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Thema: PZ 1138 - Das Ende der Saison
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erstellt am 08.01.18 18:28
http://www.bastei.de/imgs/506968316_09c134bbe8.jpg

Geschrieben von Simon Borner

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Eigentlich waren Zamorra und Nicole mal ganz privat unterwegs. Aber wenn einer eine Reise tut … Ausgerechnet im beschaulichen Travemünde hat die shoppingsüchtige Nicole eine – ja, tatsächlich, eine Modeboutique geerbt!
Doch wie kaum anders zu erwarten, erweist sich der Weg zu Nicoles neuer Karriere als Modeberaterin für Touristen mehr als nur steinig ...


ich geb mal 4 von 5 kreuzen. reicht halt nicht ganz für 5, obwohls schön recherchiert war und so. ok. das mit der mode und der boutique vielleicht so, aber Travemünde halt. schöner beitrag von Simon zur leserseite.

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Nicole erbt ne boutique in Travemünde. ihre Großtante Jessica Duval ist gestorben, von der sie noch nie gehört hat. Zamorra und Nicole fahren hin, sehen sich um. dann heißt es Jessica war eine hexe, niemand aus dem ort wollte bei ihr einkaufen, höchstens touristen. Zamorra und Nicole finden ein geheimes zimmer, das aber leer ist.

ok, ne frau ist umgebracht worden. Zamorra macht mit dem amulett ne zeitschau, und dann dauerts nicht lang und zombies greifen den ort an. Teri Rheken taucht auch noch auf und muss auch um ihr leben kämpfen.

alles hat mit so nem schiff zu tun, der Passat, nem viermaster. die alte besatzung will sich an ihrem käptn rächen, der aber auch schon tot ist. in wirklichkeit ist in der toten Jessica der geist vom käptn, der die zombies auf den ort hetzen will.


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der roman ist nicht schlecht, aber es fehlt ne erzählebene in der vergangenheit, wie das alles so gekommen ist. das mit den zombies war nicht so interessant. ein bisschen wie nebel des grauens, aber nicht so richtig in ne wirklich gute geschichte verpackt. warum jetzt auch gerade Helen Schneider sterben musste, keine ahnung. zufall oder so. am falschen ort zur falschen zeit ist jetzt auch nicht so ne gute geschichte.

Teri ist aufgetaucht als überleitung zum nächsten roman wegen Gryf. das hat nicht gestört, hät aber auch nicht rein müssen. hat den roman auch nicht besser gemacht. außerdem, wenn die nichts anhat außer nem gürtel, warum sagt die dann so sachen wie: das ging in die hose? so ne redensart passt dann überhaupt nicht zu ihr. und wieso wird Teri von Simon dauernd Rheken und nicht Teri genannt? Nicole mit vornamen und Teri mit nachnamen passt auch nicht.




(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 18:29 Uhr bearbeitet)

erstellt am 08.01.18 18:54
Ariane schrieb:
Teri ist aufgetaucht als überleitung zum nächsten roman wegen Gryf. das hat nicht gestört, hät aber auch nicht rein müssen


Ich sagte schonmal, dass das Fehlen solcher Dinge mir die Serie ziemlich verleidet hat. Also von mir gibt's dafür einen dicken Pluspunkt.

erstellt am 09.01.18 08:30
Ich finde die Plot-Idee schon klasse. Und als Großteilzeit-Norddeutscher natürlich auch die Ortswahl (obwohl man in Travemünde natürlich nicht begraben sein möchte...)

PN an Ariane.

erstellt am 10.01.18 18:50
Auch wenn der Roman für das große Ganze (dass es eh kaum noch bei Zamorra gibt) vorwärts bringt, oder wichtig wäre ... letztendlich ist alles ja ein "Einzelroman", aber ... dennoch ein verdammt guter Einzelroman, der sehr viel Spaß gemacht hat. Wirklich sehr gut zu lesen.

