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Thema: 2057 - Von der Hölle verflucht
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erstellt am 11.12.17 18:15
http://www.bastei.de/imgs/503261606_19ab7b02e8.jpg

Geschrieben von Jason Dark

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Ich, der Geisterjäger John Sinclair, musste meinem Freund Bill Conolly beistehen. Durch seine Recherchen als Reporter war er auf eine mysteriöse Frau gestoßen, die über telekinetische Kräfte verfügte und daher kraft ihrer Gedanken Dinge und Menschen bewegen konnte. Und die machte nun ihrerseits Jagd auf Bill – und auf seine Frau Sheila, die ebenfalls ins Visier dieser brandgefährlichen Mörderin geriet!


inhaltsangabe passt. war echt überrascht, dass es zur abwechslung mal wirklich spaß gemacht hat, einen roman von JD zu lesen. ich geb mindestens 3 von 5 kreuzen. nicht so gut war halt, dass alles so war, als ob mit Sheila nichts gewesen wär. ihr wisst ja, was ich meine.

erstellt am 11.12.17 18:18
Womöglich war das mit Sheila nicht mit Jason abgesprochen, und man hat seine Romane so lange zurückgehalten, bis Sheila wieder auferstanden ist. Das würde auch erklären, warum jetzt innerhalb kurzer Zeit mehrere Romane von Jason erschienen sind. Ist aber nur eine Theorie.

erstellt am 11.12.17 19:35
Das die Romane wieder lesbar sind, liegt nach meiner Meinung eher daran das inzwischen ein Jason Dark (jr.) schreibt... (der auch gleich mal zwecks Übung die JSC überarbeitet) Wenn ich die Co. Autoren Liste durchgehe und dann damit vergleiche wer seit über einem Jahr, also seit der 2000 nicht mehr auf der Agenda erscheint (was damit auch die Frage nach Graham Grimm löst) dann bleibt nur einer übrig... So zumindest meine Theorie...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 19:37 Uhr bearbeitet)

erstellt am 14.12.17 20:56
Wenn die meisten Leser und Fans vom Darkschen Sinclair regelrecht nach Sheila verrückt sind, kann ich das ja irgendwie noch verstehen… Wenn aber beim lesen des Heftes es für mich so rüber kommt, dass das letzte Jahr für den Autor ohne die Protagonistin regelrecht die Hölle war… Das kann ich nur Kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen… Wenn dann auch noch permanent mit nackten Tatsachen gewedelt wird und die geliebten Hauptdarsteller vulgär rüber kommen, dann frage ich mich schon ein wenig was das soll… Vor allem da man ja gerade bei der Neuveröffentlichung der JSC darauf bedacht scheint das die geliebten Charaktere sich perfekt benehmen und immer genug zum Anziehen dabei haben um nackten Personen mit einem Kleidungsstück zu helfen…

(Da höre ich doch lieber auf die Darkschen Hefte zu konsumieren, dachte doch tatsächlich das es eine fliesende Übergabe wird und ich mich an einer wöchentlichen Dosis der Co. Autoren erfreuen kann… statt dessen werden es mehr und mehr von Dark… na ja, wenn nicht dann eben nicht, hab ich mehr Freizeit für andere Dinge und spare gleich noch ein paar Euronen dabei)

Eine Bewertung meinerseits wäre ziemlich unfair… das mir das Heft nicht gefällt ist auch so klar erkennbar…

Vielleicht liegt es auch daran das ich gerade die ersten beiden Hefte von Daniel Stulgies gelesen habe… jetzt stürze ich mich regelrecht auf die noch folgenden vier… dann freue ich mich auf T. Stahl seine Weihnachtsgeschichte!

Fazit: Finger weg für die, die auch keinen Dark mehr lesen wollen… für die anderen die gar nicht genug bekommen hab ich sogar noch einen Tipp auf das Heft 1361... Lesen und Lieben!

erstellt am 16.12.17 17:53
Es nützt nichts, diesen Dark möchte ich dann doch noch bewerten. Und um es vorwegzunehmen, die im Mittelteil abgedruckte Leserstory der Woche ist um Längen besser als der Murks, den uns ein weiterhin vollkommen uninspirierter JD auftischt, und damit noch Geld verdient.

Inhalt? Eine gewisse Tessa wird von Matthias (wem sonst) entführt und durch ihn mit der Hölle infiziert, sie bekommt telekinetische Kräfte, zudem sitzt ein kruder dämonischer Zwilling in ihr, der sich einen Spaß daraus macht, von innen ihren Körper auszubeulen (warum er das macht, bleibt unerwähnt, mit Sicherheit wollte der Autor nur das Titelbild in den Roman integrieren).

Motive von Tessa? Das typische JD- Motiv wird genannt: das Auslöschen aller möglichen Zeugen. Und selbst hier schafft es JD vollkommen unlogisch zu sein. Sheila Conolly ist keine Zeugin, trotzdem wird andauernd von ihrer „letzten Todesstunde“ gesprochen, wohingegen ein Bekannter Bill Conollys einfach so aus Menschenliebe als tatsächlicher Zeuge überleben darf.

