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Thema: PZ 1136 - Verwunschene Wasser
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erstellt am 15.12.17 19:20
http://www.bastei.de/imgs/502450901_536caadb45.jpg

Geschrieben von Stephanie Seidel

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Es sind nur Indizien, die Willem van Kamp nach Äthiopien reisen lassen: Bei ihrer Hexenjagd in Essaouira hatten Ibrahim Choukri und er auf dem Wandbild einer versunkenen Synagoge etwas entdeckt, das ein Thejadendolch sein könnte. Anscheinend wurde er der Herrscherin von Saba überreicht – von König Salomon, seinem ursprünglichen Besitzer. Das Thema Ahtan hingegen scheint erledigt: der verstoßene Marid wurde seit Anfang des Jahres nicht mehr gesehen. Gut möglich also, dass er gar nicht mehr lebt. Glaubt Willem ...


ich geb dem roman 5 von 5 kreuzen. war alles perfekt, immer weiter so. mir gefällt das mit Afrika, die Geographie, die Geschichte, das Kulturelle, die Sprachen, alles, was man hier nicht so kennt. ist auch alles spannend erzählt, mit humor und so.

was negatives fällt mir nicht ein. könnt höchstens sagen, dass Zamorra zum schluss auch hätte tot sein können, ist halt nur leicht verletzt worden, aber das ist halt so bei ner serie wie bei PZ.

nur noch so ne sache, noch mal was mit wetter: 24 grad, 53 % luftfeuchtigkeit, klar, geht angenehmer, aber ich glaub so schlimm wie im roman geschrieben ist das nicht.

erstellt am 16.12.17 19:21
Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Roman halten soll. Bis kurz vor Heftmitte ist es quasi nichts anderes als eine Rückschau auf Vergangenes und eine Nacherzählung von PZ 1131. Diesmal allerdings nicht aus der Sicht des Helden sondern des Schurken und eines „Innocent Bystanders“.
Das ist durchaus amüsant zu lesen und lockt immer wieder ein Schmunzeln auf die Lippen. Überhaupt strotzt das ganze Heft nur so von kleinen mehr oder minder versteckten Anspielungen. So will die Sahira ihren Nachwuchs nicht in einen dahergelaufenen Touri (= Willem) – oder wie sie es nennt „zweitklassiges Starterpaket“ – stecken. Rhannoud macht einen auf Nicole, stibitzt Willem die MasterCard und geht auf Shopping-Tour in Paris. Jacke und Stiefel von Gucci und Tasche von Prada. (Darf der modebewußte Mensch von heute sowas eigentlich kombinieren? fragt sich der modisch unbeleckte Kommentator.) Und da unterläuft der Autorin ein Fehler, den die echte Nicole nie gemacht hätte. Als Willem von „elend teurem Gucci-Krempel“ spricht, hätte es eigentlich richtig heißen müssen: „'Und Prada', ergänzte Nicole automatisch.“
Als die eigentliche Geschichte dann so gaaaanz langsam Fahrt aufnimmt, haben wir es zunächst aber noch nicht mit einem ZAMORRA zu tun, sondern mit einem Reiseführer Äthiopien – Land, Kultur, Geschichte und Mythos. Durchaus unterhaltsam geschrieben für ein Sachbuch. Kann man mögen, muss man aber nicht. (Mir persönlich hat er gefallen, dieser Mix aus moderner Land-/Kulturbeschreibung und Geschichte plus Saba-Mythos.)
Was ich nicht ganz verstanden habe: Was bringt Zammy bei 24º C, 53% Luftfeuchtigkeit so dermaßen ins Schwitzen? Ich kenne Sommer hier bei mir in den Rheinauen Süddeutschlands, da ziehen sich manche Leute bei solch lauem Wetter schon wieder einen Pulli über. (Zugegeben, es sind Einzelexemplare, aber erlebt habe ich das schon.) Mag vielleicht daran liegen, dass bei uns im Kaiserreich die Truppen für ihren Einsatz in den afrikanischen Kolonien trainiert wurden. (Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, Unmengen Schnaken.)
Um mal endlich zu einer Conclusio zu kommen: Lustig, lehrreich, kurzweilig, nicht spannend. Würde ich als Reiseführer nochmal lesen, als ZAMORRA eher nicht.
Eine Benotung ist eigentlich unfair, finde ich. Erinnert mich an meine Schulzeit. Da erhielt ich für sowas mal eine 1-6. (1 für Ausarbeitung, 6 für Thema verfehlt.) Hier würde ich nicht so weit gehen. Allerhöchstens 1*-4. (Okay, bin ich halt unfair.)
P.S.: * = Sternchen

erstellt am 18.12.17 17:33
Mir hat der Roman 1A gefallen und ich finde nicht, dass der Anfang ein Rückblick war, da man ja einiges aus der Sicht der Sahara erfahren hat. Interessant ist auch, dass Rhannoud langsam "zu sehr" menschelt. Ob sich da eine erneute "Aus Dämon wird Mensch, aus Mensch wird Dämon"-Sache anbahnt, wie damals bei Rofocale?