Ich vergebe ein TOP

erstellt am 15.01.18 23:30
Ist Simon Borner wieder zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt? Seine ersten Zamorras spielten ja alle in Deutschland. Erst danach "entdeckte" er Amerika für sich.

erstellt am 16.01.18 14:22
Nur dass seine ersten Zamorras ziemlich unlesbar waren und sind. Mit Grauen denke ich an diesen Buch-Zweiteiler zurück, der totale Grütze war und am Ende: "Yo, ich machn Zeitparadönchen. Tada, geschafft, alles nie passiert."

Ernsthaft?! Wenn ich es richtig im Kopf habe, sagte Werner früher mal: wer so eine Lösung benutzt fliegt aus dem Team.

Und ganz ehrlich? Da hat er recht, der selige Wirrwolf. Wenn am Ende eh ALLES nie passiert ist, wozu dann gleich ZWEI Romane drüber schreiben? Wenn das Paradoxon dann wenigstens einige Auswirkungen verursacht hätte, aber: nüx. Sieht man davon ab, dass Zammy genau weiß, dass so ein Paradoxon uU das ganze All plätten kann.

Aber inzwischen ist Simon des Öfteren recht gut lesbar. Nur die Ideen sind gerne mal immer noch "mäh", wenn ich da an die Zugfahrt denke. 1A Anfang, aber dann mit nem Knall der totale Abfall. Schade. Dabei war der Zug-Roman wirklich bis zum Ende der Fahrt ein TOP-Roman.

erstellt am 16.01.18 16:36
Was für eine gelungene schöne Spökenkieker-Geschichte, die hervorragend zur nebligen Jahreszeit passt! Mit "Zamorra" Nr. 1138 "Das Ende der Saison" beginnt das neue Zamorra-Jahr. Und Simon Borner fesselt den Leser von der ersten Seite an.

Zamorra und Nicole Duval sind nach Travemünde gekommen, dem kleinen Seebad vor Lübeck an der Ostsee, da die Französin hier das Erbe einer ihr bis dato unbekannten Großtante antreten will. Eine Boutique!

Doch schnell müssen die beiden Dämonenjäger feststellen, dass Tantchen im Ort als Hexe verschrien war. Und ein Mord samt kopfloser Leiche weckt Zamorras Aufmerksamkeit. Bedrohen Untote aus dem Nebel den Ort?

Klar klingt das ein bisschen nach einem John-Carpenter-Film, aber Simon Borner bringt mit Sprache, Stil und Timing nicht nur das ehemals mondäne Küstenkaff liebevoll direkt vor Augen, sondern erschafft auch eine wahrlich mitreißende, geheimnisvolle gruselige Atmosphäre. Dieser "Zamorra" ist ein echter Horror-Schmöker vom Feinsten.

Und Simon macht dabei nicht nur Zamorra und Nicole zu echten Menschen aus Fleisch und Blut (der Leser kommt hier speziell Zamorra sehr nah), mit denen man die Story miterlebt, er schafft es auch, theoretisch mögliche Plotuntiefen höchst geschickt zu umschiffen. Wie unangestrengt es ihm gelingt, unseren ausländischen Professor in die polizeiliche Ermittlung des Ortes logisch einzubetten, hat richtig Klasse.

Leider gab es für mich zwei kleine Abzüge (an zwei Stellen) in der S- und in der E-Note: Die bis dahin ununterbrochen sich anziehende Spannungsschraube geriet für mich etwas ins Stocken, als auf Seite 42 für sechs Seiten der gegenwärtige Handlungsfaden gekappt wurde, um von Teri Rhekens missglückten Sprung (der sie direkt im Meer und 15 Stunden in der Zukunft landen ließ ) zu berichten, wohl um die möglichen Schrecken deutlich und durchaus gekonnt auszumalen (Kapitel 7).
(Das hat für mich zudem die schöne kompakte Gradlinigkeit samt Ungewissheit etwas zu sehr zerbröselt.)

