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Thema: Das Zamorra-Jahr 2017
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Antworten zu diesem Thema: 16

 
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erstellt am 08.01.18 14:27
Ja, die Zeit rennt. Wieder liegt ein gelungenes Zamorra-Jahr mit 26 neuen Heften hinter uns (von denen ich allerdings noch immer nicht alle gelesen hab).

Und wieder waren die Romane von Adrian Doyle alias Manfred Weinland insgesamt in Sachen phantatischer Unterhaltung (im doppelten Sinn) die Höhepunkte der zwölf Lesemonate. Top! Und weit über dem Niveau, das manche sonst noch immer mit "Heftroman" verbinden, oder man auch sonst in dieser Publikationsform in der Regel findet.

Allerdings stammte der beste (von mir bisher gelesene) Roman dieses Jahres aus der Feder einer anderen:
"Familiengeheimnisse" (1117) von Stephanie Seidel war einfach nicht zu toppen.
Und hatte auch das beste Cover in einer Palette vieler schöner, abwechslungsreicher Titelbilder (1112, 1118, 1125, 1126, 1131, 1133).

Zudem hat der Roman dazu geführt, dass wir endlich selbst mal in dem guten, aber überteuertem Ausflugs-Restaurant auf der (Handlungsorts-)Insel im Bois de Boulogne See gegessen haben ("Huch, ist der Teller leer, ich dachte Nouvelle Cuisine ist passe..." ).
Und ja, der Geist scheint wirklich weg und erlöst zu sein. Das alte, etwas abseits stehende Nebengebäude ist wieder, auch draußen, mit altem Gerümpel vollgestellt, da ist kein Platz mehr für eine Exkursion.
Auf der kleineren Nachbarinsel gibt es allerdings einen Pavillon aus alter Zeit. Darf man nicht betreten. Was mag sich da verbergen... Ich stutze gerade... Oder kam der in dem Roman auch schon vor? Es wird Zeit, nochmal zu dieser Perle zu greifen!

Nach 30 Heften (60 Wochen!) Auszeit kehrte Höllenspezialist (und Humorexperte) Thilo Schwichtenberg mit der Nr. 1116 zu "Zamorra" zurück, Michael Breuer erfreute mit seiner 50er-Jahre-Trashfilm-Variante in Heftform um die "Leichenwürmer", während "Alt"meister Don Manfredo H. Rückert 2017 lediglich einen Roman (1125) zu Deutschlands bester Heftromanserie beisteuerte.

Hier die Statistik:
Adrian Doyle 7 Hefte
Simon Borner 4
Michael Breuer 3
Stephanie Seidel 3
Christian Schwarz 3
Thilo Schwichtenberg 3
Anika Klüver 2
Manfred H. Rückert 1

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 14:28 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.01.18 14:35
Ach ja, zur Ergänzung: Das Zamorra-Jahr 2017 umfasste die Hefte Nr. 1112 bis 1137 (vom "Elfenkrieg" bis zum "Frostjahrmarkt" ).

erstellt am 08.01.18 15:35
Ich habe ja schon gesagt , das Adrian Doyle , heimlicher Hauptautor ist , der die meisten Romane beigetragen hat. Bei ihm kann man ,wie auch bei Stephanie Seidel , immer von guter Schreibqualität sprechen.Der Roman von Anika Klüver über die Anderswelt , konnte nicht ganz an den ersten Roman , dieses Themas heranreichen. Thilos Comeback , war gut. Sehr positiv fande ich Michael Breuers Romane über die Ewigen. Mittelprächtig waren die Romane von Simon Borner, wobei der letzte für mich dann ganz schlecht war. Aber diese Bilanz zeigt auch ,
das die Serie, nur aus vertreuten Bröckchen besteht ,und keine Einheit hat , da nahezu jeder Autor , nur seine eigene Geschichte ( Serie ) beschreibt. Im großen Ganzen stagniert die Serie und ist in großen Punkten ( neue Hölle ) im vergangenen Jahr nicht weitergekommen.
Wie gesagt viele gute Einzelromane aber kein Autorenverbindendes Gesamtwerk.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:38 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.01.18 17:30
Warum "nur" seine eigene Geschichte... ???

Man könnte auch sagen: wow, viele verschiedene Fascetten in einer Serie. Klasse! Nicht nur so ein (Fremd-)Expose-Abgehake wie evtl. bei anderen Serien, sondern ein Kreativ-Pool, ein abwechslungsreiches kreatives Füllhorn durch verschiedene großarige Autoren, die jeder für sich ihre Ideen verwirklichen können. Ohne zu kleinkarierte Schnittmuster oder schon dunkelrot eingefärbte Fäden.