Wie bei Steffi gewohnt gab es auch einiges zu lernen, was ich sehr gut finde, da es nicht aufdringlich war, sondern wirklich "Wissen to go", würde ich mal auf "Neudeutsch" sagen. So mag ich das. Unterhaltung und nebenbei noch lernen.

Ich vergebe ein TOP

erstellt am 18.12.17 23:44
Es war ein Rückblick. Allerdings aus einem anderen Sichtwinkel. Habe ich ja geschrieben.

erstellt am 30.12.17 10:59
Mir hat mir die Story so gefallen wie sie war.
Nachts im Museum, brennend heißer Wüstensand. All das zauberte ein Grinsen in mein Gesicht.
Überhaupt hatte ich während des Lesens die ganze Zeit gute Laune.
Für mich eines der bisher besten Hefte von Stephanie Seidel.
Die Charaktere und die Story insgesamt entwickeln sich. In welche Richtung wird sich zeigen.

Was allerdings an 24 Grad und 53% Luftfeuchte schlimm sein soll begreife ich auch nicht.

erstellt am 08.01.18 15:20
Handlung : Zamorra und Willem reisen gemeinsam nach Äthiopien. Zamorra soll auf Einladung von Professor Tulu , an dessen Universität ,in Addis Abeba ,einen Vortrag über den Weinanbau in Frankreich halten. Willem begibt sich in die Klosterstadt Lalibela um eine Spur des Tejadendolches zu finden , den Salomon einst der Königin von Saba schenkte. In Addis Abeba , schauen Zamorra und Rhannoud , auf Wunsch Professor Tulus, noch in seinem ethnologischen Museum, nach dem Rechten , welches von einem Spuk heimgesucht wird. Nach erfolgreicher Beseitigung eines Dchinns, folgen Rhannoud und Zamorra , Willem nach Lalibela. Dort hat Willem , von einem sogenannten Wissenden ein paar rätselhafte Hinweise erhalten. Das Versteck des Tejadendolches , soll in einer lebensfeindlichen Umgebung , an verwunschenen Wassern sein. Aber was soll das heißen ?

Meinung : Ein weiterer Roman von Stephanie Seidel , der einmal mehr vom eleganten und lebendigen und nahezu fehlerfreien Schreibstil , der Autorin getragen wird. Stephanie könnte ohne Probleme auch als Buchautorin arbeiten. Der Einstieg , ist dabei zunächst ein wenig zäh. Bis Seite 16 , ist es eigentlich eine Zusammenfassung der Ereignisse aus Stephanies Vorroman ( Band 1131 ), nur aus anderen Blickwinkeln. Könnte man als Einstiegshilfe für den Leser ansehen , muß man aber nicht , da es im Gespräch zwischen Zamorra und Willem ab Seite 16 , noch genügend eingearbeitete Rückblenden gibt. Dadurch könnte man die ersten 16 Seiten auch ersatzlos streichen. Das hätte keine Auswirkungen auf den Folgeroman. Gefallen hat mir im Anfangskapitel , die Anspielung auf den Drehort von " Game of Thrones " , auch wenn mir diese Serie persönlich nicht zusagt , und natürlich das Gespräch zwischen Athan und der Sahira. Auch im weiteren Verlauf gibt es dann öfters noch etwas zum Schmunzeln , besonders wenn Rhannoud schoppen geht. Gewürzt hat Stephanie ihren Roman , mit interessanten Fakten über Äthiopien , sowie Salomon und die Königin von Saba. Themen die mir auch schon , bei JS gefallen haben. Die Gesamtbewertung ist nicht ganz so einfach. Der Roman unterhält stets gut , der eigentliche Spannungsfaktor ist aber auch nicht besonders hoch und die Handlung insgesamt , abzüglich der Rückblenden , etwas dünn. Daher entschließe ich mich für die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:58 Uhr bearbeitet)

erstellt am 23.01.18 12:54
Mir hat dieser Roman nicht wirklich gefallen, normal lese ich einen Roman an einem Abend, maximal zwei Abenden, aber hier hab ich mir über Tage hinweg durchgequält.

Für mich ist einfach zu wenig passiert. Die Rückblende am Anfang aus der anderen Sichtweise war zwar eine interessante Idee, aber hat sich für mich zu lange hingezogen.

Für mich ging es ab der Heftmitte eigentlich erst mit dem Roman los und auch dann ist für mich nicht viel interessantes passiert. Dann kam der finale Kampf und das war es.

Die ganzen Landschaftsbeschreibungen sind ja nicht verkehrt, wenn sie dosiert eingesetzt werden, aber mir war das alles zuviel, da die Handlung dabei zu kurz weggekommen ist.

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