Und beim Finale hätte ich mir bei allem Piratenambiente im Erzählerischen etwas mehr Seemannschaft gewünscht. Sprich: eine nähere Beschreibung wie Zamorra allein (mit Hilfe des Amuletts???) den Viermaster Passat flott bekommt.
Diese Schiffahrt gegen die Sturmfront wirkt ein bisschen arg "landrattig" geschildert. Da hätten Brecher, Seeluft und Salzwasserdunst gut getan, ein tieferes Eintauchen in die Szenerie

Aber das ist nur Gemecker auf hoher Welle, der Roman hat einfach Spaß gemacht!

Sehr schön auch die eingeflochtene Kritik an der Ortsentwicklung, wenn Neues den Charme des Alten kaputtmacht. So sagt Zamorra an einer Stelle grundsätzlich "Ich mag Gestern. (...) Glauben Sie mir: Das Gestern hat Stil. Oft genug mehr als die modernen Zeiten. Man muss es nur erkennen."
Man hört ja vereinzelnt immer wieder Stimmen, die (ganz in heutiger soapiger Tradition verfangen) bemängeln, dass "die Serie nicht weiterkomme", nicht "vorwärts gebracht werde"... Warum nur? Soll die Serie doch genau da bleiben, wo sie ist, mit solch gelungenen Beiträgen!

Mindestens vier von fünf Klabautermännern!


In einem allerdings hat Simon geflunkert, oder die Geschichte nicht zu Ende erzählt.
Nicole hat nämlich tatsächlich die Boutique nicht verkauft oder gar verschenkt.
Denn in der "Vorderreihe" genannten Straße in Travemünde, in der Nr. 43, findet man sie noch heute, die Boutique Duval Moden. Im Schaufenster zur Zeit vor allem Hüte und Mützen...

(Dieser Beitrag wurde vom Benutzer zuletzt um 16:37 Uhr bearbeitet)

erstellt am 30.01.18 18:27
Früher war alles besser. Das denken nicht nur die Nebenprotagonisten der Geschichte, zumeist ältere Herrschaften, sondern auch der Autor, so scheint mir. Simon Borner hat nicht nur eine ganz klassische Gruselgeschichte geschrieben. Mit rachsüchtigen Zombiefreibeutern, unheimlichem Nebel und einem Fluch. Sondern auch einen Lokalroman in Travemünde.

Werbereiseführer für Orte, die der Autor persönlich sehr mag, kann ich nicht leiden. So ein Lokalroman, wo aber die Handlung klar im Vordergrund steht und man nicht mit lobenden Fakten und Gaststättenempfehlungen überschüttet wird, ist aber völlig in Ordnung. Spricht mich absolut nicht an, stört mich aber auch nicht. Anders herum gibt es sicher auch genug Leser, die lieber Gegenwartsgeschichten mögen und mit historischen Vergangenheits-Abenteuern in PZ nichts anfangen können.

Auch für den Stil des Romans, für seine Botschaft, bin ich komplett unempfänglich. Simon Borner spricht eindeutig Leute an, die mit diesem Gefühl etwas anfangen können. Wenn durch Globalisierung und Modernisierung der Charme alter Ortschaften verloren geht. Wenn man sich nostalgisch an früher erinnert, wo noch Anstand unter den Menschen herrschte. Man sich Abends zur geselligen Skatrunde in der Dorfkneipe traf und sozial interagierte, statt vor dem Smartphone oder dem Fernseher zu hocken.

Ich muss eigentlich nur Zamorra höchstpersönlich aus dem Roman zitieren: „Ich mag Gestern“ und „Glauben Sie mir: Das gestern hat Stil. Oft genug mehr als die modernen Zeiten.“

Simon Borners Botschaft – von Propaganda will ich nicht sprechen, das klingt mir zu negativ wertend – ist kaum zu übersehen. Ich habe einen anderen Blickwinkel auf solche Dinge. Der Autor und die älteren Figuren sind vielleicht etwas verklärt, aber durchaus sympatisch und ihre Gedankengänge verständlich. In mir hat das Metathema keine Nostalgie hervorgerufen, sondern die Erinnerung an starrsinnige Verwandte die nicht verstehen warum einem Internetanbindung und Co wichtig sind und das sowas für einen jungen Menschen einfach zum Leben gehört.