Ein tolles Mosaik, weit entfernt von einem "nur", sondern im Gegenteil: ein "viel"!

Kommt immer auf die Sichtweise, den Blickwinkel an.

erstellt am 08.01.18 22:22
Sinclair schrieb:
Wie gesagt viele gute Einzelromane aber kein Autorenverbindendes Gesamtwerk.


Ist auch so. Im Endeffekt haben wir seit langer Zeit zich Zamorra-Serien.

"Zamorra in New York"
"Zamorra in Eden"
"Zamorra und die EWIGEN"

etc etc ...

Aber ein großes Ganzes, wie bis um Band 900? Nö, gibt's nicht mehr. Und das muss sich endlich wieder ändern. Jeder Autor muss dazu erstmal an jedem Strang mitschreiben und dann muss alles verwoben werden. So könnte Carrie ja zB in der Vergangenheit erfahren, dass die Probleme der EWIGEN ihren Ursprung in der Zeit haben, wo sie feststeckt, weil Athan (oder wie der Dschinn hieß Mist gebaut hat ...

Wer seit 900 keine Lust auf einen Autor hat, verpasst leider nichts, wenn er diesen Autor auslässt, außer eben die autoreneigene PZ-Serie.

Dark Land zeigt ja auch als neue Serie 1A, wie man die Handlungen miteinander verweben kann. Perry sowieso, ebenso wie MX. Geht. Und genau darum überflügeln diese Serien inzwischen alle PZ, was mal ganz anders war.

erstellt am 09.01.18 08:16
Das ist ja jetzt die gleiche Diskussion wie seit inzwischen bald ZEHN Jahren!
(Über die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Serienstruktur: Gesamtexpose oder nicht, horizontale oder vertikale Erzählweise, Einzelabenteuer oder ein Endlosroman. Schon zigmal geführt...)

HIER sollte es (da sich die Struktur ja nun nicht gerade erst 2017 zu der entwickelt hat, wie sie nun mal bei Zamorra vorliegt) aber vor allem darum gehen: Was waren die besten Romane 2017, welches die besten Titelbilder, welcher Autor und sein Handlungsstrang haben am besten gefallen...?

erstellt am 09.01.18 15:23
corto feldese schrieb:
zu Deutschlands bester Heftromanserie beisteuerte.




Eindeutig zu dick aufgetragen.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 15:23 Uhr bearbeitet)

erstellt am 09.01.18 19:07
Nö, eine klare Meinung!

erstellt am 10.01.18 11:38
Tja, Corto. Ist halt deine MEINUNG
Ich würde dahingehend mit dir übereinstimmen, wenn du sagst, du magst den Erzählstil total. Dann könnte ich nämlich sagen, ich mag den Erzählstil überhaupt nicht.


Stephanie Seidel ist zum Beispiel die einzige Autor_in bei allen meinen gelesenen Serien, die ich bewusst komplett auslasse.

Und Adrian Doyle. Den finde ich ganz gut, seitdem er den letzten Plot um die Adern der Welt und das epische dimensionserzeugende Wesen abgeschlossen hat.


Da Anika Klüver2017 nur 2 Romane geschrieben hat, von denen ich nur einen sehr gut fand, ist momentan Thilo mein absoluder Lieblingsautor. Bei ihm gibt es noch dieses "Höllendallas".


edit: Nochmal knapp, auch ich würde mir wieder eine zusammenhängendere Serie wünschen. Da gibt es ja bei JS mehr Ineinandergreifen der Autorenthemen. Wieder hat jeder seine eigene Baustelle. Für mich fühlt sich das einfach nicht rund an. Sowas wie MX werden wir nicht bekommen, schon klar. Aber ein übergeordneter Hauptplot, für den jeder Autor in seinem Stil einen Beitrag leisten muss (jeder schreibt jetzt mal, wie das Zamorrateam eine Träne des Luzifer findet), wäre echt schön.

Ich habe Autoren die ich wegen Themen und Figuren lese. Den Rest lese ich nur, weil PZ-Geschichten meistens echt gut geschrieben sind.

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 11:42 Uhr bearbeitet)

erstellt am 10.01.18 11:51
Klar, wessen auch sonst. (Oder verkündest Du die Meinungen anderer???)
Und klar sind hier die MEINUNGEN (zu 2017) gefragt.

Du hast ja jetzt eher geschrieben, was Du NICHT mochtest.
Welche Autoren und Themen mochtest Du denn 2017 sonst so in der Serie?
Und welche Cover?

Welches war dein Zamorra-Lieblingsroman 2017?

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 12:21 Uhr bearbeitet)

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