Suche
Beitrag User
 
 
Thema: PZ 1137 - Der Frostjahrmarkt
| |

Antworten zu diesem Thema: 12

 
Zurück
1 2


erstellt am 30.12.17 22:16
http://www.bastei.de/imgs/506241546_cc636cf41c.jpg

Geschrieben von Adrian Doyle

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
London, 1683. Einer der kältesten Winter in den Aufzeichnungen der Stadt sorgt für ein spektakuläres Ereignis: Die Themse friert zu! So tief, dass auf dem Eis fahrendes Volk erscheint: Wahrsager, Gaukler, Händler.
Und auch ein Mädchen, das es durch Zufall in diese Zeit verschlug: Carrie. Sie ist auf der Suche nach Nele. Eigentlich wollten beide nach den Ereignissen in der Stadt unter dem Friedhof zusammen nach London, doch Carries Gabe, die sie von den Regenbogenblumen erbte, scheint völlig verrückt zu spielen.
Nun muss Carrie sich allein durch den eisigen englischen Winter schlagen – wenn sie ihre Freundin nicht wiederfindet ...


ok, keine große überraschung, ich geb dem letzten roman, der 2017 noch gekommen ist, 5 von 5 kreuzen, weils einfach wieder echt super war, was Manfred geschrieben hat. total interessant das mit den frostjahrmärkten auf der themse, sehr schöne geschichte draus gemacht.

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?
Carrie und Nele und die regenbogenblumen, gefällt mir, bin mal gespannt, was da jetzt noch kommt. so n zeitparadox oder so was.

was sind den zieleltern? hat Carrie da auf Zamorra und Nicole gezielt?

und wie wollen die blumen das überleben, wenn die komische sonne da im keller vielleicht mal nicht mehr ist? wird jetzt echt spannend, was so los ist im keller vom chateau. vielleicht sollten die lieber ne kolonie draußen im freien anpflanzen. das geht doch, oder nicht?

mal festhalten noch: der nordturm ist bewohnt, der südturm muss dringend saniert werden.


erstellt am 30.12.17 22:33
die bei wikipedia, die englische wikipedia, haben im artikel über die River Thames frost fairs noch so n unterpunkt "in popular culture" wo sie auf die Doctor Who folge "Thin Ice" hinweisen (hab ich noch gar nicht gesehen )

da könnt ja jetzt jemand, der sich mit wikipedia auskennt, den artikel ergänzen, wegen PZ 1137 "Der Frostjahrmarkt"

(also ich kanns nicht.)

erstellt am 31.12.17 10:34
Also in einem Punkt muss ich ganz heftig widersprechen: Monica Peters ist KEINE Telepathin!!
Die Peters-Zwillinge waren nur dann Telepathen wenn sie nicht zu weit von einander entfernt waren, und auch nur zu zweit. Den jetzigen Abstand hätten sie auch nie überbrücken können, schließlich ist Usch schon eine ganze Weile Tot.(Heft 1007)

erstellt am 01.01.18 12:07
Ich stimme dir absolut zu.
Lese das Heft gerade und bin auch darüber gestolpert.

erstellt am 02.01.18 11:31
Das muss ich auf meine Kappe nehmen, auch wenn es mich natürlich wahnsinnig fuchst.
Ich hatte in der Facts-Datei nur gelesen, dass Monica Telepathin ist - irgendwo meine ich sogar gelesen zu haben: eine ziemlich starke Telepathin. Die Zusammenhänge (nur im Zusammenspiel mit ihrer Schwester) hätte ich ganz klar besser recherchieren müssen. Ich bin da echt not amused drüber. Doof, dass es jetzt unveränderlich geschrieben steht. Das neue Jahr fängt ja(hr) gut an... *Grummel*

erstellt am 02.01.18 18:25
Ach was. Mach dir nichts draus. Ist ja nicht der erste Charakter, der mit der Zeit verändert wurde. Wenigstens war dieser Fehler nicht mit Absicht. Und Fehler passieren nun mal. Ich denke, die PZ-Fans werden es überleben.

erstellt am 02.01.18 19:29
Manfred Weinland schrieb:
Ich hatte in der Facts-Datei nur gelesen, dass Monica Telepathin ist - irgendwo meine ich sogar gelesen zu haben: eine ziemlich starke Telepathin. Die Zusammenhänge (nur im Zusammenspiel mit ihrer Schwester) hätte ich ganz klar besser recherchieren müssen. Ich bin da echt not amused drüber. Doof, dass es jetzt unveränderlich geschrieben steht. Das neue Jahr fängt ja(hr) gut an... *Grummel*