Bevor ich mich verquassele wieder zur eigentlichen Geschichte. Wie von Simon Borner gewohnt. Nichts für mich, aber so ist wenigstens jede Lesergruppe gut abgedeckt. Die einen wollen am liebsten simple und klassische Geschichten wie aus alter PZ-Zeit.

Der Handlungsverlauf ist sehr einfach und mit Zufällen gespickt. Mir ist aufgefallen, dass Simon damit offen und locker umgeht. Zamorra und Co sprechen mehrmals direkt an, dass gerade ein „Zufall“ am Werk ist. Sicher keine Intention des Autors, für mich aber ein kleiner lustiger Running Gag.

Nicole erbt in Travemünde gerade jetzt eine Boutique. Die Verstorbene war mit Dämonen im Bunde und steckt hinter den Ereignissen der Geschichte. Was für ein...richtig. Da wird auch mal eine Geheimtür im Kleiderschrank rein zufällig aktiviert, weil man mit der Hand nebenbei den Auslöser betätigt. Da versammelt sich die Polizei ausgerechnet direkt vor dem Modegeschäft, als es einen Mord gibt und man zum Schauplatz aufbrechen will. Zamorra bekommt das deshalb mit. Und wer soll sich die Leiche anschauen? Ein Arzt, den Zamorra gestern erst kennen gelernt hat. Dem folgt er einfach und schaut sich die Tote mit an. Stört keinen, passt schon. Ich könnte so weiter machen. Ich habe das Gefühl, Simon steht dazu. Er vereinfacht sich die Sache sehr, er möchte sich gar keine Gedanken zu alternativen Lösungswesen machen. Das ist ihm nicht wichtig. Früher zur Goldenen Heftromanzeit ging es doch auch. Nur an einer einzigen Sache habe ich mich gestoßen. Zamorra, erst seit einem Tag in Travemünde, kann durch seine Zeitschau Informationen sozusagen aus dem Nichts herbeizaubern. Ohne logisch erklären zu können, wie er diese Hinweise hergeleitet hat. Muss er auch gar nicht. Man glaubt ihm alles. Wieso sollte er auch Tatverdächtiger sein, der sich irgendwas einfallen lässt, um von sich abzulenken? Wenn man schon klassische „Früher war alles Besser“-Senioren schreibt, dann doch bitte auch mit den negativen Seiten. Zum Beispiel neugierig und misstrauisch Fremden gegenüber.


Mit Teri Rheken taucht dann eine Figur aus der Stammbesetzung auf. Eine, zu der ich immer noch keine Bindung aufbauen kann. Sie warnt vor Anzeichen eines paranormalen Sturms, der bald die Küste erreichen wird. Pascal kann dank seiner Technik jetzt auch schwarze Energien vorhersagen, was für ein Glück. Da ist man schonmal grob vorgewarnt. Dann setzt auch noch ihr Zeitloser Sprung aus. Glück im Unglück. Sie landet nicht dort wo sie will, dafür einen halben Tag in der Zukunft. Und wird Zeugin des blutigen Zombieüberfalls auf Travemünde. Zurück in die Vergangenheit klappt der Zeitlose Sprung – wieso eigentlich zeitlos, das widerspricht dem doch – wieder. Damit sie Nicole genauer warnen kann. Hier muss ich auch wieder meckern. Der Zeitlose Sprung klappt ausgerechnet jetzt nicht, damit Teri diese zukünftigen Ereignisse miterleben kann. Als das erledigt ist funktioniert die Teleportation wieder einwandfrei. Gibt es eigentlich ein deutsches Wort für „pure Plot device?“ Immer diese neumodischen englischen Begriffe, weil sich aus Fernsehserien im amerikanischen Raum seit Jahren eine eigenständige Kulturform mit entsprechendem Vokabular entwickelt hat. Beim Tatort ist alles besser. Ok, jetzt fange ich an zu sticheln, Verzeihung.

