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Thema: 2055 - Das Zombie-Ehepaar
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Antworten zu diesem Thema: 4

 
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erstellt am 28.11.17 20:05
http://www.bastei.de/imgs/502448251_760fc3e4b8.jpg

Geschrieben von Jason Dark

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Nie hätte Harry Stahl gedacht, dass ihn seine DDR-Vergangenheit einmal einholen würde. Aber so war es. Er wurde daran erinnert. Damals hatte er ein Paar gejagt, das Menschen brutal ermordete. Er hatte es auch stellen können und erfuhr das ganze Geheimnis.
Das Paar war mit dem Teufel im Bunde. Die Hölle hatte es gezeichnet. Harry musste passen. Er hatte keine Chance gegen die beiden, die dann einfach aus dieser Zeit verschwanden.
Leider nicht für immer. Sie kehrten zurück. Harry Stahl und Dagmar Hansen hatten plötzlich ein Problem ...


Harry Stahl hat ne vergangenheit, in der DDR gabs ein metzgerehepaar, die haben ein junges pärchen abgeschlachtet und werden dann kurz vor ihrer verhaftung vom teufel geholt und ein paar jahrzehnte später wieder zurückgeschickt.

zuerst schlachten mr. und mrs. hackebeilchen einen schäferhund, dann einen sparfuchs, dann ne bordsteinschwalbe, und dann wären eigentlich Harry und Dagmar an der reihe wegen der offenen rechnung.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
weil Harry und Dagmar waffenmäßig nicht so gut dastehen wie John und Suko, muss halt ne silberkugel reichen und der alte trick, den gegner mit eigenen waffen schlagen. dagmar nimmt der frau das hackebeilchen aus der hölle ab und schickt sie damit zurück in in die hölle. ok. klar.


für n roman von JD wars nicht so schlecht. ich geb 2 von 5 kreuzen. der roman spielt aber komplett in ner anderen jahreszeit. und war halt nur so ein fall der woche für Harry und Dagmar.

erstellt am 02.12.17 10:34
Um ehrlich zu sein gefällt mir die Konzentration von Jason auf die Thematik Zombies… Da passt auch die stellenweise schleppende, holprige und kurz angebundene Sprache, wie hier mit Emilia und Rudi… Schade eigentlich das sie auf diese Profane Art ihr Leben aushauchen mussten… Das war meiner Meinung nach noch Absolut ausbaufähig, so ist es aber leider nur ein Fall der Woche mit einer allerdings genialen Vergangenheitsgeschichte ,,Made in GDR“…

Ein Sinclair ohne Sinclair, in diesem Fall super gelöst… Harry Stahl und Dagmar Hansen dürfen zeigen was in ihnen steckt…
Insgesamt wäre das zwar eine Steigerung zum letzten Heft von Jason, aber so aus den Socken gehauen hätte es mich dann auch nicht, aber da haben wir ja noch eben diesen herrlichen Blick auch in ,,meine” Vergangenheit die ja immerhin mein halbes Leben betrifft…

Weder über-, noch untertrieben stellt sich dieser Blick in die Vergangenheit für mich dar… ja so war es eben hier, einfach und schlicht…

Dank dieser Erinnerung an alte Zeiten vergebe ich hier ein Sehr Gut… dieses Heft bekommt einen Ehrenplatz in meiner Sinclair-Sammlung…

Danke Genosse…

PS.: Wieder ein geniales Cover von <Dennis>, leider aber mit einem kleinen Abzug für das Englische Beschriften des Hausschildes... Schade, in Deutsch wäre es klasse gewesen, dann hätte es so was von perfekt zum Heft gepasst...

erstellt am 20.12.17 12:05
Hallo. Danke für das Kompliment zum Titelbild. Bei mir ist es so, dass ich das Bild zu erst mache, und dass sich Jason Dark dann später dazu eine Geschichte ausdenkt. Manchmal bin ich selbst überrascht! :-)

erstellt am 20.12.17 20:19
solarshine schrieb:
Hallo. Danke für das Kompliment zum Titelbild. Bei mir ist es so, dass ich das Bild zu erst mache, und dass sich Jason Dark dann später dazu eine Geschichte ausdenkt. Manchmal bin ich selbst überrascht! :-)


Danke für die Info... Gut zu wissen...
(Das Grinsen von die zwei Leut´ hab ich gleich wieder vor Augen, herrlich)

erstellt am 12.01.18 18:34
Jason hat es neuerdings mit vermenschlichten Untoten. Erst eine ganze Familie und jetzt ein Ehepaar, dass sich normal artikulieren und bewegen kann. Die beiden heißen zwar Zombies, lesen sich aber wie stinknormale Psychokiller. Ich möchte wirklich lieber mystischen Grusel und keine Krimis lesen. Immerhin können sie als Schatten auftreten oder ein Abbild von sich projizieren.


Die Gegnerdarstellung steht einem guten Roman natürlich nicht im Wege. Da kann man trotzdem noch einiges rausholen. Das funktioniert aber nicht, wenn man zu routiniert seinen obligatorischen Text wie immer schreibt. Mit teils furchtbaren Dialogen ohne Sinn und Gesprächen, die sich im Kreis drehen. Mit Gegnern, die lieber telefonieren oder als harmlose Projektionen betonen, wie gefährlich sie sind. Und wenn es dann mal mittelmäßige Actionszenen gibt werden diese nicht durchgezogen, sondern unterbrochen.

Zum Beispiel beim Finale. Endlich wollen die Zombies Harry und Dagmar an den Kragen. Aber statt direkt in ihrer Wohnung zu erscheinen oder als Schatten ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihnen zu starten, wird ein unnötiger Umweg genommen. Besagte Schattenform wird im Finale nicht mehr genutzt, obwohl sie damit gefährlicher sind als in ihrer körperlichen Form.

Lofikfehler gibt es auch zur Genüge. Einige davon sind Dinge, die Dark eiskalt durchzieht. Wo haben all die Gegner der Woche die privaten Handynummern der Helden her?

Und bei den Opfern der Zombies sind mir ebenso einige Sachen aufgefallen. Wieso lebt ein Hund völlig allein in einem Haus, dessen Besitzer verstorben sind? Gibt es wirklich Wohnwagen, die an beiden Seiten jeweils eine Tür haben?


Dennoch hat der Roman auch gute Seiten, und wenn es nur die Ideen sind. Vor allem der kurze Einblick in Harrys Vergangenheit ist hervorzuheben. Zwar nicht besser geschrieben als die Gegenwartstexte, aber das ist keine Überraschung.


Insgesamt ein Roman auf gewohnt schwachem Darkniveau. Ich weiß, ich kann keine Wunder mehr vom Altmeister erwarten. Aber das hier liest sich wieder, als hätte er den Inspirationsfunken eines Autors komplett verloren und würde auch nicht mehr danach suchen.

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