Nee, so hat das alte jahr aufgehört. du musst positiv denken!

außerdem, weiß ich jetzt gar nicht, ob das was im roman steht wirklich so falsch ist. Monica war ne starke telepathin, ok, nur zusammen mit ihrer schwester, aber das experiment mit den Varnen war ja nur ein experiment, und sie hat ja auch telepathisch nichts wahrgenommen. also nichts passiert. Nicole war halt nur zu optimistisch, was Monicas fähigkeiten angeht.

erstellt am 02.01.18 19:58
Das ist also der Weihnachtsbeitrag für PZ. Zuerst zum Cover, das überhaupt nichts mit dem Roman zu tun hat. Ich brauche es nicht, dass die Szene genau so in der Geschichte vorkommt, aber weder gibt es eine Brücke im Regen mit Stromleitungen. Noch eine mysteriöse Gestalt mit Regenschirm im Orange- oder Rottouch. Ist nicht das erste mal bei Weinland.

Natürlich hat das keinen Einfluss auf den Text, der eine schöne Geschichte um einen historischen Frostjahrmarkt auf der Themse erzählt. Das Unglück hat sich der Autor ausgedacht, bekannte Aufzeichnungen über derartige Ereignisse konnte ich erst zu späteren Zeiten finden. Da hätte Manfred also durchaus die Möglichkeit gehabt, mehr zu erklären. Wieso die toten Schausteller immer mal wieder kommen. Standen sie schon vor ihrem Tod mit den Höllenmächten in Kontakt? Wie genau verleiten sie die Menschen zum Bösen, dass diese bewusst einer höllischen Lockung erlagen, habe ich so nicht verstanden. Was genau hebt den Direktor von den anderen ab, er hat zum Beispiel von Anfang an sämtliche Erinnerungen. Spielt der Rest der Schausteller freiwillig nach den Regeln der Hölle oder sind sie dazu gezwungen? Warum werden die beiden im Wirtshaus abseits des Festgeländes zu „harter Brandung“, während die Gefangenen auf dem Gelände eher in der Zeit versteinert sind? Na, ich will mich nicht beschweren. Lieber ungeklärte Fragen als furchtbar verzweigte Details.

Bei den Charakteren bleiben genau so Fragen offen. Warum reagiert Emma so krass auf Carrie? Das ist nicht mehr normal, mit Babyempathie kann ich das nicht erklären. Ich hatte eher vermutet, dass Emma mal selbst zu einer magisch begabten Frau heranwachsen wird und eine Verbundenheit mit Carrie spürt. Umso mehr wunderte es mich, dass sie voll auf die magischen Tricks des Jahrmarkts herein fällt. Es gefällt ihr sogar.

Apropos Carrie, deren Gabe spinnt weiterhin. Wieder teleportiert sie sich durch Raum und Zeit, dieses mal aber nur einige Monate und innerhalb der Region London. Später in der Handlung nochmal, da nur räumlich. Als es auf dem Jahrmarktsgelände ernst wird, kann sie plötzlich doch noch gezielt aber unterbewusst ihre Magie aktivieren und einige der Menschen in Sicherheit bringen. Wie praktisch. Unter anderem Nele. Ob sie dadurch die Zukunft geändert hat? Ich würde mir an ihrer Stelle keine Gedanken über ein Zeitparadoxon machen. Erstens kann sie es jetzt eh nicht mehr ändern, zweitens hat „die Zeit“ sicher vorausgeplant, dass sie das genau so tun wird.


Eine Gegenwartshandlung beschäftigt sich mit Zamorra und Nicole auf den Spuren der Regenbogenblumen. Natürlich gibt es da immer noch Ärger. Man muss schließlich eine Problematik am laufen halten, die in einem packenden Finale des Plots endet, wo dann sicher Carrie und das Zamorrateam wieder aufeinander treffen und hektisch das schreckliche Unheil verhindern.