Zamorra stellt sich also dem Fluch und den Zombiepiraten entgegen. Und es passiert etwas, das mir mittlerweile autorenübergreifend auf den Keks geht. Bei JS werden/wurden oftmals Gegner der Woche im Schlendergang so nebenbei mit der Kreuzformel vernichtet, ohne das Spannung aufkommt. Bei PZ ist das krasse Gegenteil die Regel. Ich zitiere „Es würde sein Tod sein. Das wusste er.“ […] „Aber es wäre einer nach eigenen Bedingungen. Ein Tod im Kampf.“ Zamorra erneut in einer total ausweglosen Situation, wie er mit seinem Leben abschließt. Hatte ich in einer vergangenen Rezension kürzlich schonmal angeprangert. Jetzt war es das für ihn, dieses mal Todsicher. Jaja. Damit lockt man mich nicht mehr hinter dem Ofen hervor, diese Überdramatik kann man sich auch sparen. Ein guter Kompromiss aus JS (da ist es Dank Co-Autoren besser geworden) und PZ wäre nett.



Und meine Wertung? Tja, die Geschichte geht schon in Ordnung. Aber absolut nicht mein Geschmack. Die Lokalthematik ist an mich vergebene Mühe. Und die Metabotschaft betrifft mich nicht.

PS. Simon Borner rechtfertigt sich sogar mit einem Augenzwinkern auf der Leserseite für den Lokalroman. Muss er gar nicht, aber die Idee hat mir sehr gefallen. Und direkte Werbung für „Lübecks schönste Tochter“ ist hier auch besser aufgehoben, als in der Handlung. Bitte mehr solche kleinen Autorenberichte!

erstellt am 30.01.18 23:11
Und in Bezug auf Teri ist NIEMANDEM etwas aufgefallen?

erstellt am 31.01.18 10:06
Ein "früher war ALLES besser" kann man nun wahrlich nicht in den Roman reinlesen!
Und um gewisse Ortsentwicklungen und Stadtplanungen zu kritisieren (was hat das mit Globalisierung zu tun?) , die auch schon in den 60er-Jahren seltsame Blüten trieben, muss man wahrlich nicht alt oder ein Ewig-gestriger sein.

Da muss man jetzt nur durch Travemünde bummeln und den Neubaublock bestaunen, der nun vor das Maritim-Hochhaus geknallt wird.

Und ja, das Leben wird von Zufällen geprägt. Wäre ich nicht genau an einem bestimmten Moment bei einem bestimmten Optiker gewesen, hätte ich jetzt eine andere Frau. Das ganze Tagesgeschehen ist (neben den Verpflichtungen) eine Abfolge von Zufällen. Und daraus entwickelt sich jede Geschichte. (Hätte der Täter nicht eine Zigarette fallen lassen. Wäre er nicht mit der seltenen Pflanze in Berührung gekommen. Wäre die Frau eine Stunde später nachhause gekommen. Etc., etc.)

Und Simon begründet höchst gekonnt, wieso Zamorra überhaupt in diese Geschichte gerät - und vom polizeilichen Ermittler akzeptiert wird. Das ist geschickt gemacht und hat nichts mit evtl. oberflächlicher alter Heftromanvorgehensweise zu tun.

Ein höchst charmanter "Zamorra"-Roman. Auch für einen nicht so alten Leser!

(P.S.: Dass Zamorra evtl. für eine gute Sache eher sein Leben einsetzt oder aufs Spiel setzt als andere, hat vielleicht mit seinem Alter zu tun. Er ist ja inzwischen über 70 und ca. doppelt so alt wie John Sinclair.
In dem jetzt beginnenden Crossover mit JS soll ja auch das Auseinanderdriften der beiden Roman-Welten thematisiert werden. Ich bin gespannt, ob auch dieser Aspekt zur Sprache kommt.)


@Sokrates
Bezüglich Teri klingelt es jetzt bei mir nicht, auf was Du anspielst???

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