dass sie zurückkehren konnte, die es bei anderen nicht gab.

erstellt am 22.11.17 13:08
Tja, Satanos und Dr. Tod waren nie meine Lieblingsgegner. Aber da hat es mir auch nicht gefallen, dass sie wiederkamen. Übrigens beim Schwarzen Tod auch nicht.. Irgendwie habe ich bei den ganzen Widerbelebungen (auch bei den Gegnern) immer den schalen Nebengeschmack, als fielen den Autoren keine neuen interessanten Gegner mehr ein. Was ja wirklich nicht stimmt, aber es kommt einem so vor.,


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