Ist mir egal, die groben Handlungsaufbauten sind in Unterhaltungsmedien immer gleich. Nur der Ausgang der Finalkonfrontationssituationen ist anders. Und die Details. Deshalb habe ich einfach die Geschichte der Woche um den Frostjahrmarkt genossen. Dass Hintergründe offen bleiben ist in Ordnung. Warum Carrie ihre Gabe jetzt doch noch in einer Notsituation aktivieren konnte, wohingegen es in Manfreds vorherigen Carrie-Roman partout nicht ging, wird hoffentlich noch erklärt.

Und den Epilog, wo Zamorra irgendein Carrie-Gefühl hat und irgendwie die Geschichte der Frostjahrmärkte googelt, völlig ohne Grund und Anhaltspunkt, ignoriere ich einfach. Von den anderthalb Seiten lasse ich mir die Geschichte nicht kaputt machen.

erstellt am 08.01.18 16:04
Es wird spannend bei den Varnen.
Die haben also so etwas wie Todessehnsucht.
Und die '' künstliche '' Sonne hat Aussetzer.
Vielleicht sollte sich ein Spezialistenteam der Tendyke Industries das Ding mal genauer ansehen.
Natürlich unter Van Zants Leitung. Damit käme der gute Artimus auch mal wieder zum Zug.

erstellt am 10.01.18 15:18
Handlung : Zamorra und Nicole beschäftigen sich mit ihrem Varnenproblem. Nicole stellt fest , das die Regenbogenblumen, in Tendykes Home , nicht die gleiche Entwicklung zeigen , wie ihre hauseigenen im Kellergewölbe. Außerdem hat die betreuende Kunstsonne , immer noch Aussetzer und die Blumen scheinen eine Art Todesehnsucht zu entwickeln. Derweil haben Carrie und Nele das London , des Jahres 1683 erreicht. Doch ohne ihr Zutun , wird Carrie plötzlich vom Sommer in den klirrendkalten Winter versetzt und von Nele getrennt.. Dabei kommt sie im Haus der Familie Bartlock , wieder zu sich , ohne erklären zu können warum. Durch Fürsprache von Jeremys Frau , Mabel wird Carrie aufgenommen , da sie einen guten Draht zu Baby Emma hat. Dann entschließt sich Carrie , den Ort zu suchen , wo sie unter den entarteten Regenbogenblumen , einst gefunden wurde. Doch sie erfährt eine Enttäuschung und wird ins Bartlock Haus zurückversetzt. Hier trifft sie auf eine völlig aufgelöste Mabel , die ihr von furchtbaren Ereignissen berichtet , die ihnen bei einem abendlichen Besuch , des Frostjahrmarktes , auf der zugefrorenen Themse zugestoßen sind. Als Carrie selbst nachforscht , gerät auch sie in eine Falle.

Meinung : Letzter Roman des Jahres 2017 geschrieben von Adrian Doyle alias Manfred Weinland. Der Roman ist insgesamt gut und fesselnd geschrieben , besonders was die Handlung im Jahr 1683 betrifft. Da beweißt sich Manfred erneut , als Meister der Vergangenheit. In der Gegenwart unterlief ihm , aber leider ein gravierender Patzer , als er Monica Peters , als starke Telepathin bezeichnet. Die Peters- Zwillinge waren immer nur als Einheit telepathisch stark.Da dürfte nach Uschis Tod , bei Monica nicht mehr allzu viel von übrig sein. Ich denke mal nicht , das sie noch telepathisch stärker als Nicole ist. Trotzdem bleibt es lobenswert , das Manfred sich getraut hat , eine Person auftreten zu lassen , die gewöhnlich nicht , in seinen Handlungssträngen dabei ist. Der Epilog war auch nicht allzu überzeugend. Es war zwar der Versuch , eine Brücke von Zamorra in der Gegenwart , zu Carrie in der Vergangenheit zu schlagen , kam aber nicht recht überzeugend rüber. Auch über die untoten Gaukler , hätte ich gerne mehr Hintergründe über ihre Motive erfahren. Da der Roman für mich gleichwertig mit Band 1136 war , gebe ich dann insgesamt , auch hier die Note 3 = Befriedigend ( 3 von 5 Kreuze )

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:23 Uhr bearbeitet)

Zurück
1 2

Top

Sie interessieren sich für unsere aktuellen Meldungen? Hier finden Sie die neuesten Informationen rund um unsere Verlagsprodukte.
mehr ...
 
Hier finden Sie wichtige Informationen und Hinweise zur Registrierung und der Struktur des Bastei Forums.
mehr...
Content Management by InterRed