Was fällt ansonsten auf? Die grausamen Dialoge zwischen allen Beteiligten, insbesondere immerzu neue Telefonate mit Hinz und Kunz, die aber auch gar keinen Sinn machen bis auf Darks Bemühen, mit Zeilenschinderei das Heft komplett zu kriegen. Vor allen Dingen wirkt Bill Conolly als der pure Stichwortgeber für immer neue Phrasen und Allgemeingültigkeiten, immer mal unterbrochen von einem Darktypischen „Ha“ oder „verdammt“. Wortsätze, die man eigentlich aus Comics kennt, allerdings mit mehr Qualität. Zudem wirkt der Reporter wie ein Klotz am Bein, keinerlei Eigeninitiative oder Ideen, immer zaudernd und fragend wie ein kleines Kind. Was soll das????

Und ansonsten? Generiert sich der Eindruck, dass JD in keinster Art und Weise mit dem Plot um Sheilas Tod einverstanden war. Empathielos gibt es hier und da ein paar Floskeln zum werten Befinden von Sheila und Bill, nix mit Tiefgang, niveauvoll wie der Plausch ums Pausenbrot. Als wäre eigentlich nichts passiert. Und das ist es ja, was JD auch wollte und seit 10 Jahren konsequent durchgezogen hat, dass rein gar nichts mehr passiert bei den Hauptprotagonisten wie bei Donald Duck oder Speedy Gonzales und er nach gut 50 Heften seit Band 2000 wieder in seine einschläfernde „Wohlfühl-Spirale“ zurückfallen kann.

Darüber hinaus? Die „Todesstunde“ von Sheila wirkt nach den Ereignissen ihrer unsäglichen Wiederbelebung lächerlich. Wie will man nach der Entscheidung für die Friede-Freude-Eierkuchen-Variante aus dem letzten zwar großartig geschriebenen Dreiteiler überhaupt noch Spannung erzeugen? Vielleicht wenn man als regelmäßiger Leser unter Amnesie leidet, aber wie sonst?

Und...wie wird eigentlich Sheilas unzähligen Freundinnen und Bekannten, die vielleicht ja auch bei ihrer Beerdigung anwesend waren und getrauert haben, im Romankosmos realistisch beigebracht, dass sie nach ihrem Genickbruch wieder so unter den Lebenden weilt, als wäre nichts gewesen??????? Zumindest das Zurateziehen von Scotland Yard-Psychologen, um Sheilas Trauma (hat sie überhaupt eines?) zu behandeln, wäre das Erste gewesen, woran ein guter Autor jetzt denken würde. Aber nein, nichts dergleichen passiert. Ein Roman ohne Vor- und Nachgeschichte, wie aus der Zeit gefallen aber mit einem schlimmen Nachgeschmack!! Grausam, aber so steht es geschrieben...

PS: Noch immer frage ich mich, ob es bekannt war, dass Sheilas Seele im Höllenkreuz gefangen war und ich es einfach damals überlesen hatte. Nein, ich bleibe dabei und fühle mich leider bestätigt: Sheilas Auferstehung mutiert zum Eigentor.

erstellt am 16.12.17 18:17
Neo09 schrieb:
Inhalt? Eine gewisse Tessa wird von Matthias (wem sonst) entführt und durch ihn mit der Hölle infiziert, sie bekommt telekinetische Kräfte, zudem sitzt ein kruder dämonischer Zwilling in ihr, der sich einen Spaß daraus macht, von innen ihren Körper auszubeulen (warum er das macht, bleibt unerwähnt, mit Sicherheit wollte der Autor nur das Titelbild in den Roman integrieren).

Motive von Tessa?



ich hab mir das auch so gedacht, dass das titelbild im roman verarbeitet wurde, aber der dämonische zwilling war so ne art aufpasser, der sich halt so bemerkbar gemacht hat. kann man sich ja irgendwas denken, dass der seinen spaß´daran gehabt hat, zu versuchen, aus seinem gefängnis, Tessas körper, auszubrechen.

die geschichte, dass Matthias Tessa infiziert, ist doch auch nicht so schlecht. hat sie jetzt halt telekinetische kräfte und muss sich von den typen, die sie vergewaltigen wollen, nichts gefallen lassen.

anfangs find ich die geschichte schon noch stimmig. Bill recherchiert, stößt eben auf Tessa, sieht, was sie kann, sie kriegt mit, dass es zeugen gibt, aber den informanten lässt sie ja auch schon leben. da hat sich die agenda auch schon wieder gewandelt.

klar, Jason schreibt manchmal total wirr, so als ob er mittwochs nicht mehr weiß, was er montags und dienstags geschrieben hat, aber so ab der mitte des romans siehts eher so aus, als ob Tessa ne rechnung begleichen soll, die Matthias mit Sinclair und den Conollys noch offen hat.

die meisten von Jasons romanen find ich schlecht, aber ich nehm Jasons romane auch nicht mehr ernst. klar, die dialoge und so sind unterirdisch, aber das ist manchmal schon fast wie ne parodie, wo ich mal beim lesen so richtig lachen kann.

Florian, Rafael und die anderen autoren schreiben um klassen besser, aber zwischendrin mal was von Jason, das würde ich echt vermissen.

erstellt am 16.12.17 21:15
Tja, Ariane, eigentlich hast du recht, das ist wirklich die einzig sinnige Herangehensweise... nur spätestens ab der Mitte von fast jedem Dark-Heft werde ich ärgerlich.Jedes Kreuzworträtsel besitzt mittlerweile gefühlt mehr literarischen Tiefgang. Ich weiß, ich bin selbst schuld; ich brauche diese ja nicht mehr kaufen.

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