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Thema: CL32 : Das Todeskabinett
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erstellt am 07.01.18 12:34
Handlung : Sein neuer Auftrag führt John erneut nach Tonbridge , wo er auch das erste Mal auf Dr. Tod getroffen ist. In der Hoffnung mehr über sein verschwundenes Kreuz zu erfahren , nimmt er die Suche nach der verschwundenen Milli Drake , Tochter eines Commissioners bei Scotland Yard , auf. Direkt nach seiner Ankunft erfährt John , von Inspektor Talbot , das Millie tot in einer Hütte im Wald gefunden wurde. Aufgrund der Aussage von Millis Mitschülerin Janet Sturgess , sucht John das Haus von Lydia und Emila Bradford auf , die ihren Neffen Lewis Harker , nach dem Tod von Lewis Eltern , gemeinsam aufziehen. Lewis steckt John heimlich einen Zettel zu und verabredet sich mit ihm abends am Tatort. Von Lewis erfährt John , das seine Tanten ein grauenhaftes Geheimnis hüten.

Meinung : Ein weiteres gut gemachts Classic - Hörspiel. Der Hörer hofft zwar , das das Rätsel um Johns verstecktes Kreuz aufgelöst wird , wird aber erneut vertröstet. Da dieser Handlungsstrang in den Romanen nicht vorkam , bleibt es also weiter rätselhaft , wie er aufgelöst wird. Denn spätestens zum " Nachtclub der Vampire " muß John sein Kreuz ja wieder haben. Ansonsten gut umgesetztes Classic- Hörspiel. Note 2 = Gut ( 4 von 5 Kreuze )

erstellt am 04.03.18 21:51
Ein klassischer Gespenster-Krimi mit dem klassischen Psychomörder in gespaltener Persönlichkeit. Hier ist es eine Mörderin, aber davon abgesehen das gleiche Schema. Die eine Hälfte total lieb und nett, die andere Hälfte durchtrieben und mörderisch. Und man darf sich doch fragen, warum in all den Jahrzehnten nie irgendjemandem aufgefallen ist, dass die Schwestern immer nur einzeln anzutreffen waren. Obwohl die eine Schwester gern und viel von ihrer anderen Schwester redet. Da wird man doch neugierig. Oder wann hat sich bei Miss Bradford diese Störung entwickelt? Wieso mussten die Eltern von Lewis sterben? Wieso lassen sie den Jungen leben? Er stellt doch eine Gefahr dar, wenn er mehr Macht über den Sensenmann hat als sie. Wieso überhaupt diese Beschwörung? Etliche Fragen bleiben offen. Dabei wären Antworten wichtig gewesen, um den verworrenen Hintergrund des Falles zu erklären. Wieso der Sensenmann an die toten Eltern gebunden ist und wieso dann nicht mehr, als noch jemand getötet wird. Wofür wird der überhaupt gebraucht? Es gab in Tonbridge doch nie eine Mordserie, das klingt alles so, als würde der Sensenmann erst jetzt aktiv werden. Als hätte Miss Bradford ihn damals einfach mal aus Prinzip beschworen, um in auf Halde zu haben. Kann ja nicht schaden.

Bis zum Finale war die Geschichte ja durchaus in Ordnung, dann ergibt sie gar keinen Sinn mehr. Der Sensenmann wird vernichtet, weil eine unglücklich umgekippte brennende Kerze die Leichen entflammt. Und die arme Bradford-Oma, die offenbar sehr altersgerechte Reflexe hat und extrem leicht entflammbare Kleidung trägt. Ich meine, die Hörspielserie erlaubt sich doch Veränderungen und Freiheiten. Wieso muss dann sowas sein?

Technisch natürlich wieder erstklassige Arbeit, aber wer für das Skript verantwortlich ist sollte sich schämen. Gut, dass das so abgesegnet wurde ist auch nicht in Ordnung.

Und wenn man das Kreuz und den ersten Auftritt von Dr. Tod schon erwähnt, hätte ich tatsächlich auf etwas gehofft. Kommt leider nichts. Keine Spur von Johns Kreuz und keine Verbindung zu Dr. Tod.

Für ein gutes Hörspiel zu einer schwachen Geschichte gibt es eine Mittlere Note.

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